hier Michael Neißendorfer 11. Feb. 2026
Die 3 Kreise Ravensburg, Sigmaringen und Bodenseekreis haben trotz lauter Proteste keinen zukunftsfähigen Regionalplan bekommen. Wo steht Deutschland, Baden-Württemberg und seine Kommunen aktuell beim Klimaschutz? Welche Möglichkeiten gibt es und wo gibt es Anregungen, die übernommen werden könnten?
Donnerstag, 12. Februar 2026
Kreislaufwirtschaft als bedeutendes Zukunftsfeld für die deutsche Wirtschaft
Freitag, 6. Februar 2026
Europas Energiewende droht am Rohstoffmangel zu scheitern
hier 03.02.2026 Deutschlandfunk
Montag, 12. Januar 2026
Wird China mit seinen rund 1,4 Milliarden Einwohnern künftig zum globalen Öko-Vorreiter?
Klimareporter hier 8.1.26 Joachim Wille
Dienstag, 6. Januar 2026
Noch eine Abhängigkeit, die es zu bekämpfen gilt
Zeit hier 4. Januar 2026 dpa Hessen
Remloy: Recycling verringert Abhängigkeit bei seltenen Erden
Vor knapp zwei Jahren hat der hessische Technologiekonzern Heraeus in Sachsen-Anhalt eine Anlage in Betrieb genommen, die wertvolle Rohstoffe recycelt. Aus ausgedienten Hochleistungs-Magneten, die beispielsweise aus Elektroantrieben und Windkraftturbinen stammen, gewinnt die Konzerntochter Remloy dort seltene Erden.
Wer in diesem wichtigen Rohstoff-Bereich seine Abhängigkeiten reduzieren möchte, sollte Recycling in die Strategie einbeziehen, sagt Co-Chef David Bender.
Donnerstag, 4. Dezember 2025
Erste und wichtigste Suffizienz-Strategie: die Senkung des Rohstoffverbrauchs auf das absolut notwendige Maß
Kontext hier Von Samuel Bosch| Datum: 03.12.2025
Sonntag, 23. November 2025
Recycling: Wer in Europa bremst die Kreislaufwirtschaft?
Auch in diesem Feld ist Deutschland inzwischen abgeschlagen - die Niederlande, Belgien und Italien führen die Liste an!
Euronews hier Von Hannah Docter Loeb 23/11/2025
Europa liegt beim Recycling vor dem Rest der Welt. Doch welche Länder bremsen die Kreislaufwirtschaft?Reduzieren, wiederverwenden, recyceln. Der Merksatz soll zu gutem Umgang mit Abfall anregen. Vor allem der letzte Teil, das Recycling, ist für die Kreislaufwirtschaft entscheidend: ein Modell, das Produkte und Materialien so lange wie möglich im Umlauf hält.
Die Europäische Union möchte auf eine Kreislaufwirtschaft umstellen. Neue Daten zeigen jedoch, dass tatsächlich nur ein kleiner Anteil der Rohstoffe wiederverwertet wird.
Freitag, 31. Oktober 2025
Scientists For Future #S4F LinkedIn
Im Webinar „Rohstoff-Recycling – Sekundärrohstoffe & Urban Mining“ zeigen Expert:innen, wie wir wertvolle Materialien zurückgewinnen und Ressourcen schonen können.
🔹 Nachhaltig denken. Kreisläufe schließen. Zukunft sichern.
📅 12. November 2025 | 18:00 Uhr | Online
👉 Jetzt anmelden und dabei sein! Link: https://t1p.de/k4ose
Dienstag, 8. April 2025
Forscher holen 99,99 Prozent Lithium zurück
hier chip Artikel von Tobias Stahl • 7.4.25
Akkurecycling ohne giftige Säuren
Freitag, 3. Januar 2025
Rohstoffe: Wiederverwertung schont die Ressourcen
Ein höchst erfreulicher Ansatz für unsere Zukunft - und ich denke da nicht nur an den Metallschrott. Lithium kann mancherorts in Deutschland aus dem Wasser gefiltert werden (hier). Und Kläranlagen werden wohl in Zukunft vermehrt ins Rampenlicht rücken. Das Umweltbundesamt schreibt: "Die im Abwasser noch enthaltenen Nährstoffe bleiben häufig ungenutzt. Dabei sind dort noch Schätze zu heben: Phosphor und Stickstoff können beispielsweise zur Herstellung von Dünger genutzt werden. "
Ein anderes Licht wirft der Beitrag des Handelsblatt unten auf den Rohstoffbedarf, darin ist vom Rückgang der Rohstoff- Förderung in Deutschland die Rede. Der Artikel ist meines Erachtenssehr einseitig, Recycling taucht jedenfalls nicht auf.
hier 19.12.24 Gastbeitrag von Jan Pannenbäcker, Mitgründer und Geschäftsführer von Metaloop.
Warum Metallschrott das neue Gold ist: Der verborgene Schatz der Circular EconomyMontag, 25. November 2024
Podcast "Ohne Phosphor kein Essen"
Standard hier Edition Zukunft 22. November 2024,Philip Pramer
Wie aus Abwasser wieder Dünger wirdFreitag, 21. Juni 2024
Was passiert mit ausgedienten Solarmodulen?
Sonntag, 5. Mai 2024
Überlastungstag 2.5.24 in Deutschland - Alles aufgebraucht für 2024
Tagesschau hier 02.05.2024 Von Jan Koch, WDR
Überlastungstag: Alles aufgebraucht für 2024
Bild links von ZDF hierFrüher als im vergangenen Jahr hat Deutschland seine natürlichen Ressourcen für ein Jahr aufgebraucht. Was das bedeutet und wie es um Ressourcen- und Klimaschutz in Deutschland steht.
Was heißt Überlastungstag?
Das heißt, dass Deutschland heute seine jährlichen Ressourcen aufgebraucht hat und von heute an mehr nutzt als maximal innerhalb eines Jahres nachwachsen kann. Deutschland und seine Bürger haben also mehr Wälder und Bäume abgeholzt, mehr Rohstoffe genutzt, mehr CO2 ausgestoßen als Deutschland rechnerisch zustehen würde. Ab jetzt leben wir quasi auf Pump.
Samstag, 27. April 2024
hier FOCUS online Geschichte von dpa •26.4.24
Lithium-Fieber in der Lüneburger Heide - In einem alten deutschen Bohrloch verbirgt sich ein großer Schatz der Energiewende
Ende der Abhängigkeit? Lithium ist einer der wichtigsten Rohstoffe der Energiewende - den Deutschland vollständig importieren muss. Jetzt wollen Wissenschaftler den Stoff jedoch auch in der Lüneburger Heide gewinnen.
Mittwoch, 27. März 2024
Rohstoffrecycling: Forscher sehen großes Potenzial
Hier DER SPIEGEL
Kupfer, Aluminium, Eisen, Nickel und andere Rohstoffe sind kritisch für die Entwicklung der heimischen Wirtschaft. Mehr Recycling würde die Versorgung besser absichern.
Deutschlands Abhängigkeit von Rohstoffimporten ließe sich durch mehr Recycling signifikant senken. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Ifeu-Instituts im Auftrag der Nichtregierungsorganisation Powershift, die dem SPIEGEL vorliegt. Im Zentrum der Untersuchung stehen die Metalle Kupfer, Aluminium, Eisen und Stahl sowie Nickel. 94 Prozent des »gesamten metallischen Rohstoffkonsums« in Deutschlands entfalle auf diese Basismetalle, so die Autoren. Kupfer, Alu und Nickel werden von der EU-Kommission zudem als »kritisch« und »strategisch« eingestuft – mithin als besonders bedeutend für die hiesige Wirtschaft.
Donnerstag, 14. März 2024
EINFACH WEGGEWORFEN: Das EU-Parlament stimmte für ehrgeizigere Ziele, um Abfall zu vermeiden
Standard hier Lisa Breit 14. März 2024
Am Mittwoch stimmten die Abgeordneten für eine Änderung der Abfallverordnung. Die Menge an weggeworfenen Lebensmitteln soll sinken, Textilien sollen öfter recycelt werden. Wie beurteilen Fachleute die geplanten Regelungen?
Bild links: Essensretter aus Ravensburg
Jede Sekunde landen in der EU zwei Tonnen Lebensmittel im Müll. 60 Millionen Tonnen sind es in einem Jahr. In Zeiten der Klimakrise ist es natürlich alles andere als optimal, wenn Dinge, die aufwendig hergestellt und über teils weite Strecken transportiert wurden, einfach im Abfall landen. Die Auswirkungen auf die Umwelt sind enorm. Wenn Lebensmittelabfälle ein EU-Staat wären, würde dieser Platz fünf auf der Liste der größten Treibhausgasemittenten in der Europäischen Union belegen, lautete ein Vergleich des ehemaligen Vizepräsidenten der EU-Kommission, Frans Timmermans. Bei Textilien sind es 12,6 Millionen Tonnen, die jährlich weggeworfen werden.
Die EU will sich nun ehrgeizigere Ziele setzen, um bis 2030 die Berge an Abfall zu reduzieren. Konkret sollen in der Produktion und Verarbeitung von Lebensmitteln um 20 Prozent weniger Abfall anfallen – verglichen mit dem Jahresdurchschnitt von 2020 bis 2022. 40 Prozent weniger sollen es im Einzelhandel, in Gaststätten und privaten Haushalten sein. Altkleidung wiederum soll in größerem Ausmaß gesammelt und recycelt werden, die Hersteller sollen künftig dafür zahlen müssen. Darüber haben die Abgeordneten des EU-Parlaments am Mittwoch in Straßburg abgestimmt. Der Vorschlag wurde mit 514 Stimmen angenommen, 20 Abgeordnete waren dagegen, und es gab 91 Enthaltungen.
Freitag, 26. Januar 2024
Update: Gewässerschutzforum 2023 der Umweltverbände zur Wasserrahmenrichtlinie (WRRL)
Update: Vorträge und Aufzeichnung sind nun online
Viel Spaß also jetzt bei den Online-Aufzeichnungen
Unter dem Titel „Naturnaher Wasserhaushalt und naturbasierte Lösungen – die Landschaft vom Wasser her denken“ bot die Veranstaltung, an der erstmals mehr als 500 Teilnehmer*innen angemeldet waren, einen umfassenden Austausch über die Herausforderungen und Lösungen im Kontext des Wassermanagements. Sie versammelte ein breites Spektrum von Teilnehmer*innen, darunter Expert*innen aus Wissenschaft, Wasserwirtschaft, Politik und Fachverwaltung.
Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass sowohl die Vorträge: https://www.gewaesserschutzforum.de/vortraege2023/
als auch eine Aufzeichnung der Veranstaltung: https://www.gewaesserschutzforum.de/mediathek2023/ nun online sind.
Eine kurze Zusammenfassung der Veranstaltung finden Sie hier: https://blogs.nabu.de/naturschaetze-retten/gewaesserschutzforum-2023-erfolgreiche-diskussion-zu-naturbasierten-loesungen/
Alle weiteren Informationen finden Sie unter https://www.gewaesserschutzforum.de/
Mit freundlichen Grüßen, im Namen der veranstaltenden Verbände BUND, DNR, DUH, NABU und WWF Deutschland,
Lavinia Roveran
Dienstag, 26. Dezember 2023
So sieht die Landwirtschaft der Zukunft aus
Die frohe Nachricht ist: Auch bei uns gibt es diese Ansätze schon, es ist gar nicht so weit weg!
Ich durfte vor Kurzem an einer Besichtigung der Markgräflichen badischen Verwaltung in Salem teilnehmen, die bereits auf regenerative Landwirtschaft umgestellt hat. Das hat durchaus Bedeutung, denn sie bewirtschaftet über 700 ha im Umkreis und war schon immer das große Vorbild (im Guten wie im Schlechten) für viele der örtlichen Landwirte.
Es werden neue Ansätze erprobt und verfolgt. Was mich sehr fasziniert hat, war der Ansatz der Bodenimpfung mit Bakterien oder Pilzen. In Salem wird vorrangig mit Pilzen gearbeitet, die im Laubblatt-Kompost, mit Blättern aus dem Wald, heranwachsen. Der große Vorteil: Pilze schließen Nährstoffe im Boden auf, die für die Pflanzen ansonsten nicht erreichbar wären. Herr Straßer und Frau Gindele, die beiden Fachkräfte im Betrieb, erklärten uns, dass bei Bodenproben festgestellte Mängel oft schon dadurch gelöst werden können. Sehr spannend, es geht also nicht darum, ständig weitere Nährstoffe auszubringen, sondern die bereits im Boden enthaltenen Nährstoffe Pflanzen-verfügbar zu machen.
In diesem Zusammenhang wurde auch von der Problematik durch Bodenbearbeitung gesprochen, die die bereits im Boden vorhandenen, erwünschten Pilz-Mycele empfindlich schädigen kann. (siehe dazu auch andere Artikel zur Klimarelevanz von Pilzen hier). Dieses Problem ist bisher noch ungelöst und muss durch ständig neue Impfungen gelöst werden.
Auch das unten erwähnte "Mob Grazing" wird umgesetzt und findet durch eine Zusammenarbeit mit dem örtlichen Schäfer statt.
Das Allerbeste aber ist: Die Verwaltung geht fachlich voran, ist aber ausdrücklich stark am Austausch und an einer Zusammenarbeit mit anderen Organisationen etc. interessiert. Wir werden hoffentlich noch mehr davon erfahren!
NTV hier 13.12.2023,Quelle: ntv.de, geo
Sechs Ideen für gesunde Erde
Die globale Nahrungsmittelproduktion bedroht die Erde: Sie laugt Böden aus, lässt Arten sterben, den Regenwald brennen und befeuert den Klimawandel. Doch das müsste nicht sein. Längst gibt es Mittel und Wege für eine nachhaltige Landwirtschaft. Sechs Beispiele, wie die Lebensmittelherstellung der Zukunft aussehen kann.
Montag, 25. Dezember 2023
Nabu zieht Bilanz zur Korkkampagne - Kork sammeln für den Kranichschutz
Wer weiß schon davon? Zeit um es etwas mehr publik zu machen.
Zeit hier 24. Dezember 2023,Quelle: dpaKampagne beim NABU hier
Naturkorken: Naturkorken können an Sammelstellen deutschlandweit abgegeben werden.
Wer über die Feiertage ordentlich die Korken knallen lässt, kann etwas Gutes für den Naturschutz tun. Zumindest, wenn Natur- und nicht Plastikkorken oder Metalldeckel die Flaschen verschließen.
Denn die gesammelten Korken können an einer von fast 1500 Sammelstellen deutschlandweit abgegeben und damit in gemeinnützigen Werkstätten zu umweltfreundlichem Dämmgranulat verarbeitet werden, wie der Naturschutzbund Nabu Hamburg mitteilte.
Auf diese Weise könne man gerade in Zeiten von Ressourcenknappheit und Kreislaufwirtschaft die Wertschätzung für natürliche Ressourcen stärken, sagte der Nabu-Hamburg-Vorsitzende Malte Siegert der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg.
Ziel des Projektes sei es, möglichst viele der rund 200 Millionen Flaschenkorken, die jährlich in Deutschland anfielen, zu sammeln und zu recyceln. Dem Nabu zufolge werden bislang lediglich rund zehn Prozent der Korken wiederverwertet. Das Projekt gibt es seit 1994 und seitdem sind den Angaben zufolge mehr als 660 Tonnen Korken gesammelt worden - das sind mehr als 160 Millionen Korken. Allein 2022 seien fast 30 Tonnen zusammengekommen.
Sammelstellen hier suchen
© dpa-infocom, dpa:231224-99-398507/2
Mittwoch, 13. September 2023
Der Sicherung der Trinkwasserressourcen, dem Hochwasserschutz, dem Stopp des Moorabbaus .... eine weitaus höhere Priorität als bisher einräumen
Fraktion der Regionalverbandsversammlung
Genehmigung der Regionalplanung sowie Ablehnung der Zielabweichungsverfahren
Nach gut zwei Jahren Prüfung wurde der Regionalplans Bodensee-Oberschwaben vom Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen genehmigt.
Ausgenommen von der Genehmigung sind die vier Vorranggebiete für Industrie und Gewerbe Friedrichshafen Hirschlatt, Kißlegg-Waltershofen, Leutkirch-Riedlings und Pfullendorf-Wattenreute mit einer Gesamtfläche von ca. 120 ha, für welche ein separates Zielabweichungsverfahren beantragt wurde, da sie gegen das geltende Anbindegebot verstoßen.
Die Fraktion Bündnis 90/ die Grünen/ ödp begrüßt die Ablehnung durch das Ministerium.
Oberste Prämisse für unsere Fraktion bei der Entwicklung eines zukunftsfähigen Regionalplans war und ist die absolut sparsame Flächeninanspruchnahme!
Aus diesem Grund stellten wir bereits 2020 innerhalb der Verbandsversammlung den Antrag, die vier Gebiete aus der Fortschreibung heraus zu nehmen.
Wir sahen uns in großer Übereinstimmung mit dem Regierungspräsidium Tübingen, welches in seiner Stellungnahme zur Offenlage schrieb: „Speziell bei den Schwerpunkten für Industrie und Gewerbe fällt der hohe Flächenansatz auf, der im Regionalplan festgelegt werden soll. Da weiterhin auch lokale gewerbliche Bauflächenmöglich sein sollen (und müssen), erscheint der Flächenansatz insgesamt zu hoch, selbst unter Berücksichtigung der sehr dynamischen wirtschaftlichen Entwicklung der vergangenen Jahre. Insbesondere bei der Flächeninanspruchnahme für gewerbliche Bauflächen bedarf es einer ambitionierteren Zielsetzung für den sparsamen Umgang mit Grund und Boden.“
Für unseren Antrag gab es damals keine Mehrheit. Mit einer Flächeninanspruchnahme von 1000 ha für Wohnbebauung, 1200 ha für gewerbliche Entwicklung und 300 ha für Straßenbau verfehlt der Regionalplan auch ohne diese Gebiete klar die gesetzlich verankerten Nachhaltigkeitsziele von Land, Bund und EU.
Auf über 2500 ha geht die Kohlenstoffbindung des Bodens verloren. Dadurch werden bei vorsichtiger Schätzung 350.000 t CO2 freigesetzt.
Herr Martin Buck Präsident der IHK Bodensee-Oberschwaben spricht im Hinblick auf die Ablehnung von einer „künstlich extremen Flächenverknappung“. Unserer Ansicht nach verkennt er damit die Realität, denn „künstlich“ würde bedeuten, dass genügend Fläche zur Verfügung steht, die lediglich verteilt werden muss. Dies trifft auf unsere Region nicht zu.
Allen, die sich mit der Flächeninanspruchnahme und deren Aspekten wie den Schutz von Trinkwasserressourcen, der Nahrungsmittelproduktion oder Biotopvernetzung auseinandersetzen ist dies bewusst. Dass die Ablehnung den wirtschaftlichen Standort vor nie dagewesenen Herausforderungen stellt ist unbestritten. In einer physikalisch begrenzten Welt jedoch von einem „immer weiter so“ aus zu gehen, bedeutet, die Augen vor der Wirklichkeit zu verschließen.
Unsere Gesellschaft steht am Scheideweg. Wir können weiterhing versuchen, die Natur unseren wirtschaftlichen Interessen unter zu ordnen. Dass dies nicht gelingt, zeigen uns weltweite Trockenheit, Überschwemmungen und Brände. Eine verantwortungsvolle Politik muss leisten, wirtschaftliches Interesse mit den Belangen des Umweltschutzes in Einklang zu bringen.
Im Hinblick auf die Entwicklung eines zukunftsfähigen Regionalplans wurden von unserer Fraktion weitere Anträge gestellt. Nennen möchten wir an dieser Stelle unsere Anträge zur Sicherung von Wasservorkommen, zum Schutz vor Hochwasser, zum Moorschutz und zu den oberflächennahen Rohstoffen. Unser Ziel ist es, der Sicherung der Trinkwasserressourcen, dem Hochwasserschutz, dem Stopp des Moorabbaus und dem teilweisen Stopp von Neuaufschlüssen bei oberflächennahen Rohstoffen eine weitaus höhere Priorität als bisher einzuräumen. Konsequent wäre es unseres Erachtens gewesen, die anvisierte Menge an Kiesabbau um die entfallenen 120 ha Bebauung zu reduzieren. Mit Blick in die Zukunft halten wir die bisher gefällten Entscheidungen für fatal und werden aus diesem Grund auch nicht den Beitrittbeschluss fassen.
Fraktion im Regionalverband Bodensee-Oberschwaben
Ulrike Lenski & Dr. Ulrich Walz, Fraktionsvorsitzende
Dienstag, 12. September 2023
„Technologie allein verändert unseren Konsum nicht“
Tagesspiegel hier Von Alice Ahlers 11.09.2023,
Internationale Nachhaltigkeitsexperten zu Gast in Berlin und Brandenburg
Beim Humboldt-Residency-Programm arbeiten Expert:innen aus aller Welt zusammen am Thema Nachhaltigkeit. Und liefern Ideen und Strategien für einen Kulturwandel.
...Was passiert, wenn ein Abfallforscher aus China auf eine Verhaltensforscherin aus den Niederlanden trifft? Oder eine Digitalkünstlerin aus Uruguay auf einen Architekten aus Indien? Das zeigt das Humboldt-Residency-Programm, das in diesem Jahr zum zweiten Mal stattfindet. Die Alexander-von-Humboldt-Stiftung hat dafür erneut zehn Expert:innen aus Wissenschaft, Medien, Kunst und Zivilgesellschaft zusammengebracht, die sechs Wochen und darüber hinaus intensiv zusammenarbeiten.
Das Thema in diesem Jahr: „Unsere wertvollen Ressourcen: Wege zu einer sicheren und nachhaltigen Zukunft“. Gemeinsam wollen sie Ideen und Strategien erarbeiten, die – vor allem angesichts des Klimawandels – zu einem nachhaltigeren Umgang mit natürlichen Ressourcen führen können....








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