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Donnerstag, 2. Juli 2026

Uganda will Vorreiter bei der Elektromobilität werden und Indien sorgt für die öffentliche Gesundheit

 

Daniel Mautz / LinkedIn

Uganda elektrifiziert seinen Verkehr, Deutschland seine Ausreden

Während hierzulande jede Ladesäule ein Politikum ist und „Technologieoffenheit" als Synonym für Vertagung dient, passiert in Uganda etwas Bemerkenswertes. 

Samstag, 13. Dezember 2025

Film: Die schönsten Fahrradstädte Europas

Ingwar Perowanowitsch  hier LinkedIn

👉 Link zum Film: https://lnkd.in/dit9hZan

Liebe Leute,

heute ist für mich ein aufregender Tag, denn vor wenigen Sekunden habe ich meinen ersten Dokumentarfilm veröffentlicht. Ein Jahr lang habe ich an Cycling Cities gearbeitet. 

Er handelt über die schönsten Fahrradstädte Europas und was wir in Deutschland von diesen Städte lernen können. Dafür bin ich im Mai 2025 mit Kamera und Fahrrad von Freiburg aufgebrochen und zwei Monate lang quer durch Europa gefahren und habe dabei die Städte Paris, Gent, Amsterdam, Utrecht, Groningen, Hamburg und Kopenhagen besucht. 

Ich wollte herausfinden, was diese Städte so lebenswert macht, was eine fahrradgerechte Stadt ausmacht und welche Voraussetzungen es braucht, um die Verkehrswende und den nachhaltigen Stadtumbau voranzutreiben. 

Donnerstag, 20. November 2025

Das politische Signal ist fatal: klimaschädlichste Mobilität wird gefördert und gleichzeitig fehlt das Geld für den öffentlichen Nahverkehr


Martin Tillich /Chefredakteur Utopia auf  LinkedIn

Unfassbar: Die Union will im Jahr 2025 ernsthaft das Fliegen attraktiver machen – und zeigt damit, wie weit ihre Politik von der Realität entfernt ist.

▶️ Die Union will die Luftverkehrsteuer senken. Die Luftverkehrsteuer ist die einzige nationale Steuer, die jeden Linienflug in Deutschland belastet, egal ob Kurz-, Mittel- oder Langstrecke. 

Dienstag, 14. Oktober 2025

Ein hochspannendes Konzept zur dauerhaften Erhaltung des Deutschlandtickets

 Ingwar Perowanowitsch  LinkedIn


Angesichts der ständigen Preissprünge beim Deutschlandticket hat die NGO "Dialog-Gesundheit-Klima", jetzt ein hochspannendes Konzept zur dauerhaften Erhaltung des Tickets vorgelegt. kosten

Die Idee: Alle Bürger:innen und Unternehmen zahlen ähnlich wie beim Rundfunkbeitrag, monatlich einen festen ÖPNV-Beitrag. Der Preis soll je nach Zugang zu Bus & Bahn variieren. In Städten 29€, auf dem Land nur 10€. 

Montag, 6. Oktober 2025

Update: Das Deutschlandticket wird teurer

Martin Tillich  hier LinkedIn

Das Deutschlandticket wird ab 2026 auf 63 Euro steigen – trotz gegenteiliger Versprechen der Bundesregierung, den Preis bis 2029 stabil zu halten.

Gleichzeitig werden in Deutschland weiterhin Milliarden für klimaschädliche Subventionen ausgegeben. Und gerne verweise ich nochmals auf das anschauliche Beispiel des sogenannten Dienstwagenprivilegs.

Das ist ein fatales Signal: Statt bezahlbare Mobilität für alle zu sichern, werden klimaschädliche Anreize weiter massiv unterstützt.

Dienstag, 30. September 2025

Mobilitätswende in Zürich

 Marco Te Brömmelstroet hier  LinkedIn

Zürich sagt Ja zu Parkgebühren, die sich nach dem Fahrzeuggewicht richten. Am Sonntag haben die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger in Zürich🇨🇭 mit 52,8% Stimmen knapp einer neuen Regelung über Anwohnerparkausweise zugestimmt.

Donnerstag, 4. September 2025

Wir haben unsere Städte den Autos geopfert. Japan zeigt, wie es anders geht

 Perspective daily Chris Vielhaus  hier  3. September 2025

Verkehrsunfälle gehören zur Tagesordnung. Seit der Geburt seines Sohnes will unser Autor dies nicht länger hinnehmen.

Dienstag, 17. Juni 2025

ZU FUSS UND MIT DEM FAHRRAD KÖNNTEN DIE WELT RETTEN – IM WAHRSTEN SINNE DES WORTES

Marco Te Brömmelstroet  hier auf LinkedIn

Neue Studie in 121 Ländern bestätigt, dass Investitionen in das Gehen und Radfahren massive Vorteile für das Klima und die öffentliche Gesundheit haben können

Die Studie von Adam Millard-Ball, Monisha Reginald, Yasmina Yusuf und Christopher Bian (Link im Kommentar) modelliert die globalen Auswirkungen der Umgestaltung von Straßen – insbesondere des Ausbaus der Fahrradinfrastruktur – als eine Möglichkeit, den Verkehr vom Auto auf aktive Verkehrsmittel wie Gehen und Radfahren zu verlagern, wodurch Emissionen reduziert und die öffentliche Gesundheit verbessert werden.

Sonntag, 1. Dezember 2024

Stadt der Zukunft: Utrecht plant ein Viertel fast ohne Autoverkehr

hier  Watson  Artikel von Lukas Armbrust 30.11.24

Stadt der Zukunft: Utrecht plant ein Viertel fast ohne Autoverkehr

Wie sieht die Stadt der Zukunft aus? Diese Frage stellen sich wohl viele Menschen. Manche denken vielleicht an futuristische Wolkenkratzer mit riesigen Solarmodulen und ausgiebig begrünten Dächern und Fassaden.

Sonntag, 6. Oktober 2024

Greenpeace: eine „gut organisierte Lobby“ , treibt einen unzeitgemäßen Ausbau der Straßen-Infrastruktur voran

 FR  hier  05.10.2024, Von: Joachim Wille

Greenpeace-Bericht entlarvt Lobbydruck hinter Straßenbau-Expansion

Trotz sinkendem Pkw-Verkehr plant Deutschland den Bau von 6000 Kilometern Fernstraßen. Greenpeace sieht Lobbydruck als Hauptursache und warnt vor den Folgen für Klima und Biodiversität.

Bild links: Unterschriftenaktion zwar abgelaufen, es gilt allerdings immer noch

Greenpeace-Report „Asphalt statt Alternativen“  hier

Samstag, 8. Juni 2024

Zukunftsforscher: „Ein Parkplatz ist der widersinnigste Ort, den sich eine Stadt leisten kann“

hier  Utopia  Von Lena Rauschecker  6. Juni 2024, 

Zukunftsforscher Stefan Carsten im Utopia-Interview zu nachhaltigen Städten

Wie müssen deutsche Städte aussehen, um Hitze und Hochwasser trotzen zu können? Wie bewegen wir uns in einer nachhaltigen Stadt der Zukunft? Welche Städte können Vorbild sein und wie fangen wir beim Umbau am besten an? Ein Gespräch mit dem renommierten Stadtgeograf und Zukunftsforscher Stefan Carsten.

links: BUND-Kampagne vor wenigen Jahren

3.200 Menschen starben im Sommer 2023 an bzw. durch Hitze (Zahlen bis Mitte September 2023). Durch den Klimawandel erwarten Expert:innen für die nächsten Jahrzehnte eine weitere Zunahme von Hitze und Hitzetoten. Gleichzeitig zeigen Hochwasser wie aktuell im Süden Deutschlands und die Flutkatastrophe im Ahrtal 2021 eindrücklich: Extremwetter-Phänomene treten wegen der Klimakrise häufiger auf – und richten massive Schäden an.

Hitze und Hochwasser – beide Ereignisse können Städte besonders hart treffen. Genau hier setzt Stadtgeograf und Zukunftsforscher Stefan Carsten an. Er entwickelt Leitfäden, um die Mobilität zu verändern und beschäftigt sich mit der Frage, wie die Zukunft von Städten und öffentlichen Räumen aussehen wird.

Dienstag, 30. April 2024

Bürger:innen sind Ravensburger Verkehrspolitik um Längen voraus

 Pressemitteilung 30.04.2024

Während sich der Ravensburger Stadtrat am vergangenen Montag über verschiedene Trassenführungen der neuen Bundesstraße 32 informieren ließ, mahnen Ravensburger Bürger:innen und Aktivist:innen eine "echte" Verkehrswende für die Türmestadt und das Schussental an. Ihr Motto: "Keine Trasse und kein Tunnel. Weniger Autos. Mehr Rad, Bus und Bahn."

Am vergangenen Samstag wurden die Verkehrswendeaktivist:innen in der Ravensburger Innenstadt Ziel von verbalen Ausschreitungen von Autofahrenden, weil sie mit Gehzeugen genauso viel Platz wie ein übliches Auto auf der Straße einnahmen – eine Aktivistin wurde von einem Jeep angefahren.

"Wenn die Gemeinderäte im Schussental ihrer Verantwortung nachkommen, mit einer effektiven Verkehrswende den Autoverkehr zu reduzieren, brauchen wir weder einen Tunnel noch eine Trasse", so die Initiatoren der Gehzeug-Aktion vom vergangenen Samstag.

"In Zeiten von Erderhitzung und Klimakrise, muss in der Verkehrspolitik bei allen Vorhaben Vorfahrt für den öffentlichen Nahverkehr, Rad- und Fußverkehr gelten. Für die Verkehrswende nehmen wir auch persönliche Beschimpfungen und das Risiko, umgefahren zu werden in Kauf." so Kiki Köffle (21). 

Donnerstag, 1. Februar 2024

Von wegen keine E-Autos in Afrika: Äthiopien verhängt Verbrenner-Verbot

 hier   EFAHRER.com  Geschichte von Vanessa Finkler • 31.1.24

Bis zum Jahr 2050 will Äthiopien das Netto-Null-Ziel erreichen. Dazu gehört auch die Einsparung von CO₂ im Verkehrssektor. Nachdem die Regierung 2022 bereits Steuervorteile für den Kauf von E-Autos eingeführt hatte, folgt jetzt der nächste Schritt. 

Wie die afrikanische Nachrichtenseite APANews berichtet, gab das äthiopische Ministerium für Verkehr und Logistik am 30. Januar bekannt, dass keine Verbrenner-Fahrzeuge mehr in das Land einfahren dürfen. Die Regelung ist Teil der Umsetzung des Projekts „Green Transport“. Genaue Informationen zum Verbrenner-Verbot fehlen in der Ankündigung jedoch.

Freitag, 24. November 2023

Wie viel Strom brauchen eine Milliarde E-Autos?

 hier  Artikel von Karl Lüdecke  •23.11.23

Die Antwort verblüfft

Durch Elektroautos steigt der Stromverbrauch an. Überlastet das die Stromnetze?

Mittwoch, 22. November 2023

Einladung zum Webinar am Donnerstag den 23.11.23, 18:00

Hier

Pünktliche Busse, ausgebaute Bahnlinien und ein höherer Takt in Stadt und Land - das klingt wie ein Traum? Das muss nicht so bleiben! Denn im Frühjahr 2024 haben wir es in der Hand: Gemeinsam mit Bus- und Bahnfahrer*innen wollen wir für Investitionen in den ÖPNV kämpfen, für gute Arbeitsbedingungen und den Ausbau von Bussen und Bahnen! 

Seit Monaten vernetzen sich Aktivist*innen von Fridays for Future mit Beschäftigten im ÖPNV unter dem Motto: Wir fahren zusammen! Am Donnerstagabend erzählen sie in einem Webinar, was bisher in der Kampagne passiert ist, wie es weitergeht und wie du dich beteiligen kannst. 


Hier alle Eckdaten zum Webinar:

Wann: Donnerstag, 23.11., 18:00

Mit dabei: 

Pauline Brünger von Fridays for Future

Silke von der Hamburger Hochbahn

Knut von ver.di

Drücke hier, um zum Youtube-Stream zu gelangen.

Dienstag, 7. November 2023

Die Rote Karte für grobes Foulspiel ist angebracht !

 


Die AG Rote Klimakarte der P4F Germany fordert einen sofortigen Stopp des Neu- und Ausbaus von Fernstraßen und die Überprüfung und Neuausrichtung des Bundesverkehrswegeplans (BVWP) 2030 im Einklang mit den Klima- und Naturschutzzielen.
Macht mit, kontaktiert JETZT die SPD-Bundestagsabgeordneten in Eurem Umkreis und fordert sie auf, dem aktuellen BVWP im Zuge der laufenden Bedarfsplanüberprüfung die Rote Klimakarte zu zeigen!

Im Newsletter #24 (Februar 2023) wurde bereits über die neue Rote Klimakarte (RKK) zum BVWP und über die grundlegende Problematik dieses Plans berichtet.
Die RKK wird von Greenpeace und dem Verkehrsclub Deutschland (VCD) offiziell unterstützt und die AG Rote Klimakarte arbeitet zu dieser Thematik mit vielen großen Umweltverbänden und -initiativen zusammen.

Im September hat die AG eine neue Mitmach-Aktion gestartet, bei der alle 206 Mitglieder der SPD-Bundestagsfraktion in ihren Wahlkreisen kontaktiert werden sollen. Dafür gibt es einen Infopost, eine Mustermail und eine Tabelle mit den Wahlkreis-Kontaktdaten aller SPDMdB (Mitglieder des Bundestags).

Ziel der Aktion ist, bis zum SPD-Parteitag (8. bis 10. Dezember 2023 in Berlin) alle 206 SPD-MdB in ihrem Wahlkreis anzuschreiben. 

Freitag, 27. Oktober 2023

NGO: Bundesregierung nutzt falsche Klimabilanz im Straßenbau

Utopia  hier  Von Fabian Hartmann  27. Oktober 2023

Eine neue Studie zeigt: Der im Rahmen des Bundesverkehrswegeplans angestrebte Straßenbau könnte dem Klima viel mehr schaden als angenommen. Das sorgt für Kritik.

Geht es um den Aus- oder gar Neubau von Fernstraßen, sorgen umweltrelevante Fragen häufig für Diskussionen. Ist es etwa legitim, Waldflächen abzuholzen, damit Autofahrer:innen von kürzeren Wegen profitieren? Wann ein Straßenbauprojekt mehr nutzt oder schadet, ist somit oftmals eine schwierige Entscheidung.Umweltverband T&E

Der Umweltverband Transport & Environment (T&E) hat nun in einer Studie untersucht, inwiefern sich bisherige Vorhaben des Bundesverkehrswegeplans (BVWP) 2030 auf die Umwelt auswirken könnten. Die Studie liegt Zeit Online vor. Demnach schade der geplante Aus- und Neubau von Autobahnen und Bundesstraßen im Rahmen des BVWP dem Klima neunmal mehr als bislang in offiziellen Berechnungen angenommen wurde.

Mittwoch, 6. September 2023

Kulturkampf ums Fahrrad - oder doch ums Auto?

 Spiegel hier

Städte streiten über neue Fahrradstraßen und alte Parkplätze. Was passiert, wenn der Platz für die Verkehrswende zu klein wird?

Auf seinem Rad kommt er angefahren, stoppt vor Autos, die auf dem Weg parken. Die Autos stehen dort, weil die Fahrradsymbole am Boden durchgestrichen sind. Heinrich Strößenreuther, Fahrradaktivist und CDUler, sperrt sein Rad an einer Straßenlaterne ab und lacht: »Da hat eine Politikerin oder ein Politiker Angst, mal wieder Parkplätze wegzunehmen.«

Der zurückverwandelte Fahrradweg in Berlin-Reinickendorf steht exemplarisch für das Hin- und Herziehen zwischen Auto und Fahrrad und die Frage, die viele Deutsche Städte beschäftigt: Wie wird der knappe Platz auf den Straßen fair verteilt, ohne dass wir in einen »Kulturkampf« verfallen?

Denn eine Verkehrswende ist nicht zu umgehen, will Deutschland im Problembereich Verkehr seine Co2-Emissionen herunterfahren. Und das bedeutet auch weniger Autos. Und zwangsläufig mehr Fahrräder?

Heinrich Strößenreuther will mithilfe von mehr Radwegen in den Städten die Verkehrswende schaffen und glaubt zu wissen, woran es noch aktuell scheitert. Auch Mobilitätsforscher Andreas Knie will das Auto auf den deutschen Straßen zurückdrängen – auf andere Weise.

Wie Fahrrad- und Autofahrer sich wieder näherkommen können, was es für eine wirkliche Verkehrswende braucht, hören Sie diese Woche im »Klimabericht« :


Fahrrad vs. Auto: Wer bekommt den Platz auf der Straße?

"Es gibt möglicherweise kein Naturrecht auf Parkplätze"

"Aber es gibt auch kein Naturrecht auf Radwege"

Dienstag, 5. Juli 2022

Lithium für Elektroauto-Batterien wird zur Mangelware

Vielleicht also doch erst mal die maroden Schienennetze verbessern und den ÖPNV ausbauen?


Handelsblatt  hier

Von: Kathrin Witsch, Jakob Blume, Alexander Busch, Stefan Menzel

Die weltweiten Klimaziele heizen die globale Lithium-Nachfrage an. Das könnte besonders für Deutschlands wichtigste Industrie zu einem großen Problem werden. 

Deutschland hat eine veritable Sonderkonjunktur in der Elektromobilität fest eingeplant. Um die politischen Klimaziele zu erreichen, sollen bis 2030 rund 15 Millionen Elektroautos auf deutschen Straßen fahren.

Dabei gibt es nur ein Problem: Es wird nicht genug Lithium zur Verfügung stehen, um diese Ziele zu erreichen. Das zeigen neueste Berechnungen der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR), die dem Handelsblatt exklusiv vorliegen. Denn auch im Rest der Welt ist der wohl wichtigste Rohstoff für den Bau von Elektroautobatterien äußerst begehrt.