Morgenpost hier 02.03.2026
Die 3 Kreise Ravensburg, Sigmaringen und Bodenseekreis haben trotz lauter Proteste keinen zukunftsfähigen Regionalplan bekommen. Wo steht Deutschland, Baden-Württemberg und seine Kommunen aktuell beim Klimaschutz? Welche Möglichkeiten gibt es und wo gibt es Anregungen, die übernommen werden könnten?
Donnerstag, 14. Mai 2026
Bitte um 10 Jahre Geduld - wenn sie überhaupt noch zu retten ist, die deutsche Bahn
Montag, 23. März 2026
Kern des Problems: unsere extreme Abhängigkeit von fossilen Energieträgern
ARD hier 23.03.2026
Warnung vor schwerster Energiekrise seit Jahrzehnten
Wegen der steigenden Energiepreise durch den Iran-Krieg erwägt die Internationale Energieagentur, weitere Ölreserven freizugeben. IEA-Chef Birol warnt vor einer schweren Krise, die kein Land verschonen
Angesichts des Kriegs im Nahen Osten erwägt die Internationale Energieagentur (IEA), weitere Ölreserven freizugeben.
Das sagte IEA-Chef Fatih Birol und warnte zugleich vor der womöglich schwersten Energiekrise seit Jahrzehnten.
Während der zwei aufeinanderfolgenden Ölkrisen in den 1970er-Jahren habe die Welt "jeweils etwa fünf Millionen Barrel Erdöl pro Tag verloren", sagte Birol bei einer TV-Debatte im australischen Sydney.
Zwei Ölkrisen und ein Gaskollaps in einem
Samstag, 18. Januar 2025
Stromverbrauch der Wärmepumpe: Nicht an der falschen Stelle sparen
Morgenpost hier 16.1.25 Von Jason Blaschke
Wärmepumpe: Simple Rechnung ermittelt StromverbrauchSamstag, 11. Januar 2025
„2025 scheint es fast, als hätten wir die größte Krise des 21. Jahrhunderts vergessen“
Ich glaube inzwischen, dass festgezurrte Wahlversprechen heutzutage völlig unnütz sind, weil sie niemals umgesetzt werden können. Denn wenn eine Regierung aus 3 unterschiedlichen Parteien besteht (und anders wird es in absehbarer Zeit kaum mehr kommen) die sich auch noch gegenseitig gegeneinander abgrenzen müssen: Wie soll dann eine Teil-Regierung ihre eigenen Wahlversprechen zu 100% umsetzen? War das nicht gerade erst das bittere Lehrstück der Ampel für uns alle?
Von einer Kleinpartei zu erwarten, dass sie alles schafft, grenzt meiner Meinung nach wirklich an Realitätsverweigerung. Dazu braucht es schon einiges mehr an Unterstützung: mehr Leute auf der Straße, mehr Wahrheitsnähe der Medien, mehr Umweltklagen und vor allem die breite Zustimmung der Bürger zur Notwendigkeit des Klimaschutzes in vielen Parteien.
Natürlich muss jede Partei vorab grundsätzlich klarstellen, in welche Richtung sie gehen will. Ein Perspektiv-Wechsel wäre so hilfreich: Wir sollten uns angewöhnen, jeden Fortschritt zu feiern, der trotzdem möglich ist und war, denn dahinter steckt so viel Arbeit und Herzblut! Auf allen Ebenen.
Und Fortschritte hat es 2024 durchaus gegeben! Wer`s nicht glaubt, der schaue hier
Morgenpost hier 09.01.2025,Von Alexander Rothe
Diese Forderungen hat Fridays for Future an die zukünftige RegierungDienstag, 2. Juli 2024
MIETERSTROM: Studie mit vernichtendem Fazit
Morgenpost hier 02.07.2024, Dominik Bath
Solar auf Dächern von Mehrfamilienhäusern: In Deutschland sind die Vorgaben für sogenannte Mieterstrommodelle noch immer zu komplex, beklagt ein Forscher. Das hat Folgen.
Mieterstrom kommt kaum voran in Deutschland – dabei ist das Potenzial einer neuen Erhebung zufolge riesig. Was nun passieren muss.
Dienstag, 9. Januar 2024
Geht es den Bauern schlecht? Das sagen die Zahlen.
Jeder Protest hat seine eigene Dynamik, das sollten wir inzwischen gelernt haben. Und manchmal geht es dann in eine Richtung, die nie so beabsichtigt war. Plötzlich stehen die Bauern mit ihrem Verdienst im Fokus. Und man kommt sehr schnell zur Erkenntnis: Bauer ist nicht Bauer, es gibt da Riesenunterschiede, auch wenn man gemeinschaftlich mit dem Trecker vorfährt.
Es gibt einerseits unsere Bäuerliche Landwirtschaft in reich strukturierten Lagen, die viel für die Gemeinschaft leisten und es gibt als anderen Pol die Agrarindustrie, die richtig Reibach macht auf Kosten der Natur und Umwelt.
Und dann ist sehr schnell die Frage: wenn oder was will ich denn überhaupt unterstützen? Und was nicht? Einfach ist das für Niemanden, es gibt so viele Grauzonen, und deshalb sind auch verkürzte Antworten im Stil der AFD-Propaganda Gift für eine inhaltliche Annäherung.
ZDF hier von Oliver Klein und Michaela Waldow 08.01.2024 mit eingebetteten Videos
FAQ: Fakten zur Protestwoche: Wie schlecht geht es den Bauern wirklich?Bauern protestieren gegen Subventionsabbau, obwohl viele Höfe zuletzt Rekordgewinne einfuhren. Inwieweit fallen Gelder für Diesel ins Gewicht? Die Zahlen zur Protestwoche. Auch wenn die Bundesregierung die Subventionskürzungen aufgeweicht hat, ist die Wut vieler Bauern groß. Doch: Kritiker stellen die Verhältnismäßigkeit der Proteste infrage.
Sonntag, 3. September 2023
Große Mehrheit will mehr Klimaschutz - hat aber Sorgen
UMFRAGE IN DEUTSCHLAND
MorgenPost hier Volontärin Olivia Dittrich 03.08.2023, Die Mehrheit der Deutschen befürwortet einen ökologischen Wirtschaftsumbau. Soziale Belange sollten dabei aber nicht vernachlässigt werden.Die Deutschen sind laut Umweltbewusstseinsstudie für einen klimafreundlichen Wirtschaftsumbau, sorgen sich aber um ihre Lebensqualität.
Wie stehen die Deutschen zum Klimaschutz – und wo bereitet ihnen die Klimapolitik Sorgen? Eine repräsentative Umfrage zeigt jetzt ein interessantes Ergebnis: Die allermeisten Deutschen halten eine Anpassung der Wirtschaft an die Klimakrise für notwendig. Neun von zehn Bundesbürgern (91 Prozent) unterstützen das Ziel, die deutsche Wirtschaft entsprechend umzubauen.
Montag, 19. Juni 2023
Der „Transformations-Tracker“ ist heute online gegangen.
Berliner Morgenpost hier 16.06.2023
«Neue Benziner oder Diesel fahren im Schnitt 18 Jahre auf den Straßen.» Ein Problem fürs Klima
Wo es genau hakt bei der Energiewende, zeigt nun ein Online-Tracker an. Laut den Forschern sind vor allem langlebige Anschaffungen der Bürger, wie klimaschädliche Autos oder neue Gasheizungen, ein Problem.
Ein neues Internet-Werkzeug von Klimaforschern zeigt ab sofort als eine Art Frühwarnsystem an, wo es bei der Energiewende in Deutschland noch hakt. Der „Transformations-Tracker“ ist heute online gegangen. hier
Dienstag, 6. Juni 2023
Interview mit Wirtschaftsweise Schnitzer: Für Haushalte geht es jetzt darum, energieeffizienter zu werden
Morgenpost hier 01.06.2023,Tobias Kisling und Jochen Gaugele
Wirtschaftsweise Schnitzer fordert „großzügige Ausnahmen“ beim Heizungsgesetz – und überrascht mit einem Vorschlag zum Energiesparen.
Die Chefin des wichtigsten Wirtschaftsberatergremiums von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) schaltet sich in den Streit um das Heizungsgesetz ein: Ökonomin Monika Schnitzer, Vorsitzende des Sachverständigenrats – der sogenannten Wirtschaftsweisen – kritisiert die Uneinigkeit innerhalb der Ampel-Koalition und sagt, worauf es bei dem umstrittenen Vorhaben jetzt ankommt.
Das Heizungsgesetz verzögert sich. Sind Sie enttäuscht?
Monika Schnitzer: Es ist enttäuschend, dass der Weg zu diesem Gesetz mit so viel Streit verbunden ist. Der Gebäudesektor macht einen sehr großen Anteil an den CO2-Emissionen aus. Es ist ganz wichtig, dass da was passiert. Das ist in den letzten Jahren nicht energisch genug angegangen worden. Daher müssen wir schnell Klarheit schaffen, was genau passieren soll, gerade mit Blick auf Ausnahme- und Übergangsregelungen.
Sonntag, 28. Mai 2023
Was hat es mit dem Heizkataster auf sich?
Baden-Württemberg befindet sich in der komfortablen Lage, dass die Wärmeplanung bereits läuft. Bei allen Städten ist sie bei uns bereits Pflicht, kleinere Gemeinden können bei einer freiwilligen Planung mit hohen Zuschüssen rechnen.
Morgenpost hier 24.05.2023 Miguel Sanches
Energiepolitik: Heizkataster geplant - Was auf die Verbraucher zukommt
Für jedes einzelne Gebäude sollen Daten zum Heiz- und Stromverbrauch abgefragt werden. Was das Heiz-Kataster den Kommunen abverlangt.
Soll die Wärmewende gelingen, muss Wirtschaftsminister Robert Habeck (Die Grünen) den Energieverbrauch möglichst genau taxieren können. Deshalb will der Bund die Länder und Kommunen verpflichten, Wärmepläne zu erstellen – und das schon in den nächsten drei Jahren.
Mittwoch, 24. Mai 2023
Warum Öl- und Gasheizungen ein Auslaufmodell sind
Ein großer deutscher Heizungsinstallateur ändert seine Geschäftsstrategie bei Ölheizungen. Auch die Gasheizung hat keine Zukunft.
Experten sind sich einig: Wärmepumpen spielen eine Schlüsselrolle bei der anstehenden Wärmewende. Die Vorteile gegenüber Ölheizungen und anderen mit fossilen Brennstoffen betriebenen Heizsystemen sind groß - eine Tatsache, die nun auch von einem deutschen Unternehmen unterstrichen wird
Das Heizungsunternehmen "Thermondo" verkauft ab sofort keine Ölheizungen mehr. Damit kommt das Unternehmen der geplanten Novelle des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) zuvor. Den Schritt begründet das Unternehmen mit dem Klimaschutz. Unternehmens-Chef Philipp Pausder sagte: "Fossile Energieträger sind ein Auslaufmodell. Jetzt noch schnell eine Ölheizung einzubauen, die dann 20 Jahre tonnenweise CO2 produziert, ist weder ökologisch noch finanziell sinnvoll." Auch auf die Installation von Gasheizungen würde der größte Heizungsbauer eher früher als später verzichten.
Sonntag, 14. Mai 2023
Geld für Klimaanpassung der Kommunen in Aussicht gestellt
Bundesumweltministerin Lemke kündigt Hilfe für Kommunen wegen Klimawandel an
Die Grünen-Politikerin sagte den Funke-Medien, wenn die Menschen in Deutschland wirkungsvoll vor den Folgen der Klimakrise geschützt werden sollten, müsse man das Stadium der temporären Modellprojekte verlassen. Daher diskutiere ihr Haus mit den Umweltministerinnen und -ministern der Länder, wie eine dauerhafte gemeinsame Finanzierung von Maßnahmen aussehen könne. Lemke unterstrich, Kommunen müssten wissen, was auf sie zukomme und welche Klimaanpassung die richtige für sie sei.
Dienstag, 9. Mai 2023
Warum Italien Meister der Wärmewende wird
Christian Kerl, Peter Heusch, Peter Stäuber, Micaela Taroni und Stefan Schocher
In Deutschland wird heftig gestritten über das Aus für die Öl- und Gasheizung. Die „Wärmewende“ stockt. Machen andere Länder es besser?
Auch bei unseren europäischen Nachbarn wird über die Wärmewende gestritten: Allerdings sind viele Länder schon deutlich weiter beim Heizungstausch
So gibt es in Frankreich längst Regelungen, die neue Öl- und Gasheizungen verbieten
An der Spitze steht im europäischen Wärmewenden-Vergleich jedoch ein ganz anderes Land
Samstag, 29. April 2023
Spanien beantragt EU-Notfallhilfe wegen Dürre: Europas Gemüsegarten trocknet aus
Ein Anfeuern der klimabedingten Dürre durch Gemüse und Erdbeeren für Deutschland.... Welche Schlüsse müssen wir daraus ziehen?
Auch im Bodenseeraum breitet sich der Erdbeeranbau aus. Welche Folgen hat das, können wir aus Spaniens Dilemma lernen? Oder müssen wir etwa sagen: besser Erdbeeranbau hier als dort, die Folgen in der Region blenden wir aus?
Und dann hat die Dürre auch noch Folgen für unseren Urlaub. ...
Die Dürre in Spanien ist auch unser großer Verlust. Wir merken es nur im Moment noch nicht so intensiv, Spanien ist weit weg - bis zum Sommerurlaub.
Deutschlandfunk hier 25.04.2023
Klimawandel: Spanien hat wegen der anhaltenden Dürre Notfallhilfen der EU für die Landwirtschaft beantragt.
Nach Angaben von Landwirtschaftsminister Planas sind Dürre und hohe Temperaturen auf der Iberischen Halbinsel inzwischen deutlich ausgeprägter. Deswegen sei es wichtig, dass Finanzhilfe für die Bauern freigegeben würden. Die spanische Regierung hat außerdem Steuererleichterungen in Höhe von rund 1,8 Milliarden Euro für die Landwirtschaft angekündigt.Spanien leidet seit fünf Jahren in Folge unter anhaltender Dürre. Nach Behördenangaben gilt für 27 Prozent des Landes derzeit ein Dürre-Notstand oder eine entsprechende Warnung.
Sonntag, 26. März 2023
"Wir erwarten vom heutigen Koalitionsgipfel ein Aufbruchssignal für den Klimaschutz"
Was ist seither geschehen?
Morgenpost hier 26.03.2023,
Mehrere große Umweltschutzorganisationen fordern die Ampel-Regierung mit Blick auf den Koalitionsausschuss zu mehr Tempo beim Klimaschutz auf. „Wir erwarten vom heutigen Koalitionsgipfel ein Aufbruchssignal für den Klimaschutz“, teilten Campact, Fridays for Future und Greenpeace der Deutsche Presse-Agentur mit. „Es ist höchste Zeit, die Klimablockade der FDP-Minister Wissing und Lindner zu durchbrechen“, erklärten sie mit Blick auf Verkehrsminister Volker Wissing und Finanzminister Christian Lindner. „Bundeskanzler (Olaf) Scholz muss hier ein Machtwort sprechen.“
Die Umweltschutzorganisationen erwarten nach eigenen Angaben unter anderem ein Stopp für weitere Autobahnen und ein wirksames Klimasofortprogramm für den Verkehr. Seit Wochen gibt es in der Koalition teils scharfe Diskussionen etwa über den Autobahnausbau, den Klimaschutz im Verkehrsbereich und den Heizungstausch. Ob es am Sonntag Einigungen geben wird, gilt als offen.












