Hier ARD 24.11.2024 Von Melina Runde, tagesschau.de
Warum uns Wolf und Wiese wichtig sein solltenDie 3 Kreise Ravensburg, Sigmaringen und Bodenseekreis haben trotz lauter Proteste keinen zukunftsfähigen Regionalplan bekommen. Wo steht Deutschland, Baden-Württemberg und seine Kommunen aktuell beim Klimaschutz? Welche Möglichkeiten gibt es und wo gibt es Anregungen, die übernommen werden könnten?
Dienstag, 26. November 2024
"Ich glaube, das ist den meisten nicht wirklich klar, dass es nicht nur um ein bisschen Naturschutzgebiete geht, sondern um unsere Lebensgrundlagen"
Freitag, 1. November 2024
Steffi Lemke hat eine "Neuauflage der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt" zur COP 16 mitgebracht
Süddeutsche Zeitung hier 30. Oktober 2024,Von Tina Baier
Warum Deutschland ein Problem löst, das es gar nicht hatKurz vor Ende der Weltnaturkonferenz in Kolumbien legt Bundesumweltministerin Steffi Lemke überraschend einen Plan gegen das Artensterben im eigenen Land vor. Was gut klingt, hat allerdings einen Haken.
hier alles zum Download
hier Neuauflage der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt
Die Verabschiedung des globalen „Kunming-Montreal-Biodiversitätsrahmens“ (Kunming-Montreal Global Biodiversity Framework – GBF) im Dezember 2022 auf der Vertragsstaatenkonferenz des Übereinkommens über die Biologische Vielfalt (CBD) hat unmittelbare Auswirkungen auf die Naturschutzpolitik in Deutschland.
Donnerstag, 31. Oktober 2024
Den Flüssen ihren Lauf lassen
Bei uns sieht es mit Sicherheit ähnlich aus wie in Österreich....
hier DER STANDARD - Klimaklartext aus Österreich
in Österreich könnten rund tausend Kilometer Flüsse renaturiert werden. Das ergibt eine Studie, die das technische Büro Blattfisch und die Umweltschutzorganisation WWF durchgeführt haben.
Der WWF argumentiert, dass hier sowohl ein gewaltiger Schatz für die Tier- und Pflanzenwelt in und an Österreichs Fließgewässern gehoben werden könne, die Renaturierung von Flüssen aber auch einen effektiven natürlichen Hochwasserschutz ermögliche. "Angesichts des hohen Biodiversitätsverlusts und des aufgrund der Klimakrise verschärften Hochwasserrisikos müssen Maßnahmen zur Wiederherstellung der natürlichen Flussdynamik dringend verstärkt umgesetzt werden", heißt es in der Studie.Dienstag, 22. Oktober 2024
Ökosysteme sind ein Wirtschaftsfaktor
Warum BUND und NABU so wenig Einfluss auf die Politik haben
Ein Artikel mit großem Diskussionsbedarf. Daher nach meiner Meinung umso lesenswerter. Vielleicht ist tatsächlich unser größtes Problem, dass wir so viele Baustellen haben und uns komplett verheddern - bessere Ideen sind gefragt.
Unten habe ich nur Auszüge aus dem Artikel wiedergegeben - am Besten im Original lesen
Warum BUND und NABU so wenig Einfluss auf die Politik haben
Das Artensterben schreitet unaufhaltsam voran. Die großen Naturschutzverbände NABU und BUND könnten es stoppen – doch leider sind sie viel zu zahm geworden. Es gibt nur eine Lösung: Wir Naturfreunde müssen uns neu organisieren. Ein Vorstoß
Sonntag, 20. Oktober 2024
COP16 in Kolumbien: Gibt es einen Plan gegen den Massenmord?
In Kolumbien startet an diesem Montag die COP16 zum Schutz der Biodiversität: Wir beantworten die wichtigsten Fragen zum Artensterben und dem Versuch, dieses wenigstens abzumildern
Weltnaturkonferenz COP16: Krieg oder Frieden mit der Natur?
Deutschlandfunk hier Von Jule Reimer | 19.10.2024
Ihr Appell: Wenn wir die Natur schützen, schützen wir uns selbst.
Mittwoch, 16. Oktober 2024
Biodiversitätsgipfel COP 16 beginnt bald, aber Hausaufgaben wurden noch nicht gemacht
hier Spiegel 15.10.2024
Vor Weltbiodiversitätsgipfel: Nur 25 von 195 Ländern haben Pläne zum Schutz der Natur veröffentlicht
Sonntag, 13. Oktober 2024
LIVING PLANET REPORT
Newsletter des WWF hier 10.10.24
Am 10. Oktober erschien der neueste Living Planet Report 2024 vom WWF. Die Studie wird seit 1998 veröffentlicht und zeigt in ihrer diesjährigen 15. Ausgabe einen durchschnittlichen Rückgang der Tierbestände um 73 Prozent im Zeitraum von 1970 bis 2020.Den stärksten Rückgang verzeichnen die Süßwasserökosysteme mit 85 Prozent, gefolgt von Land- (69 Prozent) und Meeresökosystemen (56 Prozent). Geografisch sind Lateinamerika und die Karibik, Afrika und die Asien-Pazifik-Region am stärksten betroffen.
"Eigentlich fehlt es weder an Ideen noch an Zielen. Die Völkergemeinschaft verfolgt sogar große Ziele: Nachhaltigkeitsziele, Klimaziele, Ziele zum Schutz von Ökosystemen und Biodiversität. Einige davon sollen 2030 erreicht sein. Noch ist alles möglich," erklären Kathrin Samson (Vorstand Naturschutz) und Heike Vesper (Vorstand Transformation Politik & Wirtschaft) vom WWF Deutschland.
Zu den tierischen Verlierern zählen laut aktueller Studie unter anderem die Amazonas-Flussdelfine, die Afrikanischen Waldelefanten und die Lederschildkröten.
hier ZUM LIVING PLANET REPORT
Montag, 7. Oktober 2024
Webinar: Alarmstufe Rot beim Artensterben
hier geht`s zur Aufzeichnung
Webinar: mit Dr. Jan-Niclas Gesenhues, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesumweltministerium
Mehr als 150 Wissenschaftler*innen schlagen Alarm: Über 60 % der untersuchten Lebensräume in Deutschland befinden sich in einem besorgniserregenden Zustand. Besonders betroffen sind artenreiche Äcker und Grünland, Moore, Moorwälder, Sümpfe und Quellen – allesamt Lebensräume, die für unsere Artenvielfalt von entscheidender Bedeutung sind. Positive Entwicklungen sind leider die Ausnahme. Zu diesen ernüchternden Ergebnissen kommt der jüngste Faktencheck Artenvielfalt.
Um so wichtiger also, dass im Oktober auf der
darüber verhandelt wird, wie wir das globale Artensterben stoppen können. Dieses Jahr wurde das europäische Nature Restoration Law, das Gesetz zur Rettung der Natur, endlich verabschiedet. Aber Gesetze reichen natürlich nicht aus; wir haben ein Umsetzungsproblem. Sonst wären unsere Ökosysteme nicht in diesem beklagenswerten Zustand. Und überdies nimmt das europaweite Erstarken rechter Kräfte bereits Einfluss auf die Umwelt- und Naturschutzpolitik.
Darum sind auch die Anhörungen der neuen EU-Kommissar*innen so wichtig. Diese finden im November in Brüssel statt. Vor dem Hintergrund des globalen Artensterbens kommt der der designierten Umweltkommissarin Jessika Roswall eine besonders wichtige Aufgabe zu. Der Zustand unserer Natur verlangt nach entschlossenem Handeln. Ob sie aber die richtige Besetzung ist, wird der November zeigen.
Für mich ist klar: Wenn wir das Erreichte verteidigen, einen Rückschritt verhindern und eine starke Stimme für die Natur sein wollen, brauchen wir breite Bündnisse und neue Allianzen.
Diese Notwendigkeit betont auch Dr. Jan-Niclas Gesenhues in seinem Buch "Offensiver Umweltschutz". Und darum ruft er dazu auf, Allianzen zu bilden, die tief in die Mitte der Gesellschaft hineinwirken. Nur gemeinsam können wir die Grundlagen für einen nachhaltigen Naturschutz schaffen und den Herausforderungen unserer Zeit effektiv begegnen.
Ich freue mich sehr, am 10.10.2024 um 19:00 Uhr mit Jan-Niclas Gesenhues in meinem Webinar über genau diese Herausforderungen sowie über sein neues Buch zu sprechen, aus dem er auch lesen wird. Ich freue mich auf Eure Anmeldungen!
Herzliche Grüße
Jutta Paulus
Donnerstag, 3. Oktober 2024
Egal, ob Säuger, Pflanzen oder Vögel: Beim Agrar- und Offenland haben fast alle Arten einen roten Pfeil nach unten
hier MDR Wissen 30. September 2024 von Florian Zinner
Faktencheck Artenvielfalt Deutschland
Das Land von Biber und Filzkraut: Deutschlands Artenvielfalt auf dem Rückzug
Ein beachtlicher Teil der Arten in Deutschland sind gefährdet. Aber an manchen Stellen ist bereits eine Kehrtwende sichtbar. Auf über tausend Seiten liegt jetzt Deutschlands erster Bericht zur Artenvielfalt vor, der sich selbst Faktencheck nennt, aber so viel mehr ist: Eine Bestandsaufnahme zum Zustand der Biodiversität, ein Trendbarometer, eine Handlungsempfehlung.
Unterm Strich kommt raus: Wie auch in der Klimakrise gefährden wir uns und unseren Wohlstand – wenn wir nichts tun.
Mittwoch, 2. Oktober 2024
"Faktencheck Artenvielfalt": Forscher veröffentlichen erste Inventur der deutschen Natur
Hoffnung trotz Artenschwund: Der "Faktencheck Artenvielfalt" beschreibt Biodiversität in ganz Deutschland. Gut sieht es nicht aus, aber machtlos ist der Mensch nicht.
Der Natur in Deutschland geht es schlecht. Das scheint auf den ersten Blick das zentrale Ergebnis des Faktencheck Artenvielfalt zu sein. Es ist der bislang umfassendste Bericht zum Zustand der Biodiversität in der Bundesrepublik. Auf rund 1.200 Seiten wird schnell klar: Von den etwa 30.000 in Deutschland im Bestand erfassten Tier-, Pflanzen- und Pilzarten sind gut ein Drittel bestandsgefährdet. Sie werden auf der Roten Liste als stark gefährdet oder vom Aussterben bedroht eingestuft. Tendenz steigend. Rund drei Prozent der Arten, die einst in Deutschland heimisch waren, sind ausgestorben. Und etwa 60 Prozent der untersuchten Lebensräume befinden sich in einem unzureichenden oder schlechten Zustand.
Die Basis unseres Daseins - die Artenvielfalt in Deutschland- geht zurück - Ein wissenschaftlicher Warnruf
Deutschlandfunk hier Podcast vom 1.10.24
Faktencheck Artenvielfalt: Ein wissenschaftlicher Warnruf, der gehört werden muss














