Posts mit dem Label LULUCF Landnutzung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label LULUCF Landnutzung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 15. März 2026

Landnutzungssektor verfehlt Klimaziele

 

Thünen-Institut/ LinkedIn

Zwar sind die Treibhausgas-Emissionen aus Wäldern, organischen Böden und landwirtschaftlichen Nutzflächen im Jahr 2025 um mehr als 30 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalente gesunken. Mit der Emission von 26,9 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalenten blieb der deutsche Landnutzungssektor aber eine erhebliche Quelle für Treibhausgase.

Bis 2030 wird sich daran nichts ändern. Das zeigt die Projektion 2026, die künftig zu erwartende Emissionen modelliert.

Im Klimaschutzgesetz war vorgesehen, dass in Wald und Böden im Mittel der Jahre 2027 bis 2030 mindestens 25 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalente pro Jahr dauerhaft eingebunden werden. Nun zeigen die aktuellen Berechnungen des Thünen-Instituts, dass stattdessen diese Menge bis 2030 freigesetzt wird. 

Donnerstag, 5. Juni 2025

Ausbau Erneuerbarer: EU-Kommission sieht Mitgliedstaaten (fast) auf Zielkurs

 hier  Dr. Stefan Preiß  4. Juni 2025

Die EU-Kommission sieht die Länder in der Europäischen Union weitgehend auf Kurs, die Ziele für THG-Einsparungen und erneuerbare Energien zu erreichen. 

Die Lücke etwa bei den Erneuerbaren beträgt mit Blick auf das Jahr 2030 nur 1,5 Prozentpunkte: Angepeilt werden 42,5 Prozent Erneuerbaren-Anteil, Brüssel sieht die EU-Mitgliedstaaten auf 41,0-Prozent-Kurs.

Donnerstag, 15. Mai 2025

Anforderungen an ein Klimaschutzprogramm

Brigitte Knopf  hier  auf LinkedIn  15.5.25

Gründerin und Direktorin von Zukunft Klima Sozial ZKS gGmbH; Stellvertretende Vorsitzende Expertenrat für Klimafragen

Laut #Klimaschutzgesetz ist die neue Regierung verpflichtet, innerhalb der ersten 12 Monate der Legislatur ein #Klimaschutzprogramm zu beschließen. Was sind die Anforderungen und die Abläufe?

Dienstag, 28. Januar 2025

Der Puffer wäre so gut wie weg, würde der LULUCF-Bereich real einberechnet

Frankfurter Rundschau hier   26.01.2025, Von: Jörg Staude

Wenn Bäume als Helfer ausfallen

Deutschland setzt mit seinem Klimaschutzgesetz auf die Wälder, um seine Ziele zu erreichen. Doch die Bundesinventur zeigt: Die grüne Lunge trägt nicht wie erwartet zur CO2-Speicherung bei.

Das Ritual ist seit zehn Jahren gleich: Kaum ist Neujahr vorbei, verkündet der Thinktank Agora Energiewende die CO2-Bilanz Deutschlands fürs verflossene Jahr. 2024 stand eine CO2-Reduktion um drei Prozent zu Buche.

Bild: Symbolbild aus dem Alti, dazu kommt noch die Bedrohung des Waldes durch Kiesgruben

Freitag, 7. April 2023

Paket „Fit für 55“: Rat verabschiedet Verordnungen über Lastenteilung sowie über Landnutzung und Forstwirtschaft

Rat der EU Pressemitteilung 28. März 2023 13:10  hier

Der Rat hat heute zwei Verordnungen angenommen, die es der EU ermöglichen werden, ihre Nettotreibhausgas-Emissionen bis 2030 um mindestens 55 % gegenüber dem Stand von 1990 zu senken. In der sogenannten „Lastenteilungsverordnung“ werden für die Mitgliedstaaten strengere Emissionsreduktions-ziele festgelegt, die bis 2030 erreicht werden müssen. Die Verordnung über den Sektor Landnutzung, Landnutzungsänderungen und Forstwirtschaft (LULUCF) wird den Beitrag des Sektors zu den ehrgeizigeren allgemeinen Klimazielen der EU für 2030 stärken.

siehe dazu auch den folgenden Post hier

Samstag, 12. November 2022

Die EU liefert zur Klimakonferenz: Verbindliche Einigung zur klimafreundlichen Landnutzung LULUCF ist da!

LIebe Freundinnen und Freunde, liebe Interessierte,

nach der Einigung zur verbindlichen Lastenverteilung beim Klimaschutz (ESR) vor zwei Tagen kam heute Nacht das nächste starke Signal der EU an die Klimakonferenz: Zu sehr später Stunde hat die EU sich auf rechtsverbindliche höhere Verpflichtungen zur Speicherung von Treibhausgasen bei der Landnutzung geeinigt und zeigt damit mehr Ambition beim Klimaschutz.

Die neue LULUCF-Verordnung (LULUCF steht für: land use, land use change and forestry) regelt die Einspeicherung von CO2 im Boden und in Wäldern. Gestern Nacht haben sich die Verhandlungsteams von Europaparlament, EU-Mitgliedsstaaten und EU-Kommission im Trilog geeinigt, bis 2030 310 Millionen Tonnen CO2 in Böden und Wäldern zu binden.

Damit wird überall in Europa die Waldnutzung natürlicher, mehr Humus wird auf landwirtschaftlichen Flächen im Boden bleiben und Moore werden nasser bleiben. Damit nützt Klimaschutz auch naturnäherer Landwirtschaft und dem Naturschutz! Europaweit wird damit kontrolliert, dass Moore und Feuchtgrünland unter dem Strich nicht mehr trockengelegt werden und Wälder über ältere Bäume mehr CO2 speichern. Genauso wird überwacht, dass die Agrarflächen in Zukunft CO2 über Humusbildung speichern. Das ist wirklich wichtig!