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Sonntag, 28. Juni 2026

Unsere Industrie fordert das Verbrenner-Aus aufzuweichen - Mehr Zeit bei uns fürs alte Geschäft, während sie die Zukunft bereits in den USA und in China baut

Philipp Raasch / Der Autopreneur

Es gibt nicht mehr 1 VW. Es gibt 3 

1) Eins in Deutschland: Das baut das Auto, das wir alle kennen. Den Verbrenner

2) Eins in den USA: Das entwickelt mit Rivian das Auto von morgen für den Westen

3) Eins in China: Das entwickelt mit Xpeng das Auto von morgen für China und die Schwellenländer

Sonntag, 12. Februar 2023

Europe Calling Webinar mit EU-Kommissions-Vizepräsidentin Vestager “Europas Industrie-Revolution?”

 

Und gleich nochmal ein Webinar: 

11. FEB. 2023 — 

Der “Green Deal Industrie-Plan” soll die europäische Industrie fit machen für die Klimaneutralität, auch weil die USA hunderte Milliarden in US-Unternehmen stecken. Was die EU genau plant, darüber diskutiert Europe Calling mit der Kommissions-Vizepräsidentin Vestager, dem Wirtschaftsweisen Achim Truger & vielen anderen.

 Hier anmelden 

Wann? Montag, 13.2.2023, 19:00 - 20:30 Uhr

die grüne Industrie in Europa muss gestärkt werden - die Klimakrise macht den nachhaltigen Umbau unserer Wirtschaft drängender denn je und der globale Wettlauf um “net-zero” Technologien ist im vollen Gange. Als Antwort auf den US-Inflation-Reduction-Act und um wettbewerbsfähig zu bleiben, hat die EU-Kommission daher Anfang Februar den Green Deal Industrial Plan vorgestellt. 

Wie gut sind diese Pläne? Werden die Lockerungen bei Subventionen nur den großen Ländern helfen und wirtschaftsschwächere abhängen? Was brauchen wir, damit die Gerechtigkeit im Binnenmarkt nicht (weiter) geschwächt wird? Brauchen wir einen neuen Fonds, um grüne Investitionen zu boosten?

Klar ist: Das ist eine Bärenaufgabe, die vor uns liegt! 

Daher laden wir gemeinsam mit Abgeordneten des Europäischen Parlaments aus unterschiedlichen Fraktionen ein, den Vorschlag der EU-Kommission gemeinsam mit Margrethe Vestager, Exekutiv-Vizepräsidentin der EU-Kommission zu diskutieren!  Im Anschluss folgt ein Fachgespräch mit dem Wirtschaftsweisen Achim Truger und dem Bundesverband der deutschen Industrie. 

Unsere Gäste sind: 

Margrethe Vestager - Exekutiv-Vizepräsidentin der EU-Kommission für ein Europa für das digitale Zeitalter & EU-Kommissarin für Wettbewerb

Achim Truger - deutscher Wirtschaftswissenschaftler und einer der fünf “Wirtschaftsweisen”

Dr. Heiko Willems -  Geschäftsführer bei BDI/BDA The German Business Representation in Brüssel


Seid mit dabei - und nutzt diese seltene Chance, um Deine Fragen direkt an die Vizepräsidentin der EU-Kommission und dieses hochkarätige Podium zu stellen! 

Donnerstag, 9. Februar 2023

Warum das Klima-Wettrüsten?

DER STANDARD - Klimaklartext <klimaklartext@email.derstandard.at>

Eigentlich sollte der Inflation Reduction Act (IRA), den US-Präsident Joe Biden im Sommer mit einer hauchdünnen Mehrheit durch den Kongress brachte, die galoppierende Teuerung bekämpfen. Doch das milliardenschwere Paket ist auch ein riesiges Klimaschutzpaket: Staatliches Geld soll den Ausbau erneuerbarer Energien ankurbeln und mehr Elektroautos auf die Straßen bringen. Für das Klima ist der IRA daher durchaus ein Gewinn, ja sogar beispiellos, wie viele Fachleute sagen.

Dennoch stößt sich Europa an dem Paket. Denn viele Förderungen gibt es nur, wenn die Produkte, etwa E-Autos, in Nordamerika hergestellt werden. Politikerinnen und Politiker aus der EU sorgen sich daher, dass grüne europäische Unternehmen hinter den USA zurückfallen könnten. EU-Binnenmarktkommissar Thierry Breton sprach sogar von einer „Spaltung des Westens“.

Europa legt deshalb nach: Vergangene Woche präsentierte die EU-Kommission den „Green Deal Industrial Plan“, der wie der IRA wichtige Schlüsselindustrien – wie etwa Wasserstoff, Solarmodule oder Batterien – in die Union holen oder zumindest dort halten soll. 250 Milliarden Euro macht die EU dafür frei, Mitgliedsstaaten sollen Unternehmen im eigenen Land zudem stärker fördern dürfen.

Das alles klingt zunächst nach einer abstrakten Zahlenschlacht auf dem Papier. Doch es geht um wichtige Fragen für die Zukunft: Kommt Ihr nächstes E-Auto, die effiziente Solaranlage, aus Europa? Entstehen Millionen neue Jobs in klimafreundlichen Branchen? Das alles steht für die beiden wirtschaftlichen Schwergewichte auf dem Spiel.

Wie viel aus Klima-Sicht auf dem Spiel steht, zeigt ein neuer Bericht, den über 60 Fachleute vergangene Woche veröffentlicht haben. Demnach ist das 1,5-Grad-Ziel, auf das sich beinahe alle Staaten im Pariser Klimaabkommen geeinigt haben, nicht mehr plausibel. Neben noch mehr Tempo im Klimaschutz fordern die Forschenden deshalb, dass wir uns verstärkt auf die Folgen des Klimawandels vorbereiten.

In Österreich (wie in Deutschland) gibt es besonders im Verkehrssektor Nachholbedarf: Dort sind die Emissionen in den vergangenen Jahrzehnten stetig gestiegen. Die Leiter der Verkehrsinstitute der TU Wien, der Boku und der Uni Innsbruck fordern deshalb neue Tempolimits auf Österreichs Straßen: Für ein Limit von 30 km/h im Ortsgebiet, 80 km/h auf Freilandstraßen und 100 km/h auf Autobahnen gebe es "gute wissenschaftliche Gründe", heißt es in einem gemeinsamen Schreiben.

Wie die Dekarbonisierung im Wärmesektor gelingen kann, zeigt ein Projekt in Wien: Ab Ende dieses Jahres will Wien Energie die Restwärme aus dem Abwasser der Wienerinnen und Wiener gewinnen. Im Endausbau sollen so über 100.000 Haushalte beheizt werden können.