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Mittwoch, 20. Mai 2026

Mar Menor in Spanien: ein Ökosystem tritt mit eigenen Rechten vor Gericht auf.

 Emmanuel Schlichter, LL.M (Kent)

Gestern hat die Europäische Kommission die Europäische Bürgerinitiative „Rights for Nature“ offiziell registriert.

Heute folgt der nächste historische Schritt:

Zum ersten Mal in der europäischen Geschichte tritt mit dem Mar Menor in Spanien ein Ökosystem mit eigenen Rechten vor Gericht auf.

Diese beiden Momente gehören zusammen.

Freitag, 2. Mai 2025

Update: Versammlung des Europarates bringt historischen Ökozid-Vertrag voran

Update hier 14.4.25


Zusammenfassung

In einem historischen Schritt hat die Parlamentarische Versammlung des Europarats (PACE), das beratende Gremium von Europas wichtigster Menschenrechtsorganisation, eine Resolution verabschiedet, die den Entwurf eines Übereinkommens über den Schutz der Umwelt durch das Strafrecht.

Dienstag, 30. April 2024

Aktivistin gewinnt "Grünen Nobelpreis" dank Kampf für Mar Menor - Wenn eine Lagune ihre eigenen Rechte erhält

Euronews  hier  29/04/2024 

Bild: tote Fische am Mar Menor  hier Petition und siehe Artikel aus der Süddeutschen Zeitung unten

Die Professorin und Aktivistin Teresa Vicente hat den #Goldman-Umweltpreis gewonnen - für ihren Einsatz für das Mar Menor.

Die spanische Jura- und Philosophieprofessorin Teresa Vicente ist eine der sieben Preisträger*innen des Goldman-Umweltpreises. Vicente schwamm in ihrer Kindheit im kristallklaren Wasser des Mar Menor in Murcia in Spanien. 

Doch im Laufe der Jahrzehnte litt die Salzwasserlagune zunehmend unter der Zerstörung der Umwelt. Das veranlasste die 61-Jährige dazu, für den Schutz des Gewässers zu kämpfen.

Sonntag, 7. April 2024

Good news: Wale zu juristischen Personen erklärt – mehr Schutz möglich

Watson hier  06.04.2024, Nathalie Trappe

Wer einmal die einzigartige Erfahrung gemacht hat, einen Wal in freier Wildbahn zu beobachten, dürfte dies als magisches Erlebnis in Erinnerung behalten. Mit einem Gewicht von mehr als 200 Tonnen gilt etwa der Blauwal als größtes Säugetier der Welt, auch die Erscheinung der andere knapp 100 Arten wird häufig als majestätisch beschrieben.

Nichtsdestotrotz wurden Wale in der Vergangenheit lange gejagt, viele Arten gelten mittlerweile auch durch die weltweite Klimakrise als bedroht. Mit einer neuen vertraglichen Regelung wollen indigene Völker in Neuseeland nun dafür sorgen, dass der Wal als Tier international entsprechend mehr Schutz erhält.

Abkommen regelt konkrete Rechte für Wale im Südpazifik

Unter dem Namen "He Whakaputanga Moana", was übersetzt so viel bedeutet wie "Deklaration für den Ozean", wurde auf der Insel Rarotonga im Südpazifik vor Kurzem eine vertragliche Grundlage für den Schutz von Walen geschaffen. An einer entsprechenden Zeremonie nahmen mehr als ein Dutzend hochrangiger Vertreter:innen der Cook-Inseln sowie Tahitis teil.

Konkret regelt der Vertrag künftig die Anerkennung aller Wale als juristische Personen. Damit erheben die Tiere rein rechtlich gesehen Anspruch auf das Recht auf Bewegungsfreiheit und das Recht auf eine gesunde Umwelt.

Mittwoch, 28. Februar 2024

"Umweltmord" wird künftig nach EU-Recht mit bis zu 10 Jahren Haft bestraft

Euronews hier  Von Mette Mølgaard Henriksen and Andreas Rogal 27/02/2024 

Ein Ölleck aus einem Schiff. Wasserentnahme, Schiffsrecycling und Umweltverschmutzung gehören zu den Umweltaktivitäten, die von der aktualisierten Richtlinie erfasst werden.

Die Länder haben zwei Jahre Zeit, um die aktualisierte Richtlinie, die Verbrechen abdeckt, die mit dem Umweltmord vergleichbar sind, in nationales Recht umzusetzen.


Die Europäische Union ist das erste internationale Gremium, das schwerste Fälle von Umweltzerstörung, die "mit Ökozid vergleichbar" sind, unter Strafe stellt.

Die Zerstörung von Ökosystemen, einschließlich des Verlusts von Lebensräumen und des illegalen Holzeinschlags, wird nach der aktualisierten EU-Richtlinie über Umweltkriminalität mit härteren Geldbußen und Gefängnisstrafen geahndet.

Das Europäische Parlament hat am Dienstag in Straßburg das verschärfte Gesetz mit 499 Ja- und 100 Neinstimmen bei 23 Enthaltungen angenommen

Mittwoch, 20. Dezember 2023

Parents for Future - Weihnachts-Newsletter

 



„Erwarten wir nicht, dass sich die Dinge ändern,
wenn wir  weiterhin dasselbe tun“,
wusste schon Albert Einstein.
 

die Nummer 30 unseres Newsletters ist fertig. Den Newsletter findet Ihr  auf unserer Webseite

https://parentsforfuture.de/de/newsletter


Folgende Inhalte erwarten Euch:

  • SwitchCoal-Studie: Kohleausstieg weltweit profitabel
  • Der „blaue Himmel“ – P4F jetzt auch auf der neuen Social-Media-Plattform Bluesky
  • EU einigt sich auf Ökozid-Gesetz
  • Bündnisparter vorgestellt: Omas For Future
  • For-Future-Kongress 2024 – jetzt anmelden!
  • Gebäudewärme: der Charme der kalten Nahwärme
  • „H2-Ready“ – Kostenfalle im Gebäude
  • Unsere neue Rubrik: Die gute Nachricht
  • “Kulturelle Revolution” – Gedicht von Inga Thao My Bui, Students for Future Mainz
  • Netzperlen: Treibhauspost – konstruktiver Klima-Journalismus per Mail
  • Spendenaufruf von Parents-Verein und AG Finanzen
  • Klima-Telegramm

Wir Parents zeigen seit Jahren, ebenso wie die hier vorgestellten Omas for Future und viele, viele andere Aktivist*innen, dass sich Dinge ändern können.
Auch wenn sie nicht immer gleich offensichtlich sind.

Eine spannende Lektüre, eine erholsame Weihnachtszeit und einen optimistischen Start in ein engagiertes, wichtiges Wahljahr 2024 wünscht

Jörg Weißenborn für das Newsletter-Team

Dienstag, 7. November 2023

Statement von Werner Sobek im Rahmen von "Ökozid"

 hier  Video auf Youtube

Elisabeth hat auf dieses Video aufmerksam gemacht, sie schreibt: 
Unaufgeregte Rede, die viele  Aspekte der Erderwärmung in seinem Statement zusammenfasst. 

Ich finde: es lohnt sich dieses Video zu schauen!

Auszug aus der Rede: .. Wir tragen bei zum Global Warming und zwar signifikant. Ein deutscher Bürger emitiert pro Jahr 9 to, ein afrikanischer Bürger 0,5. Die Erde hält 1 to aus. Führend sind die US-Amerikaner mit 18 to. Das sind die Relationen.
Wir dürfen ja nicht Lichtenstein mit China vergleichen und sagen: "China, das sind aber die ganz Bösen!" Wir müssen Mensch mit Mensch vergleichen, da ist China mit 6 to dabei. Und wir haben in der Vergangenheit das Gros emitiert, an dem wir heute leiden...


Werner Sobek, geboren 1953 in Aalen, ist Architekt und beratender Ingenieur. Seit 1994 war er als Professor an der Universität Stuttgart. Dort gründete er 2001 das Institut für Leichtbau Entwerfen und Konstruieren (ILEK), an dem er verschiedene Disziplinen zusammenführte und dessen Leitung er bis 2020 übernahm. Ebenfalls an der Universität Stuttgart leitete er 2017-2020 den Sonderforschungsbereich 1244 „Adaptive Hüllen und Strukturen für die gebaute Umwelt von morgen“.

Werner Sobek ist darüber hinaus Gründer und Ehrenpräsident mehrerer gemeinnütziger Initiativen wie beispielsweise dem aed e.V., der sich der Förderung transdisziplinärer Gestaltungskompetenz in der Region Stuttgart verschreibt, oder der Stuttgart Institute of Sustainability Stiftung, die sich für Forschung zu nachhaltigen Bautechniken engagiert.

1992 gründete er ein weltweit tätiges Planungsbüro mit besonderem Schwerpunkt auf dem Entwurf und der Planung von Tragwerk, Fassade und Technischer Gebäudeausrüstung sowie auf der bauphysikalischen Beratung. Ziel ist hierbei eine gebaute Umwelt, welche Materialverbrauch und Emissionserzeugung minimiert und Ansprüche der Ästhetik wie auch der Nachhaltigkeit gleichsam erfüllt. Für seinen andauernden Einsatz für Forschung und Innovation wurde Werner Sobek 2022 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.

Er hielt in "Ökozid" am Sa – 24. Jun 23 als Gastredner ein Statement im Rahmen der auf der Bühne etablierten Gerichtsverhandlung.

Neues von den Parents 4 future

 

Liebe Freundinnen und Freunde von Parents For Future,

die Nummer 29 unseres Newsletters ist fertig. Den Newsletter findet Ihr hier als Anhang und auf unserer Webseite https://parentsforfuture.de/de/newsletter.

Folgende Inhalte erwarten Euch:

  • Ökozid: Völkerrecht – Menschenrecht – Rechte der Natur (Interview-Fortsetzung aus dem September-Newsletter)
  • Nachhaltig schenken: Fröhliche Weihnachten – aber anders!
  • Büchertipps:
    • „Wie kommt das Essen auf den Tisch?“
    • „Die Klimakämpfer – Wer unseren Planeten wirklich rettet und wie du selbst zum Klimahelden werden kannst“
    • „Expedition Polarstern – Dem Klimawandel auf der Spur“
  • Gaiagames-Verlag: Spielend die Welt verbessern – Interview mit den beiden Gründern
  • Gamechanger-Kollektiv: noch mehr nachhaltige Spieleverlage
  • Keine neuen Autobahnen – sag’s jetzt deinen SPD-Abgeordneten – die aktuelle Aktion der AG Rote Klimakarte
  • Dr. Udo Engelhardt: Eine Welt, ein Klima, eine (letzte) Chance
  • Public Climate School im November
  • „Weltacker“-Projekt in Berlin – Wir machen eine Reise in die komplexen Zusammenhänge von globaler Landwirtschaft, Klima und eigenem Konsum.
  • Handabdruck schlägt CO2-Fußabdruck
  • Unsere neue Rubrik: „Die gute Nachricht“
  • falt*r: Schule fertig und dann? – Ab Januar nach Heidelberg!
  • Vorstellung des noch recht jungen Podcasts „Klimanews“
  • Klima-Telegramm

Viel Spaß bei der Lektüre, gern in allen Euren Kanälen weiter verteilen.

Wir danken wieder allen, die unser kleines Team mit Beiträgen, Fotos und Ideen unterstützt haben und schicken herbstliche Grüße.

Euer Newsletter-Team von Parents For Future Deutschland

Kontakt: nl-redaktion@parentsforfuture.de

https://parentsforfuture.de/de/newsletter

Samstag, 23. September 2023

Petition der Parents for Future: Ökozid - Die Zerstörung des Planeten ist ein Verbrechen

 


Ökozid - ein Thema aus dem neuen Newsletter der parents4future  

mehr dazu hier


📝Petition der Parents for Future unterschreiben

❓In Kürze:
- Ökozid als Straftatbestand im EU-Umweltstrafrecht
- Im Oktober  starten im Rahmen des Trilogs die letzten Gespräche für die Entscheidung
- Ökozide müssen endlich geahndet werden!

Worum geht´s?
Mit dem vermeintlichen Ziel, den Wohlstand der Menschen im globalen Norden zu mehren, zerstören fossile und andere weltweit agierende Unternehmen die Lebensgrundlagen der gesamten Menschheit und von Millionen Arten unserer Erde!

Warum unterzeichnen?
Durch deine Unterschrift lässt sich das ändern! Da das europäische Umweltstrafrecht zur Zeit überarbeitet wird, könnten diese Aspekte jetzt im neuen Gesetz eingearbeitet werden. Das ist also eine einmalige Chance "Ökozide" strafbar zu machen!

❗️Hier die Petition an die EU unterschreiben

Dienstag, 13. Dezember 2022

Update: Europe Calling “Tatort Ökozid"

Aufzeichnung online - Europe Calling “Tatort Ökozid” vom 1.12.2022

Wenn Ihr das Webinar verpasst habt oder noch einmal schauen wollt, könnt ihr das hier tun: https://europe-calling.de/webinar/tatort-oekozid/


Klar wurde im Webinar, wie entscheidend ein konsequentes Vorgehen gegen Umweltverbrechen ist, um Natur und Klima zu schützen. Und wie wenig hier noch passiert. Der Ökozid als Straftatbestand kann hier helfen, das Klima der Straflosigkeit zu beenden. Wer sich für die Details interessiert, sollte auf jeden Fall nochmal reinschauen, es lohnt sich. Unten findet Ihr auch eine ganze Reihe von Links mit weiteren Informationen zum Thema.

Besonders gefreut hat uns auch, dass sich mit Yulia Owtschinnikowa die zuständige Abgeordnete des ukrainischen Parlaments zugeschaltet hat - nicht nur wegen des Krieges ist Umweltzerstörung ein riesen Thema in der Ukraine, und das Land will auch international hier Vorreiterin beim Kampf gegen den Ökozid werden.

Unser Webinar endete mit einem hoffnungsvollen Ausblick: Wie Jojo Mehta berichtete, ist beim Thema Ökozid richtig viel Bewegung. Selbst konservative Stimmen erkennen, dass der Straftatbestand kommen wird - die Frage ist nur wie schnell und wie ausgestaltet. Dazu arbeiten unsere Gäste auf unterschiedlichen Ebenen. Wenn Ihr sie unterstützen wollt, dann könnt Ihr das z.B. hier tun: https://www.stopecocide.de/unterzeichne-die-internationale-petition

Webinar-Reihe startet

Nach dem großen Erfolg des Webinars "Tatort Ökozid" (Aufzeichnung hier) geht es bei uns weiter mit einer Webinar-Serie zu diesem spannenden Thema. In der Reihe “Kriminalisierung von Ökozid / Criminalising Ecocide” beleuchten verschiedene Referent:innen ausgewählte Aspekte dieses komplexen Themas und beantworten Fragen, die noch offen geblieben sind.

 Los geht es am Freitag, den 16.12.22 um 16:00 Uhr, mit der Juristin Luise Maria Kozlowski, die uns eine Einführung in die historischen und aktuellen Hintergründe der Ökozid-Thematik gibt (“Ecocide - historic context, facts, examples and outlook” / diese Veranstaltung findet in Englisch statt). Anmeldung und Infos gibt es hier

Mittwoch, 26. Oktober 2022

Meilenstein erreicht: EU-Umweltausschuss empfiehlt die Aufnahme von Ökozid in das Umweltstrafrecht

Das ist eine wirklich gute Nachricht, die Hoffnung macht.

Denn trotz der immer deutlicher sichtbaren Auswirkungen der Klimakrise wird diese weiterhin angeheizt durch Desinformation und Förderung der Gas- und Ölindustrie.

TOLLER MEILENSTEIN ERREICHT: TOP NEWS:

EU-Umweltausschuss empfiehlt die Aufnahme von Ökozid in das Umweltstrafrecht.

Damit schließt er sich dem EU-Wirtschafts- und Sozialausschuss an, der diese Empfehlung schon gegeben hat.

Dies ist ein großer Schritt in die richtige Richtung! Aber wir müssen den Druck aufrechterhalten.

Ein großes Dankeschön an alle, die die WeMove Europe-Petition unterschrieben haben, in der die EU aufgefordert wird, die laufende Überarbeitungsphase zu nutzen, um den Straftatbestand des Ökozids in ihre Richtlinie zum strafrechtlichen Schutz der Umwelt aufzunehmen.

Dies ist eine rechtliche und moralische Chance für die EU, die Welt beim Schutz des Lebens auf der Erde anzuführen: für uns, für unsere Kinder und für alle Lebewesen.

Wenn Du noch nicht unterschrieben hast, unterzeichnen hier: http://www.wemove.eu/stopecocide

Außerdem ein dickes Dankeschön, für die Unterstützung des Positionspapier von Stop Ecocide international.

Auch hier kann weiter unterzeichnet werden.

https://www.stopecocide.de/positionspapier-eu-richtlinie-umweltverbrechen


*Ulrike und Wolf*

*von der AG StopÖkozid@P4F*

 #StopEcocideEU

Samstag, 10. September 2022

Die EU überarbeitet ihre Richtlinie zu Umweltverbrechen

Die massive Zerstörung der Natur ist eine der Hauptursachen für die globale Umweltkrise, die uns alle betrifft. Diese Zerstörung wird als Ökozid bezeichnet und sollte als schweres Verbrechen anerkannt werden. Wenn wir wollen, dass Umweltgesetze ernst genommen werden, müssen wir die schlimmsten Schäden auch als schlimmste Verbrechen bezeichnen.

Zurzeit überarbeitet die EU ihre Richtlinie zu Umweltverbrechen. Das ist die perfekte Gelegenheit, um den Straftatbestand des Ökozids einzuführen. Dies würde es allen EU-Mitgliedsstaaten ermöglichen, gegen Handlungen vorzugehen, die schwere und entweder weitreichende oder langfristige Umweltschäden verursachen, und gleichzeitig einen rechtlichen Rahmen für POSITIVE VERÄNDERUNGEN schaffen.

Die Anerkennung des Straftatbestands ÖKOZID ist ein wirksames rechtliches Mittel zum Schutz der Natur, des Klimas und unserer Zukunft - und die EU kann dabei eine Vorreiterrolle übernehmen. JETZT ist es an der Zeit zu handeln, solange das Regelwerk noch zur Überarbeitung offen ist. 

Schließ dich unserer Forderung an die EU an, diese historische Chance zu ergreifen und Ökozid zu einem Verbrechen zu machen.

Unterstütze das Positionspapier jetzt!

Du und/oder Deine Organisation können das Positionspapier HIER unterstützen.

Montag, 7. März 2022

Parents4future: Thema Ökozid vor dem globalen Klimastreik am 25.3.22

 Das Leben stellt Fragen und es ist unsere Aufgabe sie zu beantworten!


*Aktionswoche zum Thema Ökozid vom 20.03.-25.03.22*

Anmerkung: Was bedeutet denn Ökozid überhaupt?

Der gemeinnützigen Organisation Stop Ecocide International zufolge kann Ökozid grob wie folgt definiert werden:

„Eine erhebliche Schädigung oder Zerstörung von Ökosystemen, die trotz des Wissens um die Risiken begangen wird.“

Durch das Verstehen der Risiken, die sich ergeben, das Ignorieren dieser und die daraus resultierende ernsthafte Schädigung unseres Planeten, wird der Tatbestand des Ökozids erfüllt. Die Formulierung als Straftat wurde entwickelt, um Menschen und den Planeten zu schützen, und es wurde so geschrieben, dass eine Schädigung der Umwelt geächtet werden kann, auch wenn Menschen nicht direkt betroffen sind.

Auch wenn es bereits einige Umweltrichtlinien und -gesetze auf der Welt gibt, fallen diese meist unter das Zivilrecht (nicht unter das Strafrecht) oder haben nicht die Tragweite, sich Schädigungen mit großem Ausmaß anzunehmen, die von Regierungen und Konzernen verursacht wurden. 

          mehr dazu hier 


Auf Europäischer Ebene treiben einige Parlamentarier:innen das Thema Ökozid voran. Um das zu unterstützen lädt Stop Ecocide International dazu ein, an einer Aktionswoche zum Thema Ökozid teilzunehmen, in der eigene Aktionen zu verschieden Themen statt finden können, siehe unten.

Die Aktionswoche startet am Sonntag (20.3.) vor dem globalen Klimastreik am Freitag den 25.03. - wir werden an dem Sonntag um 16:00 ein Webinar anbieten: https://us02web.zoom.us/j/88508651428