Neue Serie: Dürre ist kein Schicksal – wir haben Lösungen
Die Bilder der letzten Wochen sind alarmierend: ausgetrocknete Böden, sinkende Erträge, gestresste Wälder, trockene Bäche und Flüsse. Vieles wird – zu Recht – mit dem Klimawandel erklärt.
Aber das ist nur ein Teil der Geschichte.
Seit vielen Jahren beschäftige ich mich mit der Frage, warum Landschaften austrocknen – und vor allem, was wir dagegen tun können. Gemeinsam mit Ute Scheub habe ich dazu das Buch „Aufbäumen gegen Dürre und Fluten“ geschrieben.
Die zentrale Botschaft lautet:
Wir sind der Entwicklung nicht hilflos ausgeliefert.
Es gibt Lösungen.
Viele davon sind bekannt, wissenschaftlich gut belegt und können sofort umgesetzt werden
In den nächsten Tagen möchte ich deshalb eine kleine Serie veröffentlichen. Es geht um die Ursachen von Dürre und Hitze, aber vor allem um konkrete Lösungsansätze: in der Landwirtschaft, im Wald, in unseren Flussauen, in Kommunen und letztlich in der Politik.
Denn Wasser ist kein Thema nur für Landwirte oder Förster. Es betrifft unsere Ernährung, unsere Gesundheit, unsere Wirtschaft und unsere Zukunft. Es kostet anfangs Zeit und Geld, braucht die Offenheit und Bereitschaft von Politik, Kommunen, Landwirt:innen und Konsument:innen.
Aber es spart uns - sofort und zukünftig - immense Kosten: Stichwort: technische Retentionsflächen oder Kosten von Überschwemmungen oder Dürren, als Beispiel.
Ich freue mich auf den Austausch – und vielleicht auch auf die eine oder andere kontroverse Diskussion. Denn eines ist klar: Wenn wir unsere Landschaften verändern, können wir auch ihre Zukunft verändern.
Blog: https://lnkd.in/e3_VpeYq
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