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Dienstag, 9. April 2024

EU-Wissenschaftsakademien drängen Staaten zur Verabschiedung des EU-Renaturierungsgesetzes

 RiffReporter hier von Thomas Krumenacker  07.04.2024

In einer gemeinsamen Erklärung fordern die Top-Wissenschaftler aus allen EU-Staaten die Blockadeländer zum Einlenken auf: Ohne das Gesetz stünden die sichere Ernährung Europas, ihre Natur und der Kampf gegen den Klimawandel auf dem Spiel.

Nach dem vorläufigen Scheitern des EU-Renaturierungsgesetzes am Widerstand einiger EU-Länder haben führende Wissenschaftler aus ganz Europa an die Blockadestaaten appelliert, den Weg für das wichtigste Naturschutzgesetz seit Jahrzehnten doch noch freizumachen. In einer gemeinsamen Erklärung warnen die Europäischen Wissenschaftsakademien vor weitreichenden Folgen für den Fall des endgültigen Scheiterns der EU-Verordnung.

Das Gesetz sei von entscheidender Bedeutung für die Sicherung der Ernährung für Europa, die Bewahrung der biologischen Vielfalt und für einen erfolgreichen Kampf gegen den Klimawandel, erklärten die Akademien. Sie fordern die EU-Mitgliedstaaten zu einer Entscheidung „auf der Grundlage der besten verfügbaren wissenschaftlicher Erkenntnisse“ auf: Das Inkrafttreten des Gesetzes dürfe nicht auf die lange Bank geschoben oder gar ganz verhindert werden.

Montag, 8. April 2024

EASAC-Wissenschaftler begrüßen die endgültige Verabschiedung über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden (EPBD)

 EASAC hier  13.03.2024

EASAC-Wissenschaftler begrüßen die endgültige Verabschiedung der überarbeiteten Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden (EPBD) durch das Europäische Parlament

Die neue Richtlinie greift viele der wichtigsten Empfehlungen des EASAC-Berichts über die "Dekarbonisierung von Gebäuden" auf und verlangt zum ersten Mal eine Regulierung des Kohlenstoffs, der in Gebäuden im Zusammenhang mit ihrem Bau, ihrer Instandhaltung und ihrem Abriss enthalten ist.

Sonntag, 7. April 2024

Forscher geben Bauern bei EU-Naturschutzgesetz Breitseite

NTV hier  5.4.24

Landwirte schaden sich selbst

Symbolbild links: überspitzt aus dem Postillion (Satire)

Nachhaltige Ökosysteme seien sowohl für die Ernährungssicherheit in Europa als auch das Wirtschaftsinteresse der Landwirte gut, sagen die Forscher.

Konservative und Landwirte laufen seit Monaten gegen ein EU-Gesetz Sturm, das nachhaltige Ökosysteme aufbauen soll. Sie behaupten, es gefährde die Ernährungssicherheit in Europa. Führende europäische Wissenschaftler stellen sich dem entgegen. Das Gegenteil sei der Fall, sagen sie.

Führende europäische Wissenschaftler stellen sich im Streit um ein heiß diskutiertes EU-Naturschutzgesetz gegen Positionen von Bauern und Christdemokraten. "Das Gesetz ist von entscheidender Bedeutung für Ernährungssicherheit, biologische Vielfalt und das Klima", teilte der European Academies Science Advisory Council (EASAC) mit. In der Organisation haben sich die Wissenschaftsakademien der EU-Staaten, Großbritanniens, Norwegens und der Schweiz zusammengeschlossen.

Schaden die europäischen Landwirte der EU und sich selbst?

Das Vorhaben biete die einzigartige Gelegenheit,
Landwirte für umweltfreundliches Wirtschaften zu entlohnen.

Nachhaltige Ökosysteme seien sowohl für die Ernährungssicherheit in Europa
als auch das Wirtschaftsinteresse der Landwirte gut.

Der EASAC fordert die EU-Staaten auf,
das Gesetz möglichst schnell zu verabschieden.

"Europas führende Wissenschaftler bezweifeln
die von den Gegnern des Gesetzes vorgebrachten Argumente",

 heißt es in der EASAC-Mitteilung.