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Montag, 14. April 2025

Radverkehrskonzept Landkreis Ravensburg

 


Wo sind Gefahrenstellen? Wo fehlen Radwege?

Was muss in die Radwegeplanung aufgenommen werden im Landkreis RV?

Macht mit - ohne euer Wissen läuft sonst nix

Donnerstag, 4. Juli 2024

Wald der Zukunft: Kommt nun die Rettung für den Sehnsuchtsort?

Schwäbische Zeitung  hier  01.07.2024,Uwe Jauß

Zunehmende Hitze- und Dürreperioden setzen mancher Baumart zu. Weshalb der Druck steigt, neue Strategien für den Forst zu entwickeln.

Markus Weisshaupt geht stracks auf ein unscheinbares Bäumlein zu, offenbar erst kürzlich gepflanzt. „Eine Elsbeere“, sagt der Förster stolz. Schön, denkt man sich und schaut auf das kleine, von hölzernen Mini-Verstrebungen geschützte Gewächs.

Worauf die Überlegung folgt, was genau denn eine Elsbeere ist. Fichte, Tanne, Buche oder Eiche sind weitaus gängigere Arten - und deshalb auch ohne tieferes forstwissenschaftliches Wissen bestimmbar. Aber die Elsbeere? „Sie könnte ein Baum der Zukunft sein“, meint Weisshaupt.  

Dies ist das Thema, um welches es geht:  Was wird denn in den nächsten Jahrzehnten auf forstlichem Grund wachsen? Welche Baumarten kommen mit dem im Wandel befindlichen Klima besser zu Recht als andere? Weisshaupt will dazu Erklärungen geben. Er hat in einen oberschwäbischen Landstrich nordöstlich von Ravensburg eingeladen: den Altdorfer Wald. So nennt sich auch der dortige Forstbezirk von Forst BW, dem Landesbetrieb zum Bewirtschaften des baden-württembergischen Staatswaldes. 

Mittwoch, 15. Mai 2024

Preisgekrönt 2024 - Wettbewerb der Lösungen

hier

Thema: Umwelt-, Natur- und Klimaschutzlösungen

Mit dem groß angelegten Wettbewerb „Preisgekrönt 2024“ würdigen die Bürgerstiftung Kreis Ravensburg, die elobau Stiftung und der Kreisjugendring Ravensburg das Engagement von Menschen, die sich vor der eigenen Haustüre für Umwelt-, Natur- und/oder Klimaschutz einsetzen. 


Wir suchen eure Projekte und Initiativen,
die gute Lösungen für die aktuellen Herausforderungen bieten und vor Ort einen wichtigen Beitrag
zum sozial-ökologischen Wandel leisten.


Einsendeschluss ist der 31. Mai 2024.

Samstag, 2. Dezember 2023

Verbände fordern Stopp des Kiesabbaus im Altdorfer Wald

Schwäbische Zeitung hier 30.11.2023

Waldburgrücken soll Landschaftsschutzgebiet werden

Eine aktuelle Veröffentlichung zeigt eindrücklich: Der Waldburger Rücken zwischen Vogt-Grund und der Waldburg ist Teil eines einzigartiges Archivs der würmeiszeitlichen Naturgeschichte Oberschwabens. 

Eine deutsch-holländische Arbeitsgruppe um Mat De Jong kommt in einer aktuellen Studie zur Erkenntnis, dass dieser Teil des Altorfer Waldes eine beim ersten Rückschmelzen des Rheingletschers gebildeten Anhäufung von Schmelzwasserablagerungen mit zahlreichen Toteislöchern und Schmelzwasserrinnen ist. In dieser Form und Erhaltungszustand ist sie in Südwest-Deutschland und weit darüber hinaus einzigartig. Die bekannten Schmelzwasserrinnen, wie etwa die Urbachrinne bei Bad Waldsee, beginnen im Waldburgrücken, sie verraten die Lage der Schussen- und Argen-Eisfächer des Rheingletschers im jeweiligen Zeitraum. Der Waldburgrücken ist damit auch Landschaft gewordene Klimageschichte.

Für die Naturschutzverbände BUND, NABU, AG Fledermausschutz BW und den Landesnatur-schutzverband (LNV) sind hier weitere Eingriffe durch Kiesabbau undenkbar.

Dienstag, 21. November 2023

Landratsamt Ravensburg macht Weg für Windpark Röschenwald frei

Schwäbische Zeitung hier 20.11.2023,     Philipp Richter

Der Windpark Röschenwald wird der erste Windpark im Schussental sein. 

Im Röschenwald zwischen Mochenwangen und Zollenreute werden vier Windräder gebaut. Jetzt ist auch klar, wann gebaut wird und wann sich die Räder drehen sollen.

Der Windpark Röschenwald wird gebaut. Das ist seit Montagmittag klar. Das Landratsamt Ravensburg hat dem Projekt mit vier Windrädern im Wald zwischen Mochenwangen und Zollenreute bei Aulendorf die Genehmigung erteilt. Somit wird der Windpark der erste im Schussental sein und das Thema Energiewende wird greifbar und sichtbar für Oberschwaben. Vor allem wegen der weiteren in der Region geplanten Windparks genießt das Projekt im Röschenwald besondere Aufmerksamkeit.

„Es gibt einen Konsens in der Kommunalverwaltung, dass wir im Bereich Erneuerbare Energie aktiv mitgestalten wollen“, sagte Landrat Harald Sievers bei der Übergabe der Genehmigung im Landratsamt. Und weiter:

    Wir sehen uns als Solarlandkreis,
aber ohne Windkraft wird es nicht gehen,
weil wir sonst nicht auf die erforderliche Komplementarität kommen.
Harald Sievers

Sonntag, 9. Juli 2023

Deutschland im Jahr 2050 ohne Äpfel vom Bodensee?

ARD Tagesschau hier  09.07.2023  Von Steffen Armbruster, BR

Melonen statt Äpfeln und Birnen 

Bild links: alte Obstbäume im Salemer Tal

Die Klimakrise verschiebt die Jahreszeiten: Die Obstblüte kommt nach BR-Recherchen immer früher. Doch trotz der Erderwärmung könnten die Blüten künftig häufiger erfrieren - und Äpfel vom Bodensee zum Luxusgut werden.

Dienstag, 27. Juni 2023

Bodenseekreis + Kreis Ravensburg: Wasser in Flüssen und Bächen wird knapp – jetzt darf kein Wasser mehr entnommen werden

Südkurier hier

Seit 25. Juni bis vorläufig 16. Juli gilt ein generelles Verbot der Wasserentnahme aus allen Flüssen, Bächen und Seen im Bodenseekreis. Bei Verstoß droht ein Bußgeld bis zu 10.000 Euro.

Das Entnahmeverbot betrifft sowohl Wasserentnahmen für den Gemeingebrauch als auch für die Bewässerung landwirtschaftlicher Flächen, wie das Landratsamt mitteilt.

Verboten ist die Entnahme aus Fließgewässern wie Bächen, Flüssen und Triebwerkskanälen sowie Weihern und Seen. Derzeit noch ausgenommen sind die Entnahmen aus dem Bodensee und dem Grundwasser im genehmigten Umfang sowie für das Tränken von Vieh und das Schöpfen mit Handgefäßen. Allerdings appelliert das Landratsamt, auch auf das Schöpfen mit Handgefäßen zu verzichten.

Kritische Pegelstände durch Trockenheit

Durch die anhaltende und auch in den kommenden Wochen zu erwartende Trockenheit ohne nennenswerten Niederschlag erreichen viele größere Gewässer und vor allem kleinere Bäche im Bodenseekreis derzeit kritische Pegelstände. Fische, Kleinlebewesen und Wasserpflanzen leiden erheblich unter dem Wassermangel, ansteigenden Wassertemperaturen und dem sinkenden Sauerstoffgehalt. Wer in dieser kritischen Situation das Verbot ignoriert, muss mit einem empfindlichen Bußgeld von bis zu 10.000 Euro rechnen.

Keine grundlegende Entspannung in Sicht

Lokale Schauer und Gewitter können die Niedrigwasserlage allenfalls kurzfristig, vorübergehend und lokal abmildern. Es ist aktuell aber mit keiner grundlegenden Entspannung und mit keinem nachhaltigen Anstieg der Gewässerpegel zu rechnen. Sollten die Wasserspiegel sich nachhaltig verbessern, wird gegebenenfalls die Allgemeinverfügung vorzeitig aufgehoben.

Das Verbot ist mit dem Landkreis Ravensburg abgestimmt, in dem ebenfalls ein generelles Wasserentnahmeverbot gilt.



Dienstag, 16. Mai 2023

Schlechte Bilanz: Kreis Ravensburg spart seit Jahren kaum Energie

Schwäbische Zeitung hier    Emanuel Hege, 11.05.2023

Die Verwaltungsgebäude und Kreis-Schulen verbrauchen immer mehr Energie, die OSK kann ein wenig einsparen. Die Neubauten, beispielsweise die neue Edith-Stein-Schule (links), sollen beim Energiesparen helfen. 

Der Wärmeverbrauch ist teils sogar um 30 Prozent gestiegen. Der Ausbau der Erneuerbaren hält nicht mit. Das Ziel der klimaneutralen Verwaltung bis 2040 ist in Gefahr.

Der Kreis Ravensburg will seine Verwaltungsgebäude, den Fuhrpark und die Häuser der Oberschwabenklinik (OSK) klimaneutral machen. Dafür gibt es unter anderem ein Klimaleitbild, ein Energie– und Klimaschutzkonzept und eine Klimaschutzmanagerin.

Sonntag, 26. Februar 2023

Realer Irrsinn: Internationaler Biomüll-Tourismus

 hier zum Anschauen  23.02.2023 ∙ Das Erste  ARD


Wenn der Biomüll aus dem Landkreis Ravensburg eingesammelt wird, hat er noch einen weiten Weg vor sich. Denn er wird nicht in Ravensburg verwertet, sondern nach Österreich gebracht.

Sonntag, 13. November 2022

Erinnerung: Weiterentwicklung des Energie- und Klimaschutzkonzeptes und „Bündnis klimaneutraler Landkreis Ravensburg 2035“

Hallo Zusammen,

das VGH -Urteil bestätigt, dass  Baden-Württemberg ein Energie-und Klimaschutzkonzept beschließen muss (hier). 

Wir KreistagsGRÜNEN aus Ravensburg haben dies im Januar 2022 bereits vom Landkreis gefordert. Leider  haben wir im Juli keine Mehrheit bekommen. Aber wir sind auf dem richtigen WEG.

Im Regionalverband, im Landkreis und Gemeinden  müssen wir dies Thema weiter einfordern, trotz aller anderen Krisen!!

  • Es reicht NICHT, wenn die Verwaltung ein „Energie- und Klimaschutzkonzept für die Landkreisverwaltung erstellen will“, wir brauchen eines für den ganzen Landkreis mit allen Gemeinden.!! 

  • Und jede Gemeinde braucht ein Energie- und Klimaschutzkonzept für die ganze Gemeinde bzw. Stadt (mit allen Einrichtung und  Unternehmen), und dazu gehört es,  die Potentiale und Handlungsmöglichkeiten  alle zwei Jahre fortzuschreiben. . 

Sonntag, 21. August 2022

Fahrgastverband Pro Bahn sauer wegen Zugausfällen

 hier  18.08.2022  |  VON BENJAMIN SCHMIDT im Südkurier

Mitten in den Sommerferien fallen wichtige Zugverbindungen aus. Schuld daran seien Personalausfälle, Materialschäden sowie Probleme in der Infrastruktur, lautet die Begründung von Verkehrsministerium und Verkehrsbetrieben. Betroffen sind vor allem die Linien von Friedrichshafen nach Ulm, von Aulendorf nach Kißlegg sowie von Aulendorf nach Ulm. Ministerialdirektor Berthold Frieß gibt sich zerknirscht: „Dass das so nicht weitergehen kann, ist allen klar.“

Dieser Meinung ist auch Stefan Buhl, Mitglied Fahrgastverband Pro Bahn und Vorsitzender Regionalverband Bodensee-Oberschwaben. Allerdings hält er Frieß’ Aussage für ein Lippenbekenntnis. Hoffnung, dass sich bald etwas ändert, hat er nicht. „Man kann doch nicht alle Ausfälle mit Krankenständen des Personals begründen“, ätzt Buhl gegen die Bahn. „Die Corona-Ausrede wird langsam einfach albern.“

Redet sich die Bahn aus hausgemachten Problemen heraus? Ganz so einfach ist es nicht. Auch andere Betriebe leiden derzeit unter Personalausfällen. Zuletzt gaben die Kliniken in Überlingen und Friedrichshafen bekannt, geplante Behandlungen verschieben zu müssen – eben wegen des hohen Krankenstandes beim Personal. Die Fluglinie Corendon sagte Flüge am Bodensee-Airport ab. Das weiß auch Buhl. „Natürlich fehlt überall Personal.“ Doch er hätte sich gewünscht, dass sich die Verantwortlichen bei der Bahn darauf vorbereiten: „Schon vor Corona war die Personaldecke hauchdünn.“ Auch im Verkehrsministerium wurde der Handlungsbedarf erkannt. In einer Mitteilung ist die Ankündigung zu lesen, man wolle für Herbst die Anzahl der Beschäftigten aufstocken. „So wird einer möglichen Herbstwelle mit erneut hohen Krankheitsständen vorgebeugt“, heißt es im Schreiben.

Eine Bahn-Sprecherin verwies auf Anfrage darauf, dass nicht nur Lokführer oder Zugbegleiter gebraucht werden. Gründe für die gestrichenen Verbindungen seien auch Lücken beim technischen Personal, etwa zur Wartung von Zügen. Derzeit gebe es Ausfälle in der Werkstatt in Ulm. Dort werden auch Maschinen und Wägen gewartet, die am Bodensee unterwegs sind.

Stefan Buhl stellt in Richtung Politik eine Forderung, die über die Anzahl der Beschäftigten hinausgeht. „Was wir von Pro Bahn uns wünschen, ist ein konsequenter Ausbau der kompletten Infrastruktur.“ Das bedeute mehr Züge, aber auch eine Stärkung des Schienennetzes. „Schon seit Jahren warten wir auf einen Ausbau der Bodenseegürtelbahn. Doch noch immer hat sich an dieser Front wenig getan“, moniert Buhl.

Mittwoch, 13. Juli 2022

Landrat Sievers im Gespräch mit Bürger*innen der Gemeinde Schlier

Ulla hat für uns diesen spannenden "Erlebnis-Bericht" geschrieben. Vielen Dank!
Das Gespräch fand am 8. Juli im  Dorfgemeinschaftshaus Unterankenreute statt
(Die Anmerkungen stammen übrigens auch von Ulla)

Neues aus dem Landratsamt Ravensburg
....  mit ausgewählten Themen des Bürgergesprächs

Zum Teil hochemotional diskutiert wurde der ÖPNV in der Gemeinde, den es laut Aussage eines Bürgers „ja gar nicht gibt“. Was ist das für ein ÖPNV, wenn man am frühen Abend schon nicht mehr aus RV/Wgt. nach Hause  kommt? Und samstags uns sonntags weder weg- noch zurückkommt, es also gar keinen Bus gibt?
Sehr großer Frust ist zusammengekommen, denn die einst gut funktionierende Buslinie wurde nach und nach kaputtgeschrumpft…


Dieser Frust wurde eindrücklich formuliert und er ist, wie ich meine, beim Gastgeber angekommen.
Landrat Sievers verspricht Besserung:
Als Gesamtstrategie wolle der Landkreis weg von einer passiven Rolle und wechseln in eine aktiv gestaltende Rolle. Vorher hätten eher die Kosten, der Markt und das verfügbare Geld der Gemeinden die Sache geregelt, jetzt wolle man sich aktiv an der Verkehrswende beteiligen.
Anm.: Nein , das hier ist keine Satire.
Man müsse zuerst die größeren Zentren und die Achsen dazwischen bedienen, dort das Angebot verbessern. Dann sollen Verbesserungen in der Fläche kommen bis hin zu Rufbussen und/oder Sammeltaxis. Die bisher schlecht angebundene Gemeinde habe gute Chancen auf baldige spürbare Verbesserungen.


Viel Unmut wird auch über die hohen Fahrpreise geäußert. Für eine Fahrt von gut 3km muss man ca. 3,30 € bezahlen.
Anm.: Ist das noch zeitgemäß?  Sozial ausgewogen? …Und was will man eigentlich: Abschrecken oder Anlocken???


Sehr interessant werden Sievers‘ Äußerungen, als ein junger Bürger die Dringlichkeit der Klimaerwärmung anspricht, die im Gegensatz stehe zum Tempo der Maßnahmen des Landkreises.
Sievers:
„Wir wollen keine schlechte Stimmung verbreiten. Mit schlechter Stimmung verschreckt man die Menschen nur. Wir wollen nicht mit Horrorszenarien arbeiten.“
Auf meine Frage nach den konkreten zu erwartenden Temperaturanstiegen in unserer Region in naher und ferner Zukunft waren Sievers` Äußerungen, wie ich finde recht irritierend:
Ja…da könne er beruhigen, bei uns werde es nicht so schlimm, wohingegen man wohl in Freiburg im Sommer aufgrund der hohen Temperaturen  wohl in Zukunft nicht mehr leben wolle…. Und das ganz nach der Manier „keine schlechte Stimmung verbreiten“ mit einem recht fröhlichen Lachen, denn  - jetzt wird’s wirklich satirisch -  da haben wir ja nochmal Glück gehabt, aber schau mal dort, ha ha … die Freiburger! Ja, mei Pech gehabt… Ist ja nicht „sein“ Landkreis.

 
Beim Thema nachhaltiger Bauwirtschaft verweist Sievers auf drei größere Bauprojekte des Landkreises, die z.T. mit sog. Recyclingbeton und nachwachsenden Rohstoffen gebaut werden sollen oder im Bau sind. Wobei hier angeblich große Anfangsschwierigkeiten im Weg stehen, da es wohl so gut wie kein Knowhow in der Branche zu diesem Thema gibt und die Verwaltungen u.a. bei der Recherche dadurch schnell an ihre Belastbarkeitsgrenzen stoßen.
Anm.: Da sind die „ausgetretenen Pfade“ zur Kieswirtschaft sicher viel besser eingeübt…


Zu guter Letzt wurden noch lobend die autofreien Wochenenden im Lauratal erwähnt, wobei das Lob hier an die Bürgermeisterin der Gemeinde ging, die soweit mir bekannt ist, nicht zu den Initiatorinnen gehörte. Aber das kann vielleicht angesichts des großen Erfolges der Aktion hingenommen werden. Denn Landrat Sievers stellte in Aussicht, dass das Modell „Autofreies Lauratal“ nächstes Jahr in anderen Gemeinden aufgegriffen werden könnte, indem man an Wochenenden oder Sonntagen dortige Kreisstraßen sperren könne. Wenn das nicht ein echter Erfolg ist! Glückwunsch an alle, die dabei mitgewirkt haben. Der Gedanke ist weiter oben angekommen!


Wenn auch z.T. sehr kontrovers und hitzig  diskutiert wurde, und Grundpositionen weit auseinanderliegen, so scheint mir das Miteinander-Reden sich mal wieder als eine Disziplin zu erweisen, die mehr bringt als die One-Way-Kommunikation von Amtsblättern und amtlichen Homepages.
Zum Schluss noch dieser Gedanke: Warum ist das Setting eigentlich immer so,  dass Bürger*innen Fragen stellen sollen, es gibt eine Antwort, vielleicht eine Diskussion, aber das letzte Wort hat dann der oder die, die gewählt wurden um einen wichtigen Job zu übernehmen, aber nicht um uns  womöglich noch von oben herab zu sagen, wo es lang geht…?

Samstag, 2. Juli 2022

Strom vom Strassenrand

Schwäbische Zeitung hier  Philipp Richter

Im Kreis Ravensburg könnte es neue Solarparks geben

....Doch Potenzial für regenerative Energie gibt es auch in Form von ungenutzten Flächen entlang von Bundes- und Landesstraßen, die sich für Photovoltaikanlagen eignen könnten. Dazu gab die Landesregierung eine Marktanalyse in Auftrag, die das Interesse von Energieversorgern abfragen sollte. Teilergebnis: Auch im Landkreis Ravensburg könnte es entlang der Bundesstraßen in Zukunft großflächige Photovoltaikanlagen geben.

In Baden-Württemberg gibt es laut Angaben des Verkehrsministerium des Landes rund 4840 Kilometer Bundesstraßen und etwa 9650 Kilometer Landesstraßen. Im Februar hatte das Ministerium unter Führung von Minister Winfried Hermann (Grüne) Energieversorger aufgerufen, Angebote abzugeben, wenn sie sich vorstellen können, entlang einer Straße große Photovoltaikanlagen für die Stromgewinnung zu bauen. Maßgeblich sollten Böschungsflächen oder Lärmschutzbauwerke in Ost-Westrichtung geprüft werden.

Drei Flächen im Kreis Ravensburg interessant

Nach Ende der Ausschreibung der Marktanalyse Ende April ist nun klar, dass es auch im Landkreis Ravensburg solche Photovoltaikprojekte geben könnte. „Es wurden von drei Interessenten Flächen an Bundesstraßen im Landkreis Ravensburg bekundet. Hierbei liegt das überwiegende Interesse an Innenflächen von Ein- und Ausfahrtsbereichen von Bundesstraßen“, schreibt das Ministerium auf Nachfrage der „Schwäbischen Zeitung“. Wo konkret sich die Flächen befinden, wollte man in Stuttgart noch nicht mitteilen. Zunächst würden die gemeldeten Flächen geprüft. Konkrete Planungen oder Aussagen zu bestimmten Flächen könne man erst nach der Prüfung tätigen.

...Ob die Solaranlagen entlang der Straßen wirklich kommen, ist noch nicht sicher. Das Ministerium: „Im nächsten Schritt werden die gemeldeten Flächen hinsichtlich der Eigentumsverhältnisse, der Ausbauplanungen, naturschutz- und artenschutzrechtlicher Belange, Verkehrssicherheitsbelange, derzeitige landwirtschaftlicher Nutzung beziehungsweise sonstiger Nutzung (zum Beispiel Parkanlagen, Regenklärbecken, Hochspannungsleitungen) und deren Eignung geprüft.“ .....

Donnerstag, 30. Juni 2022

Dienstag, 14. Juni 2022

Stadtradeln startet am 18. Juni im Bodenseekreis bzw. am 25. Juni in Ravensburg


 12.06.2022  hier

Stadtradeln startet am 18. Juni



Bodenseekreis – Der Bodenseekreis und 15 seiner Städte und Gemeinden machen vom 18. Juni bis 8. Juli bei der Aktion Stadtradeln mit. Wie das Landratsamt informiert, sind Einwohner, Vereine, Schulklassen, Unternehmen und Gruppen aufgerufen, sich als Team zu registrieren und so viele Alltagswege wie möglich mit dem Rad oder Pedelec zurückzulegen. Die ersten Kilometer können Interessierten gleich am Samstagvormittag, 18. Juni bei einer Sternfahrt nach Friedrichshafen sammeln und damit ein Zeichen für eine nachhaltige Mobilität setzen. Mit Startpunkten in allen 14 Teilnehmergemeinden (Bermatingen, Daisendorf, Deggenhausertal, Eriskirch, Frickingen, Kressbronn, Langenargen, Markdorf, Meckenbeuren, Neukirch, Oberteuringen, Tettnang, Überlingen, Uhldingen-Mühlhofen) wird auf vier geführten Touren der Häfler Schlemmermarkt angesteuert. Als zusätzliche Motivation gibt es für alle Mitradelnden je einen Verzehrgutschein in Höhe von 3 Euro zum Einlösen direkt auf dem Markt.

Informationen im Internet: www.stadtradeln.de/bodenseekreis 


Auch die Stadt Ravensburg im Landkreis Ravensburg nimmt vom 25. Juni bis 15. Juli 2022 am STADTRADELN teil. Alle, die in der Stadt Ravensburg im Landkreis Ravensburg wohnen, arbeiten, einem Verein angehören oder eine (Hoch-)Schule besuchen, können beim STADTRADELN mitmachen.

In Ravensburg im Landkreis Ravensburg haben sich 471 Radelnde registriert.

https://www.stadtradeln.de/ravensburg


Samstag, 16. April 2022

Darum dauert das Verfahren für ein größeres Wasserschutzgebiet im Altdorfer Wald so lange

Schwäbische Zeitung   Von Katrin Neef    am 16.4.22

Fachleute untersuchen Trinkwasserquelle

.....Die Trinkwasserquelle Weißenbronnen im Altdorfer Wald rückte in den Fokus, als bekannt wurde, dass in der Nähe der Quelle ein Kiesabbaugebiet geplant ist. Rund 12 500 Einwohner der Gemeinden Baienfurt und Baindt beziehen ihr Trinkwasser aus dieser Quelle. Es kam die Befürchtung auf, der umstrittene Kiesabbau in der Nähe des Vogter Ortsteils Grund könnte die Qualität des Trinkwassers beeinträchtigen, da der Waldboden und die geologischen Schichten darunter eine Filterfunktion für Wasser haben, die im Falle eines Kiesabbaus wegfallen würde.

Baienfurt und Baindt gaben deshalb ein Gutachten in Auftrag. Der Geologe Hermann Schad untersuchte das Gebiet im Altdorfer Wald. Er kam zu dem Ergebnis, dass die Quelle deutlich mehr Wasser schüttet als angenommen, deshalb müsse das Wasserschutzgebiet seiner Ansicht nach von derzeit 3,3 Quadratkilometern auf rund acht Quadratkilometer ausgeweitet werden, so Schad. Dann läge der geplante Kiesabbau bei Grund in der Gemeinde Vogt komplett im Einzugsbereich der Trinkwasserquelle Weißenbronnen und somit im Wasserschutzgebiet.

In den bisherigen Kartierungen sei das fragliche Gebiet nicht als Wasserschutzgebiet gekennzeichnet, weil bei der Ausweisung der Schutzzonen von einer niedrigeren Wassermenge ausgegangen wurde, sagte Schad vor rund drei Jahren zu seinen Untersuchungsergebnissen. Nach seinen Erkenntnissen liege das geplante Abbaugebiet in der Wasserschutzzone III, erklärte der Geologe. In dieser Zone ist Kiesabbau unter bestimmten Auflagen möglich. Im Kreis Ravensburg gibt es beispielsweise in der Leutkircher Heide Kiesabbau in der Schutzzone III. Schad rät in seinem Gutachten aber dennoch von einer Kiesgrube in Grund ab und befürwortet, den Bereich als Wasserreservoir zu nutzen.

Auch das Landratsamt Ravensburg und das Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau teilten die Auffassung, dass das bisherige Wasserschutzgebiet zu klein bemessen sei und beschlossen, dessen Grenzen neu zu bestimmen.

In der Folge nahm der Geologe Hermann Schad weitere Untersuchungen vor. Doch die Erkenntnisse reichen immer noch nicht für eine abschließende Entscheidung aus, wie das Landratsamt jetzt auf Nachfrage der „Schwäbischen Zeitung“ mitteilt. Das Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau habe weitere Untersuchungen vorgeschlagen, berichtet Hermann Schad. Um diese abzustimmen, werde es Ende April eine Besprechung zwischen den Beteiligten geben. Abschließende Ergebnissen gebe es vermutlich nicht vor 2023, so das Landratsamt.

Donnerstag, 17. März 2022

Mitmach-Konferenz „Gesunde Landwirtschaft – gesunde Erde – gesundes Leben: Dialog für alle“


Update: Anmeldung nur bis heute möglich!

Woher kommen eigentlich unsere Lebensmittel und was heißt ökologische oder nachhaltige Erzeugung? Wie viel müssten Lebensmittel eigentlich kosten und wie sieht eine nachhaltige Ernährung aus? Diese und weitere Fragen werden am 20. März bei der zweiten Mitmach-Konferenz im Landkreis Ravensburg unter dem Titel „Gesunde Landwirtschaft – gesunde Erde – gesundes Leben: Dialog für alle“ geklärt. 

In der Online-Konferenz stehen ab 9.30 bis etwa 18 Uhr unterschiedliche Bereiche rund um das Thema „Bio“ und „Nachhaltigkeit“ im Mittelpunkt: ökologische Landwirtschaft, regionale Wertschöpfungsketten, Klimaschutz sowie eine gesunde Ernährung. Neben Impulsvorträgen zu Beginn sind laut Veranstalter insbesondere die Thementische ein Herzstück der Mitmach-Konferenz. Hier werden Projekte der Region vorgestellt und mit allen Interessierten weiterentwickelt. 

Daneben gibt es auf dem „Marktplatz der Möglichkeiten“ im virtuellen Raum in 3D viele regionale Projekte und Initiativen zu entdecken. Den Auftakt bildet eine Filmvorführung am 19. März ab 15 Uhr. Der Film „Unser Boden – unser Erbe“ wird mit anschließendem Podiumsgespräch in der Zehntscheuer des Bauernhaus gezeigt. 

Anmeldung unter www.biomusterregionen-bw.de/ravensburg

Sonntag, 6. März 2022

Regionalwert AG: Lernen, staunen, erleben und mitgestalten!

 


 

Bei der Mitmach-Konferenz Online stehen am 20. März 2022 ab 9:30 Uhr bis ca. 18:00 Uhr unterschiedliche Bereiche rund um das Thema „Bio“ und „Nachhaltigkeit“ im Mittelpunkt: ökologische Landwirtschaft, regionale Wertschöpfungsketten, Klimaschutz sowie eine gesunde Ernährung. Neben Impulsvorträgen zu Beginn der Konferenz sind insbesondere die Thementische ein Herzstück der Mitmach-Konferenz. Hier werden Projekte der Region vorgestellt und mit allen Interessierten weiterentwickelt – das Mitmachen und Mitgestalten steht dabei auch online im Vordergrund.
Daneben gibt es auf dem „Marktplatz der Möglichkeiten“ im virtuellen Raum in 3D viele regionale Projekte und Initiativen zu entdecken.


Den Auftakt zur Konferenz bildet eine Filmvorführung am 19. März 2022 ab 15:00 Uhr. 

Der Film „Unser Boden – unser Erbe“ wird mit anschließendem Podiumsgespräch in der Zehntscheuer des Bauernhaus gezeigt. 

Auch online wird es abends für Interessierte die Möglichkeit geben, den Film zu sehen.

 

Die Anmeldung für beide Formate erfolgt unter: www.biomusterregionen-bw.de/ravensburg

Weitere Informationen unter: https://www.biomusterregionen-bw.de/,Lde/Startseite/Bio-Musterregion+Ravensburg/Mitmach_Konferenz_Ravensburg
 

Das Bauernhaus-Museum bietet am 20. März einen Markt mit regionalen und Bio-Produkten, ein buntes Programm aus interaktiven Führungen zur Kulturlandschaft Oberschwabens und zahlreiche Mitmach-Angebote für Groß und Klein an. Die Angebote sind für alle Museumsbesucher/innen zugänglich – unabhängig von der Teilnahme an der Mitmach-Konferenz. 

Wir, als Regionalwert AG Bodensee-Oberschwaben und Mitveranstalter der Mitmach-Konferenz 2022, freuen uns auf viele Teilnehmende egal ob Verbraucher/in, Initiative, Engagierte, Landwirte:innen, Unternehmen, Händler:innen, Küchen, Verarbeiter:innen, Politik oder Verwaltung – ALLE sind willkommen für den gemeinsamen Dialog!

 

Die Teilnahmeanzahl ist begrenzt – daher schnellstmöglich anmelden.


Jetzt heißt es „Auf die Plätze – FERTIG – Anmelden und Mitgestalten“. 

Montag, 7. Februar 2022

Kreis Ravensburg: "Forderung nach Tempo 30 gescheitert"

Als "aufsehenerregend" würde ich diesen Vorstoß nicht gerade bezeichnen, ist er doch in vielen Städten Europas bereits Alltag. Auch unsere Städte befassen sich mit der Idee und warten dringend auf die versprochene Vorlage aus dem Ministerium (hier).
Natürlich ist eine Umsetzung momentan aufgrund der bestehenden gesetzlichen Vorgaben nicht möglich, das wissen auch die Grünen. Aber umso wichtiger ist es zu zeigen: Wir wollen das! - ansonsten könnte es leicht passieren, dass das Verkehrsministerium wieder umschwenkt.


Schwäbische Zeitung  hier Von Emanuel Hege

Kreistag würgt Vorstoß der Grünen ab - warum die an ihrem Vorhaben dran bleiben


Vor einer Woche überraschte die Kreistagsfraktion der Grünen mit einem Antrag. Die Botschaft: flächendeckend Tempo 30 innerorts im ganzen Landkreis.
Genauer forderten die Grünen, der Landrat und seine Verwaltung sollten in einen „aktiven Dialog“ für Tempo 30 als zulässige Höchstgeschwindigkeit in allen Städten und Gemeinden eintreten. Außerdem brauche es eine bessere Überwachung der Geschwindigkeitsbegrenzung. Tempo 30 rette Leben, verbessere die Lebensqualität und bringe Menschen dazu auf andere Verkehrsmittel umzusteigen, so die Begründung der Grünen für dieses aufsehenerregende Gesuch.

Der Kreistag kassierte den Vorstoß jedoch ein und stimmte mehrheitlich gegen den Antrag.

Die lauteste Kritik an dem Antrag stimmte jedoch die CDU an. In einer Stellungnahme am Donnerstagabend nannten mehrere CDU-Kreisräte den Grünen-Vorstoß „nichts anderes als Augenwischerei“ und einen „Schaufensterantrag“. Der Kampf der Grünen gegen den Individualverkehr im ländlichen Raum sei nicht nachvollziehbar, „und wird auf den entschiedenen Widerstand der CDU stoßen“, resümierte Kreisrat Christian Natterer.

Diese Kritik wundert den Grünen-Fraktionsvorsitzenden Bruno Sing nicht. „Die CDU hat die Mobilitätswende nicht auf dem Schirm“, sagt Sing am Freitag auf Nachfrage der „Schwäbischen Zeitung“. Im Gegensatz zur Mehrheit des Kreistages sieht er den Landkreis trotz allem in der Pflicht und wird seinen Antrag weiter verfolgen.
„Der Kreis muss Stellung beziehen und es ist wichtig, dass wir darüber diskutieren“, so Sing. „Beim Biosphärengebiet waren wir als Kreistag auch nicht zuständig, haben aber darüber diskutiert.“ Sing könnte sich beispielsweise vorstellen, dass der Kreis einen Beitritt zu Initiative Tempo 30 vorantreibt. Erst diese Woche hat der Gemeinderat Stuttgarts entschieden, dieser Initiative beizutreten - gegen den Willen des Oberbürgermeisters.
Der Kreis, die Städte und Gemeinden hätten bei Tempo 30 bereits Fortschritte gemacht, das sehe Sing durchaus. Er sehe aber auch viele Bürgerinnen und Bürger, die weitere Tempolimits und Blitzer fordern.

Samstag, 18. Dezember 2021

Kreis Ravensburg: Klimaprojekt soll Hagelnetze durch Solaranlagen ersetzen

Schwäbische Zeitung hier  von Philipp Richter

In der Region Bodensee-Oberschwaben wird es zwei Modellprojekte im Klimaschutz geben. Im Kompetenzzentrum Obstbau Bodensee (KOB) in Bavendorf und dem Obsthof Bernhard in Kressbronn werden zwei sogenannte Agriphotovolataikanlagen aufgebaut, die die Hagelnetze über Obstplantagen ersetzen und gleichzeitig Strom produzieren sollen.

Erweist sich der Versuch als erfolgreich, möchte der Regionalverband Bodensee-Oberschwaben damit im neuen Teilregionalplan Erneuerbare Energien fest planen. Der Regionalverband hat aber noch mehr vor in Sachen Klimaschutz. Und es gibt noch einige offene Fragen.

Die Sitzung der Regionalversammlung im Kultur- und Kongresszentrum in Weingarten am Freitag war die letzte in diesem Jahr, sollte aber in Sachen Klimaschutz Aufbruchstimmung erzeugen. Das machte der neue Regionalverbandsdirektor Wolfgang Heine klar, der im November die Nachfolge von Wilfried Franke angetreten hat. Als die vier Hauptthemen im kommenden Jahr sieht Heine die Energiewende, den Klimaschutz, die Biodiversität und die Verkehrswende.

Anmerkung: Wie schön, dass jetzt an diese Themen gedacht wird, nachdem die Baugebiete sicher durchgewinkt wurden ! Auch mit der Verkehrswende hat man es bisher  nicht so ernst genommen, Kritiker bemängelten stets, dass zwar groß Mundig davon geredet wurde, die beantragten Straßen weiterhin aber eindeutig im Vordergrund standen. Der Verdacht liegt nahe: jetzt wo das aus konservativer  Regionalverbands-Sicht vermeintlich  "Wichtigste" durch ist, jetzt kann man sich noch bisschen mit dem Klima beschäftigen......
Und man kann sogar an die äußerst wichtigen Frischluftschneisen denken -  in der Fortschreibung war man  an verschiedenen Stellen nicht so zimperlich, solange es um Baugebiete ging.

Am Freitag beschloss der RVBO zudem einstimmig, dass die Region beim von der EU geförderten Projekt „LIFE Regional C³“ teilnimmt. Das Projekt ist an der Universität Freiburg angesiedelt und soll die Auswirkungen des Klimawandels auf die Kommunen in der Region analysieren.

Das Projekt wird zu 60 Prozent von der EU finanziert. Den Rest trägt die Region mit 28 000 Euro pro Jahr. Der Projektzeitraum erstreckt sich von 2023 bis 2027.