Posts mit dem Label Erbschaftssteuer werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Erbschaftssteuer werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 8. Februar 2026

Erbschaftsteuer reformieren – aber wie?

DIW Berlin - German Institute for Economic Research   LinkedIn  hier


Ein neuer Vorschlag von DIW-Steuerexperte Stefan Bach plädiert für die Abschaffung von Steuerprivilegien, höhere Lebensfreibeträge und eine Vereinfachung der Steuertarife. Dadurch würden Belastungen fairer verteilt und Mehreinnahmen von 2,3 Milliarden € erzielt.

"In ihrer jetzigen Ausgestaltung verschärft die Erbschaftsteuer die Vermögenskonzentration", sagt Bach. Verstärkt werde diese Entwicklung durch die geltenden Ausnahmeregelungen bei Firmenübertragungen. Derzeit überprüft das Bundesverfassungsgericht, ob diese Steuerprivilegien dem Grundsatz der Gleichbehandlung entgegenlaufen. 

Mittwoch, 21. Januar 2026

Ehrensache Erbschaftsteuer: Keine Ausnahmen für Milliardäre!


In aller Kürze

Aus aktuellem Anlass: Kurze Erinnerung, dass vier der fünf Wirtschaftsweisen eine Reform der Erbschaftssteuer fordern.


 Werner Koller

Kurz zur Erinnerung: Erbschaftssteuer betrifft 1,5% aller Nachlässe. 


Christoph Bautz  Campact

Heute bringt die SPD im Bundestag ihren Vorschlag für eine gerechtere Erbschaftssteuer ein – und die Reaktion der üblichen Verdächtigen zeigt, wie nötig sie ist.

DIW legt ein Konzept zur Erbschaftsteuer vor, das einfacher und gerechter sein soll


Süddeutsche Zeitung hier  Von Claus Hulverscheidt und Roland Preuß  20. Januar 2026

Entlastung für Kleinerben, höhere Steuern für sehr Vermögende

Das DIW legt ein Konzept zur Erbschaftsteuer vor, das einfacher und gerechter sein soll als das bisherige Modell. Die meisten Bürger müssten demnach gar keine Steuern zahlen. Erben großer Firmenvermögen würden dagegen stärker zur Kasse gebeten.

Wie kann eine gerechtere Erbschaftsteuer aussehen? Die Debatte darüber ist neu entbrannt, seit die SPD-Bundestagsfraktion vergangene Woche ihr Konzept für eine Reform der Steuer vorgestellt hat. 

Montag, 29. Dezember 2025

Spätestens jetzt kommt ein derbes Geschmäckle auf: Söder`s Frau will steuerfrei Millionen erben und er spricht von Neiddebatte

Stefan Vogt  LinkedIn

Damit eines klar ist, das ist hier kein rein bayerisches Problem, sondern ein bundesweites. 

Ein bayerisches Problem ist es nur insofern, dass einer derjenigen, die die Abschaffung der Erbschaftssteuer in Bayern am lautesten fordern, zufällig bayerischer Ministerpräsident ist und dabei durch seine Ehefrau befangen ist.

Sie ist nämlich die zukünftige Erbin eines Unternehmens im mehrfachen Millionenwert. Somit ist der oberste Wurstfluenzer mehr oder weniger selbst betroffen. Eine Abschaffung der Erbschaftssteuer in Bayern bekäme somit ein derbes Geschmäckle.


Dienstag, 23. Dezember 2025

Mythos Erbschaftssteuer - entlarvend: wer spricht denn da von Neiddebatte?

 

Francesco Garita LinkedIn

Fast 7,4 Milliarden Euro erlassene Erbschaftsteuer. Milliarden

Nicht für Pflegekräfte. Nicht für Alleinerziehende. Nicht für die angeblich so fleißigen kleinen Leute. Sondern für Vermögen jenseits der 26 Millionen Euro. Erlassen wegen Bedürftigkeit. Man muss diesen Satz zweimal lesen, um seine ganze Verhöhnung zu begreifen.

Und dann tritt Markus Söder vor die Kamera und erklärt, die CSU sei die Schutzmacht der kleinen und fleißigen Leute. Das ist kein Zynismus mehr. Das ist politische Verachtung mit freundlichem Lächeln.