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Montag, 12. Oktober 2026

Handelt Katherina Reiche wie eine Klimaleugnerin?

 

Zeit hier  Von Petra Pinzler  10. Oktober 2026,

Petra Pinzler @pinzler.bsky.social

Man kann in einem guten Jahr so viel Unheil anrichten.
Hier meine Abrechnung mit Wirtschaftsministerin Reiche.

Die Wirtschaftsministerin schafft ihr Wind- und Solarreferat ab. Nicht nur in diesem Punkt wirft ihr Tun und Unterlassen große Fragen auf. Eine Abrechnung in elf Punkten

Unter Klimaleugnern stellt man sich gemeinhin ältere Männer vor, die irgendwann in ihrem Leben wütend geworden sind und aufgehört haben, wissenschaftliche Erkenntnisse ernst zu nehmen. Schräge Onkels aus der Verwandtschaft, über die man so lange peinlich berührt hinweghört, bis sie anfangen zu pöbeln, und es dann nicht mehr geht. Zyniker eben.

Samstag, 10. Oktober 2026

An der Demo morgen, am 09.10.das Signal senden: wir sind mehr



Freitag, 9.10., 14 Uhr, Reichstagswiese Berlin


Tim Meyer / LinkedIn

Jeder Verein hat seine Ultras - die Union auch. 

Nur nerven die nicht bloß mit ein bisschen Pyrotechnik zu Spielbeginn, sondern haben die Energiepolitik der Bundesregierung fest im Griff. 

Wenn‘s schlecht läuft von der Spielvorbereitung (agenda setting) bis Spielende (Bundestagsbeschluss). 

Montag, 5. Oktober 2026

Günther argumentiert, bei der Energiewende habe es sich von Anfang an um ein "Mitmach-Projekt" gehandelt.

 

Florian Schmidt

"Falsch, "verheerendes Signal", "hochgradig irritiert"

Mit drastischen Worten beschwert sich Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther bei Kanzler Friedrich Merz über die Energiepolitik aus dem Federal Ministry for Economic Affairs and Energy von Katherina Reiche. 

Dienstag, 29. September 2026

Profitieren werden die alten Strukturen, die kein Interesse an einer Energiewende haben.

 Dr. Martin Bethke

Wenn es nach Katherina Reiche geht, bekommt die Energiewende ein Update. 

Entwickelt und geschrieben vom Netzbetreiber und ihrem ehemaligen Arbeitgeber. 

Dank Reiche: Das Eon- Unternehmen würde wirtschaftlich auch am stärksten davon profitieren.


Malte Kreutzfeldt @mkreutzfeldt.bsky.social

Der Redispatch-Vorbehalt, über den derzeit im Rahmen des Netzpakets intensiv verhandelt wird, wurde nicht nur aus dem Eon-Konzern entwickelt. 


Donnerstag, 10. September 2026

Batteriespeicher Brunsbüttel: Wo der Reaktor stand, entsteht der Speicher

 Martin Jendrischik  10.9.26

Manager Claus Wattendrup hat heute einen Satz geschrieben, den man von Konzernmanagern selten liest: "Heute ist einer der stolzesten Tage meines Berufslebens."

Der Anlass: Vattenfall hat die finale Investitionsentscheidung für einen Batteriespeicher auf dem Gelände des Kernkraftwerks Brunsbüttel getroffen. 

Mittwoch, 26. August 2026

Die Systemstudie kennt kein Szenario, das Reiche recht gibt - „Deshalb ist die Bremsbewegung auf Bundesebene wirklich unerklärlich"

Martin Jendrischik / LinkedIn

Der Chef des weltgrößten Netzausrüsters widerspricht der Ministerin. Öffentlich. Mit Zahlen

"Wir haben noch nicht mal das gebaut, was wir uns in Deutschland vor Jahren vorgenommen haben. Jetzt zu sagen, wir brauchen weniger, ist der falsche Weg", sagt Andreas Schierenbeck, CEO von Hitachi Energy, dem Handelsblatt.

Sonntag, 9. August 2026

Energie-Gesetze in Schieflage, Erneuerbare im Quintett und Atomstrom auf dem Trockenen

 

Klimareporter hier 9.8.26

Hummels Woche:

Kalenderwoche 32: Auch das entschärfte "Netzpaket" lässt weiter die Anlagenbetreiber die Netzprobleme ausbaden und schont weitgehend die Netzbetreiber als Verursacher, 

kritisiert Oliver Hummel, Vorstand beim Ökoenergieversorger Naturstrom und Mitglied im Herausgeberrat von Klimareporter°.

Konventionelle Kraftwerke sind für ihn anfälliger gegenüber dem Klimawandel als erneuerbare Energien mit Ausnahme der Wasserkraft.

Dienstag, 21. Juli 2026

Die eigentlichen Probleme bleiben ungelöst

 

WWF Deutschland

Freitagabend hat das Bundeswirtschaftsministerium die Referentenentwürfe für Netzanschlusspaket & die Neufassung des #EEG vorgelegt. 

Angesichts der fossilen Energiekrise hätte die Bundesregierung das Land damit aus gefährlichen Abhängigkeiten herausführen können. Spoiler: They did not.

Die eigentlichen Probleme, die sie hätten lösen können und müssen: Volle Kraft für #Elektrifizierung, schnelleren Netzausbau und #Digitalisierung des Stromsystems.

Was wir stattdessen bekommen haben: Rückschritte für die #Energiewende.

Samstag, 18. Juli 2026

Update: Damit fällt übrigens auch die Argumentation für den Redispatch-Vorbehalt in sich zusammen.

 

Tim Meyer 19.7.26 / LinkedIn

Intelligenz schlägt Kupfer. 

Infrastruktur, die höher ausgelastet wird, kostet spezifisch weniger. 

Entgelte für ein Stromnetz, das z.B. zu 40% ausgelastet wird statt nur zu 20%, können um die Hälfte sinken.
Ein extremes Beispiel, aber in vielen ländlichen Regionen vermutlich nicht weit weg von der Realität. 

Der Monitoringbericht der Bundesregierung weist aus, dass etwa 30% des Investitionsbedarfes in die Stromnetze durch Digitalisierung und Flexibilisierung eingespart werden könnten. Wobei vermutlich auch bei dieser Zahl mein Mantra zutrifft: Innovation wird unterschätzt. 

Freitag, 19. Juni 2026

Gesetz gegen den Klimabeschluss von 2021


Christoph Bautz

Wie oft will Katherina Reiche eigentlich noch vor die Wand fahren?


 t-online hier  Artikel von Amy Walker 19.6.26

Neues Heizungsgesetz verstößt wohl gegen Grundgesetz

Gutachten des Bundestags: Das neue Heizungsgesetz aus dem Haus von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche ist einem neuen Gutachten zufolge verfassungsrechtlich problematisch. Auch in Bezug auf EU-Recht drohen Strafzahlungen.

Donnerstag, 18. Juni 2026

Die großen Verteilnetzbetreiber fahren risikolose Traumrendite ein während eine massive Netzkrise fortbesteht

 Dr. Tobias Greb / LinkedIn

Die irre Doppelmoral beim Stromnetz: Oben abkassieren, unten blockieren

E.ON-Chef Leonhard Birnbaum schimpfte jüngst über die „irre Subventionierung von Wärmepumpen“. Wirklich irre ist: Die E.ON-Tochter Westnetz erzielt 45 % Eigenkapitalrendite – finanziert komplett über unsere Netzentgelte.

Mittwoch, 17. Juni 2026

In Deutschland gibt es keine andere Branche, in denen die jeweiligen Marktführer auch nur annähernd so profitabel sind

Ist das nicht die Branche, die Frau Ministerin Reiche unbedingt schützen will? Hat sie da nicht mal gearbeitet (oder tut sie das etwa immer noch und keiner hat`s gemerkt) ? Mir fällt nichts mehr ein dazu.

Daniel Mautz

Die 18 größten deutschen Stromnetzbetreiber haben 2024 eine durchschnittliche Eigenkapitalrendite von 30,1 Prozent erzielt. 

Im Vorjahr waren es 16,6 Prozent. 

Montag, 15. Juni 2026

Bürgerenergiewende zum Anfassen: Die Ministerin will dort kappen, wo die Energiewende für Bürger greifbar und auch ein wenig lohnend war

hier  Zeit/ Aus der Kolumne: Fünf vor acht  von  Petra Pinzler  28. Mai 2026,

Wie Katherina Reiche die Bürgerenergiewende demontiert

Vermeintlich geht es um den Strompreis. Doch viel stärker achtet die Wirtschaftsministerin auf das Wohl der Netzbetreiber – einer Branche, der sie einst selbst diente.


In den kommenden Tagen entscheidet sich,
ob diese Regierung die Energiewende noch will. 

Oder ob die Gaslobby doch gewinnt und
den Ausbau der Erneuerbaren ausbremsen kann


Donnerstag, 4. Juni 2026

Ein volkswirtschaftlicher Verlust – und ein Standortnachteil

 Andreas W. Gabriel

Deuschland, das einzige Land, dass ich kenne bei dem zu viel eigener Strom plötzlich zum Problem wird...

Deutschland erlebt 2026 eine Rekordzahl an Stunden mit negativen Strompreisen. 

An sonnigen Feiertagen wie dem 1. Mai wurde Strom zeitweise für –500 €/MWh gehandelt – der technisch tiefstmögliche Preis. Ursache: Hohe PV‑Einspeisung, geringe Nachfrage und Netzengpässe, die zu massiven Eingriffen führen.

Während andere Länder solche Situationen als Wettbewerbsvorteil nutzen, wird in Deutschland vor allem über die Kosten des Redispatch diskutiert.

Dienstag, 2. Juni 2026

Eingriff in den Vertrauensschutz wurde bewußt verhindert

siehe dazu auch hier

Dr. Stefan Preiß / LinkedIn   2. Juni 2026

Bundesnetzagentur, AgNes und die Speicher: „Wir brauchen noch viel mehr davon“

Spürbar war die Erleichterung in der Energiespeicherbranche, als die Bundesnetzagentur am vergangenen Mittwoch den Zwischenstand ihrer Überlegungen zum AgNes-Prozess vorgestellt hat. 

Sonntag, 31. Mai 2026

Von mehr Windkraft im Süden profitiert das Stromsystem insgesamt

 

Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg

Südschiene für mehr Windkraft in Baden-Württemberg und Bayern.

Die Energieminister Hubert Aiwanger + Thekla Walker fordern gemeinsam im Bundesrat Anpassungen bei der EEG-Reform für mehr Anlagen im Süden.

Sonntag, 24. Mai 2026

Die Länder stellen sich geschlossen gegen zentrale Reformpläne der Bundesregierung zur Energiewende

Echt klasse, dass Frau Reiche immer solche Veranstaltungen verpasst, aber stets zuverlässig dort anzutreffen ist, wo es um neue AKW`s, Gas und Öl geht. 
Wo sieht sie eigentlich ihre Pflichttermine als deutsche Bundes-Ministerin, wie kommt sie auf die Idee, sie könne sich diese aussuchen?


Joachim Plesch / LinkedIn

Es ist offiziell bestätigt - Katherina Reiche ist krank

Ok, vielleicht nicht mit einer Wahrnehmungsstörung, wie so viele denken, aber zur Energieministerkonferenz war sie "erkrankt" und damit auch bloß keine auf blöde Gedanken kommt, hat sie nicht mal einen Vertreter hingeschickt.