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Zwar sind die Treibhausgas-Emissionen aus Wäldern, organischen Böden und landwirtschaftlichen Nutzflächen im Jahr 2025 um mehr als 30 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalente gesunken. Mit der Emission von 26,9 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalenten blieb der deutsche Landnutzungssektor aber eine erhebliche Quelle für Treibhausgase.
Bis 2030 wird sich daran nichts ändern. Das zeigt die Projektion 2026, die künftig zu erwartende Emissionen modelliert.
Im Klimaschutzgesetz war vorgesehen, dass in Wald und Böden im Mittel der Jahre 2027 bis 2030 mindestens 25 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalente pro Jahr dauerhaft eingebunden werden. Nun zeigen die aktuellen Berechnungen des Thünen-Instituts, dass stattdessen diese Menge bis 2030 freigesetzt wird.



