Fururezone hier von Philipp Rall 20.10.2025
Deutschlands teuerster Fehler? Nobelpreis-Trio fordert Zerstörung des Status quo – mit Folgen für Haushalte
und verstehen, warum Innovation funktioniert,
nicht nur dass sie funktioniert.
Die 3 Kreise Ravensburg, Sigmaringen und Bodenseekreis haben trotz lauter Proteste keinen zukunftsfähigen Regionalplan bekommen. Wo steht Deutschland, Baden-Württemberg und seine Kommunen aktuell beim Klimaschutz? Welche Möglichkeiten gibt es und wo gibt es Anregungen, die übernommen werden könnten?
Fururezone hier von Philipp Rall 20.10.2025
Deutschlands teuerster Fehler? Nobelpreis-Trio fordert Zerstörung des Status quo – mit Folgen für Haushalte
Amy Walker LinkedIn
Interessante Umfrage des VKU - Verband kommunaler Unternehmen e.V., die zeigt: die Stadtwerke sind größtenteils (91%) pünktlich mit ihren Wärmeplänen fertig.
Das sind gute Nachrichten für Hausbesitzer, die für eine Entscheidung für ihre persönliche #Wärmewende darauf warten.
hier Zeit 6. Dezember 2024 Quelle: ZEIT ONLINE, AFP, rl
Heizungsgesetz: Städtetag und Handwerk warnen vor Kehrtwende bei HeizungsgesetzStadt Memmingen startet Umfrage zur klimaneutralen Wärmeversorgung
Eine kommunale Umfrage soll die Meinung der Bürgerinnen und Bürger Memmingens zur Wärmeversorgung der Zukunft erfassen. Die Stadt erhofft sich eine große Beteiligung.
hier Von Susanne Mayer Veröffentlicht bereits am 13.12.23
Energiewende in Eigenregie
Solardorf Bracht: Wie ein Dorf in die Zukunft springt
Der Rauschenberger Ortsteil Bracht will schon bald Hessens erstes Solardorf sein. Mit einem besonderen Wärmespeicherprojekt meistern die Einwohner die Energiewende in Eigenregie - und hängen andere Städte und Gemeinden in Sachen Klimaschutz ab.
Frankfurter Rundschau hier 10.07.2024 Von: Amy Walker
„Die Wärmepumpe ist alternativlos“ – Auch die CDU wird das Heizungsgesetz nicht abschaffenDer Deutschland-Chef des Heizungs-Giganten Vaillant spricht im Interview über die Folgen des Heizungsgesetzes – und warum die Wärmepumpe langfristig die Masse begeistern wird.
hier Artikel von AFP • 15.12.23
Der Bundesrat hat das Wärmeplanungsgesetz der Bundesregierung gebilligt, wonach Kommunen Wärmepläne für klimafreundliches Heizen vorlegen müssen. Es ist eine Grundlage des Heizungsgesetzes. Beide Gesetze sollen am 1. Januar 2024 in Kraft treten.
Frankfurter Allgemeine Zeitung hier Geschichte von Hendrik Kafsack • 2.12.23
Wer in Kopenhagen Ski läuft, fährt zum Müllheizkraftwerk. Seit dem Jahr 2017 können Skibegeisterte hier auf 450 Meter Kunstmatten den „Amager Bakke“ herabfahren. Darunter werden bei 1000 Grad 560.000 Tonnen Müll im Jahr verbrannt. Bis zur Innenstadt sind es zwölf Minuten mit dem Rad, 200 Meter entfernt erhebt sich ein Apartmentblock, die Luftwerte am Schornstein sind besser als auf dem Parkplatz unten.
„Ideale Wohnlage“, sagt der Chef des Müllheizwerks, Jacob Hartvig Simonsen. Vor allem aber ideale Lage, um die Stadt neben Strom mit Abwärme zu versorgen. Ein Fünftel der Haushaltswärme kommt im Winter von hier, im Sommer sind es 100 Prozent – 160 Kilometer Fernwärmenetz machen es möglich. 99 Prozent der Haushalte sind in Kopenhagen angebunden. Eigene Wärmepumpen braucht hier niemand.
Als Deutschland über das Heizungsgesetz stritt, wunderten die Dänen sich. Als sei die Wärmewende nur mit dem Zwangstausch von Öl- und Gasheizungen gegen eine Haus-Wärmepumpe zu erreichen. Zwei Drittel der Haushalte werden in Dänemark per Rohrsystem mit Wärme versorgt: 1,8 Millionen Haushalte, in 400 Netzwerken in 98 Kommunen.
hier 06.11.2023
Das Heizungsgesetz ist beschlossen, bald will die Bundesregierung auch ein Wärmeplanungsgesetz auf den Weg bringen. Nach Änderungen am Entwurf haben Umweltverbände zahlreiche Bedenken.
Mehrere deutsche Umweltverbände haben den aktuellen Entwurf zum Wärmeplanungsgesetz der Bundesregierung kritisiert. Durch mehrere Änderungen im Vergleich zum ersten Entwurf habe der aktuelle „den Anspruch an Klimaschutz verloren“, teilten die Verbände in einem gemeinsamen Papier mit.
"Energiesysteme im Wandel - Chancen für die Region"
Die Präsentationen von 2022 und 2023 sind abrufbar hier
2022 drehte sich ein ganzer Block um das Thema Holz, 2023 war eher die Wärmepumpe das Thema.
Es gab auch viele praktische Darstellungen von Kommunen, die die Energie- und Wärmewende ernst nehmen und als Vorbilder dienen können.
Focus hier 13.06.2023
Deutsche Riesen-Wärmepumpe versorgt 100.000 Menschen - aber in Dänemark
Während Deutschland über die Wärmewende debattiert, sind andere Länder schon weiter. In der dänischen Stadt Esbjerg soll eine Großwärmepumpe jetzt 100.000 Haushalte versorgen - aus deutscher Produktion. Die Diskussionen in der Bundesrepublik sorgen in Dänemark für Verwunderung.
hier im Südkurier 24.08.2023
Die Stadt Meersburg und das Stadtwerk am See sind gleichberechtigte Partner einer zu gründenden Seewärme Meersburg GmbH. Etwa 8,41 Millionen Euro an Investitionskosten fallen für die neue Gesellschaft an – Fördermittel bereits eingeschlossen. Ziel ist es, sukzessive öffentliche Gebäude, Unternehmen und rund 150 Wohnhäuser am Bodenseeufer und in der seenahen Kernstadt anzuschließen. Fest eingeplant ist auch die Therme.
19.06.2023 hier Südkurier
Max Peters überlegt lange und findet dann eine unpolitische Antwort auf die Frage, ob er es gut finde, dass auf Bundesebene das Gebäudeenergiegesetz (GEG) nun an die kommunalen Wärmepläne gekoppelt werde. Als Berater des baden-württembergischen Umweltministeriums darf sich der bei der Landesenergieagentur KEA-BW für die Wärmewende zuständige Mann nur fachlich äußern. „Für den Klimaschutz“, sagt Peters also, „ist es gut, wenn Wärmepläne so schnell wie möglich umgesetzt werden.“ Das spare viele Tonnen Treibhausgase ein.
Peters kennt natürlich die aufgeheizten politischen Debatten, die auch nach der Einigung der Ampel-Koalition zum Einbau klimafreundlicher Heizungen weitergehen. Der Kompromiss sieht vor, dass in Deutschland eine verpflichtende kommunale Wärmeplanung eingeführt wird, die der zentrale Bezugspunkt für verbindliche Maßnahmen im Gebäudebestand sein wird. Bis spätestens 2028 sollen diese vorliegen. Solange keine kommunale Wärmeplanung vorliegt, gelten beim Heizungstausch die Regelungen des GEG noch nicht.
Und damit nach Baden-Württemberg: Die grün-schwarze Landesregierung war das erste Bundesland, das eine verpflichtende Wärmeplanung in ihrem Klimaschutzgesetz 2021 vorgeschrieben hat.
Während die Bundesregierung zur kommunalen Wärmeplanung aufruft, haben zahlreiche Städte in Baden-Württemberg das längst erledigt. Und zeigen, was kluge Konzepte ausmacht
Es war ein schwieriger Kompromiss: Nach langen Diskussionen hat die Bundesregierung ihr Gebäudeenergiegesetz (GEG), das ursprünglich schon im kommenden Jahr den Einbau reiner Öl- und Erdgasheizungen verbieten sollte, entschärft. Jetzt soll die Regelung erst dort greifen, wo es kommunale Wärmepläne gibt.Während die Bundesregierung für deren Ausarbeitung eine Frist bis 2028 setzen will, haben in Baden-Württemberg viele Kommunen ihre Wärmepläne schon fast oder sogar komplett fertiggestellt.