Die Energiewende verfestigt sich und geht in die nächste Herausforderungs-Runde. Großspeicher müssen her. Es gibt ja auch schon gute Ideen dazu: Den Umbau von stillgelegten Atomkraftwerken und Braunkohlefeldern in Riesenspeicher. Oder die direkte Gewinnung von Wasserstoff durch Offshore-Anlagen. Es bewegt sich momentan sehr viel.
hier Handelsblatt Artikel von Stratmann, Klaus • 9.1.24
Eine Studie rechnet damit, dass sich die Speicherkapazitäten bis 2030 vervielfachen – ganz ohne Subventionen. Berlin will den Ausbau mit einer Speicherstrategie unterstützen.
Große Batteriespeicher werden einer Studie des Beratungsunternehmens Frontier Economics zufolge im künftigen Energieversorgungssystem eine tragende Rolle spielen. Demnach vervielfachen sich die Speicherkapazitäten in den kommenden Jahren – und zwar marktgetrieben, also ohne staatliche Subventionen.
Stark fallende Kosten helfen dabei, die Verbreitung der Speicher zu beschleunigen. Unterm Strich kann der erwartete Ausbau großer Batteriespeicher nach Einschätzung der Experten von Frontier Economics dazu beitragen, den Bedarf an Back-up-Kraftwerken zu reduzieren, die immer dann zum Einsatz kommen sollen, wenn die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht.
In Auftrag gegeben haben die Studie mehrere Unternehmen, die sich mit dem Thema Batteriespeicher befassen, nämlich Fluence, Kyon Energy, Ecostor und Enspired sowie Baywa Re.