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Dienstag, 27. Juni 2023

Deggenhausertal: Carsharing startet in einigen Monaten

Wenn Deggenhausertal das schafft, dann kann man kaum mehr  damit argumentieren, dass Carsharing nur was für Städte sei! Wie schön dass die Gemeinde hier Vorreiter für die ländliche Region im Bodenseekreis wird!


26.06.2023  hier im Südkurier

Carsharing startet in einigen Monaten

In der Gemeinde wird es in einigen Monaten ein Carsharing-Angebot geben. Die Weichen hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung gestellt und einem Vertrag mit der Firma deer mobility über zehn Jahre Laufzeit zugestimmt.

Markdorf/Deggenhausertal: Freude über neue Busverbindung

Südkurier hier

Neue Möglichkeiten für Wanderausflüge eröffnet die neu eingerichtete Busverbindung der Linie 7384 von Markdorf zum Höchsten. Von dem Angebot begeistert war eine Wandergruppe des Verkehrsclubs Deutschland (VCD), die eine Tagestour von Heiligenberg zum Aussichtsberg Höchsten unternommen hatte, wie VCD-Sprecher Frieder Staerke mitteilt. „Weil der Bus mit wenigen Ausnahmen stündlich verkehrt, kann man ihn recht flexibel nutzen und hat Rückfahrmöglichkeiten um 17.05 oder 18.05 sowie 19.05 Uhr“ so Frieder Staerke.

„Das Wandern mit Bus und Bahn ist umweltfreundlich und hat auch seinen ganz besonderen Reiz, weil man nicht wieder zurück zum Startpunkt laufen muss.“ In Markdorf bestehen vom Bus Anschlüsse zu den Regionalbahnen von beziehungsweise nach Friedrichshafen. Die neuen Busfahrpläne sind in der elektronischen Auskunft von DB und Bodo bereits abrufbar – auf den Fahrplänen an den Bushaltestellen fehlen die Fahrten zum Höchsten aber noch. Der Bus zum Höchsten fährt im Sommer täglich noch bis zum 5. November.

Freitag, 26. Mai 2023

Deggenhausertal – Energiebilanz soll jetzt besser werden

24.05.2023  hier im Südkurier

In seiner jüngsten Sitzung beschloss der Gemeinderat die Einführung des kommunalen Energiemanagements in Deggenhausertal. Die ingenieurtechnische Betreuung der Einführung und Begleitung des Projekts wurde an das Büro Kirchner Energie in Weingarten zum Angebotspreis in Höhe von nahezu 29.000 Euro vergeben. Aus dem Förderprogramm Klimaschutz-Plus des Landes Baden-Württemberg wird ein Zuschuss in Höhe von 75 Prozent oder rund 22.000 Euro erwartet, so dass der Anteil der Gemeinde etwa 7000 Euro beträgt. Eingangs war erklärt worden, dass der Klimawandel auch Baden-Württemberg erreicht und das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft deshalb das Förderprogramm Klimaschutz-Plus entwickelt habe.

Donnerstag, 20. Januar 2022

Deggenhausertal- Wie das „Tal“ Modellregion werden will

 18.01.2022  |  VON WOLF-DIETER GUIP MARKDORF.REDAKTION@SUEDKURIER.DE  hier

Norbert Steidle, der einen Biolandhof in Obersiggingen betreibt, hatte die Idee, Deggenhausertal als Ökomodellregion zu entwickeln, um den Gedanken der Nachhaltigkeit ins Bewusstsein zu rufen, Bestehendes zu benennen und andere Menschen, Institutionen, Initiativen und Unternehmen zu motivieren, in Nachhaltigkeit zu investieren. 

Freitag, 17. Dezember 2021

Deggenhausertal : Sonett erhält Deutschen Nachhaltigkeitspreis

12.12.2021  Südkurier hier

Der ökologische Wasch- und Reinigungsmittelhersteller Sonett ist mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2022 ausgezeichnet worden. Er ging als Sieger im „Transformationsfeld Gesellschaft“ hervor. Die Jury würdigte dabei die vielfältigen Bestrebungen von Sonett für eine gesellschaftliche Transformation hin zu mehr Nachhaltigkeit, wie das Unternehmen mitteilt.

Montag, 21. Juni 2021

 Kurznachricht aus dem Südkurier  hier

 Hier wachsen nun exotische Gehölze

Deggenhausertal (wdg) „Streuobstwiesenbiotop am Südwesthang“ heißt das Projekt, in dessen Rahmen auf dem Haslachhof bei Roggenbeuren oberhalb in Richtung Waldrand rund 650 Bäume und Sträucher neu gepflanzt wurden. Als Agroforststruktur wird dort eine Art Waldgarten entstehen mit Bäumen, Hochstämmen, Hecken sowie Untersaat in Form von Wildkräutern, Salaten und Blühstreifen.

Fachlich unterstützt wurde die Pflanzaktion von den Permakulturgestaltern Volker Kranz aus Norddeutschland und Ronny Müller aus Freiburg. „Ich hatte gehört, dass die Postcode-Lotterie gemeinnützige Organisationen und Umweltaktivitäten fördert und einen entsprechenden Antrag gestellt“, erzählt Permakulturdesignerin Katharina Philipp vom Haslachhof. Die Zusammenarbeit sei unkompliziert gewesen. Man habe eine Förderung in Höhe von 28 000 Euro in Aussicht gestellt bekommen; bei einem Eigenanteil von 10 Prozent. So habe man 34 000 Euro investieren können. Bei dem Projekt gehe es darum, Lebensraum für Mensch und Tier zu generieren, Lebensmittel für Mensch und Futter für Tiere zu erzeugen, Biotope und Nischen zu schaffen. Gewissermaßen als Versuch wurden auch eher exotische Bäume und Klimagehölze gepflanzt, die dürreresistent und winterhart sind. In Zeiten des Klimawandels könnten diese sich besser entwickeln als einheimische Pflanzen, so die Hoffnung. Dazu zählen unter anderem die Pawpaw genannte Indianerbanane, Ölweiden, Kakipflaume und Pekannussbäume.

Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass anhaltende Trockenheit der Natur sehr schadet. Deshalb soll ein Pflanzstreifen, unterstützt durch einen minimalen Graben, den Abfluss von Oberflächenwasser verhindern und dieses im Boden speichern, um die Pflanzen in Trockenzeiten zu versorgen. 

Dienstag, 8. Juni 2021

Ziel: Erhalt des Streuobstanbaus im Deggenhausertal

aus dem Südkurier  von Claudia Wörner markdorf.redaktion@suedkurier.de

Wie toll dass es solche Initiativen gibt.
Erst im Januar verkündete  der  Südkurier (26.1.21) eine Streuobst-Katastrophe 
Viele Bio-Obst-Erzeuger stehen vor ungewisser Zukunft: Bodensee-Keltereien kündigen massenweise Obst-Verträge Zu Tausenden haben 2 Groß-Keltereien in den vergangenen Wochen Obst-Lieferverträge gekündigt. Besonders betroffen ist der Bodenseeraum – Deutschlands wichtigstes Obstanbaugebiet. 

Noch  weist das  Deggenhausertal einen gro0en Strukturreichtum auf.

Apfelideen mit Liebe zur Natur

„Mit Herz hausgemacht“, lautet das Motto des Bio-Hofladens von Melli und Patrick Moll aus Untersiggingen. Das junge Paar führt den kleinen Bio-Obstbetrieb in vierter Generation mit dem Ziel, die Streuobstwiesen zu erhalten....

Im Hauptberuf Schlosser, führt der 26-jährige Familienvater den Bio-Obsthof im Nebenerwerb. Zwischen 70 und 100 Tonnen Äpfel erntet Moll im Jahr in seinem von Naturland zertifizierten Betrieb. Sein Ziel sei es, von den Großmostereien unabhängig zu werden und seine Äpfel, die an Hoch- und Mittelstämmen wachsen, in Zukunft selbst zu vermarkten.

Honig von den eigenen Bienen, Bienenwachsbalsam mit Shea-Butter, Apfelchips, Apfelwürfel fürs Müsli und natürlich Apfelsaft finden die Kunden – Melli Moll spricht lieber von „Apfelfans“ – in den Regalen des Hofladens. „Ich bin immer auf der Suche nach neuen Produkten und Ideen“, sagt sie. So wollen die Molls künftig auch mit einer Metzgerei kooperieren, damit sie auch herzhafte Produkte anbieten können.

Der Bio-Hofladen ist täglich von 7 bis 22 Uhr geöffnet. Kontakt: Patrick und Melli Moll, Hagenbuch 6, 88693 Deggenhausertal-Untersiggingen, Telefon 0 75 55/49 49 961, Mobil 01 52/59 80 48 91, E-Mail: obsthofmoll@gmx.de; Informationen auf Facebook und Instagram. 

Dienstag, 9. März 2021

§13 b im Bodenseekreis

 

Die Aussage war: Im Bodenseekreis wurden im Rahmen von §-13b-BauBG-Verfahren 58 ha an überbaubaren Flächen ausgewiesen.

Zu den klein unter der Tabelle aufgeführten Verfahren hab ich folgende Info bekommen:

Die 58 ha beziehen sich nur auf die Tabelle. Zu den darunter aufgeführten Verfahren wurden uns als Träger öffentlicher Belange noch keine Unterlagen vorgelegt, wir haben nur von den Aufstellungsbeschlüssen Kenntnis erhalten. Ob diese Verfahren aufgrund des Fristablaufs des § 13b BauGB überhaupt noch weiterverfolgt werden ist uns nicht bekannt. Dies müssten Sie bei den Kommunen direkt erfragen.

Tettnang war wohl in Hinsicht auf § 13 b besonders rege.