Spektrum hier RiffReporter Podcast von Karl Urban und Marcus Anhäuser 20.8.26Wie retten wir Deutschlands letzte Graslandschaften, Christian Schwäge
Die 3 Kreise Ravensburg, Sigmaringen und Bodenseekreis haben trotz lauter Proteste keinen zukunftsfähigen Regionalplan bekommen. Wo steht Deutschland, Baden-Württemberg und seine Kommunen aktuell beim Klimaschutz? Welche Möglichkeiten gibt es und wo gibt es Anregungen, die übernommen werden könnten?
Freitag, 21. August 2026
Was für den Erhalt artenreicher Graslandschaften getan wird und was noch zu tun ist
Freitag, 26. Juni 2026
Mit Superkräutern gegen den Hitzestress
Ruth von Heusinger / LinkedIn
Heute beim Fahrrad fahren durch die Hitze Berlins, hat man direkt gemerkt, wieviel Abkühlung Bäume schaffen. Doch es sind nicht nur die Bäume, die für Kühlung sorgen.
Selbst das vermeintliche Unkraut in den Fugen macht den Boden um mehr als 20 Grad kühler und sorgt auf Kopfhöhe immer noch für eine Abkühlung um 2-3 Grad.
Mittwoch, 19. November 2025
»Eine generationsübergreifende Wasserkrise«
Spektrum hier Ina Lebedjew 19.11.25
Sonntag, 15. Dezember 2024
»Earth for All Deutschland«: Wir haben es in der Hand. Diese Wenden lohnen sich!
Mittwoch, 6. November 2024
Die Zukunft von E-Autos entscheidet sich JETZT
Spektrum empfiehlt Dr. Whatson hier geht`s zum Video
In China sind E-Autos viel günstiger als hier. Und sie sind auch auf dem Markt ziemlich erfolgreich. Im Vergleich dazu fahren in Deutschland immer noch weniger als 20% der Neuwagen elektrisch – obwohl klar ist, dass das die Zukunft ist! Wie kommt das? Was macht China anders? Und warum versucht die EU, den Erfolg der chinesischen Hersteller zu verhindern? Das klären wir in diesem Video.
Montag, 7. Oktober 2024
Die Lage im Wald macht die Hoffnungen gründlich zunichte, mit Hilfe des Waldes die Klimaziele erreichen zu können
Spektrum hier 05.10.2024 von Thomas KrumenackerNeue Bundeswaldinventur : Warum der Wald als Klimaschützer ausfallen wird
Samstag, 30. März 2024
UMWELTPOLITIK: Wer Naturschutz will, darf den Bauern nicht das Feld überlassen
Nicht die Bauern schlechthin, sondern die übergeordneten Bauernverbände mit ihren randalierenden Begleitern und der industriellen Landwirtschaft im Schlepptau haben die Verhandlungen in eine Sackgasse geführt, die weder der Gegenwart noch der Zukunft angemessen scheint. Die wirklichen "Bauern", die mit Herzblut dabei sind und noch Bezug zur Umwelt haben, die werden diesen Sieg noch bitterlich bereuen, fürchte ich.
hier Spektrum der Wissenschaft von Thomas Krumenacker
Einen Tag nachdem die EU ihr wegweisendes Naturschutzgesetz beerdigt, belohnt Brüssel die randalierenden Bauern mit noch laxeren Standards. Gegen die Angst vorm »Greenlash« helfen den Regierungen aber keine Zugeständnisse, sondern nur Mut zu den eigenen Werten, kommentiert Thomas Krumenacker.
Es wirkte wie das Pfeifen im Walde. »Ich kann bestätigen, dass das Renaturierungsgesetz noch lebt«, sagte Belgiens grüner Umweltminister Alain Maron am Montagabend in Brüssel. Das sollte Hoffnung machen, legt in Wahrheit aber offen, wie deprimierend weit die EU von einer wegweisenden Kurskorrektur in Sachen Naturschutz entfernt ist. Denn eigentlich hätten an diesem Tag die Bio-Sektkorken knallen sollen. Geplant war, dass die Umweltministerinnen und -minister der Mitgliedsländer nach mehr als zwei Jahren des intensiven Verhandelns endgültig grünes Licht für das Inkrafttreten des Renaturierungsgesetzes geben.
Es hätte dafür gesorgt, dass Flüsse sauberer, Moore nasser und Wälder älter werden dürfen. Dass Böden für die Landwirtschaft wieder fruchtbarer werden und Insekten und Vögel auf Wiesen, Weiden und Felder zurückkehren (mehr zu den Inhalten des Gesetzes lesen Sie hier). Es wäre das weltweit erste Gesetz gewesen, mit dem ein ganzer Staatenblock anerkennt, dass es eben nicht genügt, die kläglichen Überreste der Natur zu bewahren. Sondern dass es aktiver »Wiederherstellung« bedarf, um all die Früchte ernten zu könnten, die eine intakte Natur bietet: Hochwasserschutz, Klimaschutz, Bestäubung für Obst und Gemüse, Vorbeugung gegen Pandemien. Und nicht zuletzt: Lebensqualität.
Donnerstag, 21. März 2024
„Todesraten sind erschütternd“: Forscher warnen vor globaler Bedrohung durch Vogelgrippe aus Massentierhaltung
hier Spektrum, Geschichte von Philipp Rall • 20.3.24
Die Virologin Diana Bell sieht in der Vogelgrippe eine globale Bedrohung für Artenvielfalt und Menschen, vor allem durch intensive Geflügelhaltung verursacht. Sie beschreibt diese Massenzucht als „Tsunami“, der die Virusverbreitung beschleunige. Bell, eine führende Expertin nach zwei Jahrzehnten Forschung, schätzt, dass Millionen wilder Vögel der Krankheit zum Opfer fielen, genaue Zahlen bleiben unklar.
Samstag, 9. März 2024
Weltfrauentag: »GEGEN DIE FRAUEN« -Woher stammt der weltweite Hass gegen Frauen?
Leider ist das ein Thema, bei dem man heute nicht die Augen verschließen kann. Die AFD arbeitet gegen die Frauenrechte, auch wenn sie sich mit ein paar Frauen schmückt, die das offenbar wenig belastet. Klimaschutz wird von den Frauen voran gebracht, daher wird auch dagegen gekämpft.
Spektrum hier von Katja Maria Engel
Trotz der Erfolge in puncto Gleichberechtigung nehmen Repressionen gegen Frauen wieder zu. Der Soziologe Abram de Swaan analysiert überzeugend die Ursachen dieser Entwicklung.
Gegen die Frauen
Abram de Swaan
Der weltweite Kampf gegen die Emanzipation
Verlag: Wallstein, Göttingen 2023, 256 S.
ISBN: 9783835354111 | Preis: 26,00 €
Der Kniff in den Po, der »aus Versehen« verrutschte Wangenkuss, der plötzlich auf dem Mund landet, oder die Pfiffe auf der Straße oder in der U-Bahn. Viele Frauen kennen solche Belästigungen beziehungsweise »sexuellen Übergriffe«. Sie seien, so Autor de Swaan, längst nicht immer triebgesteuert, sondern auch eine Machtdemonstration.Vielmehr formuliert der niederländische Soziologe und emeritierte Professor der Universität Amsterdam die These: Solche Handlungen dienten vor allem auch dazu, Frauen aus dem öffentlichen Leben zu vertreiben. Diese Sichtweise gelte auch für so freizügige Städte wie New York, Berlin oder Amsterdam.
Sonntag, 27. August 2023
Und zwei Prozent retten doch die Welt
hier in Spektrum von Christian Schwägerl
Auf das bisschen Kohlendioxid, das wir Deutschen in die Atmosphäre pusten, kommt es doch nicht an, oder? Doch. Das populärste Argument gegen mehr Klimaschutz – und seine Entkräftung.
»Deutschland verursacht doch nur zwei Prozent der weltweiten CO2-Emissionen – wenn wir die einsparen, retten wir damit nicht die Welt!« Das klingt im ersten Moment überzeugend. Was sollte das kleine Deutschland, in dem nur jeder hundertste Mensch lebt, schon weltweit ausrichten können? Was soll es ändern, wenn ein so verschwindend geringer Anteil an den globalen Emissionen ein bisschen weiter schrumpft?
Das Argument ist beliebt und funktioniert gut, weil es das eigene Handeln bedeutungslos erscheinen lässt. Gleichzeitig stellt es Menschen und Organisationen, die sich für Klimaschutz einsetzen, als realitätsfern dar.
Man kann das Argument aber auch anders betrachten.
Deutschland gehört zu den Top Ten der CO2-Verursacher
Mittwoch, 19. Juli 2023
Doktor Whatson: Ist die Letzte Generation zu radikal?
Video hier zum Anschauen
Die Klimakrise bedroht uns alle. Das ist wissenschaftlicher Konsens. Und es wird nicht genug dagegen getan. Trotzdem stehen nur 16 Prozent der Deutschen hinter dem Protest der Letzten Generation. Wie kommt das?
Spoiler: Die Antwort ist echt komplex. In diesem Video gucken wir uns an, ob der Protest radikal oder gerechtfertigt ist, wir schauen, was wir von früheren Protestbewegungen lernen können und wie die Medien mit der Letzten Generation umgehen.
Werbung: Hier geht’s zu den Videos von Planet Wild. Die Wiederbelebung des Oder-Ökosytems nach einem massivem Fischsterben hier
Samstag, 15. April 2023
„Beim Klimaschutz hilft Atomkraft kein bisschen“
ES ist vorbei!
Was für ein unendliches Drama, von Menschen inszeniert, die noch nicht einmal bereit sind, die Folgekosten/Schäden zu schultern.
Markus Söder z.B., der eine Atom-Endlagerstätte in Bayern kategorisch ausschließt, aber trotzdem weiter machen will mit der Atomkraft.
Verantwortung übernehmen sieht anders aus, meine ich.
Hier noch ein paar letzte, durchaus interessante Artikel und dann muss endlich Schluss sein! Wir müssen nach vorne gehen und uns nicht mit der Vergangenheit selbst im Weg stehen!
Die Frankfurter Rundschau hat Jürgen Trittin als Ex-Umweltminister zur Sache befragt.
Die WiWo steuert einen ganz neuen Aspekt "Recourssen-Verknappung" zur Sache bei.
Spektrum der Wissenschaft erinnert an die seit 2019 ausstehenden, dringend notwendigen Sicherheitsprüfungen
Und der Standard - der schaut nach Italien
Mittwoch, 12. April 2023
Tempo 30: Die Entschleunigung der Straße
Spektrum der Wissenschaft hier von Andreas Frey
Bild links: Protest mit "Gehzeugen" in Ravensburgam 17.12.2022.
Möglichst einfache und kostengünstige Wege der Verkehrsoptimierung sind nicht das, was der Verkehrsminister umsetzen will.... siehe dazu unten....
Gegen die systematische Ausweitung von Tempo-30-Zonen gibt es erbitterten Widerstand, sogar aus dem Verkehrsministerium. Dabei gibt es viele gute Gründe, es zu tun: Tempo 30 rettet Leben, senkt die Lärmbelastung und schützt sogar die Umwelt.
Buxtehude ist Avantgarde. Die als Schauplatz des grimmschen »Märchen vom Hasen und dem Igel« bekannte Kleinstadt westlich von Hamburg war der Ort, an dem im November 1983 die erste Tempo-30-Zone Deutschlands eingerichtet wurde – gegen massiven Widerstand. Doch die Proteste verrauchten schnell und aus dem Pilotprojekt wurde eine große Erfolgsgeschichte. Heute gibt es Tempo-30-Zonen in so gut wie allen Städten des Landes. Beim Verkehr ist Buxtehude nicht Provinz, sondern Pionier.
Sonntag, 19. März 2023
Pestizide in Deutschland: Zu viel, zu verbreitet und gefährlicher als gedacht
Spektrum hier von Christian Schwägerl 13.3.23
In rund der Hälfte der Kleingewässer liegt die Konzentration an Pestiziden über den Höchstwerten, 30 Prozent der Lebewesen reagieren extrem empfindlich darauf. Eine Studie zeigt: Die Grundannahmen zur Sicherheit von Pflanzenschutzmitteln sind womöglich falsch.
Pflanzenschutzmittel sind in der Landwirtschaft allgegenwärtig und oft kaum zu ersetzen. Studien zeigen aber massive negative Auswirkungen der Agrarchemikalien.
Gummistiefel, Regenjacke, Pipette, Becher: Mit dieser Ausrüstung war Matthias Liess mit seinem Team vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung Leipzig (UFZ) über zwei Jahre hinweg landauf, landab in Feld und Flur unterwegs. Sein Interesse galt den ganz kleinen Fließgewässern, also den Bächen und den Gräben, die entlang von Wegen und zwischen Äckern verlaufen und wie ein Kapillarsystem die Landschaft durchziehen.
Damit tat er das, was eigentlich die Bundesländer bis 2018 hätten erledigen sollen: Sie hatten versprochen, bis zum Jahr 2018 herauszufinden, wie stark die Kleingewässer in Deutschland mit Pestiziden aus der Landwirtschaft belastet sind und ob Schäden für Ökosysteme und Artenvielfalt drohen. Das scheiterte aber an fehlenden Mitteln und Mitarbeitern. »Deshalb haben das wir jetzt gemacht«, sagt Liess.
Donnerstag, 2. März 2023
"Dürre in Südeuropa: Letzte Hoffnung Regen"
Und da reden wir darüber "noch bißchen mehr" Grundwasser für die Wasserstoffproduktion zu verbrauchen?
Bild links von WWF Seite "Die große Dürre" hierSpektrum hier von Andreas Frey
Seit Monaten herrscht südlich der Alpen und in Teilen Westeuropas schwere Trockenheit. Ursache der Winterdürre ist ein hartnäckiges Hochdruckgebiet. Doch hinter der Krise steckt mehr als nur eine ungünstige Wetterlage.
Schon im Sommer 2022 war der Wasserstand des Po so niedrig wie selten zuvor. Nun könnte die extreme Dürre ins zweite Jahr gehen - es sei denn, im März fällt doch noch reichlich Regen.
Natürlich kann am Gardasee niemand über Wasser laufen, wie man seit einiger Zeit lesen kann. Aber von Weitem könnte man schon den Eindruck gewinnen. Denn seit der Seespiegel in Italiens größtem Süßwassersee im vergangenen Sommer auf einen neuen Rekordtiefstand gefallen ist, lässt sich die kleine Insel San Biagio trockenen Fußes erreichen.
Donnerstag, 19. Januar 2023
Bericht zu Treibhausgasen: Warum CO2 aus der Luft gefiltert werden muss
Manchmal darf man sich schon fragen, wie verrückt und unzurechnungsfähig wir uns alle verhalten:
Wir stoßen weiterhin ungehemmt unsere CO2-Abfälle in die Luft aus, um mal schnell irgendwo hin zu kommen, um mal schnell irgendwas zu beleuchten, um mal schnell etwas herzustellen......Und filtern das Zeugs dann irgendwann mit ungeheuer viel Geld- und Energie -Aufwand wieder aus der Luft heraus. Am Besten erst in vielen Jahren, dann wenn andere es bezahlen müssen - nämlich unsere Kinder, die wir heute in vermeintlicher Liebe mit überflüssigem Konsum überschütten.
Wenn sie es dann noch bezahlen können, sie erben von uns ja auch noch einige andere Lasten.....
Wäre es nicht angebracht heute, aus großer Liebe zu unseren Kindern, den Ausstoß drastisch zu senken. Zu Sparen indem wir alle Umdenken, und eben nicht so weiter machen wie bisher?
ARD Tagesschau hier Stand: 19.01.2023 Von Pascal Kiss, SWR
Den Ausstoß von Kohlendioxid zu begrenzen, wird nicht ausreichen, um den Klimawandel zu bekämpfen. Stattdessen muss langfristig auch CO2 aus der Atmosphäre "eingefangen" werden - vor allem mit neuen Technologien.
"CO2-Entnahmen sind eine Notwendigkeit, sie werden nicht vom Himmel fallen", sagt Klimaforscher Jan Minx. In Zukunft muss viel Kohlendioxid aus der Atmosphäre entnommen werden, ist sich der Experte sicher. So will Deutschland ab 2045 nicht nur klimaneutral sein, sondern wenige Jahre später sogar CO2 der Atmosphäre entziehen.
So steht im deutschen Klimaschutzgesetz: "Negative Treibhausgasemissionen" sollen ab 2050 erreicht werden." Das übersehen viele Leute, aber Mitte des 21. Jahrhunderts werden CO2-Entnahmen den Klimaschutz dominieren", prognostiziert Minx. Darüber müssten wir schon heute nachdenken. Es geht um eine der größten Herausforderungen der Menschheit, sagen Fachleute. "Doch gerade sind wir erst ganz am Anfang", findet Klimaforscher Minx, Mitautor des ersten Berichts zur weltweiten Bestandsaufnahme der CO2-Entnahmen ("The State of Carbon Dioxide Removal").
Mittwoch, 11. Januar 2023
NUKLEARENERGIE: Gibt es eine Renaissance der Kernkraft?
Spektrum der Wissenschaft hier von Christian J. Meier
Deutschland isoliere sich mit dem Atomausstieg, kritisieren Vertreter von FDP und Union. Andere Länder würden weiter oder wieder auf Kernkraft setzen. Doch wo werden wirklich neue Reaktoren gebaut?
»Renaissance« ist ein großes Wort, das die epochale Wende vom Mittelalter zur Neuzeit bezeichnet. Immer wieder taucht es auch als Argument in der Energiedebatte auf: Die Atomkraft erlebe im Ausland eine Renaissance, während Deutschland aus der Kernenergie aussteige, sagen etwa Politiker der oppositionellen Union und der Koalitionspartei FDP. Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) verlangt nun, dass eine Expertenkommission einen Weiterbetrieb der deutschen Reaktoren prüfen solle.
Eine Zahl passt allerdings wenig zur These von der Renaissance: Erstmals seit 40 Jahren sank im Jahr 2021 der Anteil der Kernenergie an der weltweiten kommerziellen Stromerzeugung unter zehn Prozent. Das zeigt der »World Nuclear Industry Status Report« (WNISR) des Atompolitik-Analysten Mycle Schneider. Der jährlich erscheinende Bericht wird unter anderem von der den Grünen nahestehenden Heinrich-Böll-Stiftung finanziert. Der Rekordwert lag im Jahr 1996 bei mehr als 17 Prozent.
Freitag, 2. Dezember 2022
Plastikmüll: Kann ein historisches Abkommen die Müllflut in den Ozeanen stoppen?
Spektrum hier Meera Subramanian
In diesen Tagen wird in Uruguay über einen globalen Vertrag gegen Plastikverschmutzung verhandelt. Forscher warnen, dass die Umsetzung an fehlenden Daten scheitern könnte.
Mittwoch, 16. November 2022
UN-Klimakonferenz: Zahlen, die jetzt Hoffnung machen
Spektrum der Wissenschaft hier 08.11.2022 von Katharina Menne
Weltweit gibt es Anstrengungen, klimaschädliche Emissionen einzudämmen. Die ehrgeizigen Ziele sollten allerdings noch konsequenter verfolgt werden. Was bereits geschafft ist, wo nachgebessert werden muss und was hoffen lässt, zeigen Grafiken.
Die Menschheit stößt weiterhin zu große Mengen Treibhausgase aus, um die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen. In den kommenden Jahrzehnten könnten eine Million Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht sein – so viele wie seit dem Ende der Dinosaurier nicht mehr. Und Arbeitsgruppen des Sechsten Sachstandsberichts des Weltklimarates IPCC mahnen in all ihren Berichten eindrücklich, dass die Entscheidungsträger der Welt auf dem Klimagipfel umfassenden Klimaschutz ermöglichen müssen. Wieder einmal.
Wie soll man da noch auf eine bessere Welt hoffen? Wie kann man sich motivieren, etwas zu verändern?
Dienstag, 8. November 2022
»WIR KÖNNEN AUCH ANDERS«
Spektrum der Wissenschaft hier von Peggy Freede
Aufruf zum Handeln
Die Politökonomin Maja Göpel macht Mut für den Aufbruch in eine bessere Welt – und schafft damit ein gebremstes Lesevergnügen.
Wir können auch anders
Maja Göpel
Wir können auch anders
Aufbruch in die Welt von morgen
Verlag: Ullstein, Berlin 2022
ISBN: 9783550201615 | Preis: 19,99 €
Krisen, Krieg und Katastrophen erschüttern zunehmend unsere Welt. Während der Regenwald in Brasilien brennt, das Plastik in den Weltmeeren treibt und die Kühe im Schlachthaus verenden, kommt das Klimachaos mit immer größerer Wucht und Geschwindigkeit auf uns zu. Trotzdem fällt es schwer, unser Verhalten zu ändern – obwohl immer deutlicher wird: Wir können nicht so weitermachen wie bisher.
»Wir sind Gefangene eines Systems, von dem wir uns Freiheit versprochen haben und aus dem wir jetzt den Ausgang nicht mehr finden«, schreibt die Politökonomin Maja Göpel. Die gefragte Rednerin landete vor zwei Jahren mit ihrem ersten Buch (»Unsere Welt neu denken«) einen Bestseller. Es ging darum, Alternativen für ein nachhaltigeres Leben zu entwickeln. Das aktuelle Werk beschäftigt sich mit der Frage, wie wir es schaffen, nötige Veränderungen anzukurbeln.
Es genüge nämlich nicht, die Welt neu zu denken. Vielmehr komme es darauf an, uns auf den Weg zu machen. An Visionen für den Aufbruch in die Welt von morgen mangle es dabei nicht. Was fehlt, sei die Überzeugung, dass wir diese Ideen umsetzen können. Auch fehle der Mut, an den Strukturen unseres Systems zu drehen, und das Vertrauen, die ersten Schritte zu wagen.





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