die Nummer 49 unseres Newsletters ist fertig – diesmal mit einem Fahrrad-Spezial. Den Newsletter findet Ihr auf unserer Webseite https://parentsforfuture.de/de/newsletter
Die 3 Kreise Ravensburg, Sigmaringen und Bodenseekreis haben trotz lauter Proteste keinen zukunftsfähigen Regionalplan bekommen. Wo steht Deutschland, Baden-Württemberg und seine Kommunen aktuell beim Klimaschutz? Welche Möglichkeiten gibt es und wo gibt es Anregungen, die übernommen werden könnten?
die Nummer 49 unseres Newsletters ist fertig – diesmal mit einem Fahrrad-Spezial. Den Newsletter findet Ihr auf unserer Webseite https://parentsforfuture.de/de/newsletter
Der neue Fahrradmonitor ist veröffentlicht – und erstmals wurden Kinder und Eltern gezielt befragt
Die Ergebnisse sind teilweise wirklich besorgniserregend.
Nur etwa ein Drittel der Kinder fährt mit dem Fahrrad zur Schule oder Kita.
Der Hauptgrund ist nicht Bequemlichkeit – sondern Angst Kinder haben vor allem Angst vor großen Autos
75 % fürchten, angefahren zu werden. Erst mit einigem Abstand folgt die Angst, zu stürzen.
Ingwar Perowanowitsch / LinkedIn
So beeindruckend! Gestern wurde in Helsinki einfach die längste autofreie Brücke der Welt und gleichzeitig die längste Brücke Finnlands eröffnet!
Auf 1,2 Km verbindet die Kruunuvuorensilta das Zentrum mit den Außenbezirken und erlaubt nur Fußgänger, Fahrräder und die Tram
Die Brücke ist Helsinkis neues architektonisches Meisterwerk. Sie ist eine sog. Schrägseilbrücke und wird in der Mitte von einem 135m hohen Pylon getragen an dem die Seile befestigt sind.
Gleichzeit steht die Brücke symbolisch für die Verkehrswende, die die Stadt seit einigen Jahren entschlossen vorantreibt. Mit der autofreien Brücke will die Stadt noch mehr Pendler vom Auto für den ÖPNV und fürs Fahrradfahren gewinnen.
Liebe Leute,
heute darf ich endlich mein allererstes Buch ankündigen: 10 Jahre nach meinem Erstkontakt mit einer Fahrradstadt ist es eine Zusammenfassung meiner bisherigen Erkenntnisse:
Es geht darum: Warum ist 🇩🇪 so autozentriert?
Was genau ist eigentlich eine Autofalle?
Warum gehen 🇪🇺 Städte so mutig voran?
Warum ist das Fahrrad die perfekte Antwort auf so viele ökologischen Probleme und wie sieht eine fahrradgerechte Stadt eigentlich aus?
Das Buch ist eine neue Geschichte der Mobilität, eine Reise zu den Schauplätzen der Verkehrswende und am Ende auch eine ganz persönliche Liebeserklärung an ein wundervolles Verkehrsmittel, dass derzeit eine so schöne Renaissance erlebt.
Und im letzten Kapitel gibt es einen Guide zum Aktiv werden mit vielen inspirierenden Initiativen, Vereinen und Organisationen, die die lebenswerte Stadt vor Ort und "von unten" vorantreiben
Ich hoffe sehr, dass euch das Buch gefällt🙏 Ihr könnt es ab sofort vorbestellen (das hilft dem Buch sehr!) Überall dort wo es Bücher gibt und am liebsten natürlich beim Buchladen um die Ecke:)
Vielen lieben Dank für eure Unterstützung
Mit lieben Grüßen
Ingwar
TAZ hier 14.4.2026 Nanja Boenisch
Nationale Verkehrssicherheitskonferenz: Lebensretter Radweg
Die Unfallzahlen im Straßenverkehr sind alarmierend hoch, obwohl der Bund mehr Verkehrssicherheit will. Verbände machen Vorschläge, wie das klappen kann.
Spiegel hier Ein Interview von Arvid Haitsch 12.01.2026,
Im nordfinnischen Oulu herrschen monatelang strenger Frost und Dunkelheit – trotzdem fahren viele Menschen rund ums Jahr Fahrrad. Stadtplaner Pekka Tahkola erklärt, wie Radfahrer sich für den Winter begeistern können.
SPIEGEL: Herr Tahkola, Norddeutschland hat gerade einen seltenen Wintereinbruch erlebt, mein Fahrrad steht seit Jahresbeginn unter einer wachsenden Schneehaube still. Um die wenigen Menschen, die hier draußen noch mit dem Rad über Eis und Schneematsch zwischen Autos schlingern, mache ich mir Sorgen. Wie ist es bei Ihnen in Finnland?
Tahkola: Gerade zeigt mein Thermometer minus 27,5 Grad, die Sonne scheint auf eine herrliche Winterlandschaft. Wir haben schon wieder viereinhalb Stunden Tageslicht, drei Wochen nach der Wintersonnenwende. Ich freue mich so darauf, gleich nach unserem Interview rauszufahren und die Natur zu genießen…
Ausschnitt heute-show hier vom Oktober 2025
2011 habe ich – als damals 15-Jähriger – mit meinen Freund:innen vom Schulsanitätsdienst einen Kurzfilm gedreht, in dem ein Radfahrer mit einer geöffneten Autotüre zusammenstößt und sich verletzt. Aus mir unerklärlichen Gründen haben dieses Youtubevideo 4,4 Millionen Menschen gesehen.
Der Freiburger Ingwar Perowanowitsch radelt durch Europa und macht einen Film über die besten Fahrradstädte – von Paris über die Fahrrad-Welthauptstadt Utrecht, und Amsterdam bis nach Kopenhagen.
Ingwar Perowanowitsch / LinkedIn
Heute ist etwas passiert, dass ich lange für unmöglich gehalten habe!
Vor gut drei Monaten, habe ich mit viel Herzklopfen meinen ersten Dokumentarfilm veröffentlicht. Meine Hoffnung: Wenn der Film in einem Jahr 50.000 mal gesehen wird, wäre ich sehr froh.
Nun, die 50.000 Aufrufe hatte CYCLING CITIES tatsächlich bereits nach 4 Tagen überschritten. Ich hatte 0,00 Euro ins Marketing gesteckt und dennoch fand der Film immer mehr Publikum.
Einfach weil der Film von unzähligen Menschen unermüdlich geteilt und weiterempfohlen wurde. Dafür bin ich unglaublich dankbar.
Und soeben hat Cycling Cities allen ernstes die 200.000 Marke geknackt. Davon hätte ich vor wenigen Monaten, nicht mal zu Träumen gewagt.
Brigitte Günther / LinkedIn
Letzte Woche hat Norwegen ein Tempo-30-Limit als Standard für Ortsdurchfahrten eingeführt.
Wenn eine Straße bewertet werde, solle eine Geschwindigkeit von 30 Kilometern pro Stunde künftig der Ausgangspunkt sein, heißt es in einem Dokument der norwegischen Verkehrsbehörde Statens vegvesen.
Man solle sich künftig »an den Bedürfnissen von Fußgängern und Radfahrenden orientieren«.

Elektroautos gelten als sauberste Alternative zum Verbrenner. Dabei wird ein noch klimafreundlicheres Fahrzeug oft vergessen: das E-Bike.
Studien zeigen: E-Bikes sparen mehr Ressourcen, verursachen deutlich geringere CO2-Emissionen und beschleunigen die Verkehrswende stärker als die Elektrifizierung des Autoverkehrs.
Gunnar Braun LinkedIn
fragt Ingwar Perowanowitsch seine verschiedenen Gesprächspartner:innen auf seiner wunderbaren Reise in europäische „Cycling Cities“.
Hoffentlich hören und sehen sich viele bayerische Kandidatinnen und Kandidaten die Antworten an, vor der #Kommunalwahl am 8. März 2026. Hier lässt sich was gestalten! Und wen wählen Sie, nach dem Film?
Bayern will seine aktuell wohl 10-11 % Radverkehrsanteil auf 20 % steigern. 25 % hat(te) der bayernweite Radentscheid zum Ziel.
Die im Film gezeigten Städte haben bereits meist über 30 %, zudem saubere Luft, gesunkene Verkehrstote, Klappstühle vor der Wohnung auf dem Trottoir.
Foto: Amsterdam
ADFC Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club e. V. LinkedIn
Der Radverkehr in London ist um 43% gestiegen!
Diesen November veröffentlichte Transport for London einen Bericht, der deutlich zeigt, was passiert, wenn Radinfrastruktur konsequent ausgebaut wird.
Seit 2019 ist in London die Zahl der täglichen Radfahrten um 43% gestiegen. 1,5 Millionen Menschen sind heute jeden Tag mit dem Fahrrad in der englischen Hauptstadt unterwegs.
Liebe Leute,
heute ist für mich ein aufregender Tag, denn vor wenigen Sekunden habe ich meinen ersten Dokumentarfilm veröffentlicht. Ein Jahr lang habe ich an Cycling Cities gearbeitet.
Er handelt über die schönsten Fahrradstädte Europas und was wir in Deutschland von diesen Städte lernen können. Dafür bin ich im Mai 2025 mit Kamera und Fahrrad von Freiburg aufgebrochen und zwei Monate lang quer durch Europa gefahren und habe dabei die Städte Paris, Gent, Amsterdam, Utrecht, Groningen, Hamburg und Kopenhagen besucht.
Ich wollte herausfinden, was diese Städte so lebenswert macht, was eine fahrradgerechte Stadt ausmacht und welche Voraussetzungen es braucht, um die Verkehrswende und den nachhaltigen Stadtumbau voranzutreiben.
Eine kleine ironische Abhandlung - spielt es denn die geringste Rolle, ob es ein Banker war, der das gesagt hat? Einfach mal ruhig und ohne "Aber..." setzen lassen und darüber nachdenken ! Und dann vielleicht Fakten dazu anschauen?
Adnan Ibrahimovic LinkedIn
„Das Fahrrad ist der langsame Tod für die Wirtschaft.“
Ein Banker brachte einst eine ganze Reihe von Ökonomen zum Nachdenken, als er sagte:
Er kauft kein Auto und nimmt dafür keinen Kredit auf.
Er zahlt keine Versicherungen.
Er kauft keinen Treibstoff, bezahlt keine Inspektionen und keine Reparaturen.
Er nutzt keine kostenpflichtigen Parkplätze.
Er verursacht keine schweren Unfälle.
Er braucht keine vierspurigen Autobahnen.
Und er wird nicht fettleibig.
Marco Te Brömmelstroet hier auf LinkedIn
Neue Studie in 121 Ländern bestätigt, dass Investitionen in das Gehen und Radfahren massive Vorteile für das Klima und die öffentliche Gesundheit haben können
Die Studie von Adam Millard-Ball, Monisha Reginald, Yasmina Yusuf und Christopher Bian (Link im Kommentar) modelliert die globalen Auswirkungen der Umgestaltung von Straßen – insbesondere des Ausbaus der Fahrradinfrastruktur – als eine Möglichkeit, den Verkehr vom Auto auf aktive Verkehrsmittel wie Gehen und Radfahren zu verlagern, wodurch Emissionen reduziert und die öffentliche Gesundheit verbessert werden.Kommentar dazu von Stefan Baumann: Die Städte sollten die Menschen im Mittelpunkt haben und nicht Autos! In vielen Ländern/ Städten haben sie dies bereits verstanden und zeigen, dass das Rad nicht neu erfunden werden muss (siehe Paris, Kopenhagen oder Barcelona)🌍🌞💚
Heinrich Strößenreuther hier
Liebe Autofahrer, hört doch nun mal mit den Klagen auf, das wird langsam kindisch.Policy Advisor, Serial NGO-Founder (Baumentscheid, KlimaUnion, GermanZero, Changing Cities), Keynote Speaker, Spindoctor, Klima-& Verkehrslobbyist/-aktivist, Autor, ausgezeichnet u.a. mit Deutschem Fahrradpreis
Überlegt lieber, wie ihr mehr Fahrradständer vor Eure Geschäfte und Restaurants bekommt, denn das bringt weit mehr Umsatz als die paar Euros, die Euch möglicherweise verloren gehen, weil ein paar Autos ein paar Meter Umweg fahren müssen.
Fahrradstraßen dürfen eingerichtet werden, auch mit Pollern, weil Autofahrer sich sonst eh nicht dran halten. Das hat gerade das Obverwaltungsgericht in Berlin entschieden. Dieser Entscheidung ist ein längerer Rechtsstreit vorweg gegangen.
Marco Te Brömmelstroet hier auf LinkedIn
Diese Maschine bekämpft den Klimawandel... Und es kann Sie dabei versehentlich glücklicher, gesünder und entspannter machen.
(Part of Hashtag#PedalOnParliament guerilla campaign for Hashtag#COP26 in Hashtag#glasgow)