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Montag, 26. Oktober 2026

Vielleicht ist die Demokratie doch noch stärker als wir befürchten

 

Hermann Ude

 
2 positive Nachrichten an einem Tag:
In Brasilien und in Serbien wurden Autokraten abgewählt - wie zuvor schon in Ungarn und Polen. das macht Hoffnung für die Midterms in den USA!

die Wahlkämpfe haben überdies deutlich gemacht, wie dringend es einer klare Regulierung von social media im Hinblick auf Wahlbeeinflussung bedarf.


Euronews hier

Ein Staat, der seine Jugend verzagen lässt, ist für niemanden mehr lebenswert

 

Süddeutsche Zeitung

Es ist nicht nur Frankreich. Die Wut der Jugend erfasst Europa wie ein Flächenbrand. 

Angesichts der erschreckenden Gewalt geht fast unter: Viele Anliegen sind legitim. Antworten zu finden, darf man nicht den Extremen überlassen, schreibt SZ-Autorin Karin Janker.



Mit Stiefeln gegen das Grundgesetz



Claas Gefroi @claasgefroi.bsky.social

In der Union wünscht man sich nun ganz offen den autoritären, gewaltsamen, militarisierten Staat, der keine Kritik mehr duldet. 

Was ist da nur ins Rutschen gekommen, wo soll das nur hinführen, wenn Christdemokraten nach ganz rechts marschieren? 

Und ja, der Post ist echt. Zu finden auf der Instagramseite der Jungen Union Berlin-Mitte. 


Kalle Pipoh  25. Oktober 2026

Berliner JU will Bundeswehr gegen Schüler einsetzen: 

mit Stiefeln gegen das Grundgesetz: Wenn die Junge Union das Versammlungsrecht mit Füßen tritt und vom Militäreinsatz im Inneren träumt – eine Abrechnung mit der wahren Gefahr für unsere Demokratie.


Sonntag, 25. Oktober 2026

Wenn politische Konkurrenz zur Gefahr erklärt wird

Thomas Reinsch LinkedIn

Zwei Unionisten – und die Verweigerung der Komplexität

Die Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus am 20. September 2026 hat eine klare Entscheidung hervorgebracht - Die Linke wurde mit 25,7 Prozent stärkste Kraft, die CDU erreichte 18,8 Prozent. Nun streben Die Linke, Grüne und SPD eine gemeinsame Regierungsbildung an. 

Doch noch bevor diese Koalition ihre Arbeit aufgenommen hat, ist in der Union der politische Alarm ausgelöst worden.

Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen

 

Werner Koller, LL.M.

In Deutschland regelt die Eigentumsordnung das Recht des Einzelnen, Besitztümer zu erwerben, zu nutzen und zu vererben. 

Sie ist jedoch keine Garantie eines schrankenlosen Privateigentums.

Das Prinzip der Sozialbindung schränkt die individuelle Verfügungsfreiheit ein, indem es verlangt, dass der Gebrauch des Eigentums stets auch dem Wohl der Allgemeinheit dienen muss. 

Und dass dessen Überwiegen den Entzug von Eigentum gegen Entschädigung rechtfertigen kann. Verankert ist dieser fundamentale Kompromiss in Artikel 14 des Grundgesetzes mit dem berühmten Satz: „Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.“

Freitag, 2. Oktober 2026

Ist das Missbrauch staatlich verliehener Macht?

Erwarten darf jeder natürlich viel von dieser Bundesregierung, ob diese Erwartungen dann erfüllt werden ist mehr als fraglich, wenn man an vergangene Monate denkt. Im Gegenteil, es wird immer unverständlicher und kaum mehr nachvollziehbar, was dort in Berlin abgeht.

Traurig wird es zudem, wenn unsere Landespolitiker denken, Sie müssen da mithalten....

Mirko Lange

Man kann die Linke ablehnen.
Man kann ihre Wohnungspolitik für falsch halten und eine Koalition mit ihr ausschließen.
Aber was derzeit aus der Bundesregierung und Union zu hören ist, geht weit darüber hinaus. 

Wird hier eine politisch unerwünschte Regierung mit staatlichen Mitteln unter Druck gesetzt?

Samstag, 26. September 2026

Regierung mache sich einen „extrem schlanken Fuß“ bei der Transparenz

Elena Kolb / LinkedIn

Lobbyismus: Staatsrechtler kritisieren fehlende Transparenz im Wirtschaftsministerium

Staatsrechtler und Datenschutzexperten fordern vom Wirtschaftsministerium mehr #Transparenz: „Das Wirtschaftsministerium von Katherina Reiche weicht Antworten systematisch aus“, sagt Bernhard Wegener, Professor für Öffentliches Recht und Europarecht an der Universität Erlangen-Nürnberg, gegenüber CORRECTIV. „Das Ministerium schwächt damit die Auskunftsrechte des Parlaments gegenüber der Regierung.“ 

Anlass der Kritik ist eine Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Grünen, über die CORRECTIV vorab berichtete. Die meisten Fragen darin blieben unbeantwortet.

Mittwoch, 23. September 2026

Update: Es ist wirklich spannend zu beobachten, welches Wahlergebnis bei wem für größere Schnappatmung gesorgt hat

Raphaël Schmeller / LinkedIn

25,7 Prozent für die Linke – und Teile der Hauptstadtpresse reagieren, als drohe Berlin eine Koalition aus SED, Hamas und Clankriminalität.

In meinem neuen Substack-Text schaue ich mir diese Reaktionen genauer an: wie Antisemitismusvorwürfe zum politischen Kampfmittel werden, warum dabei auffällig oft auch die Eigentumsfrage auftaucht – und wie nun Druck auf SPD und Grüne aufgebaut wird, nicht mit der Linken zu koalieren.

Zum Text: hier Raphaël Schmeller  Sept. 23, 2026

Berlin-Wahl: Warum die Hauptstadtpresse nach dem Linken-Sieg die Nerven verliert

Donnerstag, 10. September 2026

Update: Es ist wirklich nicht mehr auszuhalten

 Kalle Pipoh / LinkedIn

„Wer die Demokratie retten will, der muss die Interessen der gesamten Bevölkerung im Blick haben – und nicht nur die Renditeerwartungen der Vermögenden.“

Marode Straßen, unbezahlbare Mieten, kaputte Schulen und eine Bahn, die kaum noch fährt. Auf der anderen Seite: Steuergeschenke für Milliardenerben und Krisengewinne für Großkonzerne.

In meinem aktuellen Artikel "Verkaufte Demokratie - Gründe für die Politikverdrossenheit" gehe ich der Frage nach, warum die parlamentarische Demokratie unter einer „selektiven Responsivität“ leidet und wie dieser Zustand den Nährboden für rechtsextreme Kräfte bereitet.

Montag, 7. September 2026

Wer erst emotional eskaliert und anschließend Sachlichkeit einfordert, hat wohl verspielt ....

 

Prof. Dr. Dr. Oliver Hoffmann / Wirtschaftspsychologe auf LinkedIn

Demokratie beginnt mit der Zumutung, den anderen politisch ernst zu nehmen und den Wähler nicht zu verachten.

Das Ergebnis von Sachsen-Anhalt ist vor allem anderen eine Lektion in politischer Psychologie. 

Wer Politik erfolgreich betreiben will, sollte zwei Dinge lernen: politische Probleme von ihrer permanenten Emotionalisierung zu lösen – und vor allem aufhören, den Wähler zu verachten.
Das klingt trivial. Offenbar ist es das nicht.

Gefordert ist eine ehrliche und schonungslose Selbstkritik aller demokratischen Parteien

 


Cem Özdemir / Ministerpräsident von Baden-Württemberg / LinkedIn

Politik beginnt mit dem Betrachten der Wirklichkeit. Das heißt, die AfD ist Wahlsieger in Sachsen-Anhalt. Und das muss für alle demokratischen Kräfte bedeuten, dass nichts mehr bleiben kann, wie es ist, dass wir unsere Politik und unseren Politikstil grundlegend überdenken müssen.

Donnerstag, 20. August 2026

Das Schrumpfen der Volksparteien

 Ich bin immer wieder fasziniert vom Begriff der "Volkspartei". Was verbirgt sich dahinter, was macht sie aus? Vielleicht war das lange Zeit ein Erfolgsrezept - eine Partei mit vielen verschiedenen Strömungen, die sich gegenseitig in Schach hielten um keinen Extremen zu verfallen.
Das war sicherlich ein Garant für Beständigkeit, für Fortschritt und Transformation wohl eher nicht.

Heute noch von einer Volkspartei der CDU zu sprechen, das kommt mir komisch vor, denn man hört ja nur noch von einer Stoß-Richtung. Und selbst die ist manch einem der lautesten Schreier noch nicht stark genug vertreten.

Nur: was macht der Rest? Aus reiner Gewohnheit oder Bequemlichkeit noch eine Zeit lang mitziehen, sich erst mal ducken, um dann still und leise abzuwandern bei Gelegenheit?
Da scheint mir  das Konzept "Volkspartei" so ziemlich am Ende zu sein, es wäre wohl an der Zeit,  dieses aus dem Vokabular zu streichen.

Werner Koller, LL.M.

Die deutsche Parteienlandschaft ist einerseits geprägt von einem Schrumpfen und Vergreisen der Volksparteien sowie andererseits einem starken Zuwachs bei der Linken, den Grünen und der AfD.

Montag, 29. Juni 2026

Man kann es als kleinliche deutsche Beamtenmentalität betrachten – oder eben als Schutz von Bürger*innen.

 

TAZ hier  28.6.2026  Von  Julien Gupta

Warum Bürokratie wichtig ist

Hurra, ein Formular!

Bürokratieabbau klingt super, doch was, wenn dadurch Menschenrechte ausgehöhlt werden? Warum der Wunsch nach mehr Effizienz Vorsicht bedarf.

Auflagen, Verordnungen und Vorschriften nerven, schützen aber unsere Demokratie

Foto: Heinrich Holtgreve/Ostkreuz

Sonntag, 31. Mai 2026

Ressourcenverhältnisse sind auch immer Machtverhältnisse. Wer hat, entscheidet.

Katja Paar / LinkedIn

Wieviel Ungleichheit verträgt die Demokratie? 

Deutschland steht im europaweiten Vergleich was Einkommen betrifft ganz gut da.
Der Gini-Koeffizient (➽ unten erklärt) liegt bei 0,3, was ungefähr dem europäischen Durchschnitt entspricht.
(Quelle: Destatis, statistisches Bundesamt)

Wenn man auf Vermögen schaut, sieht das gleich ganz anders aus.

Hier liegt der Wert etwa bei 0,77 (Quelle: Hans-Böckler-Stiftung) – in den USA sogar bei 0,85. Bedeutet: Ein kleiner Teil besitzt sehr viel, während die Mehrheit durch Arbeit, Konsum, politische Entscheidungen und Investition oft ungewollt dazu beiträgt, dass sich große Vermögen weiter bei einigen Wenigen konzentrieren.

Samstag, 18. April 2026

Es wird vorgeführt, wie demokratische Verantwortung ausgehöhlt werden kann, ohne formell Regeln zu brechen.

Mirko Lange /  LinkedIn

Überall auf der Welt erleben wir die Aushöhlung der Demokratie. Meistens sprechen wir dabei von Angriffen von außen: Bots, Desinformation, autoritäre Einflussnahme. 

Dass demokratische Prinzipien auch von innen ausgehöhlt werden, zeigt sich gerade im Ländle. Darüber berichten aktuell diverse Medien.

Rund um die Regierungsbildung nach der Landtagswahl zeichnet sich aktuell ein Verfahren ab, das aus vielerlei Perspektiven demokratisch hoch bedenklich ist: 

In Baden-Württemberg wird gerade nicht nur eine Koalition verhandelt. Es wird vorgeführt, wie demokratische Verantwortung ausgehöhlt werden kann, ohne formell Regeln zu brechen.

Dienstag, 30. Dezember 2025

Ich habe mich so intensiv mit den Schwächen von Diktaturen befasst, dass ich optimistischer denn je bin, was die Zukunft der Demokratie angeht

hier perspective daily / Interview  von  Katharina Wiegmann 2. Juli 2025 

Warum das Ende von Tyrannen oft näher ist, als wir denken

Diktatoren wirken unantastbar. Bis sie es plötzlich nicht mehr sind.
Politikwissenschaftler Marcel Dirsus erklärt, warum autokratische Systeme instabiler sind, als sie scheinen, und weshalb er trotz aller Krisen an die Zukunft der Demokratie glaubt.

Montag, 29. Dezember 2025

Demokratien können sich wehren! Wie genau, zeigt Brasilien

 Jetzt lesen  Krautreporter Benjamin Hindrichs  22.12.2025

Mittwoch, 24. Dezember 2025

Die Menschen beschäftigen sich seit Jahren mit GANZ ANDEREN PROBLEMEN .....Schaut einfach mal hin!

 

Dirk Neubauer LinkedIn

Liebe CDU. Lieber Kanzler, Lieber Herrr Kretschmer, Lieber Lügen_Linnemann, liebes CDU-Fußvolk.

Bürgergeld. Migrationsbedrohung. 
Kontra-Energiewende
- Eure Themen.

Die Menschen beschäftigen sich allerdings seit Jahren stabil mit GANZ ANDEREN PROBLEMEN als jenen, die IHR ERFINDET. Wer es herausgefunden hat? EURE KONRAD-ADENAUER-STIFTUNG. (Der Hort linksgrüner Propaganda ;)


Solltet ihr ja eigentlich wissen. Und nun konnte man an der Spitze nicht mal jemanden installieren, der in Zukunft bestellte Stimmungsbilder liefert. Mit AKK wird das nicht klappen.