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Dienstag, 28. Januar 2025

Konflikte um Ressourcen sind vorprogrammiert

 Frankfurter Rundschau hier  Die Kolumne „Gastwirtschaft“ von Jan Dreier.

Dieser Planet reicht nicht aus: Ausbau der Biomasse wird uns ruinieren

Wie die industrielle Bioindustrie die Hungersnot intensiviert. Die Bioökonomie fördert großflächigen Landverbrauch, was zur Verdrängung lokaler Gemeinschaften, zur Abholzung von Wäldern und zum Verlust biologischer Vielfalt führen kann. Oftmals kommt es zu Landraub und Menschenrechtsverletzungen.

Bild: siehe hier

Die Bioökonomie wird dennoch als Allheilmittel für Landwirtschaft und Klimaschutz gehandelt: weg von fossilen Rohstoffen hin zu einer Wirtschaft, die auf biologischen Materialien beruht.

Sonntag, 15. Dezember 2024

Die Chance, neu zu denken: Wie wir die Zukunft gestalten wollen, was wir essen wollen und wie wir es produzieren

Ein Artikel, der genau das aufzeigt welche Haltung wir heute dringend brauchen:

"Wir haben eine weiten Weg vor uns, und ich weiß nicht, ob wir es schaffen werden. 
Aber eine nachhaltige Zukunft ist möglich, wenn wir uns Mühe geben. 

Dazu gehört eine positive Vision dessen, was wir erreichen wollen. 
Die Menschen müssen es aufregend finden, sie Wirklichkeit werden zu lassen"


FAZ hier  Artikel von Hannah Ritchie 11.12.24

Grund zur Hoffnung: Mit Fleischersatz können wir den Klimawandel stoppen


Klimawandel. Luftverschmutzung. Überfischung. Entwaldung. Ein endloser Strom von Überschriften belegt, wie Menschen den Planeten und die Aussichten künftiger Generationen zerstören.

Sonntag, 4. August 2024

ERDÜBERLASTUNGSTAG - was soll uns das sagen? Fakten und Gedanken dazu

Geo hier MEINUNG von Peter Carstens 01.08.202

Die ökologische ist auch eine politische Krise

Schon am 1. August hat die Menschheit – rechnerisch – die Ressourcen verbraucht, die ihr für das ganze Jahr zur Verfügung stehen. Es ist kein Zufall, dass im Zeitalter von Überkonsum, Klima- und Artenkrise auch Demokratie und Menschenrechte unter Druck geraten

Samstag, 18. Mai 2024

Landwirtschaft: Mehr Geld, weniger Umwelt

Hier  NDR Sendung: extra 3 | 16.05.2024 | 

Fünf Monate nach den Traktor-Protesten der Landwirte hat sich einiges verändert - oder auch nicht. 

Während die Politik mit dem Green Deal und Agrarreformen reagiert, bleibt die Realität der Landwirtschaft zwischen bürokratischen Hürden und gigantischen Maschinen gefangen. 

Der grüne Landwirtschaftsminister Cem Özdemir schwankt zwischen umstrittenen Entscheidungen und den Erwartungen seiner Wähler. Und während die Fleischlobby triumphiert, fragen sich viele: Muss es wirklich so weitergehen? 

Willkommen in der Landwirtschafts-Realität 2023.

AGRARPOLITIK: Mit zehn Punkten zu einer ökologischen und sozialen Landwirtschaft?

Standard  hier Lukas Kapeller 16. Mai 2024

Biobauern und Umweltorganisationen fordern eine agrarpolitische Wende. Eine grünere Landwirtschaft funktioniere nur mit sozialpolitischem Kurswechsel

Verdorrte Tomaten: "Wir brauchen ein Umdenken in der Landwirtschaft und im Ernährungssystem. Sonst werden unsere Böden irgendwann so degradiert sein, dass wir nichts mehr zu essen haben werden", sagt Landwirt Rumetshofer.

Die Bauernproteste in Deutschland, Belgien und anderen Ländern haben politisch reiche Ernte eingefahren. Diese Woche haben die EU-Staaten viele Umweltauflagen in der Agrarpolitik zurückgenommen. Dabei geht es zum Beispiel darum, dass Bauern weniger Flächen für die Schonung der Böden brachliegen lassen müssen, wenn sie EU-Gelder bekommen wollen.

Die Biobauern Matthias Böhm und Ludwig Rumetshofer machten bei einer Pressekonferenz am Donnerstag darauf aufmerksam, dass diese Entwicklung keineswegs allen Landwirten schmeckt. 

Mittwoch, 24. April 2024

Siegesmeldung: Boden darf kein Spekulations- und Anlageprojekt sein !

Update

Liebe Unterstützer:innen der WeAct-Petition
„Lindners Vertragsbruch: Ausverkauf öffentlichen Eigentums stoppen!“,

das ist ein historischer Moment: die Privatisierung von öffentlichem Ackerland in Ostdeutschland wurde nach über 30 Jahren endlich endgültig gestoppt. Stattdessen verpachtet die Bundesregierung das Land nun gemeinwohlorientiert! Das wäre ohne Ihre Unterstützung niemals möglich gewesen. Herzlichen Dank, dass Sie unsere Petition unterzeichnet haben und sich gemeinsam mit über 152.000 Menschen für eine gerechte Bodenpolitik in Ostdeutschland stark machen. 

Dienstag, 30. Januar 2024

Heute mal Australien mit neuen Ideen.....

Eine erfrischende Idee. Zugegeben: Natürlich ist das kein Ansatz, den man bei uns einfach so übernehmen kann in der "großen" Landwirtschaft auf hunderten von ha. Ich finde die Idee trotzdem berichtenswert. Es geht doch in der heutigen Zeit auch darum, über Grenzen hinaus zu denken.

Es geht dem Farmer um die Themen "Bodenverdichtung" und  "Düngung" - und  genau das war auch ein Thema beim Besuch des Markgräflichen Hofgutes mit dem Ansatz der regenerativen Landwirtschaft von Salem.....Dort beweidet man mit Schafen.

Berliner Morgenpost  hier  Geschichte von Barbara Barkhausen • 29.1.24

Dieser Bauer bekämpft Unkraut mit Meerschweinchen

Auf der Farm von John Gargan leben Dutzende Arbeiterinnen und Arbeiter, die ausgesprochen niedlich und kuschelig sind und ihn keinen Cent kosten. Der Australier hat Meerschweinchen „angestellt“, um Unkraut und wucherndes Gras zu bekämpfen und seine Böden gleichzeitig mit Nährstoffen zu versorgen. Denn die kleinen Pellets, die die Tiere ausstoßen, sind ein hervorragender Dünger.

Montag, 29. Januar 2024

Bauernproteste: Junglandwirte gegen rechtsextreme Hetze

Ein Lichtblick: Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft  hebt sich positiv heraus aus dem Bauernprotest, indem sie sich klar gegen rechts positioniert und auch für gemeinsam gangbare Wege eintritt.

NDR hier  Stand: 29.01.2024 von Natalie Beck

"Identitäre Bewegung" auf der Bauerndemo in Hannover, völkische Symbole im Protestzug in Emden, Hetze in sozialen Medien: Junge Landwirte in Niedersachsen fordern eine klare Abgrenzung vom Rechtsextremismus.

Raffael Kreißl kniet mit einem Pinsel in der Hand vor einem großen Banner mit der Aufschrift:


Für Vielfalt auf dem Acker - Gegen Gentechnik.
Für Vielfalt in der Gesellschaft - Gegen rechte Hetze

Montag, 22. Januar 2024

Großdemo „Wir haben es satt“: Tausende fordern klimagerechte Agrarpolitik in Berlin

Dafür möchte ich bedingungslos werben

hier Tagesspiegel  Von Madlen Haarbach  20.01.2024, 

Zum Auftakt der „Grünen Woche“ demonstrierten Bauern und Verbraucherinnen für eine Ernährungswende. Luisa Neubauer und Agrarminister Cem Özdemir warnten vor rechter Politik.

Unter dem Titel „Wir haben Agrarindustrie satt!“ haben mehrere tausend Menschen am Sonnabend in Berlin für klimagerechtere Anbaumethoden und eine Ernährungswende protestiert. Am Vormittag überreichten Landwirtinnen dem Agrarminister Cem Özdemir (Grüne) eine Protestnote am Rande des Agrarministergipfels. Im öffentlichen Nahverkehr kam es teilweise zu Einschränkungen.

Die Demo findet seit einigen Jahren immer zum Auftakt der Landwirtschaftsmesse „Internationale Grüne Woche“ in Berlin statt. Gegen 12 Uhr formierten sich die Demonstrant:innen vor der SPD-Zentrale im Willy-Brandt-Haus zu einer Auftaktkundgebung, um sich für eine klimagerechte Landwirtschaft auszusprechen. Die Veranstalter sprachen insgesamt von rund 8000 Menschen, die Polizei von 7000 Teilnehmern in der Spitze.

„Eine bäuerliche und ökologischere Landwirtschaft ist die richtige Antwort auf Klimakrise, Artensterben und Hunger in der Welt – nicht Gentechnik, Patente und Glyphosat!“, hieß es im Aufruf zur Demonstration.

Sonntag, 21. Januar 2024

Bündnis "Wir haben es satt!" übergibt Forderungen an Cem Özdemir

"Wir haben es satt" - nicht zu verwechseln mit den Bauernprotesten gegen die Agrardiesel-Streichung.

Wir haben es satt! ist eine Bewegung von Landwirten, Umwelt-, Natur- und Tierschutzverbänden gegen die Agrarindustrie, gegen Massentierhaltung und für eine Agrarwende. Die größte Demonstration findet seit 2011 jährlich im Januar anlässlich der Grünen Woche in Berlin statt.
mehr als 60 Organisationen stehen dahinter. (s.u.)

Zeit hier  20. Januar 2024,



"Ungerechtigkeit und Hunger stoppen": Ein Bündnis fordert die Agrarwende hin zu nachhaltigerer Landwirtschaft – und das weltweit. Die Bundesregierung handele zu zaghaft.

Die Initiative Wir haben es satt! übergibt bei der Agrarministerkonferenz symbolisch eine Resolution an Cem Özdemir. 

Landwirte erfüllen nicht alle Erwartungen

 hier  Artikel von Statista  • 20.1.24

Der Beruf des Landwirts genießt in Deutschland ein relativ hohes Ansehen.

 Gleichwohl gibt es eine Reihe von Themen, bei denen die Bevölkerung sich von Landwirten mehr Engagement als bislang wünschen. Wie die Statista-Grafik zeigt, betrifft dies insbesondere den verantwortungsvollen Umgang mit Tieren und der Natur: Jeweils über 70 Prozent der Befragten halten diese beiden Punkte für wünschenswert.

 

Montag, 15. Januar 2024

Proteste gegen die Ampelkoalition: Die sagenumwobene Macht der Bauernlobby

Süddeutsche Zeitung hier  14. Januar 2024, Von Thomas Hummel

Proteste gegen die Ampelkoalition: Die Bauernproteste setzen die Regierung unter Druck.

Seit Jahrzehnten hat der Deutsche Bauernverband beste Verbindungen in die Politik. Doch das Höfesterben konnte - und wollte - er offenbar nie verhindern.

Bild links: aus dem Satiremagazin Postillion

Samstag, 13. Januar 2024

Kräuter gegen Dürre

hier  Frankfurter Rundschau   12.01.2024, Von: Manfred Niekisch

Biologische Vielfalt hilft gegen Ernteausfälle und den fortschreitenden Klimawandel. Aber wofür oder wogegen helfen die Konvois der Traktoren?

Es steckt eine wichtige Idee hinter dem IDE. Kein Wortspiel und kein Kalauer. IDE ist die Abkürzung für ein Forschungsprogramm namens „Internationales Dürre-Experiment“. Forschungsteams untersuchten an 100 Standorten, wie sich Trockenheit auf die Vegetation auswirkt. Und das auf allen Kontinenten außer der Antarktis.

Es hat sich inzwischen herumgesprochen, dass der Klimawandel zu extremen Wetterereignissen führt, also zu Starkregen und Überschwemmungen einerseits und zu Hitzeperioden und anhaltender Trockenheit andererseits. Die Ergebnisse dieser weltweiten Studie sollen nun helfen vorherzusagen, welche Ökosysteme während Trockenperioden besonders gefährdet sind und welche ökologischen Auswirkungen das hat.

Tatsächlich ist die Agrardiesel-Vergütung eine eher nebensächliche Subvention. Zur Klimakrise trägt sie nur minimal bei.

 foodwatch hier

Willkürliche Kürzungen der Ampel auf der einen Seite, die militante Rhetorik des Bauernverbandes auf der anderen – wer auf keiner der beiden Seiten stehen will, hat es in diesen Tagen schwer. Dass nicht alle Bauern gleich sind, warum einige zurecht wütend, aber leider auf die Falschen sind, und was jetzt passieren müsste, lesen Sie in unserer Analyse.

Die Wut der Bauern ist in diesen Tagen allgegenwärtig. Ich muss sagen: Ich kann sie verstehen. Und dennoch – bzw. gerade deshalb – finde ich, greifen die Proteste zu kurz.

Der Kern ist schnell erzählt: Die Ampel vergeigt ihren Haushalt. Dann greift sie in ihrer Not den Bauern in die Kasse, nicht aber den Vermögenden im Land. Andere klimaschädliche Subventionen tastet sie nicht an. Aber von heute auf morgen streichen SPD, FDP und Grüne eine Subvention, die komplett auf das Einkommen der Höfe durchschlägt.

Politische Tölpelei

Was mich daran ärgert: Einen solchen Großkonflikt zu riskieren, ist politisch einfach nur ungeschickt. Tatsächlich ist die Agrardiesel-Vergütung eine eher nebensächliche Subvention.
Zur Klimakrise trägt sie nur minimal bei.
Und bei Gewinnen im vergangenen Jahr von mehr als 100.000 Euro für einen durchschnittlichen Betrieb entscheiden ein paar tausend Euro nicht darüber, ob ein Hof dichtmachen muss. Für die Preise im Supermarkt spielt das alles übrigens keine Rolle – auch wenn die Bauernlobby gerne das Schreckgespenst höherer Lebensmittelpreise an die Wand malt.

„Bauernsterben“: Wie Profitgier unsere Lebensgrundlagen vernichtet

Wir sehen das Gras nicht wachsen, wir trampeln nur darauf herum: Wie die globale Agrarindustrie die traditionelle Landwirtschaft und bäuerliche Strukturen zerstört und dabei die ökologische Krise noch verschärft

aus der Amazon Buchbeschreibung

hier  im Deutschlandfunk zum Anhören   Von Brigitte Neumann | 09.01.2024

In seinem Buch „Bauernsterben“ warnt der Journalist und Bauernsohn Bartholomäus Grill vor dem agrarindustriellen Komplex und dessen Wachstumsideologie. Dieser führe einen Krieg gegen die Natur – und damit auch gegen alle Menschen und sich selbst.

Da sei ein Kampf im Gange, ein Kampf um fruchtbare Böden, um Wasser, um Macht.
Es sei ein Kampf auf Leben und Tod, geradezu ein Krieg, und dieser Krieg überziehe die ganze Welt, so Bartholomäus Grill in seinem neuen Buch „Bauernsterben“. 

Er berichtet von einem mafiösen Filz. Die Akteure – Politiker, Pestizidhersteller, Lobbyisten, Saatgutmonopolisten, Banken, Landmaschinenhersteller, Großgrundbesitzer – handelten überall nach dem gleichen Muster: „Das Muster kann man nennen: Die sogenannte grüne Revolution, die in der Nachkriegszeit begann, ganz intensiv in den 60er-Jahren. Das war eine Revolution in der landwirtschaftlichen Produktion.“

NABU: Neue Agrarpolitik jetzt

 NABU  hier


Wer wichtige Aufgaben immer vor sich herschiebt, lähmt sich am Ende selbst.
So auch in der Agrarpolitik. Borchert-Kommission, Zukunftskommission Landwirtschaft und weitere Gremien haben unzählige Vorschläge für sozial gerechte und naturverträgliche Reformen gemacht. Umgesetzt hat die Politik wenig bis gar nichts – weder in Berlin noch in Brüssel.

Stattdessen befeuern gigantische EU-Subventionen eine Intensivierung der Landwirtschaft zu Lasten von Umwelt und kleineren Betrieben.
In dieser Gemengelage sorgt nun das Abschmelzen einer Gießkannen-Dieselsubvention für massive Proteste. Dabei wollen viele Landwirt*innen eine Agrarpolitik, die sie nachhaltig produzieren lässt. Mit ihnen und einem breiten Bündnis gehen wir am Samstag, 20.1., in Berlin auf die Straße. Sind Sie dabei?  hier

Freitag, 12. Januar 2024

Wie schützen Böden vor Hochwasser?

 Detector Podcast zum Anhören hier  9.1.24

Zurück zum Thema | Bodenatlas 2024

Gerade ist der Bodenatlas 2024 erschienen – mit ernüchternden Ergebnissen zur Bodenqualität. Wie wichtig sind Böden für den Hochwasserschutz?

hier zum Runterladen

Der Bodenatlas 2024 ist gerade erschienen, mit umfangreichen Fakten zur Entwicklung der Ressource Boden in Deutschland und weltweit. Dabei werden auch verschiedene Entwicklungen zum Schutz von Böden dargestellt. Der Bericht zeigt zudem, dass den Böden für einen effektiven Hochwasserschutz eine Schlüsselrolle zukommt. Durch Versiegelung und intensive Landwirtschaft werden viele Böden in Deutschland für einen Schutz vor hohen Wasserständen unbrauchbar.

Agrarsubventionen: Wer profitiert wirklich?

Hier Telepolis  11. Januar 2024  Susanne Aigner


Im Osten kaufen branchenfremde Investoren große Ländereien. Kleinere Betriebe leiden.
Warum die Verteilung der Flächenprämien ungerecht ist.

Donnerstag, 11. Januar 2024

Bauern-Demos: AfD nutzt Proteste für eigene perfide Zwecke

Heute mal ziemlich viel von AFD + Friends, denn es macht mir riesig Sorgen, was in unserem Deutschland passiert. Schon bei der letzten Wahl gab es Angriffe auf unsere Demokratie, das konnte gerade noch abgewehrt werden. Jetzt nehmen die Angriffe massiv zu und manipulieren viel zu viele Menschen. Wir müssen für unsere Demokratie einstehen! Nur dann können wir den aktuellen Krisen begegnen, die Klimakrise findet laut AFD ja gar nicht statt.

links:Video auf Twitter: Carola Rackete  hier


Watson hier  10.01.2024, Josephine Andreoli

Seit Montagmorgen blockieren Bauern in ganz Deutschland Autobahnen und Bundesstraßen. Ihr Ziel: Die Ampel dazu zu bringen, das Streichen finanzieller Kürzungen gänzlich zurückzunehmen. Letzte Woche hatte die Regierung bereits eingelenkt und die Subventionskürzungen teils zurückgezogen.

Dienstag, 9. Januar 2024

Ja: Die ABL startet zur Problemlösung


Bauern-Proteste müssen Anlass für Planungssicherheit und wirtschaftliche Perspektiven sein hier

AbL legt 6-Punkteplan vor und ruft zur Demo "Wir haben es satt" am 20.01. in Berlin auf!" 

Die AbL begrüßt die angekündigte Rücknahme der Streichung der KFZ-Steuerbefreiung für die Landwirtschaft als ein wichtiges Signal an die Bäuerinnen und Bauern. Sie fordert die Bundesregierung auf, auch die weiterhin geplante Kürzung der Dieselrückvergütung zu streichen oder diese mindestens nach sozialen und agrarstrukturellen Kriterien zu staffeln. Sollte es zu Streichungen kommen, müssen die Gelder auch weiterhin in der Landwirtschaft verbleiben und für deren sozialen und ökologischen Umbau genutzt werden.

Die AbL ist davon überzeugt, dass die Ursachen der aktuellen und angekündigten Proteste vieler Bäuerinnen und Bauern sehr viel tiefer liegen als in den bisher geplanten Streichungen der KFZ-Steuerbefreiung und der Dieselrückvergütung selbst. Die Bundesregierung muss daher jetzt endlich das Ruder in der Agrarpolitik im Sinne der Empfehlungen der Borchert- und Zukunftskommission herumreißen. Die hierzu kurzfristig notwendigen Maßnahmen benennt die AbL einem 6-Punkteplan.