Dienstag, 19. Oktober 2021

Alle Menschen werden Bürger

Die Zeit hier von , Auszüge in blau

Sebastian Kurz ist abgetreten, die Union in der Krise: Ist das Bürgerliche am Ende? Nein, aber vielleicht kann man es unseriösen Machtpolitikern nun entreißen.

Für immer verloren

Süddeutsche Zeitung hier Kommentar von Tina Baier

Hoffen, dass es mit dem Aussterben von Tieren und Pflanzen nicht so schlimm kommt? Erst reagieren, wenn die Konsequenzen am eigenen Leib spürbar sind? Den Fehler kennt man aus der Klimakrise. Doch beim Artensterben hätte er weit gravierendere Folgen.

Jedes Eichhörnchen, jeder Igel und jeder Zugvogel kennt das Prinzip der Vorsorge: Wer jetzt im Herbst keine Vorräte anlegt, sich keine Speckschicht anfrisst oder nicht rechtzeitig in wärmere Gefilde aufbricht, bekommt im Winter ein Problem.

Menschen, denen es in der Gegenwart gut geht, tun sich dagegen erstaunlich schwer damit vorzusorgen. Vor allem dann, wenn das irgendwie mit Einschränkungen oder gar Verzicht verbunden wäre. Das war beim Klimawandel so, bei dem noch vor zwanzig Jahren kaum jemand Handlungsbedarf sah. Damals konnte oder wollte man sich nicht ausmalen, was die Erwärmung der Erde anrichten würde. Jetzt wiederholt sich das Ganze beim weltweiten Artensterben. Es ist zum Verzweifeln.

Auf der Weltnaturkonferenz im chinesischen wurde in den vergangenen Tagen immer wieder betont, wie wichtig es wäre, den Schwund von Tieren und Pflanzen innerhalb der kommenden zehn Jahre wenigstens zu bremsen. Ob die Appelle etwas nützen, ist fraglich: Noch hat das weltweite Artensterben auf die meisten Menschen keine Auswirkungen.

Homo sapiens? Der Mensch überfischt die Meere, betoniert das Land und überdüngt den Boden

Die Fehler, die schon beim Klimawandel gemacht wurden - hoffen, dass es vielleicht doch nicht so schlimm kommt, und erst reagieren, wenn die Konsequenzen am eigenen Leib spürbar sind -, dürfen sich beim Artensterben auf keinen Fall wiederholen. Wenn nämlich der Punkt erreicht ist, an dem sich der Schwund von Tieren und Pflanzen derart drastisch bemerkbar macht wie der Klimawandel vor wenigen Monaten durch die Hochwasserkatastrophe in Deutschland, ist es definitiv zu spät.

Zwischen beiden Krisen gibt es einen Unterschied: Der Klimawandel lässt sich in gewisser Weise rückgängig machen, das Artensterben nicht. Während die Konzentration von Kohlendioxid in der Atmosphäre wieder sinken könnte, wenn nichts mehr nachkommt, gilt beim Artensterben: Jedes Tier und jede Pflanze, die verschwindet, ist für immer verloren.

Eine Million von geschätzt etwa acht Millionen Tier- und Pflanzenarten sind vom Aussterben bedroht, und zwar nicht in ferner Zukunft, sondern viele schon in den kommenden Jahrzehnten. Und die Ursachen sind bekannt, alle haben mit dem Menschen zu tun: Die Spezies Homo sapiens überfischt die Meere und betoniert das Land zu. Sie überdüngt die Böden, belastet sie mit Pestiziden und vermüllt den Planeten mit Plastik, das sich sogar noch in den tiefsten Tiefen und höchsten Höhen nachweisen lässt. Trotzdem glauben viele immer noch, dass das alles sie selbst kaum angehe.

Ein fataler Irrtum. Den meisten Menschen, vor allem in den Industrienationen, ist offensichtlich nicht mehr bewusst, wie sehr sie von einer funktionierenden Natur abhängen. Von anderen Spezies, Tieren wie Pflanzen, die mit ihnen auf der Erde leben. Man sollte sich das schleunigst wieder klarmachen, denn der Artenschwund gefährdet Grundbedürfnisse: essen, trinken, atmen.

Weniger Artenschutz bedeutet: mehr Missernten, mehr Pandemien

Beispiel Ernährung: 75 Prozent aller Pflanzen, die Menschen essen, müssen von Tieren bestäubt werden. Die meisten Bestäuber sind Insekten, deren Schwund auch in Deutschland längst wissenschaftlich belegt ist. Auch dass es irgendwann keine Fische mehr gibt, wenn ständig mehr von ihnen aus den Meeren herausgeholt werden als nachwachsen können, ist nur logisch.

Zugegeben: Das meiste darüber, wie die Menschen von der Vielfalt anderer Arten abhängen, ist so komplex, dass es zum Teil auch noch nicht ganz verstanden ist. Dass das Artensterben weniger ernst genommen wird als der Klimawandel, hat auch damit zu tun, dass die Kausalitäten weniger anschaulich und eindeutig sind. Zudem gibt es anders als für die Erderwärmung nicht nur eine Ursache - Treibhausgase -, sondern viele verschiedene.

Klar ist aber, dass Ökosysteme wie zum Beispiel ein Wald (der Sauerstoff zum Atmen produziert) oder ein Boden (der Wasser filtert und reinigt, sodass man es trinken kann) umso stabiler sind, also umso zuverlässiger arbeiten, je mehr verschiedene Tiere und Pflanzen darin leben. Wenn Arten aus solchen funktionierenden Systemen wegfallen, breiten sich oft Schädlinge und Krankheitserreger aus. Für den Menschen bedeutet das: Die Gefahr von Missernten und Pandemien steigt.

Es braucht mehr Schutzgebiete - die Natur muss sich ausruhen können

Es ist aber gar nicht nötig, jedes Detail zu verstehen, um etwas gegen den Schwund unternehmen zu können. Man weiß auch so ziemlich genau, was zu tun wäre. Der Entwurf für ein neues Abkommen, das auf dem zweiten Teil der Weltnaturkonferenz im kommenden Frühjahr in Kunming unterzeichnet werden soll, ist gar nicht so schlecht: den Einsatz von Dünger halbieren, den von Pestiziden um zwei Drittel senken und die Plastikvermüllung stoppen. Vor allem aber: 30 Prozent des Festlandes und der Meere unter Schutz stellen. 
Es ist sogar ziemlich genau bekannt, wo genau diese Schutzgebiete liegen müssten, damit sie den größtmöglichen Effekt haben. Die Ausrede, man müsse erst noch mehr Wissen ansammeln, gilt nicht.

Mehr Schutzgebiete wären ein guter Anfang, weil Tiere und Pflanzen dort Rückzugsorte hätten, in denen sie sich vom Menschen ausruhen, unbehelligt ihren Nachwuchs großziehen und sich wieder vermehren könnten. Dafür braucht es allerdings Schutzgebiete, die den Namen auch verdienen. In Deutschland sind schon jetzt 45 Prozent von Nord- und Ostsee unter Schutz gestellt. Klingt gut, ist es aber nicht: In mehr als der Hälfte darf absurderweise ganz legal und in großem Stil gefischt und nach Öl gebohrt werden.

Mit derart faulen Tricks hat man gegen das Artensterben keine Chance. Wer es bekämpfen will, muss als Erstes damit aufhören, die Gefahr zu unterschätzen. Und dann akzeptieren: Ohne Verzicht in der Gegenwart wird sich der Schwund von Tieren und Pflanzen nicht stoppen lassen. Es würde sich lohnen.

Rede des Papst Franziskus

Das haben die Klima-Kämpfer aus dem Altdorfer Wald entdeckt:

"Papst Franziskus hat offiziell und explizit im Namen Gottes gesagt, dass aufgehört werden soll Wälder zu zerstören. Kann das jemand den Verantwortlichen von der Basilika Weingarten mal verklickern? "

hier geht`s zur ganzen Botschaft

Auszüge aus der Rede:

"Ich bitte alle großen pharmazeutischen Laboratorien, die Patente freizugeben. Machen Sie eine Geste der Menschlichkeit und erlauben Sie jedem Land, jedem Volk, jedem Menschen, Zugang zu den Impfstoffen zu haben. Es gibt Länder, in denen nur drei oder vier Prozent der Einwohner geimpft sind.
Im Namen Gottes bitte ich Finanzgruppen und internationale Kreditinstitutionen, armen Ländern zu erlauben, "die Grundbedürfnisse ihres Volkes" zu sichern und jene Schulden zu erlassen, die so oft gegen die Interessen derselben Völker kontraktioniert werden.

Im Namen Gottes bitte ich die großen Rohstoffindustrien -- Bergbau, Öl, Forstwirtschaft, Immobilien, Agrarindustrie -- damit aufzuhören, Wälder, Feuchtgebiete und Berge zu zerstören, die Verschmutzung von Flüssen und Meeren zu stoppen, damit aufzuhören, Lebensmittel und Menschen zu vergiften.

Im Namen Gottes bitte ich die großen Lebensmittelkonzerne, damit aufzuhören, monopolistische Produktions- und Vertriebssysteme aufzuzwingen, die die Preise aufblähen und den Hungrigen am Ende Brot vorenthalten.

Im Namen Gottes bitte ich die Waffenhersteller und -händler, ihre Aktivitäten vollständig einzustellen, denn sie schüren Gewalt und Krieg, sie tragen zu jenen schrecklichen geopolitischen Spielen bei, die Millionen von Vertriebenen und Millionen Von Toten kosten.

Im Namen Gottes fordere ich die Technologiegiganten auf, damit aufzuhören, die menschliche Schwäche, die Verletzlichkeit der Menschen, um des Profits willen auszunutzen, ohne sich um die Verbreitung von Hassreden, Grooming, Fake News, Verschwörungstheorien und politischer Manipulation zu kümmern.

Im Namen Gottes bitte ich die Telekommunikationsgiganten, den Zugang zu Bildungsmaterial und die Konnektivität für Lehrer über das Internet zu erleichtern, damit arme Kinder auch unter Quarantäne unterrichtet werden können.

Im Namen Gottes bitte ich die Medien, die Logik der Postfaktik, des desinformation, der Diffamierung, der Verleumdung und der ungesunden Anziehung zu Schmutz und Skandalen zu beenden und zur menschlichen Brüderlichkeit und Empathie mit denen beizutragen, die am tiefsten geschädigt sind.

Im Namen Gottes rufe ich die mächtigen Länder auf, Aggressionen, Blockaden und einseitige Sanktionen gegen jedes Land irgendwo auf der Erde zu stoppen. Nein zum Neokolonialismus. Konflikte müssen in multilateralen Foren wie den Vereinten Nationen gelöst werden. Wir haben bereits gesehen, wie einseitige Interventionen, Invasionen und Besetzungen enden; auch wenn sie durch edle Motive und schöne Worte gerechtfertigt sind.

Dieses System mit seiner unerbittlichen Logik des Profits entweicht jeglicher menschlicher Kontrolle. Es ist Zeit, die Lokomotive zu verlangsamen, eine außer Kontrolle geratene Lokomotive rast auf den Abgrund zu. Es ist noch Zeit.

Gemeinsam mit den Armen der Erde möchte ich die Regierungen im Allgemeinen, die Politiker aller Parteien bitten, ihr Volk zu vertreten und für das Gemeinwohl zu arbeiten. Ich möchte sie um den Mut bitten, auf ihr eigenes Volk zu schauen, den Menschen in die Augen zu schauen, und um den Mut zu wissen, dass das Wohl eines Volkes viel mehr ist als ein Konsens zwischen den Parteien (vgl. Evangelii gaudium, 218). Lasst sie aufhören, ausschließlich auf die wirtschaftlichen Eliten zu hören, die so oft oberflächliche Ideologien ausspucken, die die wahren Dilemmata der Menschheit ignorieren. Mögen sie Diener des Volkes sein, das Land, Arbeit, Wohnraum und gutes Leben fordert. "

Aktionen gegen die Klimabremser-Lobby


 Parents for Future und Lobby Control zeigen beim Klimastreik am 22.10. in Berlin 15.000 Rote Klimakarten


Auf dem bundesweiten Klimastreik am 22.10. in Berlin werden „15.000 Rote Klimakarten für 1,5 Grad“ hochgehalten. Auf diese Weise wird gegen die Aktivitäten der Klimabremser-Lobby protestiert, die Klimaschutz-Maßnahmen ausbremsen wollen, um einem immer kleiner werdenden Teil der Wirtschaft Profite auf Kosten unser aller Zukunft zu ermöglichen. Der Streik bildet den Auftakt für dezentrale Aktionen mit den neuen Abgeordneten des Bundestags. Gemeinsam mit ihnen will Parents for Future mehr Transparenz im Verhältnis von Lobby und Politik und echten Klimaschutz statt Klimascheinlösungen fordern.

Vor der Wahl wurde die Rote Klimakarte denjenigen Politiker:innen und Institutionen gezeigt, die auf Kosten des Allgemeinwohls den Klimaschutz ausbremsen - und davon gab es in der letzten Legislatur leider allzu viele. Nicht wenige konnten nun bei der Neuwahl verhindert werden. Dies machte deutlich, dass sich mit Klimaschutz auf der Bremse keine Wahl mehr gewinnen lässt.

Nach der Wahl wird die Klimabremser-Lobby gerade die neuen Abgeordneten des Bundestags ins Visier nehmen und mit Narrativen und Klimascheinlösungen aufwarten, mit denen effektive Klimaschutz-Maßnahmen verhindert werden sollen. Einige Scheinlösungen wie künstlich produzierter Sprit (E-Fuels) für Autos, die das Ende des Verbrennungsmotors hinauszögern, aber in der Herstellung einen sehr hohen Energiebedarf haben, oder neue Gaskraftwerke statt innovativer Speicherkonzepte haben es bereits in das Ergebnispapier der Sondierungsgespräche geschafft.

„Damit wir für unsere Kinder und kommende Generationen die 1,5 Grad-Grenze einhalten, ist in den nächsten Wochen Aufklärung nötig: Welche Klimaschutz-Maßnahmen sind geeignet, welche nicht. Welche Rolle spielen Lobby-Verbände bei der Auswahl und Umsetzung? Es gibt viele tolle (Mitmach-)Lösungen im Klimaschutz wie die Bürgerenergie-Wende, Förderung der Kreislaufwirtschaft oder Prämien für klimafreundliche Mobilität, die aus dem Blick geraten, weil mächtige Lobby-Organisationen Klimascheinlösungen propagieren“, stellt Malte Kleinwort aus dem Team „Rote Klimakarte“ bei Parents for Future fest.

Nina Katzemich, Klima-Campaignerin bei LobbyControl, erklärt: „Die problematische Nähe zwischen Politik und der Lobby der fossilen Industrie, privilegierte Zugänge sowie einseitig besetzte Beratergremien erschweren weiterhin politische Entscheidungen zugunsten des Klimaschutzes. Neben klaren Trennlinien und der ausgewogenen Besetzung von Beratungsgremien ist auch Transparenz über die Lobbyarbeit ein wichtiger Ansatzpunkt. LobbyControl fordert deshalb mit einer Unterschriftenaktion die Koalitionär:innen auf, eine legislative Fußspur für alle Lobby-Einflussnahme auf Gesetzesentwürfe in den Koalitionsvertrag aufzunehmen - ebenso wie die Verpflichtung für Regierungsmitglieder, alle Lobbytreffen öffentlich zu machen“.

Bei unseren Gesprächen mit den neuen Abgeordneten möchten wir über die Forderungen von LobbyControl, die Transparenz-Versprechen von AbgeordnetenWatch, die 276 Abgeordnete abgegeben haben, die vordringlichsten Klimaschutzmaßnahmen und das Problem der Klimascheinlösungen und gefährlichen Narrative sprechen.


● Aktuelle Unterschriftenaktion von LobbyControl: hier

● Klimascheinlösungen: http://www.klimascheinloesungen.de

● Rote Klimakarte: www.roteklimakarte.de

● Transparenzversprechen von Abgeordnetenwatch: hier

Streuobstbau in Bayern: "Was für Australien die Korallenriffe sind, sind für Bayern die Streuobstwiesen"

 München (dpa/lby) - Der Streit zwischen der Staatsregierung und den Umweltverbänden um den Schutz der Streuobstwiesen scheint vorerst beendet: Bis 2035 sollen 600 Millionen Euro in den Erhalt der ökologisch besonders wertvollen Baumbestände fließen. Ziel sei es, bis dahin eine Millionen zusätzliche Obstbäume zu pflanzen sowie Naturschutz und Landwirtschaft besser zusammenzubringen, sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Montag nach einer Sitzung des runden Tischs zum Streuobstwiesenpakt in München.

Streuobstwiesen gehören mit rund 5000 Tier- und Pflanzenarten zu den artenreichsten Lebensräumen in Mitteleuropa. "Was für Australien die Korallenriffe sind, sind für Bayern die Streuobstwiesen", sagte Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler). Viele seltene und gefährdete Arten können nur noch hier überleben. Zugleich bildet der Streuobstanbau mit mehr als 2000 Obstsorten eine Vielfalt ab, die ansonsten verloren zu gehen droht.

Der Konflikt um den Erhalt der Streuobstwiesen geht zurück auf die Umsetzung des Artenschutz-Volksbegehrens "Rettet die Bienen". Aus Sicht von Landesbund für Vogelschutz (LBV) und Bund Naturschutz hatte die Staatsregierung den Biotopschutz für Streuobstwiesen aufgeweicht und in der Folge Popularklage vor dem Bayerischen Verfassungsgericht eingereicht. Am Ende sei es wohl auch dem Druck durch die Klage geschuldet, dass es nun einen zusätzlichen Pakt gebe, sagte Richard Mergner vom bayerischen Bund Naturschutz.

Nach Angaben von LBV-Chef Norbert Schäffer werde die Klage nun ruhen. Er kündigte aber auch an, dass die Umweltverbände genau überprüfen würden, dass der Pakt auch umgesetzt werde. "Wir werden die Bäume zählen", sagte Schäffer, gab sich aber optimistisch: "Wir gehen fest davon aus, dass die Gelder und das Personal zur Verfügung gestellt werden und wir die Trendwende erzielen können."

Söder betonte, dass Streuobstwiesen aus wirtschaftlichen Gründen eine hohe Bedeutung für Bayern hätten, weil durch sie jährlich etwa 50 Millionen Euro Umsatz generiert werde. Zugleich seien sie ein kulturelles Erbe und wichtig für den Artenschutz.

50 Prozent des Geldes kommen laut Glauber aus Bayern, die andere Hälfte stamme aus Bundes- und Europamitteln. In Bayern gebe es derzeit noch rund 5 bis 6 Millionen Bäume auf Streuobstwiesen - viele seien jedoch so alt, dass sie bald verloren gingen. Durch die Neuanpflanzungen sollten es am Ende neue Streuobstwiesen in der Größe von 17.000 Fußballfeldern werden.

Wie schon bei der Umsetzung des "Rettet die Bienen"-Volksbegehrens hatte auch beim runden Tisch für das Streuobst der ehemalige Landtagspräsident Alois Glück (CSU) die Moderation übernommen. Er selbst nannte die Vereinbarung einen "Miteinanderpakt", der weit über den Erhalt alter Bestände hinausgehe. Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber (CSU) sprach von einem Pakt, von dem gerade auch die nachfolgenden Generationen profitieren würden.

Seit 1965 sind rund 70 Prozent der Streuobstbestände in Bayern verloren gegangen. Es wird von einem jährlichen Verlust von 100.000 Bäumen ausgegangen. Zum Schutz der Bestände sieht der Pakt auch ein bayernweites Monitoring, spezielle Förderungen für die Flächen sowie die zur Bewirtschaftung notwendigen Maschinen und Anlagen vor.

© dpa-infocom, dpa:211018-99-638448/3

Montag, 18. Oktober 2021

UN-Unterhändler für globalen Naturschutz bewertet Weltnaturkonferenz positiv

 Riff-Reporter  hier

„Die Zutaten für einen Paris-Moment liegen auf dem Tisch“ – Interview mit Basile van Havre über die Aussichten auf ein starkes Naturschutzabkommen 

Wie Dänemark zu einem Labor der Klimawende wurde

Süddeutsche Zeitung  hier von Michael Bauchmüller

KlimaschutzIn Dänemark arbeiten Ingenieure mit Hochdruck an Lösungen für eine klimafreundliche Zukunft. Alles scheint dort leichter zu gehen, mit weniger Widerständen. Warum bloß?

Das Werk von Philip Loldrup Fosbøl entsteht unter einer Skipiste und nicht weit von einer riesigen Müllhalde, aber das spielt eigentlich keine Rolle. "Das hier ist die Chance unseres Lebens", sagt Fosbøl. "Sie kann einen Unterschied machen für unsere Gesellschaft, für Europa, die ganze Welt."
Ihn selbst motiviere es, wenn er bei der Arbeit an seine drei Kinder denke.
Willkommen in Dänemark, einer Art Großlabor auf dem Weg zur Klimaneutralität.

Die ersten Windparks zur See entstanden hier, nirgends hängen so viele Haushalte an erneuerbarer Fernwärme, Städteplaner pilgern in Scharen nach Kopenhagen, um sich mal eine fahrradgerechte Metropole anzuschauen. Und dann ist da noch dieses Kraftwerk, das 2017 nach einem Architekturwettbewerb in Betrieb ging: Amager Bakke. Mit seiner Fassade aus Stahl und Glas sieht es aus, als wäre es einem Designprospekt entsprungen. Auf dem lang gezogenen, schrägen Dach steht ein Skilift, ein Wanderweg führt hinauf. ....

. Seine Mission: Er will an das Kohlendioxid, das zusammen mit dem Wasserdampf aus dem Schornstein des Kraftwerks entfleucht. Die Anlage dafür ist nicht groß, sie soll ja auch erst einmal zeigen, wie es gehen soll. Zwei 20 Meter hohe schmale Tanks braucht Fosbøl dafür. Im ersten sind Wasser und Chemie, sie soll das Kohlendioxid binden - in einer Art Sprudelwasser, sagt Fosbøl. "Trinken sollte man das aber nicht." Im zweiten Tank wird das Wasser erhitzt und so das Kohlendioxid abgeschieden. Das wiederum lasse sich unterirdisch lagern - oder chemisch weiterverwenden. Etwa indem man es mit Wasserstoff verbindet. Dann entsteht daraus Methan: Erdgas. "So schließt sich ein Kreis", sagt der Chemiker. An der Sache mit dem Wasserstoff arbeiten sie gerade gut 15 Kilometer südwestlich, in Avedøre......

In Deutschland scheitern viele Projekte am öffentlichen Widerstand

"Natürlich sind wir hier Pioniere", sagt Ulrik Stridbæk vom dänischen Energiekonzern Ørsted. "Aber uns ist irgendwann klargeworden, dass wir nicht weiterkommen, wenn wir nichts ändern." Die Idee mit dem Elektrolyseur hatte ein kleines Team im Unternehmen, jetzt entsteht auch hier das Große in klein. Bis 2030 wollen sie in Avedøre so viel Wasserstoff herstellen, dass sich, wenn daraus grünes Kerosin würde, der Bedarf des Kopenhagener Flughafens zu einem Drittel decken ließe. "Wir lernen hier gerade viel, was wir später für die größere Anlage brauchen", sagt Stridbæk.

Erforscht wird all das auch in Deutschland. Es gibt Windräder, Wasserstoffprojekte und seit vielen Jahren auch Forschung rund um die Speicherung von Kohlendioxid. Doch größere Projekte scheiterten am öffentlichen Widerstand, die CO₂-Speicherung wurde irgendwann faktisch verboten, und der Ausbau der Windkraft dümpelt seit Jahren dahin. Was läuft anders in Dänemark? "Wir glauben, dass uns das alles einen Wettbewerbsvorteil bringt", sagt Lars Sandahl Sørensen, Chef des dänischen Industrieverbands DI. In Dänemark habe die Industrie selbst für höhere Klimaziele geworben: Anders als Deutschland will Dänemark bis 2030 seine Emissionen schon um 70 Prozent unter den Wert von 1990 drücken, nicht um 65 Prozent. "Wir sind nicht naiv, die Kosten werden riesig sein", sagt Sørensen. "Aber unsere Analyse ist: Es gibt kein Zurück."

Hinter dieser Analyse steht in Dänemark eine große Mehrheit. Erst kürzlich verabschiedete das Parlament neue, scharfe Klimaziele für die Landwirtschaft, für Dänemark eine sensible Branche - dennoch stand eine breite Mehrheit dahinter. Auch Widerstand gegen Windräder gibt es bislang kaum. Veränderung sei eine Frage des Vertrauens, sagt Sørensen. "Und Vertrauen entsteht durch Transparenz." Was sich in einem kleinen Land wie Dänemark freilich leichter erreichen lässt, und mit einer Industrie, die nicht annähernd so stark auf Stahl, Chemie und Verbrennungsmotoren gebaut ist wie die deutsche. Aber hängt Dänemark den großen Nachbarn beim Klimaschutz am Ende ab?

Auf einer Energieinsel in der Nordsee soll Strom in Wasserstoff umgewandelt werden

In der Nordsee will ein halb staatliches, halb privates Konsortium an die 30 Milliarden Euro in die Hand nehmen, um eine künstliche Energieinsel zu errichten, fast 100 Kilometer vom Festland entfernt. Rundherum sollen Windparks so viel Elektrizität erzeugen wie zehn Atomkraftwerke. Der Strom lässt sich von dort weiterverteilen, auch nach Deutschland, oder soll gleich auf der Insel zu Wasserstoff umgewandelt werden. Schiffe können dort anlegen und frischen Wasserstoff tanken. ....

Aufzeichnung vom Klimarat Stadt Ravensburg

Der Kommunikationsstil ist ganz gut, vorbildlich sozusagen.

Was mir jedoch auffällt, ist die Diskrepanz zwischen der Aufzeichnung und der Berichterstattung in der Schwäbischen Zeitung (hier).


Oben ist nur ein Bild, hier ist der Link:  https://rauchundspiegel.de/klimarat/


OB Daniel Rapp: 

"Ich möchte noch einmal in Erinnerung rufen, was ist der Hintergrund unserer heutigen Zusammenkunft. Jeder erinnert sich noch an unsere Arbeit in der Klimakommission, und am Ende stand der Klimakonsens. Mit verschiedenen Zielen aber auch mit Maßnahmen.
Und eine sehr wichtige Maßnahme war damals - und ich kann mich noch gut erinnern dass wir da viel drüber diskutiert haben -dass wir eine unabhängige Begleitung und auch natürlich Kontrolle brauchen in diesem Prozess. Wir haben lange darüber gesprochen: Wie könnte eine solche Kommission oder ein solcher Beirat aussehen. Wir hatten dann einen Konsens

Dass wir gesagt haben: es müssen Spezialisten sein, Fachleute aus den verschiedenen Bereichen der Klimapolitik, des Klimaschutzes - sowohl Mobilität, Gebäude, Stadtentwicklung ….und es soll eben kein politischer Beirat sein, sondern ein Expertengremium das unabhängig ist - nicht weisungsabhängig von der Verwaltung. 

Wir haben uns auf den Weg gemacht und haben verschiedene Persönlichkeiten angesprochen und auch gewinnen können hier mitzumachen….. Experten aus verschiedenen Bereichen und auch Leute nicht nur aus Ravensburg, die diesen Prozess beraten und begleiten.

 

Uns war es wichtig dass sie nicht nur die Sachen sehen, wo wir denken, wir machen da schon ganz tolle Sachen,  sondern dass sie natürlich auch die Sachen sehen wo es Handlungsbedarf gibt und wo wir besser werden müssen. Und da haben wir jede Menge Stellen in unserer Stadt wo wir noch was zu tun haben….."


Die Fachleute:
leider fehlt die Beschreibung von 
Udo Becker  - Verkehrswissenschaften, Verkehrsökologie







Ab ca.1 Stunde und 25 Minuten Thema Klimawirkungsprüfung, was auch überörtlich interessant ist.

"Das kennen wir aus vielen Städten und auch die Landesregierung hat das Thema angeteasert, dass man bei jedem Beschluss überlegen soll und transparent machen soll, welche Auswirkungen hat das. Wir hatten eine ziemlich lange Diskussion zu dem Thema Klimavorbehalt, wie weit soll das aufgenommen werden, aber es gab einen Beschluss im GR - der GR hat diesen Klimakonsens 1 stimmig beschlossen, aber die konkreten Sachbeschlüsse, die stehen jetzt eben zum großen Teil noch aus. Es gab da einen Konsens im GR dass wir so eine Klimawirksamkeitsprüfung machen wollen"


Aufzeichnung Sondierungsergebnis Ampel - Europe Calling Webinar

 Hier geht`s zur Aufzeichnung  

Sondierungsergebnis Ampel - Einladung zum Europe Calling Webinar 

Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Interessierte,

soeben wurden die Ergebnisse der Sondierungen zwischen SPD, Bündnis90/Die Grünen und FDP präsentiert. In den letzten zwei Wochen habe ich daran als Mitglied der Sondierungsgruppe mitgearbeitet. Nur knapp drei Wochen nach der Bundestagwahl empfehlen die drei Parteien ihren Gremien die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen, die schon nächste Woche starten könnten.

Doch was steht genau drin im Sondierungspapier und welche Diskussionen stehen dahinter? Was bedeutet dieses Papier für die Koalitionsverhandlungen?

Schon heute Abend möchte ich Ihnen und Euch das Papier vorstellen und zur Diskussion stellen. Nach Wochen der vertraulichen Gespräche ist jetzt die Zeit der öffentlichen Debatte.


Mit europäischen grünen Grüßen,

Sven Giegold

Plätze zum Platzen – Aufruf zur Fotoaktion

 



Die gemeinsame Fotoaktion zum Thema “
Bodenschutz statt Betonschmutz” am Weltbodentags 2020 war ein voller Erfolg. Um auch dieses Jahr auf die enorme Wichtigkeit unverbauter Böden hinzuweisen und ihre elementare Wichtigkeit zur Vorbeugung von Überschwemmungen und Hochwasser hinzuweisen, rufen wir gemeinsam mit dem BUND Rheinland-Pfalz wieder zur Fotoaktion auf. 

Druckt euch bitte ein A4-Zettel (wenn möglich auch größer) mit dem Motto aus und schickt eure Bilder von versiegelten Plätzen bis zum 1. Dezember an info@lumbricus.world. Bitte mit Angabe des Orts und den Namen der zu sehenden Personen. Gruppenfotos oder Fotos ohne Personen sind ebenfalls erlaubt.Anlässlich des Weltbodentags am 5. Dezember könnt ihr alle eure Bilder auf diesem Blog und der Homepage des BUND Rheinland-Pfalz finden.  hier

STRATEGIEN GEGEN DEN FLÄCHENVERBRAUCH

lumbricus.world – Blog zu nachhaltiger Landnutzung   hier

Dieser Artikel gilt natürlich nicht für den engeren Bodenseeraum - da quillt alles aus den Nähten.
Aber schon im weiteren Hinterland fängt es an, wenn man mal an die schönen alten Städtchen dort denkt, viele alte Häuser stehen leer. Daher ist dieser Ansatz ganz sicher auch bei uns denkenswert.


Wanfrieds Wohnwerber

Ein junger, engagierter Bürgermeister mit Verkaufstalent, ein visionärer Innenarchitekt, ein paar talentierte, ehemalige Studienkollegen und eine überschaubare Ortsgröße, das war die richtige Mischung zur Rettung Wanfrieds vor dem Verfall.

Die östlichste Stadt Hessens war früher der letzte schiffbare Ort an der Werra und hatte das sogenannte Stapelrecht inne. Dies erlaubte den Wanfrieder Bürgern den Erstzugriff auf Waren und den Weiterhandel ins Umland. In dieser Zeit entstanden in Wanfried viele, beeindruckende Fachwerkhäuser und der Ort erlebte seine Blütezeit. Durch etwas Glück überlebten diese Häuser beide Weltkriege und die innerdeutsche Grenze entlang der Werra. Der demographische Wandel macht ihnen jedoch zunehmend zu schaffen. Seit den 70ern verlor Wanfried stetig Bevölkerung, insbesondere die Jungen verließen den Ort und ließen die Fachwerkhäuser unbewohnt zurück. ......

Sonntag, 17. Oktober 2021

Radverkehrsstrategie Baden-Württemberg (RadSTRATEGIE) 2016-2025

 

hier zum Runterladen

Die Radverkehrsstrategie Baden-Württemberg (RadSTRATEGIE) ist die konzeptionelle und strategische Grundlage für die Radverkehrsförderung in Baden-Württemberg bis zum Jahr 2025. Mit der RadSTRATEGIE wird der Weg aufgezeigt, wie Baden-Württemberg durch systematische Radverkehrsförderung zu einem fahrradfreundlichen Land werden kann.




Ergänzung der GAR BW (Kommunalpolitische Vereinigung)

Radfahren bedeutet Lebensqualität. Es werden keine Emissionen verbraucht. Wir kommen innerorts meist schneller voran als mit dem Auto. Die Bewegung hält fit und wir können einfacher für einen Plausch anhalten. Das Fahrrad ist längst nicht mehr nur Freizeitbeschäftigung, sondern hat sich als zentrales Verkehrsmittel auch im Pendlerverkehr etabliert.

Dementsprechend attraktiv müssen die Rahmenbedingungen sein. Hermino Katzenstein, MdL, Sprecher für Fuß- und Radverkehr stellt die vier Säulen der Radpolitik in Baden-Württemberg vor: Radverkehrsstrategie, Radkultur, Landesradnetz, Radschnellwege.

Zum Video von Hermino Katzenstein


Unser bisheriges Engagement reicht nicht aus!

Verein zur Förderung der Gemeinwohl-Ökonomie, 
GWÖ Regionalgruppe Bodensee-Oberschwaben hier

Hier: Vernetzung und Kooperation zwischen Gemeinderät*innen, Kreisrät*innen, Mitglieder der Regionalverbände aus verschiedenen Städten und Regionen sowie Aktiven der GWÖ mit dem Ziel einen Beitrag für den notwendigen sozial-ökologischen Umbau (Transformation) unserer Gesellschaft und Wirtschaft  leisten. 

Thema heute: Unser bisheriges Engagement reicht nicht aus!
- das Angebot der Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ) für die Transformation zur Nachhaltigkeit

Was meinen wir damit: Unser bisheriges Engagement reicht nicht aus?

April 2021: Das Bundesverfassungsgericht erklärt die 1,5-Grad-Grenze des Pariser Klima-Abkommens mit seinem Urteil für verfassungsrechtlich verbindlich. 

Juni 2021: GWÖ Bürger*innendialog Friedrichshafen

Juli 2021: Flutkatastrophe in Deutschland

August 2021: Weltklimarat (IPCC) veröffentlicht neuen Bericht

September 2021: Bundestagswahl - Wahlprüfsteine

Oktober 2021: GWÖ Bürger*innendialog Konstanz, GWÖ auf der LGS Überlingen, Filmvorführung "Hinterm Deich wird alles gut" Friedrichshafen, Artikel über die GWÖ am See im Jahrbuch 2020 des Bodenseekreises "Leben am See 

Haben Sie das Gefühl, dass nun ein Ruck durch unsere Gesellschaft und Wirtschaft geht und wir gemeinsam, konstruktiv die Herausforderung glaubhaft anpacken? Haben die Angebote vor Ort zufriedenstellende Resonanz erfahren? Was haben wir hier vor Ort angepackt und erreicht?


Das Angebot der GWÖ: eine ethische Wirtschaftsordnung - ein ganzheitlicher Ansatz

Wir sind der Überzeugung, dass Kommunen für die notwendige Transformation eine entscheidende Rolle spielen. Kommunen können für den "Ruck in der Gesellschaft" beitragen, indem sie zeigen, dass wir handeln können und dass es nicht um Verzicht geht, sondern darum, unsere Lebensgrundlagen zu erhalten und unsere Lebensqualität zu steigern! Die GWÖ bietet dafür den Entwurf einer ethischen Wirtschaftsordnung und die notwendigen "Werkzeuge" an.

Für unser nächstes Online-Treffen möchten wir konkrete Beispiele und entsprechende Projekte sammeln, Ihnen vorstellen und Ihnen Mut machen. Wir möchten zeigen, dass wir das 1,5 Grad-Ziel noch erreichen können und wollen. Wir werden dafür alles Menschenmögliche unternehmen, damit unsere Kinder, Enkel und die nachfolgenden Generationen noch eine Chance auf eine lebenswerte Umwelt haben.

Bitte teilen Sie uns gerne entsprechende Beispiele und Projekte - die Sie kennen - mit, Kontaktdaten s.u.

Wir laden Sie zusammen mit anderen Mandatsträger*innen aus Baden-Württemberg zum Thema "Unser bisheriges Engagement reicht nicht aus,  das Angebot der Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ) für die Transformation" zum Austausch ein am

Mittwoch, 20.10.2021 um 19:00 Uhr, online (10 min Impuls, 45 min Fragen und Diskussion).

 

Mit herzlichen Grüßen

Kajo Aicher und Thomas Henne

mail: bodensee-oberschwaben@ecogood.org

Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ) ganz kurz erklärt:

Die GWÖ hat die Etablierung einer ethischen, ökologisch nachhaltigen und sozial gerechten, globalen Wirtschaftsordnung zum Ziel. Ihr liegt ein ganzheitlicher und wertebasierter Ansatz zugrunde. Die Werte sind: Menschenwürde, Solidarität und Gerechtigkeit, ökologische Nachhaltigkeit sowie Mitbestimmung und Transparenz. Das Wohl von Menschen und Umwelt (Gemeinwohl), also ein gutes Leben für alle, wird zum obersten Ziel des Wirtschaftens. Die zugrundeliegende Idee wird in diesem Film kurz erklärt.

Samstag, 16. Oktober 2021

Spiegel Klimabericht 15.10.21

 

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