Montag, 24. August 2026

Wir sind der Entwicklung nicht hilflos ausgeliefert. Es gibt Lösungen.

 Stefan Schwarzer

Neue Serie: Dürre ist kein Schicksal – wir haben Lösungen

Die Bilder der letzten Wochen sind alarmierend: ausgetrocknete Böden, sinkende Erträge, gestresste Wälder, trockene Bäche und Flüsse. Vieles wird – zu Recht – mit dem Klimawandel erklärt.

Aber das ist nur ein Teil der Geschichte.

Seit vielen Jahren beschäftige ich mich mit der Frage, warum Landschaften austrocknen – und vor allem, was wir dagegen tun können. Gemeinsam mit Ute Scheub habe ich dazu das Buch „Aufbäumen gegen Dürre und Fluten“ geschrieben. 


Die zentrale Botschaft lautet: 

Wir sind der Entwicklung nicht hilflos ausgeliefert.
Es gibt Lösungen.
Viele davon sind bekannt, wissenschaftlich gut belegt und können sofort umgesetzt werden


In den nächsten Tagen möchte ich deshalb eine kleine Serie veröffentlichen. Es geht um die Ursachen von Dürre und Hitze, aber vor allem um konkrete Lösungsansätze: in der Landwirtschaft, im Wald, in unseren Flussauen, in Kommunen und letztlich in der Politik.

Denn Wasser ist kein Thema nur für Landwirte oder Förster. Es betrifft unsere Ernährung, unsere Gesundheit, unsere Wirtschaft und unsere Zukunft. Es kostet anfangs Zeit und Geld, braucht die Offenheit und Bereitschaft von Politik, Kommunen, Landwirt:innen und Konsument:innen. 

Aber es spart uns - sofort und zukünftig - immense Kosten: Stichwort: technische Retentionsflächen oder Kosten von Überschwemmungen oder Dürren, als Beispiel.

Ich freue mich auf den Austausch – und vielleicht auch auf die eine oder andere kontroverse Diskussion. Denn eines ist klar: Wenn wir unsere Landschaften verändern, können wir auch ihre Zukunft verändern.

Blog: https://lnkd.in/e3_VpeYq


 Stefan Schwarzer / LinkedIn

Dürre ist kein Schicksal (1/12) 

Die Schlagzeilen sind voll von Trockenheit, Hitze und Ernteausfällen. Schnell heißt es dann: Der Klimawandel ist schuld.

Ja: Er verschärft die Lage. Aber er ist nicht die ganze Erklärung.

Denn ob Regen in einer Landschaft versickert oder oberflächlich abfließt, ob Böden Wasser speichern oder austrocknen, ob Pflanzen kühlen oder vertrocknen, hängt sehr stark davon ab, wie wir unsere Landschaften bewirtschaften. Dürre entsteht nicht nur am Himmel. Sie entsteht auch am Boden.

In unserem Buch „Aufbäumen gegen Dürre und Fluten“ beschreiben wir genau diesen Zusammenhang: Humusverlust, Verdichtung, Drainagen, ausgeräumte Flächen, versiegelte Böden und beschleunigter Abfluss machen Landschaften verletzlicher. Gleichzeitig verlieren wir damit auch Verdunstung, Kühlung und die Fähigkeit der Landschaft, Extreme abzufedern.

Die gute Nachricht ist: Genau dort liegen auch viele Lösungen. Wir können Böden wieder aufbauen, Wasser bremsen, Vegetation zurückbringen, Landwirtschaft umbauen, Wälder stabilisieren, Auen reaktivieren und Kommunen wassersensibler planen.

Das ist keine Kleinigkeit. Aber es ist auch kein hoffnungsloses Szenario. Viele Werkzeuge liegen längst auf dem Tisch. Wir müssen sie nur endlich ernst nehmen, in die Fläche bringen und gemeinsam umsetzen: Landwirtschaft, Kommunen, Politik, Unternehmen und Bürgerinnen und Bürger.

Dürre ist kein Schicksal. Sie ist auch eine Frage von Gestaltung.


Der wichtigste Wasserspeicher heißt Boden (2/12)  

Wenn wir über Dürre sprechen, denken viele zuerst an Stauseen, Brunnen, Bewässerung oder Wasserverbote. Alles wichtige Themen. Aber der größte und wichtigste Wasserspeicher unserer Kulturlandschaft liegt direkt unter unseren Füßen: der Boden.

Ein lebendiger, gut durchwurzelter und humusreicher Boden kann Regen aufnehmen wie ein Schwamm. Ein verdichteter, verarmter oder lange unbedeckter Boden kann das oft nicht mehr. Dann läuft Wasser oberflächlich ab, reißt Erde mit, füllt Gräben und Bäche - und fehlt später den Pflanzen.

Genau hier liegt eine enorme Chance für die Landwirtschaft. Nicht als Schuldzuweisung, sondern als Potenzial. Zwischenfrüchte, Untersaaten, vielfältige Fruchtfolgen, weniger intensive Bodenbearbeitung, Kompost, Mist, Mulch, Dauerbegrünung und mehr lebende Wurzeln im Boden sind keine kleinen Nebenthemen. Sie sind aktive Wasserpolitik auf dem Acker.

In „Aufbäumen gegen Dürre und Fluten“ beschreiben wir den Boden deshalb als Infrastruktur. Nicht aus Beton, sondern lebendig. Und diese Infrastruktur wurde über Jahrzehnte vielerorts geschwächt: durch Humusabbau, Verdichtung, Erosion, fehlende Bodenruhe und zu wenig Pflanzenvielfalt.

Die gute Nachricht: Boden kann sich erholen. Nicht von allein und nicht über Nacht. Aber mit konsequenter Bewirtschaftung, guter Beratung, passenden Förderungen und fairen Märkten kann Landwirtschaft wieder mehr Wasser in der Fläche halten. Das wäre nicht nur gut für den Boden. Es wäre gut für Erträge, Grundwasser, Klima, Biodiversität und die ganze Landschaft.


Landwirtschaft kann Wasser verlieren oder Wasser halten (3/12) 

Landwirtschaft steht in Dürrejahren oft zuerst unter Druck. Kulturen leiden, Grünland wächst kaum nach, Futter wird knapp, Erträge brechen ein und Betriebe geraten wirtschaftlich in Bedrängnis. Das sollte niemand leichtfertig kommentieren.

Gleichzeitig bewirtschaftet die Landwirtschaft einen großen Teil unserer Landschaft. Und damit auch einen großen Teil unseres Wasserhaushalts. Auf jedem Acker, auf jeder Wiese entscheidet sich mit, ob Wasser versickert oder abfließt, ob der Boden bedeckt oder nackt ist, ob Wurzeln Poren schaffen, ob Humus aufgebaut oder abgebaut wird.

Das macht Landwirtschaft nicht zum Sündenbock. Im Gegenteil: Es macht sie zu einem der wichtigsten Hebel für Lösungen.

Regenerative Methoden können hier sehr konkret ansetzen: vielfältigere Fruchtfolgen, Zwischenfrüchte, Untersaaten, Mischkulturen, Agroforst, reduzierte Bodenbearbeitung, gezieltes Weidemanagement, mehr organische Substanz, mehr Dauerwurzeln und eine Bewirtschaftung, die Bodenleben und Wasseraufnahme in den Mittelpunkt stellt.

In unserem Buch „Aufbäumen gegen Dürre und Fluten“ zeigen wir: Landwirtschaft ist nicht nur Opfer von Dürre und Hitze. Sie kann ein zentraler Teil der Antwort sein. Aber dafür braucht es Rahmenbedingungen, die diesen Weg ermöglichen: Beratung, Finanzierung, Risikoabfederung, faire Preise und eine Agrarpolitik, die Wasserhaltefähigkeit und Bodenaufbau wirklich honoriert.

Wenn wir über Dürre sprechen, müssen wir also auch über Landwirtschaft sprechen. Nicht gegen die Landwirte, sondern mit ihnen.




Nackter Boden ist eine offene Wunde (4/12)  

Ein unbedeckter Boden ist in heißen Sommern nicht einfach nur „frei“. Er ist ungeschützt.
 Er heizt sich stark auf, verliert Wasser, verschlämmt bei Starkregen schneller und bietet dem Bodenleben wenig Nahrung. Gerade in Zeiten von Trockenheit und Hitze wird das zu einem zentralen Problem.

Boden braucht Schutz - so wie unsere Haut. Pflanzenreste, Mulch, Zwischenfrüchte, Untersaaten und lebende Wurzeln beschatten die Oberfläche, füttern Bodenorganismen, verbessern die Krümelstruktur und helfen, Wasser im Boden zu halten. Je länger ein Boden im Jahr bedeckt und durchwurzelt ist, desto besser kann er mit Regen, Hitze und Trockenheit umgehen.

Das klingt vielleicht unspektakulär. Aber genau darin liegt die Kraft. Viele Lösungen gegen Dürre sind nicht spektakulär, sondern konsequent: Boden bedecken, Bodenleben fördern, Wurzeln wachsen lassen, Verdichtung vermeiden, Wasser nicht unnötig abführen.

In „Aufbäumen gegen Dürre und Fluten“ beschreiben wir, warum eine grüne, lebendige Landschaft anders mit Wasser umgeht als eine ausgeräumte, verdichtete und schnell abfließende. Eine Landschaft mit Pflanzen bremst Wind, schützt Böden, kühlt durch Verdunstung und hält Regen länger dort, wo er gebraucht wird.

Die Lösung beginnt nicht erst beim großen Infrastrukturprojekt. Sie beginnt oft mit einer einfachen Frage auf jedem Feld, an jedem Wegrand, in jeder Kommune: Ist der Boden bedeckt - oder ist er der Sonne, dem Wind und dem nächsten Starkregen schutzlos ausgeliefert?


Pflanzen sind Klimaanlagen (5/12)  

Oft wird Vegetation in Trockenzeiten vor allem als Wasserverbraucher gesehen. Natürlich brauchen Pflanzen Wasser. Aber sie leisten gleichzeitig etwas, das wir viel zu selten mitdenken: Sie kühlen.

Durch Verdunstung wird Sonnenenergie in latente Wärme umgewandelt. Das heißt: Die Energie heizt nicht einfach Boden und Luft auf, sondern wird in den Wasserkreislauf gebracht. Eine grüne, gut wasserversorgte Landschaft fühlt sich deshalb völlig anders an als eine trockene, kahle oder versiegelte Fläche.

Bäume, Hecken, Wiesen, Zwischenfrüchte, Agroforststreifen und Wälder sind also nicht nur „Natur“. Sie sind Teil einer lebendigen Kühlungsstruktur. Sie bremsen Wind, spenden Schatten, erhöhen die Luftfeuchte, schützen Böden und schaffen Mikroklimate. Gerade für Landwirtschaft ist das entscheidend: Pflanzen können Pflanzen schützen.

Agroforst ist dafür ein gutes Beispiel. Gehölzstreifen in der Agrarlandschaft können Wind reduzieren, Verdunstungsverluste mindern, Tiere und Kulturen beschatten, Erosion bremsen und langfristig zusätzliche Erträge liefern. Auch Hecken, Baumreihen und vielfältige Feldränder sind keine Nostalgie, sondern praktische Klimaanpassung.

In „Aufbäumen gegen Dürre und Fluten“ zeigen wir: Klimaanpassung heißt nicht nur höhere Deiche, größere Rohre oder mehr Beregnung. Klimaanpassung heißt auch, Landschaften so zu gestalten, dass sie Wasser halten und sich selbst kühlen können.

Pflanzen sind dabei keine Dekoration. Sie sind Funktion.


Starkregen ist kein Geschenk, wenn die Landschaft ihn nicht halten kann (6/12) 

Nach Wochen der Trockenheit klingt Regen erst einmal wie Erlösung. Aber wenn er als Starkregen fällt, ist das Wasser oft schneller wieder weg, als es der Landschaft wirklich hilft.

Verdichtete, ausgetrocknete oder verschlämmte Böden nehmen Wasser schlecht auf. Begradigte Bäche, Gräben, Drainagen, versiegelte Flächen und steile Wege beschleunigen den Abfluss zusätzlich. Dann wird aus dringend benötigtem Regen Erosion, Schlamm, Hochwasser - und danach kommt erneut Trockenheit.

Genau deshalb gehören Dürre und Flut zusammen. Es sind nicht zwei getrennte Probleme, sondern oft zwei Folgen derselben Landschaftslogik: Wasser soll schnell weg. Das war lange ein Ziel von Planung, Landwirtschaft, Siedlungsbau und Gewässerausbau. Heute merken wir, wie verletzlich uns das macht.

In „Aufbäumen gegen Dürre und Fluten“ beschreiben wir deshalb viele Ansätze, um Wasser zu bremsen: humusreiche Böden, dauerhafte Bodenbedeckung, Querstrukturen, Hecken, Agroforst, Mulden, Retentionsflächen, Feuchtgebiete, Auen, kleine Rückhaltestrukturen und eine Bewirtschaftung quer zum Gefälle.

Das Prinzip ist einfach, die Umsetzung anspruchsvoll: Regen muss wieder Zeit bekommen. Zeit zum Versickern. Zeit, den Boden zu füllen. Zeit, Grundwasser zu speisen. Zeit, später über Pflanzen wieder zu kühlen.

Wir werden Starkregen nicht verhindern. Aber wir können entscheiden, ob Landschaften ihn nur ableiten - oder aufnehmen.


Drainagen, Gräben und begradigte Bäche: Wir haben Landschaften auf Abfluss gebaut (7/12) 

Über Jahrzehnte haben wir viele Landschaften darauf optimiert, Wasser möglichst schnell loszuwerden. Drainagen im Acker, tiefe Gräben, begradigte Bäche, befestigte Wege, Kanalisation, versiegelte Flächen. Was früher als Fortschritt galt, wird in Zeiten von Dürre und Starkregen zunehmend zum Risiko. 

Denn Wasser, das im Winter oder nach Starkregen schnell aus der Fläche abgeführt wird, fehlt später im Boden, im Grundwasser, in den Pflanzen und in der Verdunstungskühlung. Gleichzeitig steigt bei Starkregen die Gefahr von Erosion und Hochwasser, weil das Wasser kaum gebremst wird. 

Natürlich kann man nicht einfach jede Drainage kappen oder jeden Graben zuschütten. Landwirtschaft braucht befahrbare Flächen, Siedlungen brauchen Sicherheit, manche Standorte müssen entwässert werden. Aber wir müssen die Grundfrage neu stellen: Wo muss Wasser wirklich weg - und wo sollte es bleiben? 

In „Aufbäumen gegen Dürre und Fluten“ beschreiben wir viele Möglichkeiten: Abfluss bremsen, Gräben anders managen, Bäche wieder mäandrieren lassen, kleine Rückhalteräume schaffen, Wege entschärfen, Felder quer zum Gefälle strukturieren, Keyline-Prinzipien nutzen, Senken reaktivieren und Wasser in der Fläche verteilen. 

Das ist keine romantische Rückkehr in eine Vergangenheit. Es ist moderne Klimaanpassung. Wir brauchen Landschaften, die nicht reflexartig entwässern, sondern klug unterscheiden: ableiten, wo es nötig ist - halten, wo es möglich ist.


Auen und Feuchtgebiete sind keine Restflächen (8/12)  

Auen, Moore und Feuchtgebiete wurden lange als unproduktive Restflächen betrachtet: zu nass, zu unordentlich, schwer nutzbar. Also hat man sie entwässert, begradigt, eingedeicht, umgebrochen oder bebaut.

Heute sehen wir immer deutlicher, was dabei verloren gegangen ist. Diese Räume können Wasser speichern, Hochwasserspitzen dämpfen, Grundwasser speisen, Biodiversität tragen, Kohlenstoff binden und Landschaften kühlen. Gerade in Zeiten von Dürre und Starkregen sind sie keine Nebensache, sondern Sicherheitsräume.

Das heißt nicht, dass jede Fläche sofort aus der Nutzung genommen werden muss. Aber es heißt: Wir brauchen eine neue Wertschätzung für nasse, feuchte und dynamische Landschaftsteile. Wiedervernässung, Auenentwicklung, Pufferstreifen, Gewässerrandstreifen und Raum für Flüsse sind praktische Klimaanpassung.

Auch für die Landwirtschaft kann das eine Chance sein, wenn es fair gestaltet wird: mit Ausgleich, Beratung, neuen Nutzungsformen, Paludikulturen auf wiedervernässten Mooren, extensiver Beweidung, regionaler Wertschöpfung und klaren Regeln. Niemand sollte mit den Kosten allein gelassen werden, wenn die Gesellschaft von mehr Wasserrückhalt profitiert.

In „Aufbäumen gegen Dürre und Fluten“ zeigen wir: Wasser braucht Platz. Wenn wir ihm keinen Raum geben, nimmt es ihn sich bei Starkregen. Wenn wir ihm Raum geben, kann es uns durch Trockenzeiten helfen.

Das ist eine kommunale, landwirtschaftliche und politische Aufgabe zugleich.


Waldumbau ist auch Wassermanagement (9/12)

Wenn Wälder unter Trockenheit leiden, sehen wir das oft erst spät: lichte Kronen, Borkenkäfer, vertrocknete Jungpflanzen, steigende Brandgefahr. Doch die Ursachen liegen tiefer. 

Die Widerstandskraft eines Waldes hängt auch davon ab, wie er aufgebaut und bewirtschaftet wird. Monotone Bestände, verdichtete Böden, gestörte Wasserhaushalte und zu wenig Struktur erhöhen seine Anfälligkeit. Gleichzeitig setzt die Klimaänderung inzwischen selbst naturnahe und bisher robuste Wälder - etwa Buchenwälder - sichtbar unter Druck. 

Genau deshalb ist Waldumbau nicht nur eine Frage der Baumarten. Er ist auch Wassermanagement. Mischwälder, mehr Struktur, Dauerwaldansätze, Bodenschutz, weniger Verdichtung, Totholz, Humusaufbau, gestufte Waldränder, Quellschutz und kleine Rückhaltestrukturen können helfen, Wasser länger im Wald zu halten. 

Ein stabiler Wald ist keine Wasserfabrik, die unabhängig von allem funktioniert. Aber er kann Böden schützen, Wind bremsen, kühlen, Infiltration fördern und den Landschaftswasserhaushalt stärken. Und er steht nicht isoliert da. Der Wald hängt mit angrenzenden Äckern, Wiesen, Bächen, Wegen und Siedlungen zusammen. 

In „Aufbäumen gegen Dürre und Fluten“ geht es deshalb nicht um Landwirtschaft oder Wald als getrennte Welten. Es geht um ganze Landschaften. Wenn wir Wasser halten wollen, müssen wir diese Zusammenhänge wieder ernst nehmen - von der Rückegasse bis zur Aue, vom Acker bis zum Dorf.

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