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Samstag, 30. Mai 2026

Europa erwärmt sich doppelt so schnell

DW hier  Martin Kuebler  29.05.2026

Warum Europa sich schneller erwärmt als andere Kontinente

Europa stöhnt unter einer frühen Hitzewelle, die Rekorde bricht und schon Menschenleben gefordert hat. Warum der Kontinent besonders heiß ist und wie die Prognosen sind.

Donnerstag, 25. September 2025

Die größte Überraschung kommt aus China: "Bis 2035 werden die Treibhausgasemissionen um sieben bis zehn Prozent sinken.

Zeit hier 24. September 2025  Quelle: DIE ZEIT, AFP, dpa, maw

Klimaziele: China will seine Emissionen von Treibhausgas deutlich reduzieren

Bild:  Videoansprache von Xi  hier

China erreicht den Höchststand von Treibhausgasemissionen womöglich noch 2025. In den nächsten zehn Jahren will das Land seine Emissionen um bis zu zehn Prozent senken.

In einer Videoansprache beim Klimagipfel der UN hat der chinesische Präsident Xi Jinping ein neues Ziel im Kampf gegen den Klimawandel bekannt gegeben.

Montag, 7. Juli 2025

Die stille Ausbreitung der Wüsten

hier  Deutschlandfunk  05.07.2025

Der Klimawandel lässt die Erde regelrecht austrocknen. 

Milliarden Menschen sind betroffen. Was lange als Problem ferner Länder galt, hat längst Europa und selbst Deutschland erreicht. Die globale Wüstenbildung ist eine stille Krise der Gegenwart.

Die UN hat den Kampf gegen Bodenerosion und Wüstenbildung zu einer globalen Aufgabe erklärt. Pro Sekunde gehen weltweit vier Fußballfelder fruchtbarer Boden verloren – durch Dürre, Erosion und Bodenversiegelung. Auch in Deutschland schreitet die Bodendegradation voran.

Donnerstag, 20. März 2025

Die Bildzeitung hat eine neue Kampagne: denn Baerbock`s Wechsel zu der UNO passt Putin gar nicht....

Cyrill Luchsinger auf Linkedin  19.3.25

Baerbock für Spitzenposten bei den Vereinten Nationen im Gespräch

Noch-Außenministerin Annalena Baerbock soll einen hochrangigen Diplomatenposten in New York übernehmen. Nach SPIEGEL-Informationen plant das Auswärtige Amt, sie für das Amt der Präsidentin der Uno-Generalversammlung vorzuschlagen.

Dienstag, 12. November 2024

Ein bitterer Vorgeschmack auf unsere Zukunft

hier  Spiegel  10.11.24

Klimakrise: UN ruft höchste Alarmstufe aus - Durchschnittstemperatur 2024 über 1,5 Grad

2024 liegt die weltweite Durchschnittstemperatur 1,54 Grad über dem vorindustriellen Niveau. Die Naturkatastrophen dieses Jahres sind laut den Forschern auf der Weltklimakonferenz in Baku nur »ein Vorgeschmack«.

Dienstag, 16. Juli 2024

Tiefseebergbau wird diskutiert

hier TAZ

Grafik links und unten von WWF  hier

Erstmals diskutieren die UN über Umweltrisiken

Verhandlungen über Tiefseebergbau:Erstmals ist Umwelt auf der Agenda
Die Internationale Meeresbodenbehörde debattiert über den Tiefseebergbau. Ein Regelwerk wird wohl auch diesmal nicht verabschiedet.

Während die Bergbaubranche weltweit Fakten für den Tiefseebergbau schafft, beraten die Staaten ab Montag ein weiteres Mal über die Rahmenbedingungen. Zwei Wochen lang verhandelt zunächst der Rat der Internationalen Meeresbodenbehörde (ISA) auf Jamaika über ein Regelwerk für den Abbau von Rohstoffen wie Nickel, Kupfer oder Kobalt. Beobachter erwarten dabei keine nennenswerten Fortschritte, zu knifflig sind die Details, zu weit liegen die Staaten auseinander.

Interessant wird es dann aber in der letzten Woche. Vom 29. Juli bis zum 2. August tagt die Vollversammlung der UN-Behörde und will dabei nicht nur eine neue Generalsekretärin wählen, sondern auch über ein mögliches Moratorium für den Tiefseebergbau diskutieren.

Donnerstag, 6. Juni 2024

"Wir spielen mit unserem Planeten russisches Roulette"

t-online Von dpa 05.06.2024

Neue Klimaberichte veröffentlicht: Neue Klimaberichte zeigen eine beschleunigte Erderwärmung und immer neue Temperaturrekorde. UN-Generalsekretär António Guterres fordert drastische Maßnahmen gegen den Klimawandel.

Angesichts dreier neuer Klimaberichte, die eine beschleunigte Erderwärmung dokumentieren, haben die Vereinten Nationen eindringlich zu drastischen Maßnahmen aufgerufen. "Wir spielen mit unserem Planeten russisches Roulette", sagte UN-Generalsekretär António Guterres am Mittwoch in einer Klima-Rede in New York. Er betonte, dass dringende Maßnahmen notwendig seien: "Wir brauchen eine Ausfahrt vom Highway zur Klimahölle."

Donnerstag, 12. Oktober 2023

Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie: Scholz fordert mehr Tempo bei der Transformation

Ist das jetzt ein Wendepunkt? Bisher ließ sich  Bundeskanzler Scholz schön viel Zeit und sprach wenig Klartext bezüglich einer Transformation. Wenn sich die allerdings hauptsächlich  in einem weiteren Wirtschaftswachstum erschöpfen soll, dann sind wir gleich am Ende angelangt, fürchte ich. Es erinnert mich einmal mehr an den Glauben an die eierlegende Wollmilchsau..... Wie ernst ist es unserem Bundeskanzler denn nun wirklich, etwas grundsätzlich zu ändern?

Tagesspiegel hier 10.10.2023

Viele Menschen seien verunsichert, sagt der Kanzler. Das Ziel für Deutschland müsse aber sein, klimaneutral zu wirtschaften und zu leben und gleichzeitig Industrieland zu bleiben.

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) dringt auf mehr Tempo bei der Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft. „Wir brauchen vor allem eins: Tempo“, sagte er am Dienstag in Berlin. Für die deutsche Nachhaltigkeitsstrategie sehe er drei Prioritäten, sagte Scholz und nannte neben der Beschleunigung der Energiewende weiteres Wirtschaftswachstum und den gesellschaftlichen Zusammenhalt beim Umbau der Gesellschaft.

Scholz sprach auf der 22. Jahreskonferenz des Rates für Nachhaltige Entwicklung (RNE), auf der Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur zusammenkommen.

Auch international dränge die Zeit. Man sei nicht weit genug bei der Umsetzung der UN-Nachhaltigkeitsziele für 2030, sagte Scholz, der Mitte September am UN-Nachhaltigkeitsgipfel in New York teilgenommen hatte. Die gute Botschaft sei aber, dass es international eine neue Entschlossenheit gebe, die Ziele doch noch zu erreichen.

Zu den 17 UN-Nachhaltigkeitszielen zählt unter anderem, die extreme Armut von fast 700 Millionen Menschen weltweit bis 2030 zu beseitigen. Weitere Ziele sind der Erhalt und Schutz der Lebensgrundlagen. Die Industriestaaten sollen dabei eine Vorreiterrolle einnehmen.

Mittwoch, 11. Oktober 2023

In acht Wochen beginnt die Uno-Klimakonferenz: Die erste »Globale Bestandsaufnahme« wird zum klimapolitischen Desaster

DER SPIEGEL - Klimabericht <themennewsletter@angebote.spiegel.de> von Susanne Götze

Acht Jahre nach der Einigung von fast 200 Ländern auf das Weltklimaabkommen fällt die Bilanz mager aus. Nun will die Uno einen neuen Anlauf starten. Sogar der Papst wird langsam ungeduldig.

Bild links: In acht Wochen beginnt die Uno-Klimakonferenz

Sascha Schuermann / Getty Images

In acht Wochen ist es schon wieder so weit – same procedure as every year – die Uno-Klimakonferenz naht! Doch dieses Mal ist die Stimmung besonders schlecht. Erstmals seit sich die Länder 2015 auf ein Weltklimaabkommen einigten, ziehen sie nun Bilanz über ihre Fortschritte. Die sogenannte »Globale Bestandsaufnahme«, die alle fünf Jahre als Kontrollmechanismus in das Abkommen eingebaut wurde, findet zum ersten Mal statt – und ist ein klimapolitisches Desaster.

Mittwoch, 20. September 2023

UN-Umweltgipfel COP28 stellt Maßnahmen für die Umgestaltung des Ernährungssystems in den Vordergrund

hier 20. September 2023

Im Mittelpunkt des diesjährigen Umweltgipfels der Vereinten Nationen (COP28) steht die Umgestaltung des weltweiten Ernährungssystems. Die Vereinten Nationen (UN) markieren die historisch bedeutsame Ausrichtung mit drei entscheidenden Neuerungen.

Das umweltpolitische Jahrestreffen der Weltgemeinschaft findet vom 30. November bis zum 12. Dezember 2023 in Dubai, Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), statt. Erklärtes Ziel der Delegierten ist es, eine weitere Verschärfung der Klimakatastrophe abzuwenden. Doch anders als in früheren Jahren blickt die Veranstaltung dafür dem Elefanten im Raum ins Gesicht – unserer Ernährung.

Mittwoch, 6. September 2023

Afrikanischer Klimagipfel in Nairobi

Süddeutsche Zeitung hier :  5. September 2023, Kommentar von Michael Bauchmüller

Die Elefanten und das Gras: Bessere Partner im Klimaschutz als Afrika wird der Westen nicht finden

Bei einem Klimagipfel in Nairobi sucht Kenia den Schulterschluss der afrikanischen Staaten. Für die EU wären sie ein natürlicher Verbündeter in der Klimapolitik. Aber das geht nur auf Augenhöhe.

Sonntag, 28. Mai 2023

"Klimaaktivisten haben ihre Ziele auch in den dunkelsten Tagen weiter verfolgt. Sie müssen geschützt werden und wir brauchen sie jetzt mehr denn je“

TAZ hier

Nach Razzia bei Letzter Generation: Uno lobt Klimaprotestler


Ein Sprecher von Uno-Chef António Guterres betont die Bedeutung von Klimaaktivismus – und fordert den Schutz der Aktivist:innen ein.

Nach der umstrittenen Razzia bei Mitgliedern der Klimagruppe Letzte Generation melden sich die Vereinten Nationen zu Wort. Uno-Chef António Guterres äußerte sich zwar nicht ausdrücklich zum Vorgehen der deutschen Behörden, betonte aber die Bedeutung des Klimaprotests.

„Klimaaktivisten – angeführt von der moralischen Stimme junger Menschen – haben ihre Ziele auch in den dunkelsten Tagen weiter verfolgt. Sie müssen geschützt werden und wir brauchen sie jetzt mehr denn je“, ließ Guterres über seinen Sprecher Stéphane Dujarric ausrichten. Natürlich habe der Staat auch die Verantwortung, Gesetze durchzusetzen und die Sicherheit zu gewährleisten, räumte dieser ein.

Ohne die Klimabewegung wären die weltweiten Klimaziele allerdings bereits außer Reichweite, so der Uno-Sprecher. Protestierende hätten in „entscheidenden Momenten maßgeblich dazu beigetragen, Regierungen und Wirtschaftsführer dazu zu bewegen, viel mehr zu tun.“

Die immer noch anwachsenden CO2-Emissionen der Menschheit drohen, die Erde praktisch zu einem anderen Planeten zu machen. Aktuell laufen wir auf etwa 2,7 Grad Erderhitzung zu. Das ist allerdings ein Durchschnittswert, der durch die geringere Temperatur über Ozeanen gedrückt wird. Die Landmasse heizt sich noch deutlich stärker auf.

Außerhalb der menschlichen Klimanische

Wis­sen­schaft­le­r:in­nen kamen in der vergangenen Woche in einer Studie zu dem Schluss, dass im Jahr 2100 rund ein Drittel der Weltbevölkerung außerhalb der menschlichen Klimanische leben könnte. Das heißt: an Orten, an denen eigentlich kein für Menschen geeignetes Klima mehr herrscht.

Die Emissionen führen fast überall auf der Welt zu häufigeren und intensiveren Hitzewellen. Auch andere Extremwetterereignisse wie Dürren, Starkregen oder Stürme nehmen vielerorts zu oder werden stärker. Zudem steigt der Meeresspiegel an und könnte langfristig Landstriche oder ganze Inseln verschlucken. Diese Folgen der Klimakrise können Menschen unmittelbar gefährden oder töten, wirken sich aber auch indirekt aus, etwa durch wegbrechende Ernten und zunehmende Konflikte um Lebensgrundlagen.

Um das zu verhindern, haben alle Staaten der Welt im Pariser Weltklimaabkommen versprochen, die Erderhitzung bei 2 Grad und möglichst sogar bei 1,5 Grad zu begrenzen. Für letzteres müssten sich die globalen CO2-Emissionen aber bis 2030 so gut wie halbieren und bis 2050 auf null sinken. Entgegen der internationalen Rechtslage zeichnet sich dieser Trend bislang aber nicht ab.

Rund 170 Po­li­zis­t:in­nen hatten am Mittwoch 15 Wohnungen und Geschäftsräume von Mitgliedern der Letzten Generation in sieben Bundesländern durchsucht. Die Generalstaatsanwaltschaft München und das Bayerische Landeskriminalamt begründeten die Razzia mit dem Tatvorwurf der Bildung beziehungsweise Unterstützung einer kriminellen Vereinigung.

Die Letzte Generation protestiert vor allem durch Straßenblockaden gegen den mangelnden Klimaschutz, die ihr juristisch in der Regel als Nötigung der betroffenen Au­to­fah­re­r:in­nen ausgelegt werden – also als illegal gelten.

Die Razzia war schon die zweite dieser Art bei der Gruppe. Im Dezember hatte die Staatsanwaltschaft Neuruppin eine ähnliche Untersuchung veranlasst. Dass die Letzte Generation eine kriminelle Vereinigung sein soll, ist juristisch allerdings stark umstritten. Die Berliner Staatsanwaltschaft etwa hat den Vorwurf geprüft und wegen mangelnder Erheblichkeit der Straftaten abgewiesen.