Ökofeminismus in ORF.at hier
Frauen als Speerspitze gegen die Klimakrise
Von „Fridays For Future“ bis Lobau-Camp – im Kampf gegen die Klimakrise stehen an vorderster Front oftmals Aktivistinnen. Doch warum ist das so? Eine Antwort darauf will Ökofeminismus geben. Dieser geht davon aus, dass die Wurzeln der Zerstörung der Natur und der Unterdrückung der Frauen die gleichen sind. Soll die Welt also gerettet werden, gilt es, das Patriarchat zu überwinden, so die Argumentation. Im Gespräch mit ORF.at erzählen Expertinnen, warum es dieses ganzheitlichen Blicks bedarf, welche Rolle unbezahlte Arbeit dabei spielt und wieso Ökofeminismus nichts mit esoterischen Yoga-Schwesternzirkeln zu tun hat.
„Die Klimakrise ist ein Frauenthema“, heißt es seitens der UNO-Frauenorganisation, die sich weltweit für die Stärkung von Frauenrechten und die Gleichstellung der Geschlechter einsetzt. So sind Frauen etwa ungleich stärker von der Klimakrise betroffen als Männer – vor allem „weil sie zu einem größeren Teil unter Armut leiden und proportional stärker von bedrohten natürlichen Ressourcen abhängig sind“.