Daniel Mautz / LinkedIn
Uganda elektrifiziert seinen Verkehr, Deutschland seine Ausreden
Während hierzulande jede Ladesäule ein Politikum ist und „Technologieoffenheit" als Synonym für Vertagung dient, passiert in Uganda etwas Bemerkenswertes.
Die 3 Kreise Ravensburg, Sigmaringen und Bodenseekreis haben trotz lauter Proteste keinen zukunftsfähigen Regionalplan bekommen. Wo steht Deutschland, Baden-Württemberg und seine Kommunen aktuell beim Klimaschutz? Welche Möglichkeiten gibt es und wo gibt es Anregungen, die übernommen werden könnten?
Daniel Mautz / LinkedIn
Uganda elektrifiziert seinen Verkehr, Deutschland seine Ausreden
Während hierzulande jede Ladesäule ein Politikum ist und „Technologieoffenheit" als Synonym für Vertagung dient, passiert in Uganda etwas Bemerkenswertes.
Liebe Leute,
heute ist für mich ein aufregender Tag, denn vor wenigen Sekunden habe ich meinen ersten Dokumentarfilm veröffentlicht. Ein Jahr lang habe ich an Cycling Cities gearbeitet.
Er handelt über die schönsten Fahrradstädte Europas und was wir in Deutschland von diesen Städte lernen können. Dafür bin ich im Mai 2025 mit Kamera und Fahrrad von Freiburg aufgebrochen und zwei Monate lang quer durch Europa gefahren und habe dabei die Städte Paris, Gent, Amsterdam, Utrecht, Groningen, Hamburg und Kopenhagen besucht.
Ich wollte herausfinden, was diese Städte so lebenswert macht, was eine fahrradgerechte Stadt ausmacht und welche Voraussetzungen es braucht, um die Verkehrswende und den nachhaltigen Stadtumbau voranzutreiben.
Martin Tillich /Chefredakteur Utopia auf LinkedIn
Unfassbar: Die Union will im Jahr 2025 ernsthaft das Fliegen attraktiver machen – und zeigt damit, wie weit ihre Politik von der Realität entfernt ist.
▶️ Die Union will die Luftverkehrsteuer senken. Die Luftverkehrsteuer ist die einzige nationale Steuer, die jeden Linienflug in Deutschland belastet, egal ob Kurz-, Mittel- oder Langstrecke.
Ingwar Perowanowitsch LinkedIn
Martin Tillich hier LinkedIn
Das Deutschlandticket wird ab 2026 auf 63 Euro steigen – trotz gegenteiliger Versprechen der Bundesregierung, den Preis bis 2029 stabil zu halten.Gleichzeitig werden in Deutschland weiterhin Milliarden für klimaschädliche Subventionen ausgegeben. Und gerne verweise ich nochmals auf das anschauliche Beispiel des sogenannten Dienstwagenprivilegs.
Das ist ein fatales Signal: Statt bezahlbare Mobilität für alle zu sichern, werden klimaschädliche Anreize weiter massiv unterstützt.
Marco Te Brömmelstroet hier LinkedIn
Zürich sagt Ja zu Parkgebühren, die sich nach dem Fahrzeuggewicht richten. Am Sonntag haben die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger in Zürich🇨🇭 mit 52,8% Stimmen knapp einer neuen Regelung über Anwohnerparkausweise zugestimmt.
Perspective daily Chris Vielhaus hier 3. September 2025
Verkehrsunfälle gehören zur Tagesordnung. Seit der Geburt seines Sohnes will unser Autor dies nicht länger hinnehmen.
Marco Te Brömmelstroet hier auf LinkedIn
Neue Studie in 121 Ländern bestätigt, dass Investitionen in das Gehen und Radfahren massive Vorteile für das Klima und die öffentliche Gesundheit haben können
Die Studie von Adam Millard-Ball, Monisha Reginald, Yasmina Yusuf und Christopher Bian (Link im Kommentar) modelliert die globalen Auswirkungen der Umgestaltung von Straßen – insbesondere des Ausbaus der Fahrradinfrastruktur – als eine Möglichkeit, den Verkehr vom Auto auf aktive Verkehrsmittel wie Gehen und Radfahren zu verlagern, wodurch Emissionen reduziert und die öffentliche Gesundheit verbessert werden.hier Watson Artikel von Lukas Armbrust 30.11.24
Stadt der Zukunft: Utrecht plant ein Viertel fast ohne Autoverkehr
Wie sieht die Stadt der Zukunft aus? Diese Frage stellen sich wohl viele Menschen. Manche denken vielleicht an futuristische Wolkenkratzer mit riesigen Solarmodulen und ausgiebig begrünten Dächern und Fassaden.
FR hier 05.10.2024, Von: Joachim Wille
Greenpeace-Bericht entlarvt Lobbydruck hinter Straßenbau-Expansion
hier Utopia Von Lena Rauschecker 6. Juni 2024,
Zukunftsforscher Stefan Carsten im Utopia-Interview zu nachhaltigen Städten
Wie müssen deutsche Städte aussehen, um Hitze und Hochwasser trotzen zu können? Wie bewegen wir uns in einer nachhaltigen Stadt der Zukunft? Welche Städte können Vorbild sein und wie fangen wir beim Umbau am besten an? Ein Gespräch mit dem renommierten Stadtgeograf und Zukunftsforscher Stefan Carsten.
links: BUND-Kampagne vor wenigen Jahren
3.200 Menschen starben im Sommer 2023 an bzw. durch Hitze (Zahlen bis Mitte September 2023). Durch den Klimawandel erwarten Expert:innen für die nächsten Jahrzehnte eine weitere Zunahme von Hitze und Hitzetoten. Gleichzeitig zeigen Hochwasser wie aktuell im Süden Deutschlands und die Flutkatastrophe im Ahrtal 2021 eindrücklich: Extremwetter-Phänomene treten wegen der Klimakrise häufiger auf – und richten massive Schäden an.
Hitze und Hochwasser – beide Ereignisse können Städte besonders hart treffen. Genau hier setzt Stadtgeograf und Zukunftsforscher Stefan Carsten an. Er entwickelt Leitfäden, um die Mobilität zu verändern und beschäftigt sich mit der Frage, wie die Zukunft von Städten und öffentlichen Räumen aussehen wird.
Pressemitteilung 30.04.2024
Während sich der Ravensburger Stadtrat am vergangenen Montag über verschiedene Trassenführungen der neuen Bundesstraße 32 informieren ließ, mahnen Ravensburger Bürger:innen und Aktivist:innen eine "echte" Verkehrswende für die Türmestadt und das Schussental an. Ihr Motto: "Keine Trasse und kein Tunnel. Weniger Autos. Mehr Rad, Bus und Bahn."Am vergangenen Samstag wurden die Verkehrswendeaktivist:innen in der Ravensburger Innenstadt Ziel von verbalen Ausschreitungen von Autofahrenden, weil sie mit Gehzeugen genauso viel Platz wie ein übliches Auto auf der Straße einnahmen – eine Aktivistin wurde von einem Jeep angefahren.
"Wenn die Gemeinderäte im Schussental ihrer Verantwortung nachkommen, mit einer effektiven Verkehrswende den Autoverkehr zu reduzieren, brauchen wir weder einen Tunnel noch eine Trasse", so die Initiatoren der Gehzeug-Aktion vom vergangenen Samstag.
"In Zeiten von Erderhitzung und Klimakrise, muss in der Verkehrspolitik bei allen Vorhaben Vorfahrt für den öffentlichen Nahverkehr, Rad- und Fußverkehr gelten. Für die Verkehrswende nehmen wir auch persönliche Beschimpfungen und das Risiko, umgefahren zu werden in Kauf." so Kiki Köffle (21).
hier EFAHRER.com Geschichte von Vanessa Finkler • 31.1.24
Bis zum Jahr 2050 will Äthiopien das Netto-Null-Ziel erreichen. Dazu gehört auch die Einsparung von CO₂ im Verkehrssektor. Nachdem die Regierung 2022 bereits Steuervorteile für den Kauf von E-Autos eingeführt hatte, folgt jetzt der nächste Schritt.
Wie die afrikanische Nachrichtenseite APANews berichtet, gab das äthiopische Ministerium für Verkehr und Logistik am 30. Januar bekannt, dass keine Verbrenner-Fahrzeuge mehr in das Land einfahren dürfen. Die Regelung ist Teil der Umsetzung des Projekts „Green Transport“. Genaue Informationen zum Verbrenner-Verbot fehlen in der Ankündigung jedoch.
hier Artikel von Karl Lüdecke •23.11.23
Durch Elektroautos steigt der Stromverbrauch an. Überlastet das die Stromnetze?
Hier alle Eckdaten zum Webinar:
Wann: Donnerstag, 23.11., 18:00
Mit dabei:
• Pauline Brünger von Fridays for Future
• Silke von der Hamburger Hochbahn
• Knut von ver.di
Drücke hier, um zum Youtube-Stream zu gelangen.
Die AG Rote Klimakarte der P4F Germany fordert einen sofortigen Stopp des Neu- und Ausbaus von Fernstraßen und die Überprüfung und Neuausrichtung des Bundesverkehrswegeplans (BVWP) 2030 im Einklang mit den Klima- und Naturschutzzielen.
Macht mit, kontaktiert JETZT die SPD-Bundestagsabgeordneten in Eurem Umkreis und fordert sie auf, dem aktuellen BVWP im Zuge der laufenden Bedarfsplanüberprüfung die Rote Klimakarte zu zeigen!
Im September hat die AG eine neue Mitmach-Aktion gestartet, bei der alle 206 Mitglieder der SPD-Bundestagsfraktion in ihren Wahlkreisen kontaktiert werden sollen. Dafür gibt es einen Infopost, eine Mustermail und eine Tabelle mit den Wahlkreis-Kontaktdaten aller SPDMdB (Mitglieder des Bundestags).
Ziel der Aktion ist, bis zum SPD-Parteitag (8. bis 10. Dezember 2023 in Berlin) alle 206 SPD-MdB in ihrem Wahlkreis anzuschreiben.
Utopia hier Von Fabian Hartmann 27. Oktober 2023
Eine neue Studie zeigt: Der im Rahmen des Bundesverkehrswegeplans angestrebte Straßenbau könnte dem Klima viel mehr schaden als angenommen. Das sorgt für Kritik.
Geht es um den Aus- oder gar Neubau von Fernstraßen, sorgen umweltrelevante Fragen häufig für Diskussionen. Ist es etwa legitim, Waldflächen abzuholzen, damit Autofahrer:innen von kürzeren Wegen profitieren? Wann ein Straßenbauprojekt mehr nutzt oder schadet, ist somit oftmals eine schwierige Entscheidung.Umweltverband T&E
Der Umweltverband Transport & Environment (T&E) hat nun in einer Studie untersucht, inwiefern sich bisherige Vorhaben des Bundesverkehrswegeplans (BVWP) 2030 auf die Umwelt auswirken könnten. Die Studie liegt Zeit Online vor. Demnach schade der geplante Aus- und Neubau von Autobahnen und Bundesstraßen im Rahmen des BVWP dem Klima neunmal mehr als bislang in offiziellen Berechnungen angenommen wurde.
Spiegel hier
Städte streiten über neue Fahrradstraßen und alte Parkplätze. Was passiert, wenn der Platz für die Verkehrswende zu klein wird?Auf seinem Rad kommt er angefahren, stoppt vor Autos, die auf dem Weg parken. Die Autos stehen dort, weil die Fahrradsymbole am Boden durchgestrichen sind. Heinrich Strößenreuther, Fahrradaktivist und CDUler, sperrt sein Rad an einer Straßenlaterne ab und lacht: »Da hat eine Politikerin oder ein Politiker Angst, mal wieder Parkplätze wegzunehmen.«
Der zurückverwandelte Fahrradweg in Berlin-Reinickendorf steht exemplarisch für das Hin- und Herziehen zwischen Auto und Fahrrad und die Frage, die viele Deutsche Städte beschäftigt: Wie wird der knappe Platz auf den Straßen fair verteilt, ohne dass wir in einen »Kulturkampf« verfallen?
Denn eine Verkehrswende ist nicht zu umgehen, will Deutschland im Problembereich Verkehr seine Co2-Emissionen herunterfahren. Und das bedeutet auch weniger Autos. Und zwangsläufig mehr Fahrräder?
Heinrich Strößenreuther will mithilfe von mehr Radwegen in den Städten die Verkehrswende schaffen und glaubt zu wissen, woran es noch aktuell scheitert. Auch Mobilitätsforscher Andreas Knie will das Auto auf den deutschen Straßen zurückdrängen – auf andere Weise.
Wie Fahrrad- und Autofahrer sich wieder näherkommen können, was es für eine wirkliche Verkehrswende braucht, hören Sie diese Woche im »Klimabericht« :"Es gibt möglicherweise kein Naturrecht auf Parkplätze"
"Aber es gibt auch kein Naturrecht auf Radwege"
Vielleicht also doch erst mal die maroden Schienennetze verbessern und den ÖPNV ausbauen?
Handelsblatt hier
Die weltweiten Klimaziele heizen die globale Lithium-Nachfrage an. Das könnte besonders für Deutschlands wichtigste Industrie zu einem großen Problem werden.
Deutschland hat eine veritable Sonderkonjunktur in der Elektromobilität fest eingeplant. Um die politischen Klimaziele zu erreichen, sollen bis 2030 rund 15 Millionen Elektroautos auf deutschen Straßen fahren.
Dabei gibt es nur ein Problem: Es wird nicht genug Lithium zur Verfügung stehen, um diese Ziele zu erreichen. Das zeigen neueste Berechnungen der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR), die dem Handelsblatt exklusiv vorliegen. Denn auch im Rest der Welt ist der wohl wichtigste Rohstoff für den Bau von Elektroautobatterien äußerst begehrt.