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Montag, 14. September 2026

Update: Das alles klingt wie ein Durchbruch. Wäre da nicht dieses kleine Problem mit der Natur.

Deutsche Umwelthilfe
 
Der Deal im Koalitionsvertrag war eigentlich unmissverständlich: 

Der Bau von Autobahnen, Leitungen und Co. durch Moore und Wälder wird leichter – die damit verbundenen Rückschritte beim Naturschutz soll ein Gesetz zur Stärkung Natürlicher Infrastruktur abfedern. 

Bisher hat die Regierung aber nur das Infrastruktur-Zukunfts- (oder eher) Naturzerstörungsgesetz durchs Parlament gedrückt. 

Donnerstag, 16. Juli 2026

Neues Kapitel im Naturschutz-Krimi: das versprochene Gegengewicht wurde "vergessen"

Unterzeichnet bitte diese Petition, wenn ihr auch möchtet, dass der Naturschutz in Deutschland nicht unter die Räder kommt: hier

Sabrina Schulz

Was macht das versprochene Gesetz zur Stärkung der Natur, das uns die Bundesregierung noch schuldig ist? 

Was bisher geschah:

Am 26.6.2026 beschloss der Bundestag die nächste Abrissbirne für Naturschutzstandards, euphemistisch „Infrastrukturmodernisierungsgesetz“ (IZG) getauft. 

Das IZG hebelt wichtige Verfahren für den Bau von Autobahnen, Flughäfen, Gaskraftwerken und LKW-Parkplätzen aus, um vorzugaukeln, Infrastruktur könne so schneller saniert werden. Das ist fraglich: Die Verfahren sorgten für Rechtssicherheit, lösten Konflikte und konnten lange Gerichtsverfahren vermeiden. 

„Natürliche Infrastruktur“: Bundesweit verschlechtert sich die Arbeitsfähigkeit der Natur

Deutschlandfunk hier  15.07.2026

Nabu-Studie: Leistungsfähigkeit der Natur in Deutschland nimmt ab

Das ist das Ergebnis einer Studie des Econics-Instituts zusammen mit dem Naturschutzbund Deutschland. 

Dafür wurden 
  • die Spätsommergrünheit, 
  • der Jahresniederschlag und 
  • die Oberflächentemperaturen an heißen Tagen
innerhalb eines Fünfjahreszeitraums berechnet und auf einer Karte abgebildet. 

Dienstag, 23. Juni 2026

Gesetz zum Schutz der grünen Infrastruktur in Gefahr

Tagesspiegel Background Agrar & Ernährung

Union und SPD ringen weiter um Umweltminister Carsten Schneiders Gesetz zum Schutz der grünen Infrastruktur. Schon jetzt zeichnen sich Änderungen am Entwurf ab. 

So soll zum Beispiel das überragende öffentliche Interesse für Naturschutzflächen eingeschränkt werden. Umweltverbände sind besorgt.