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Dienstag, 11. August 2026

Schlichte Demografie ....

 

Werner Koller, LL.M.

Der uns bevorstehende, massive Wegfall von Arbeitsstunden ist zum Großteil keine Frage der Angebotsbedingungen für die Unternehmen. 

Sondern schlichte Demografie. 


Selbst unter der positiven Annahme einer forcierten Fachkräftezuwanderung, mehr Automatisierung zur Produktivitätssteigerung sowie einer Ausweitung der Lebensarbeitszeit wird der Effekt auf die Wirtschaftsleistung voraussichtlich nicht kompensierbar sein.

Montag, 3. August 2026

Donnerstag, 23. Juli 2026

Der Rückgang der Bevölkerung und vor allem das Fehlen junger Frauen.

Im Blog wurde schon ein Artikel aus "Freitag" veröffentlicht, der das gezeigte Phänomen sehr gut und noch viel ausführlicher beschreibt hier  Lesenswert!

Werner Koller, LL.M.

Das Kernproblem in Ostdeutschland ist nicht Wirtschaft, Rente oder AfD. Das sind jeweils nur Symptome. 

Der tieferliegende Grund ist der Rückgang der Bevölkerung und vor allem das Fehlen junger Frauen.

Freitag, 26. Juni 2026

Spannende Fakten: Kleines Renten-ABC und die Lage der Wirtschaft

Diese Fakten stellen schon einige Narrative auf den Kopf bzw. haben die Kraft in sich, den aktuellen Ton zu entschärfen. Umso mehr stellt sich die Frage, weshalb momentan so heiß gekocht wird?
Was wird angestrebt und warum? Hat Thomas Reinsch recht, wenn er auf den großen Schwachpunkt der "Reform"-Idee hinweist?

Andreas Hoffmann

Da wegen der Pläne der Bundesregierung die nächste Renten-Debatte droht, hier ein kleines Renten-ABC

Es handelt sich um Fakten, die bei dem ifo Institute – Leibniz Institute for Economic Research-Instituts, dem arbeitgebernahen Institut der deutschen Wirtschaft, dem Sachverständigenrat Wirtschaft und leider auch in vielen Zeitungen, Radio-Beiträgen und Talkshows unerwähnt bleiben. Sie sind aber wichtig um die Realität der Rente einzuschätzen.  

Samstag, 6. Juni 2026

Deutschland altert – ebenso wie Japan, Korea, China..... Der Zeitenumbruch ist real - ein globaler Megatrend erfordert Antworten

Demographie - die weitgehend unbekannte Größe in unserer Zukunftsperspektive. Wobei unbekannt nicht heißt, dass "man" es nicht bereits wüsste, nur weiß offensichtlich nicht jeder davon.

Ich kann dem Trend durchaus auch positive Seiten abgewinnen, die Welt leidet momentan unter einer gigantischen Überbevölkerung und alle stoßen momentan an ihre Grenzen.
Nur -  der Übergang wird happig für die überalterte Bevölkerung, wenn sie niemanden hat, der pflegt und versorgt......

Und dann ergeben sich auch noch viele leidige Fragen "zur  Zukunft unserer Wirtschaft". Hr. Diess beschreibt einige davon. Wie wird das konkret aussehen, wenn Dtl bis 2035 ganze 5 bis 7 Millionen Erwerbstätige Boomer verlieren wird? Man muss nicht alles gut finden, was Hr. Diess beschreibt, nur die Augen schließen dürfen wir auch nicht.


Dr. Franz Hitzelsberger

China, Taiwan, Südkorea und Japan und sterben – im wahrsten Sinn des Wortes

Diese vier ostasiatischen Industrieländer haben eine Gemeinsamkeit: eine viel zu geringe Geburtenziffer.

Samstag, 18. April 2026

AFD-Erfolge: Männerüberhang, Kindermangel und Überalterung geben einen Hinweis

Gerade eben habe ich einen super erklärenden Artikel gefunden. Er ist auf jeden Fall lesenswert, auch wenn er sich hauptsächlich auf unseren problematischen AFD-Osten bezieht. 

Doch die beschriebenen Phänomene zeigen, weshalb Frauen unersetzlich sind in der Gesellschaftsgestaltung, dort wie auch hier. Das ist ein wichtiger Grundpfeiler, gerade weil Frauen in der Politik oft dramatisch unterrepräsentiert sind  Man denke nur an die Kreisräte, an den Regionalverband, an die Gemeinderäte,  wo fast nur die Männer zu Wort kommen und gestalten.
siehe dazu
hier


Freitag hier Von Carlos Hanke Barajas 18.04.2026

„Wenn Frauen leiden, stimmen sie mit den Füßen ab“

Was in der Debatte um AfD-Erfolge zu kurz kommt, sind junge Frauen, die ländliche Regionen Ostdeutschlands verlassen. Ein Gespräch mit der Soziologin Katja Salomo über einsame Männer und Abbau von Infrastruktur als Treiber des Rechtsrucks

Mittwoch, 18. Februar 2026

In 40 Jahren leben voraussichtlich zehn Prozent weniger Menschen in Deutschland als heute

Zeit  hier 17. Februar 2026, Quelle: DIE ZEIT, dpa, KNA, mns

Statistisches Bundesamt: Bevölkerung schrumpft in den nächsten Jahren stärker als gedacht

In 40 Jahren leben voraussichtlich zehn Prozent weniger Menschen in Deutschland als heute. Zuvor war nur ein Rückgang von rund einem Prozent erwartet worden.

Sonntag, 12. Oktober 2025

Heute üppiger Mietwucher - in 15 Jahren Preisverfall vorprogrammiert

 

Krautreporter hier 10.10.2025

Jack Krzysik/Momo Kim/Rayner Simpson/Unsplash/edit: Gabriel Schäfer

Das passiert, wenn die Wohnungen der Babyboomer frei werden 

Auch wenn 20 Millionen Babyboomer sterben oder in Pflegeheime ziehen, löst das die Wohnkrise nicht. Dabei ließe sich sofort mehr Wohnraum schaffen – mit ihnen zusammen.

Die Wohnungskrise ist das größte soziale Thema unserer Zeit. Könnte es sein, dass es sich von allein erledigt?

Sonntag, 27. April 2025

Die Sorge um die „sinkende Geburtenrate“ wird zum politischen Programm

Theresa Bäuerlein hier auf LinkedIn

Reporterin. Journalistin & Co-Gründerin @Krautreporter | Schreibt über Psychologie, Hirn & Gesellschaft – und das, was dazwischen knirscht 🔎

Viele denken: Wenn Regierungen wollen, dass Frauen mehr Kinder bekommen, ist das doch gut für Familien. Wer könnte etwas dagegen haben?

Aber: Nicht alles, was nach Familienpolitik aussieht, ist Familienpolitik.

Manchmal ist es Geburtenpolitik – und die folgt ganz anderen Zielen.

In den USA plant die Trump-Regierung gerade finanzielle Boni für Mütter (nicht Eltern!), Vorteile für Verheiratete und Programme zur Zyklusaufklärung.

Sonntag, 15. Dezember 2024

Fachkräftemangel gefährdet Transformation

Viel zu lange hat die Politik die Augen verschlossen vor einer wichtigen Tatsache: die Demographie mit ihren Auswirkungen. Jetzt ploppt es hoch, gerade in einer Zeit in der wir nicht noch eine Krise haben wollen...

Handelsblatt hier  Barbara Gillmann  09.12.2024 

Transformation: Energiewende braucht mehr als doppelt so viele Fachkräfte wie bisher

Bis 2030 sind für Windkraft, Solar und Wasserstoff rund 350.000 neue Fachkräfte nötig, zeigt eine Studie der DIHK. Es fehlen nicht nur Experten. Auch ein Mangel an Lkw-Fahrern wird zum Problem.

Freitag, 22. November 2024

Mehr Wohlstand ohne Zuwanderung?

Demographie ist wirklich spannend, auch wenn sehr selten darüber gesprochen wird. Dennoch ist es eine Mega-Welle, die uns nach langen Jahren der Verdrängung heute überrollt - und das in einer Zeit, in der schon so viele Krisen-Wellen zu bewältigen sind. 

In vielen Bereichen wird inzwischen schon deutlich sichtbar, wo wir zurück schrauben müssen, Abstriche machen müssen, wo Personal dauerhaft fehlen wird. Stichwort: Schulen, Kindergärten, Altenpflege, Klimaschutzmaßnahmen und vieles mehr.

hier  Business Insider  Artikel von Romanus Otte 20.11.24

Mit diesen historischen Daten widerlegt die Deutsche Bank einen populären Irrtum

Begehrte Auszubildende: Länder mit einer schrumpfenden Bevölkerung im Erwerbsalter verlieren Wohlstand.

Donnerstag, 31. Oktober 2024

Bis 2036 verliert der deutsche Arbeitsmarkt 19,5 Millionen ältere Arbeitnehmer der Babyboomer-Jahrgänge

hier 15.10.2024  Programm Deutschlandfunk

DIW-Analyse: Dem deutschen Arbeitsmarkt fehlen bis zum Jahr 2036 rund 7 Millionen Beschäftigte.

Die Ökonomen schreiben, das Arbeitskräftepotenzial müsse entweder durch Zuwanderung vergrößert werden, oder das bestehende Potenzial müsse besser ausgeschöpft werden. 



Montag, 9. September 2024

Die Folgen des demografischen Wandels werden nicht nur auf dem Arbeitsmarkt deutlich zu sehen sein, aber dort besonders

 Süddeutsche Zeitung hier  Von Leila Al-Serori; 6.9.24

„Die Babyboomer haben Deutschland goldene Jahre beschert – das ist vorbei“

 Wohlstandsverlust, Fachkräftemangel, Pflegenotstand – die Deutschen werden den demografischen Wandel in den kommenden 20 Jahren schmerzhaft spüren. Welche Probleme Experten erwarten und was die Politik jetzt tun müsste.

Die deutsche Gesellschaft überaltert, die Geburtenrate sinkt, und mit den Babyboomern geht die geburtenstärkste Generation gerade in Rente. Nie zuvor und nie wieder danach wurden in Deutschland so viele Kinder geboren wie zwischen 1955 und 1970. 

In den Arbeitsmarkt traten die meisten Kinder dieser Alterskohorten in den 1980ern und Anfang der 1990er-Jahre ein.

Und nun gehen mit ihnen so viele Menschen auf einmal in den Ruhestand wie nie zuvor: etwa zwölf Millionen Arbeitskräfte bis 2030, fast ein Drittel aller heute Erwerbstätigen.

Quelle: destatis

Montag, 1. Juli 2024

Noch so eine Meistererzählung, an der gerade fleißig gestrickt wird: die faule Jugend von heute

 hier im Spiegel / Kolumne Der Rationalist  von Christian Stöcker,  30. Juni 2024

Arbeitszeitdebatte:  Die unerträgliche Faulheit der anderen

Je länger manche Politiker von Steuergeldern leben, desto aggressiver fordern sie andere zu mehr Fleiß auf, zum Beispiel Christian Lindner, Markus Söder und Jens Spahn. Woran liegt das?

Samstag, 1. Juni 2024

Die Welle der Demografie-Krise rollt heran

Ich beschäftige mich schon länger mit dem Thema "Demografie". Ebenso wie die Klimakrise und die Krise der Biodiversität wird auch diese Welle uns überrollen und wir sind nicht vorbereitet.

Man sollte eines nicht vergessen: 

Noch nie gab es so viele Menschen auf der Erde wie heute. Noch nie wurden die planetaren Grenzen so massiv überschritten wie heute. Daher kann eine Konservierung der heutigen Situation niemals Ziel sein.

 Und das würde auch niemals gelingen, das wurde mir durch diesen Artikel bewusst. Das Niveau wird sich nach dem "Boomer-Hoch"  nicht einfach auf einem niedrigeren Niveau einpendeln und fertig.


Focus hier   FOCUS-online-Gastautor Heiko Rehmann, 31.05.2024

Demografie-Spezialist schlägt Alarm: Wie Geburtenrate und Migration unsere Zukunft bestimmen

In Deutschland leben so viele Menschen wie nie und dennoch bedroht der demografische Wandel unsere Zukunft ebenso massiv wie der Klimawandel. Das liegt an einigen oftmals übersehenen Zusammenhängen, weshalb wir die Dynamik und die Folgen der bevorstehenden Veränderungen häufig falsch einschätzen.

Montag, 6. Mai 2024

Deutschlands schwindende Wachstumskräfte und die Demographische Krise. Nebelkerzen wo man auch hinblickt.



Wir sehen hier die Auswirkungen des großen Demographie-Wandels. Die übergroße Boomer-Generation hat lange Jahrzehnte für Arbeitskräfteüberschuß gesorgt, das ist jetzt endgültig vorbei.
Die Boomer gehen innerhalb von wenigen Jahren millionenfach (15 Millionen)  in Rente und müssen selbst versorgt werden. Das fängt gerade erst an weh zu tun. Daraus muss in den kommenden Jahren zwangsläufig eine Überforderung der nachfolgenden Generationen resultieren, denn woher soll der Ersatz kommen?

Zählt man gedanklich die Ü 65er und die U20 er zusammen, dann sieht man wie eng es für die 20-65 jährigen wird, die das Rad am laufen halten müssen - für alle.

Über die Generation Z zu wettern wird chick, auch wenn es ziemlich überzogen wirkt-  damit wird gerade eine kleine Nebelkerze gezündet.

Die Verteilungskämpfe haben doch schon längst  begonnen, und  wir wissen dass eine kleine priviligierte Gruppe es weiterhin schafft, den Löwenanteil für sich zu beanspruchen hier. 
 Diese Nebelkerze ist schon seit Jahrzehnten gezündet.

Und die AFD will die Frauen zurück in längst vergangene Zeiten katapultieren, ohne die wirklichen Problem überhaupt auch nur ansatzweise erfasst zu haben - auch diese Nebelkerze ist schon längst gezündet

Die Frage ist: Warum muss die Wirtschaft trotz massiv veränderter Rahmenbedingungen so weiter laufen wie bisher? Mehr dazu hier. Wäre es nicht mal an der Zeit neue Fragen zu stellen?


hier  Businessinsider   Romanus Otte  14 Apr 2023

Diagnose Schwindsucht: Deutschlands Wachstumskräfte schwinden dramatisch, warnen die führenden Wirtschaftsinstitute. Die Alterung der Bevölkerung, der Klima-Umbau und hohe Energiepreise schmälern das Wachstumspotenzial der deutschen Wirtschaft. 

Sonntag, 21. April 2024

Demografischer Wandel: Geywitz: Wohnungsbau nicht vorbereitet

Gut dass der demografische Wandel thematisiert wird, aber vergisst die Ministerin nicht etwas ganz Grundsätzliches? Wir brauchen mehr kleine Wohnungen, für alte Menschen, die dann alleine wohnen werden. Das heißt aber: in den nächsten Jahren /Jahrzehnten  wird die Nachfrage nach großen Familienwohnungen abnehmen. Daher also nicht bauen,bauen,bauen sondern umbauen, umbauen, umbauen! Aus 1 mach 2 und mehr!

hier  20.04.2024 

Angesichts der demografischen Entwicklung in Deutschland müsse mehr Geld in den Wohnungsbau investiert werden, findet Bundesbauministerin Klara Geywitz.

Bundesbauministerin Klara Geywitz sieht den Wohnungsbau in Deutschland "überhaupt nicht" auf den demografischen Wandel vorbereitet. "Die Themen Barrierefreiheit und altersgerechter Umbau stecken noch in den Kinderschuhen", sagte Geywitz dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland".

Freitag, 29. März 2024

Demografischer Wandel: "Deutschland stünde vor dem Kollaps"

Süddeutsche Zeitung hier  29. März 2024, Interview von Leila Al-Serori

Mehr Kinder sind immer besser. Oder doch nicht?

Eine höhere Geburtenrate würde derzeit nur Probleme schaffen, sagt Soziologe Aladin El-Mafaalani. Woran das liegt - und was gegen den Wohlstandsverlust zu tun wäre.

SZ: Herr El-Mafaalani, die Geburtenrate in Deutschland ist stark gesunken, Demografen sind alarmiert. Wie bewerten Sie die Situation?

Aladin El-Mafaalani: Wir wissen seit einem halben Jahrhundert, dass der demografische Wandel so kommen wird, und nun ist er mit aller Wucht da. Aber sich jetzt mit der Geburtenrate zu beschäftigen, die nicht mehr zu ändern ist auf die Schnelle, bringt wenig. Denn wagen wir einmal ein Gedankenexperiment: Was würde passieren, wenn die Geburtenzahl jetzt kurzfristig deutlich ansteigen würde?

Samstag, 23. März 2024

Die Geburtenraten gehen weltweit rasant zurück.

Euronews  hier  Von Diana Resnik  21/03/2024 

links: Auf X, ehemals Twitter, prognostizierte das Forschungsinstitut eine dramatische Veränderungen der globalen Bevölkerungsstruktur.

Weltbevölkerung: Im Jahr 2050 nicht mehr genug Kinder

Laut einer Studie des Forschungsinstituts für globale Gesundheitsstatistik (IHME) an der University of Washington in Seattle gehen die Geburtenraten weltweit rasant zurück.

Eine Studie des Forschungsinstituts für globale Gesundheitsstatistik (IHME) schätzt, dass im Jahr 2050 drei Viertel aller Länder auf der ganzen Welt nicht mehr genug Kinder haben werden. Eine Professorin sieht darin nicht unbedingt ein Problem.