Posts mit dem Label Wirtschaftswende werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Wirtschaftswende werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 2. Juni 2026

Wenn Orientierung verloren geht

Ich muss zugeben: ich bin sehr begeistert von den Ausführungen von Hr. Reinsch, denn sie erklären mir vieles immer besser. 
Wir sind  heute mehr denn je gefangen in alten Denkmustern und Narrativen und können die Zusammenhänge nicht mehr zuordnen. Unsere Politik verkommt daher zum genauen Gegenteil von dem, was wir wirklich brauchen würden.

In diesem Zusammenhang kann ich nur ein Lob auf unsere starke Zivilgesellschaft anstimmen, denn die verweist immer auf die verlorenen Zusammenhänge. Es wäre sinnvoll, diese Stimmen besser einzubeziehen statt ständig zu versuchen, sie zu diskreditieren, weil das halt bequemer ist.

Thomas Reinsch

Die verlorenen Zusammenhänge - wie unser Denken die Krisen von morgen produziert

Viele Menschen spüren eine wachsende Irritation – selbst dort, wo die Datenlage eigentlich mehr Klarheit verspricht.

Wir leben in einer Zeit, die über mehr Wissen, mehr Technologie und mehr wissenschaftliche Erkenntnisse verfügt als jede Generation vor uns. Nie waren Informationen leichter zugänglich. Die Menge an verfügbaren Daten ist explodiert – doch ihre Integration in sinnvolle Orientierung ist nicht mitgewachsen.

Montag, 1. Juni 2026

Organisierte Verantwortungslosigkeit über Zeit: die Vorteile entstehen heute - die Kosten entstehen morgen

Thomas Reinsch / LinkedIn

Sicherheit auf Pump – wie Stabilität entsteht, indem wir die Zukunft belasten

Deutschland diskutiert seine Energiezukunft nicht im luftleeren Raum, sondern in einem hoch verdichteten Geflecht aus politischen Entscheidungen, industriellen Interessen und infrastrukturellen Vorfestlegungen.

Freitag, 29. Mai 2026

Lernaufgabe Begrenzung nicht als Niederlage, sondern als notwendige Reifung zu begreifen

Ich bin sehr angetan von den  Ideen und Erklärungen von Herrn Reinsch, denn sie verdeutlichen mir vieles, was bisher einfach nicht so richtig passte.... lassen  auch Sie sich entführen in diese Gedanken, um nachzufühlen wie richtig sich das anfühlt in Zeiten der permanenten Krisen.

Thomas Reinsch

Die Unfähigkeit, Grenzen zu denken

 „Wir müssen wieder wettbewerbsfähiger werden.“

„Unser Wohlstand darf nicht gefährdet werden.“

„Deutschland muss wieder Wachstumsmotor werden.“

„Wir müssen die stärkste konventionelle Armee Europas aufbauen.“

„Wir müssen unsere technologische Führungsrolle sichern.“

Es sind Sätze, die beinahe täglich fallen. In Regierungserklärungen, Wirtschaftsforen, Talkshows oder Leitartikeln. Und obwohl sie oft sachlich und pragmatisch wirken, transportieren sie ein bestimmtes Weltbild – meist unbemerkt, gerade weil es so vertraut geworden ist.

Montag, 25. Mai 2026

Der Mythos vom „ehrlich erarbeiteten Wohlstand“ - Warum gewinnen solche Narrative gerade heute wieder an Bedeutung?

Ein wunderbarer Artikel, den jeder mal gelesen haben sollte!

O Friedrich Merz ich hör dich maulen...
Er denkt tatsächlich er könne den Staat lenken, indem er alte Narrative hervorkramt und bedient...
T. Reinsch räumt damit auf: "
Dieses Versprechen bildete lange Zeit den emotionalen Kern der Bundesrepublik: Wer arbeitet, wird Wohlstand erfahren". Diese Erzählung wirkt nur deshalb so plausibel, weil sie große Teile der historischen, geopolitischen und ökonomischen Voraussetzungen dieses Wohlstands ausblendet. 

 Thomas Reinsch  25.5.26

Der Mythos vom „ehrlich erarbeiteten Wohlstand“

Deutschlands Erfolgsgeschichte und ihre verdrängten Voraussetzungen

„Dieses Land wurde von demokratischen Parteien aufgebaut. Vor allem von Millionen Menschen, die jeden Tag arbeiten, Verantwortung tragen und dieses Land zusammenhalten – und damit den Wohlstand entwickelten und sicherten“

Freitag, 22. Mai 2026

Was hier passiert, ist kein nüchterner Befund - Es ist strategisches Stimmungsmanagement

Irgendwie wird Vertrauen momentan auf allen Ebenen durch falsche Narrative verspielt.
Vielleicht wäre es gut, einfach mal bisschen weiter in die Zukunft zu denken? Die persönliche Gier einzugrenzen und an gemeinsamen Zielen zu arbeiten.


Daniel Mautz

Rekordaufträge in der Industrie. Trotzdem soll alles Krise sein.

Die Auftragsbücher der deutschen Industrie sind so voll wie nie seit Beginn der Statistik 2015. Plus 1,6 Prozent zum Vormonat. Plus 8,4 Prozent zum Vorjahr. Die Reichweite liegt bei 8,8 Monaten, ebenfalls Rekord. Aufträge steigen in der Elektronik, im Fahrzeugbau, aus dem In- und Ausland.

Donnerstag, 21. Mai 2026

Der Abbau fossiler Subventionen ist eine klassische „Low Hanging Fruit“ mit sofortigen WINs

Kai Kowarsch  hier

„Wir tun immer so marktwirtschaftlich.“

 Dabei sind die Bedingungen unserer Wirtschaft nicht so frei, wie oft propagiert wird. 

Denn unsere Rahmenbedingungen begünstigen Sektoren und Unternehmen, die fossile Energien nutzen (ohne für die Folgewirkungen & -kosten aufkommen zu müssen). 

Donnerstag, 12. Februar 2026

Wero als europäische Alternative zu Visa, Mastercard und Paypal

Golem  hier  11. Februar 2026 Michael Linden

Europa will raus aus US-Zahlungsnetzwerken

Wero:
Die Europäische Zentralbank forciert den Aufbau einer eigenen digitalen Zahlungsinfrastruktur als Alternative zu Visa, Mastercard und Paypal.

Fast alle Karten- und Mobilzahlungen in Europa laufen derzeit über Systeme von Unternehmen außerhalb Europas. Das soll sich ändern, erklärte EZB-Präsidentin Christine Lagarde in einem Radiointerview. Die European Payments Initiative (EPI) und die Europa Alliance besiegelten einen Zusammenschluss, der die digitale Zahlungsplattform Wero mit rund 130 Millionen Nutzern in 13 Ländern etablieren soll.

Freitag, 6. Februar 2026

"Zu Gitta Connemann hat der deutsche Mittelstand (…) weder ein Mindestmaß an Vertrauen noch ein Rest an Kompetenzvermutung"

Und schon wieder ist es passiert: solch deutliche Kritik der wirklich  Betroffenen führt zur unsäglichen Aussage des  stellvertretende Regierungssprechers: "Für uns erwachsen daraus keine Konsequenzen." Zur Kritik an Connemann hob er hervor, man sei sehr zufrieden mit ihrer Arbeit.

Noch mehr Vertrauensverlust geht eigentlich nicht.....In welchem Wolkenkuckucksheim ist die derzeitige Regierung zu finden?

Montag, 22. Dezember 2025

Unsere Art zu wirtschaften basiert auf der Fehlbilanzierung zukünftiger Lasten und damit auf einem großen Selbstbetrug

Tim Meyer LinkedIn

Nicht nur Folgekosten von CO2-Emissionen bleiben größtenteils unberücksichtigt, 

auch anderer Umweltverbrauch, Zerstörung von Biodiversität etc. werden im Hier und Jetzt "kostenlos" verbraucht und die Folgekosten tragen unsere Kinder. 

Dienstag, 16. Dezember 2025

Der Irrtum vom Bruttoinlandsprodukt als Maß des wirtschaftlichen Erfolges - der Zustand der Umwelt und das Wohlbefinden der Bevölkerung ist wichtig

 

hier 09.12.2025 Von Linda Staude, ARD Nairobi

Fast zu spät für die Umwelt

Um die Umwelt steht es schlimmer als befürchtet: Die Temperaturen steigen weiter, Arten verschwinden immer schneller, Müllberge wachsen. Das zeigt ein UN-Bericht. Forscher warnen vor kurzsichtigen Entscheidungen.

Neue Dürren in Ostafrika, Hitzewellen und Waldbrände in Europa, Stürme und Fluten in Asien und Amerika - die Naturkatastrophen allein des vergangenen Jahres zeigen, wie zerstörerisch der Klimawandel sich schon jetzt auswirkt.

Sonntag, 15. Dezember 2024

Wieso sind wir Deutschen so unwillig oder unfähig, uns zu ändern und Probleme und Krisen unserer Zeit anzugehen?

Zeit hier /Fratzschers Verteilungsfragen - Eine Kolumne von Marcel Fratzscher

Warum sich Deutschland nicht verändern will

Die Krisenstimmung im Land ist groß, doch so schlecht geht es den Deutschen nicht. Der Grund für die Lähmung in Wirtschaft und Gesellschaft ist ein ganz anderer.

Sonntag, 8. Dezember 2024

Kurz nachgedacht: Wer mag wohl den raketenhaften Aufstieg Saudi-Arabiens bezahlt haben?

Standard  hier  Alexander Hahn, Benedikt Narodoslawsky, Günther Strobl  6. Dezember 2024

Erderwärmung lässt sich leugnen, aber nicht die Vorteile von Klimaschutz


Nachhaltig aus purem Eigennutz: Egal ob man die menschengemachte Erderwärmung anerkennt oder nicht – Klimaschutz macht auch sonst auf vielen Ebenen Sinn. Wirtschaft, Geldbörse und Gesundheit profitieren

Donnerstag, 5. Dezember 2024

Klimawandel als Bedrohung der Versicherungsbranche - da muss die EU tätig werden

Langsam aber sicher wird der Klimawandel zum Wirtschafts-Faktor. Die Versicherungsbranche merkt es als Erste und schlägt Alarm. Gut so! Denn der Faktor der "starken Wirtschaft" baut immer noch auf alten Mythen auf, die längst nicht mehr gelten, aber in den Köpfen unerbittlich festsitzen.

hier  Frankfurter Rundschau  Die Kolumne „Gastwirtschaft“ von Julia Symon.

Versicherungswirtschaft: Fossile Risiken

Die EU-Kommission muss zügig handeln, um die Widerstandsfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit der Versicherungsbranche angesichts des Klimawandels zu sichern. 

Die Rechenlücke der Union - Die Budgetdecke ist zu kurz

 hier  Artikel von Petra Sorge, Rainer Bürgin, Alexander Kell, Annika Reichelt und Stephan Kahl •3.12.24

CDU und CSU wollen im Wahlkampf mit mehr Wirtschaftskompetenz punkten, doch am Beispiel ihrer Energie- und Klimapolitik wird klar, dass die Rechnung nicht aufgeht. 

Montag, 2. Dezember 2024

Die fossile Weltordnung ist zäh: Die Erdöllobby will, dass wir weiter in einer Plastik-Welt leben

Die internationalen Abkommen standen 2024 unter einem besonders schlechten Stern - obwohl unzählige Katastrophen die Welt erschüttert haben. Die Lobby der Fossilen zeigt ihre Macht - ist es ein "letztes Aufbäumen" oder ein "Sieg", der alles mit sich reißen wird?

hier Frankfurter Rundschau 02.12.2024, Von: Joachim Wille

Die Plastik-Welt

Damit Plastikmüll  weltweit verschwindet, sollte das UN-Treffen in Busan sich auf ein Abkommen verständigen.

Dem UN-Treffen in Busan ist es leider nicht gelungen, sich auf ein Abkommen gegen den Plastikmüll zu einigen. Nun drängt die Zeit - ähnlich wie beim Klimagipfel. 

Sonntag, 3. November 2024

Was, wenn die Märkte für unsere Produkte verschwinden?

Dieser Artikel gilt nicht nur für Österreich...

Standard hier  Renate Graber András Szigetvari, 3. November 2024

Längste Flaute in Österreichs Geschichte

Österreichs Wirtschaft wächst seit mehr als zwei Jahren nicht. Viele erklären das mit hohen Lohnkosten und teurer Energie. Doch die Anzeichen mehren sich, dass die Gründe ganz woanders liegen könnten

Sonntag, 3. Dezember 2023

Eine Welt ohne Wachstum

 


YouTube Video hier

Inzwischen wollen (fast) alle Parteien das Klima schützen. Strittig ist allerdings weiterhin, wie die konkreten Schritte und Maßnahmen aussehen sollen. Die meisten Politiker*innen, aber auch Ökonom*innen halten noch immer an der Illusion vom »grünen Wachstum« fest. Tatsächlich ist jedoch »grünes Schrumpfen« nötig, wenn wir die Erde nicht zugrunde richten wollen. Die Reihe „Konturen der nächsten Gesellschaft“ ist eine Kooperation mit Studium generale der Universität Freiburg und Theater Freiburg. Der Vortrag von Ulrike Herrmann war zugleich Teil einer Tagung »Tun und Lassen«, die sich mit dem Thema »Verzicht« beschäftigt. Referentin: Ulrike Herrmann (Wirtschaftshistorikerin/ Autorin, Berlin) Studienleiter: Josef Mackert

Montag, 13. März 2023

"EU verpflichtet Länder, mehr Energie zu sparen"

Es ist ein Muss-Ziel und  "enthält  die erste EU-Definition von "Energiearmut". Die EU-Länder müssen demnach vorrangig Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz bei schutzbedürftigen Kunden, Haushalten mit geringem Einkommen und Menschen, die in Sozialwohnungen leben, durchführen. " (Heise)

NTV hier  10.03.2023,

"Wandel zum Nachteil Putins" 

Eine feste Regelung für weniger Energieverbrauch dürfte die Klimaziele realistischer machen.

Bis 2030 müssen die EU-Staaten ihren Energieverbrauch um rund zwölf Prozent senken. Darauf haben sich EU-Staaten und Europarlament geeinigt. Ziel ist mehr Klimaschutz und die Unabhängigkeit von russischen Brennstoffen. Manche hätten sich für die Regelung jedoch mehr gewünscht.

Freitag, 3. Februar 2023

Wissenschaftler: Ohne Nachfrageänderungen und weniger Konsum geht es nicht

Deutschlandfunk hier  zum Anhören  Von Volker Mrasek | 02.02.2023

Klimaneutralität bis 2045

Deutschland will bis 2045 klimaneutral sein. Allein mit CO2-Bepreisung und Technologie, sei das nicht zu erreichen, so die Einschätzung der Arbeitsgruppe der Wissenschaftsakademien. Vielmehr sei ein „gesamtgesellschaftlicher Prozess“ notwendig.

Die Energiewende bis zum Jahr 2045 werde scheitern, wenn man sie als rein technologische Transformation angehe, mahnt die Arbeitsgruppe der Wissenschaftsakademien in ihrer Stellungnahme. Deutschland könne nur dann so schnell klimaneutral werden, wenn die Nachfrage nach Energie sinke – wenn Wirtschaft, Haushalte und Verkehr also ihren Verbrauch zurückschrauben. Ein hoher CO2-Preis genüge nicht, um die klimaschädlichen fossilen Energieträger schnell genug zu verdrängen, heißt es in dem Papier.