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Samstag, 8. Februar 2025

Expertengruppe will durch international koordinierte Abgaben Gelder für den Klimaschutz zu beschaffen

Endlich hört man wieder davon! Barbados hatte mit seiner Bridge-Town-Initiative einen Anker gesetzt und dann war es lange still. Es freut mich, dass es nicht einfach versandet ist, wie befürchtet. hier

hier Utopia  Von Benjamin Hecht  6. Februar 2025

Hunderte Milliarden für den Klimaschutz: Globale Taskforce stellt 16 Maßnahmen vor

Eine Expert:innengruppe hat 16 konkrete Vorschläge erarbeitet, die jährlich Hunderte Milliarden Dollar zur Bekämpfung der Klimakrise einbringen könnten: von Abgaben auf Kryptowährungen bis hin zum Flugverkehr. Auch eine höhere Steuer für Superreiche wäre demnach vielversprechend.

Donnerstag, 17. Oktober 2024

Geld ist also da, es fließt nur in die falsche Richtung

 Zeit hier  Aus der Kolumne "Fünf vor acht" Petra Pinzler, 17. Oktober 2024

Schuldenkrise: Eigentlich müsste Afrika uns die Schulden erlassen

In den wohlhabenden Gegenden der Welt glauben viele, dass wir dem Süden mit viel Geld helfen. Doch das Gegenteil stimmt: Das Geld fließt in die falsche Richtung.

Montag, 6. Mai 2024

Parents for Future - ein neuer lesenswerter Newsletter

 


die Nummer 33 unseres Newsletters ist fertig. Den Newsletter findet Ihr  auf unserer Webseite

Sehr interessante Themen werden angerißen  und praktischer Rückhalt bei Klimaschutzfragen - ich schätze den Newsletter der P4f sehr und freue mich jedes Mal darüber!

Folgende Inhalte erwarten Euch:

  • Demokratie, gesellschaftlichen Zusammenhalt und Klimaschutz bei der Europawahl stärken – Jetzt die passenden Buttons und Aufkleber bestellen!
  • Klimaschutz ist antifaschistisch – was soll das?
  • Klimaschutz auf dem Verschiebebahnhof – eine kritische Einordnung der Klimaschutzpolitik der Bundesregierung
  • Bündnispartner vorgestellt: Facilitators for Future
  • Aktionen zur Europawahl / Pod der guten Hoffnung
  • Kein Wasserstoff in der kommunalen Wärmeplanung – Wie läuft die H2-Kampagne vor Ort?
  • Die gute Nachricht
  • „Über Zukunft sprechen“ – neues Klima-Kommunikationsprogramm
  • Klimaaktivismus weltweit: Barbados
  • 5 Jahre Ohne Kerosin Nach Berlin: 2 neue Touren
  • Zukunftsnarrative für die Klimaschutzbewegung – die Hochschule für Gesellschaftsgestaltung entwickelt mit dem For-Future-Bündnis neue Zukünfte
  • Workshop „Gesunder Boden 2024“
  • Klima-Telegramm

Viel Spaß bei der Lektüre, gern in allen Euren Kanälen weiter verteilen.

Wir danken wieder allen, die unser kleines Team mit Beiträgen, Fotos und Ideen unterstützt haben und schicken klimafreundliche Grüße.

Euer Newsletter-Team von Parents For Future Deutschland


Freitag, 14. April 2023

Klimafinanzierung in kleinen Schritten

Spiegel hier

Erst einmal die gute Nachricht: Nach Monaten der Stille wird endlich wieder ernsthaft Weltklimapolitik gemacht. Seit der Uno-Klimakonferenz von Sharm al-Scheich (S+) im vergangenen November wurde zwar hinter den Kulissen verhandelt und weiter etwa an Energiepartnerschaften (JETP) gearbeitet. Echte Beschlüsse für tief greifende Reformen gab es aber nicht – obwohl die bitter nötig sind.

Ein großer Brocken ist die Klimafinanzierung. Der Globale Süden benötigt bis 2030 jährlich 2,4 Billionen Dollar für Energiewende, Kohleausstieg, die Anpassung an Dürren, Stürme und Starkregen. Rund eine Billion Dollar müsste von Industrieländern, Investoren und Entwicklungsbanken kommen. Zum Vergleich: Derzeit zahlen die reichen Staaten nicht mal 100 Milliarden Dollar Klimahilfen pro Jahr an den Süden.

Seit der zurückliegenden Klimakonferenz liegt ein Vorschlag aus Barbados vor, der ärmeren Ländern den Zugang zu Finanzmitteln erleichtern soll. Die sogenannte Bridgetown-Agenda sieht vor:

  • Entwicklungsländer sollen leichter an Kredite kommen können, um damit die Energiewende zu beschleunigen
  • Weltbank, der Internationale Währungsfonds und multilaterale Banken sollen günstige Kredite im Katastrophenfall schneller auszahlen.
  • Schuldentilgungen sollen nach einer Naturkatastrophe ausgesetzt werden können
  • Ein Treuhandfonds mit 500 Milliarden Dollar soll entstehen, mit dem Projekte wie der Bau von Wind- und Solarparks abgesichert werden könnten.

Fast vier Monate später kamen in dieser Woche nun der Internationale Währungsfonds (IWF) und die Weltbank zu ihrer Frühjahrstagung in Washington zusammen, um immerhin erste kleinere Reformen anzustoßen. So wurden die Regeln bei der Weltbank so verändert, dass ärmern Staaten künftig bis zu vier Milliarden Euro mehr an Krediten zur Verfügung stehen – pro Jahr.

Mittwoch, 12. April 2023

Bridge-Town-Initiative: Vielleicht gibt`s ja doch noch Hoffnung?

hier Zeit /5. April 2023
Ein Gastbeitrag von Vanessa Nakate und Luisa Neubauer 

Finanzsystem und Klimakrise: Fragt endlich nach dem Geld!

Das globale Finanzsystem befeuert die Klimakrise. Das muss sich ändern. Ein Appell von Vanessa Nakate und Luisa Neubauer

Fatalerweise wird in der Klimadebatte kaum über das globale Finanzwesen gesprochen. Dabei lassen sich die nötigen Billionen für die Klimawende ohne kleine und große Revolutionen nicht beschaffen. Dieses Jahr könnten sich hier Welten bewegen. Erstmals liegen pragmatische und doch weitreichende Vorschläge auf dem Tisch, wie sich die Spielregeln von multilateralen Entwicklungsbanken so ändern lassen, dass es eine Chance gibt, die Klimakrise zu bewältigen. In diesen Tagen werden die Ideen bereits dort diskutiert, wo der Wandel ankommen muss: in den Zentralen von Finanzinstitutionen wie der Weltbank und an runden Tischen politischer Gipfeltreffen.

Sonntag, 19. Februar 2023

"Bridge-Town-Initiative": Wie Barbados das Klima retten will

ZDF  hier  von Elisa Miebach  17.02.2023 Quelle: AP

Eine Idee aus Barbados könnte zur Klima-Reform des internationalen Finanzsystems führen - und soll nun sogar auf der Münchner Sicherheitskonferenz diskutiert werden.

Die Premierministerin der Karibikinsel Barbados hat Erfahrung mit Hurrikans. Doch die Stürme werden stärker, die Überschwemmungen größer und der steigende Meeresspiegel nagt an der Insel, die so groß ist wie das Bundesland Bremen.

Mia Mottley weiß, wenn auf ihrer Insel langfristig ein gutes Leben möglich sein soll, darf die Erde sich nicht mehr viel stärker erwärmen.

Milliarden gegen den Klimawandel