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Sonntag, 31. Mai 2026

Deutschland hat vergessen, was Innovation ist

Die beschriebene Idee von Chr. Stöcker ist nicht neu - sie taucht in verschiedenen Gewändern immer wieder auf: Beim Schlagwort "Innovator`s Dilemma" oder auch "das brennende Pferd" der Chinesen, das erst 2025 durch die Wirtschaftsnobelpreisträger bekannter wurde. Es lohnt sich, darüber nachzudenken.

Christian Stoecker

Kolumne: Wenn deutsche Politiker von “#Innovation” reden, merkt man schnell, dass sie oft gar nicht wissen, was das ist. 

Es könnte lohnen, noch mal Joseph #Schumpeter zu lesen - und Clayton #Christensen, um auch “#Disruption” zu verstehen, die ruppige Schwester der Innovation.

Man sieht das gleiche Muster, bei Christensen vor fast 30 Jahren beschrieben, auch heute überall: billiger, einfacher, kleiner, bequemer, möglicherweise nicht von Anfang an genauso leistungsfähig – und existenziell bedrohlich für die alten Branchen und Unternehmen

Sonntag, 1. März 2026

Wenn Regierungen zu viel Zeit mit der Vergangenheit verbringen statt mit der Bewältigung der Zukunft

Capital hier  Kolumne von Timo Pache  27. Februar 2026 

Politik im „Innovator's Dilemma“


Alte Wahlkampf-Hits, neue Realitäten: Heizungsgesetz, Rente und Bürgergeld zeigen, wie sehr deutsche Parteien in den Kämpfen von gestern gefangen sind

Donnerstag, 1. Januar 2026

„Das Jahr, in dem das Pferd brennt“

Dieser Post hat mich sofort angesprochen, denn er erinnert an die Thesen der Wirtschafts-Nobelpreisträger 2025, in einer eher malerischen Weise natürlich.
Aber trotzdem wird derselbe Vorgang beschrieben, das "Konzept der kreativen Zerstörung".

Wer sich nicht mehr so recht erinnern kann, was das bedeutet, der kann hier nachlesen: hier und hier

Uwe Walter  LinkedIn

2026 beginnt nicht leise. Es beginnt wie ein Hufschlag.

Man erzählt in der chinesischen Kultur, dass alle 60 Jahre ein Pferd durch die Welt galoppiert, dessen Mähne aus Feuer besteht. Kein Mythos, sondern ein Symbol: das Feuerpferd. Wenn es auftaucht, verändert sich etwas Grundsätzliches. Nicht, weil es laut ist – sondern weil es alles berührt, was stillsteht.

Montag, 3. November 2025

China streicht E-Autos von der Liste der Schlüsselindustrien und setzt Ziele beim Wasserstoff

Und gleich nochmal ein Hieb in dieselbe Kerbe, die Herr Dies und die Wirtschafts-Nobelpreisträger 2025 bereits geschlagen haben. Für mich bestätigt dieser Artikel exakt die Grundaussage von Hr. Dies bezüglich China: Dort wird der große Fehler, der Deutschland geradewegs ins Industriemuseum führen wird, nicht wiederholt.

Frankfurter Allgemeine hier 03.11.2025, Von: Markus Hofstetter

Regierung zieht den Stecker

In seinem neuen Fünfjahresplan zählt Peking E-Autos nicht mehr zu den strategischen Industrien. Damit könnten auch staatliche Subventionen wegfallen.

Mehr zum Wirtschaftsnobelpreis 2025: Ziemlich relevant für unsere Klima- Zukunft

Ich finde den Forschungsansatz dieser Wissenschaftler sehr wichtig, Beispiele dazu und Auswirkungen hat schon Herbert Dies im letzten (lesenswerten) Post sehr eindrücklich beschrieben: Unsere seit Jahrzehnten übliche Wirtschaftsunterstützung etablierter Betriebe (Autoindustrie!) dient Einzelinteressen, aber sicher nicht den Staatsinteressen. Doch wer in der aktuellen Regierung, die doch äußerst rückwärtsgewandt agiert, möchte das hören? Das Gespenst des "Industriemuseums" geht um.

WiWo hier Henrike Adamsen  13.10.2025

Ohne diese drei Nobelpreisträger wäre die Wachstumsdebatte in der Sackgasse

Handelskonflikte und Zölle wären zwar die relevanteren Themen gewesen. Trotzdem: Die Preisträger 2025 liefern zentrale Erkenntnisse, was nachhaltiges Wachstum sichert.

Die Gewinner des Ökonomie-Nobelpreis 2025: Joel Mokyr, Philippe Aghion und  Peter Howitt 

Sonntag, 2. November 2025

3 Wirtschafts-Nobelpreisträger stellen unser altes Weltbild auf den Kopf

Ein (für mich) überraschend kluger und nachvollziehbarer Kommentar von einem ehemaligen Volkswagen-Vorstand, der sich jetzt für die Transformation zum neuen Elektrischen Zeitalter einsetzt (warum erst jetzt?) - im Prinzip weiß der Interessierte schon fas alles, aber es ist doch auch wieder spannend mit seiner Brille auf Bekanntes zu blicken.

ES lohnt sich den Artikel zu lesen!

 WiWo  hier KOMMENTAR von Herbert Diess  02.11.2025

Lasst mich mit ein paar Energiemythen aufräumen

Wachstum und Wohlstand: 
Arbeiten am Konzept der kreativen Zerstörung haben drei Ökonomen den Nobelpreis eingebracht. Doch es gibt heftige Widerstände gegen Innovation. Eine Kolumne.