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Mittwoch, 5. November 2025

Stadtbilddebatte ins Konstruktive umgelenkt

 


hier  ARD und hier im Deutschlandfunk

Deutsche Städte: Ohne Geld gibt es keinen Zusammenhalt
In der von Kanzler Merz ausgelösten Debatte ums „Stadtbild“ wird kaum über Geld gesprochen. Dabei ist Kriminalität häufig durch fehlende Infrastruktur und Armut bedingt, nicht aber durch die Herkunft. Integration ist somit auch eine finanzielle Frage.

Deutschlandfunk Fröhndrich, Sina | 29. Oktober 2025, 

Freitag, 31. Oktober 2025

RegioTV berichtet von der Lichter-Kundgebung

 


hier

Gründungserklärung der Plattform Compass Mitte


Endlich melden sich auch mal die liberalen und sozialen CDU-Flügel zu Wort, von denen nicht mehr viel übrig geblieben zu sein scheint unter der Merz-Regierung.
Aber geht es denn nur noch um Wahlergebnisse :"Es gibt in der Partei zunehmende Nervosität, weil es mit unseren Zustimmungswerten nicht aufwärtsgeht"?  Das scheint mir - bei aller Freude über die Wiederbelebung von Toten - denn doch ein sehr bescheidenes Ziel zu sein, angesichts der verbrieften Werte aus vergangenen Zeiten.



Kleines Video von Hr. Breymann   hier

Zeit  hier  29. Oktober 2025,Von Fabian Reinbold

Kritik an Merz: Neue Gruppe in der CDU fordert "Kurskorrektur" von Parteichef Merz

Stadtbild-Debatte:
Neue Gruppe in der CDU fordert "Kurskorrektur" von Parteichef Merz
In der CDU hat sich eine neue Plattform gegründet. Die Mitglieder gehen auf Distanz zum Parteichef Friedrich Merz – insbesondere zu seinem Kurs bei Migration und AfD.

Donnerstag, 30. Oktober 2025

Brandbrief an Merz: Was diese Frauen fordern

Deutschlandfunk hier  29.10.25

Prominente Frauen fordern von Merz mehr Sicherheit - ohne "rassistische Narrative"

Offener Brief: 

In der „Stadtbild“-Debatte haben sich mehr als 50 Frauen aus Kunst, Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft in einem offenen Brief an Bundeskanzler Merz gewandt. Sie fordern Merz auf, sich verstärkt für die Sicherheit von Frauen einzusetzen.

Ein gebasteltes Papp-Schild mit der Aufschrift "Wir sind die Töchter" 

Dienstag, 28. Oktober 2025

Starkes Zeichen für ein buntes Stadtbild

 Pressemitteilung zur Kundgebung gestern:

Hunderte Ravensburger:innen bei Lichter-Kundgebung


Mehrere hundert Ravensburgerinnen und Ravensburger setzten am Montag Abend, 27. Oktober, bei Kerzenlicht und kühlen Temperaturen vor dem Lederhaus ein eindrucksvolles Zeichen für eine solidarische Stadtgesellschaft und gegen Ausgrenzung. 

Zur kurzfristig angemeldeten Kundgebung, mit dem Motto, „Rassismus verschandelt das Stadtbild“ hatte das Bündnis Oberschwaben-Gegen-Rechts eingeladen.

In zahlreichen Wortbeiträgen verurteilten die Redner:innen – die meisten weiblich und mit migrantischen Lebensgeschichten, die jüngsten „Stadtbild-Aussagen“ des Kanzlers. 

Freitag, 24. Oktober 2025

Wer heute Bäume pflanzt, rettet morgen Leben. Wer echte Probleme benennt, braucht keine Angstbilder.

 Heinrich Strößenreuther LinkedIn

Friedrich Merz sagt: „Im Stadtbild gibt es ein Problem.“ Und wir sagen: Stimmt! Es fehlen Millionen Bäume, tausende Kühlinseln, schattige Plätze, lebendige Straßen. 

Auf Nachfrage bleibt Merz vage, wir sollen doch „unsere Töchter fragen“. Unsere Töchter sagen: Klar, her mit vielen neuen Bäumen!

Donnerstag, 23. Oktober 2025

Lichter-Kundgebung gegen Rassismus in Ravensburg am Montag 27.10.

 


Pressemitteilung /Veranstaltungsankündigung 

Das Bündnis "Oberschwaben gegen Rechts" hat für kommenden Montag, 27.10 von 18-20:00 Uhr. eine Lichter-Kungebung in Ravensburg am Lederhaus angemeldet. Alle sind herzlich eingeladen, gemeinsam ein Zeichen gegen Rassismus, Ausgrenzung und Spaltung zu setzen. 

Stadtbild-Debatte - Thema verfehlt, Herr Bundeskanzler

Ursula Schön-Herrmann  hier LinkedIn

Aha, die Töchter, jetzt also die Töchter. 

Vor ein paar Wochen wurde noch über Frauen gesprochen, denen man mit zu viel Verantwortung keinen Gefallen täte. 

Puuh, wo soll ich anfangen? Zum "Stadtbild" ist schon viel geschrieben worden, die Debatte läuft noch. 

Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich eine Mail ans Bundeskanzleramt geschickt, mit dem eher sarkastischen Hinweis auf die Vielvölkertradition in Deutschland, das seit tausenden von Jahren schon Einwanderungsland ist, in Köln verstehen wir das bei jeder Straßenbaustelle neu, überall liegen tote Römer oder Germanen in der Erde.

Und jetzt sollen die Töchter Auskunft über den Zustand einer Gesellschaft geben können, genauer, über das Ausmaß an sexueller Belästigung oder gar Gewalt. 
Spannenderweise findet die selten sichtbar im Stadtbild statt, sondern eher in der vertrauten, heimischen Umgebung, das jedenfalls sagen Forschung und Kriminalstatistik. 

Und damit hat das "Problem" eine Ursache: Männer. Ja, tut mir leid, wir müssen über Täter reden, nicht über potentielle Opfer. Seit Jahren drücken sich viele darum, Femizide und Vergewaltigungen beim Namen zu nennen, wir erfahren von Familiendramen, Scheidungsproblemen, Racheakten, Eifersuchtsmorden - selten, dass jemand die Tat als solche beim Namen nennt. 

Ganz oft geht es um Besitzansprüche, Frauen sollen nicht einfach selber entscheiden, was sie tun - und, zack, da schließt sich der Kreis - "Wir tun den Frauen keinen Gefallen" - Sie erinnern sich? Wir haben ein Problem - "fragen Sie doch Ihre Töchter".......

Nein, verdammt, die Täter sind überwiegend Männer, Nachbarn, Kumpel, Trainer, Väter. Deren Herkunft ist für die Opfer nachhaltig uninteressant. Und, ganz sicher lässt sich dieses gesellschaftliche Problem nicht durch "noch mehr Rückführungen" lösen, Herr Merz, ganz sicher nicht.

Und, ich akzeptiere selbstverständlich keine verbale Gewalt hier.



Spiegel hier  Der SPIEGEL-Leitartikel von Ann-Katrin Müller  22.10.25


Kanzler Friedrich Merz hat recht: Es gibt ein Problem im Stadtbild. Aber das Problem ist nicht Migration, sondern Armut.

Mittwoch, 22. Oktober 2025

Töchter-Demo in Berlin: Das Problem mit dem weißen Mann

 TAZ hier  22.10.2025  Nina Schieben aus Berlin

Tausende folgten am Dienstagabend dem Demoaufruf „Wir sind die Töchter“. 

Unterstützung kam von Luisa Neubauer und Grünen-Politikerin Ricarda Lang.
 
Während der Berliner Feierabendverkehr die Straßen verstopft und in der CDU-Bundesgeschäftsstelle langsam die Lichter ausgehen, versammeln sich vor dem Gebäude immer mehr Menschen, vor allem: Mädchen und Frauen. Manche sind noch so klein, dass sie von ihren Müttern getragen werden, andere sind mit Rollator da.

Sie alle sind zur Demonstration „Wir sind die Töchter“ gekommen, zu der das Bündnis „Zusammen gegen Rechts“ sowie die Klimaaktivistin Luisa Neubauer aufgerufen haben. Kurz vor 19 Uhr sprechen die Ver­an­stal­te­r*in­nen von rund 7.500 Teilnehmenden, die Polizei meldet hingegen 2.000 Anwesende. Angemeldet war die Kundgebung mit 300 Personen.