Die schlechten Nachrichten nehmen gar kein Ende mehr, wir haben es auf allen Ebenen auf die Spitze getrieben und müssen ganz akut umsteuern. Jetzt nur nicht den Kopf in den Sand stecken sondern hart daran arbeiten, damit es wieder besser werden kann!
Gift von oben: Verseuchtes Regenwasser wird zum Problem (msn.com)
Bereitgestellt von TAG24 Simone Bischof
Noch immer ist das massive Fischsterben in der Oder und weiteren Flüssen in Polen und Deutschland nicht zu Ende. In Brandenburg ermittelt inzwischen das Landeskriminalamt (LKA), bei unseren Nachbarn die Staatsanwaltschaft Wrocław (Breslau) wegen eines möglichen Umweltdelikts. Nun sorgen weitere Chemikalien für Aufsehen - im Regenwasser!
Es regnet Gift: Wissenschaftler aus Zürich und Stockholm haben sogenannte PFAS-Chemikalien in Regenwasser und Schnee nachgewiesen. Sie sind in Böden, Trinkwasser, Futtermitteln und in Gegenständen des täglichen Bedarfs nachweisbar: Sogenannte PFAS-Chemikalien. Laut der europäischen Lebensmittelbehörde EFSA sind vor allem Fisch, Obst und Eier sowie daraus hergestellte Lebensmittelerzeugnisse damit belastet. Deklariert werden müssen sie nicht.
Wie das Schweizer Verbrauchermagazin Beobachter berichtet, schlagen nun die Forscher Alarm. Denn weltweit sei das Regenwasser mit PFAS verseucht. Vielerorts komme es sogar zu einem Überschreiten der Belastungsgrenze. Auch Schnee sei betroffen."Das globale Vorkommen von PFAS im Regenwasser zeigt, dass die Belastungsgrenze des Planeten für diese menschengemachten Substanzen überschritten ist", sagt Martin Scheringer, Forscher an der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich.