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Montag, 20. Juli 2026

4 Milliarden Euro weniger für Klimaschutz – weil die Bundesregierung den CO₂-Preis einfrieren will?

 

EWS Elektrizitätswerke Schönau eG

4 Milliarden Euro weniger für Klimaschutz – weil die Bundesregierung den CO₂-Preis einfrieren will?

Genau davor warnt unser EWS-Vorstandsmitglied Alexander Sladek. Gemeinsam mit Green Planet Energy eG und naturstrom AG haben wir eine neue Studie des Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) in Auftrag gegeben, die zeigt: 

Ein schwächerer CO₂-Preis bremst nicht nur den Klimaschutz, sondern gefährdet auch Milliardeninvestitionen in die Modernisierung unseres Landes.

„Schwarz-Rot sägt am finanziellen Fundament des Klimaschutzes. Das gilt nicht nur für die kürzlich bekanntgewordene Zweckentfremdung von Emissionshandels-Geldern für den Haushalt, sondern auch für das angedachte Einfrieren des Preiskorridors bei den nationalen CO2-Preisen. Dabei decken die bisherigen CO2-Preise bei Weitem noch nicht die eigentlichen Klima-Schadenskosten. So untergräbt die Regierung die eigentlich hervorragende Möglichkeit, Klimaschutz marktgetrieben voranzubringen.“, sagt Alexander Sladek.

Ein wirksamer CO₂-Preis schafft Planungssicherheit, lenkt Investitionen in klimafreundliche Technologien und finanziert wichtige Förderprogramme – etwa für Wärmepumpen oder Gebäudesanierungen. Wer ihn künstlich niedrig hält, macht fossile Energien attraktiver und nimmt Deutschland Zukunftschancen.

👉 Unsere Forderung: Verlässliche CO₂-Preise mit einem nationalen Mindestpreis – für echte Planungssicherheit, wirksamen Klimaschutz und eine starke Wärmewende.

Samstag, 4. Juli 2026

Mehrheit will, dass Industrie für Klimaverschmutzung zahlt

 

Dr. Martin Bethke / LinkedIn

Die Bundesregierung verkauft Klimaschutz gern als Last für die Wirtschaft, aber  ganz so einfach ist es nicht. 

Denn es sind nicht nur laut einer Umfrage 59% der Menschen in den sechs größten EU-Ländern dafür, dass Unternehmen für ihre CO₂-Emissionen (und ihren Beitrag zur Klimakrise) zahlen, sondern auch Stahlhersteller wie Salzgitter AG, die viel Geld in die Dekarbonisierung gesteckt haben, warnen vor einem schwachen CO₂-Preis. Für sie ist er kein Risiko, sondern Schutz ihrer Investition.

Samstag, 2. Mai 2026

Update: Wo die Energiewende erfolgreich voran geht: ja, da können wir nur staunen - in den USA

TAZ hier  20.4.2026   Hansjürgen Mai

Erneuerbare Energien unter Trump: Größter Windpark der USA geht heimlich ans Netz

Keine große Feier, sondern eine leise Inbetriebnahme: Die USA haben einen neuen größten Windpark – und das Trump zum Trotz.

Donnerstag, 30. April 2026

Regierung lässt Milliarden Euro in Brüssel liegen

 Amy Walker / LinkedIn

Deutschland hat, fast ein Jahr nach der ursprünglich abgelaufenen Deadline, immer noch keinen Klimasozialplan in Brüssel eingereicht. 

Ob der Plan vielleicht bald doch nachgereicht wird, konnte mir das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) nicht sagen. Priorität hat es wohl aber nicht.