Energiewirtschaft und Banken schlagen zentralen Fonds zur Finanzierung vor – Investitionsbedarf von 600 Mrd. Euro bis 2030
Die deutsche Energiewirtschaft hat an die Politik appelliert, die Rahmenbedingungen für die Finanzierung der Energiewende zu verbessern, und schlägt – gemeinsam mit der Deutschen Kreditwirtschaft – einen zentralen Fonds vor, über den vor allem auch privates Kapital mobilisiert werden kann. Die Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des Energieverbands BDEW, Kerstin Andreae, verwies am Mittwoch in Berlin darauf, dass bis 2030 Energiewende-Investitionen von 600 Mrd. Euro nötig seien, um die Dekarbonisierungsziele der Bundesregierung zu erreichen.
Die Unternehmen der Branche seien finanziell grundsätzlich gut aufgestellt, sagte sie. Doch dies sei "eine Jahrhundertaufgabe". Die Schuldentragfähigkeit und Eigenmittel des Energiesektors reichten hierfür ebenso wenig aus wie die Mittel aus den öffentlichen Haushalten.

