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Mittwoch, 3. Mai 2023

Film „Von Menschen, die auf Bäume steigen“ fand großen Zuspruch

Bündnis 90/ Die Grünen - Kreisverband Sigmaringen  hier Bad Saulgau, 28.04.2023

Die sehr gut besuchte Vorführung des Dokumentarfilmes mit anschliessendem Gespräch in Anwesenheit der Protagonist:innen des Films, sowie Aktivisti aus und um den Altdorfer Wald, der in Kooperation mit der Evangelischen Erwachsenenbildung, dem Klimateam der DAV Sektion Bad Saulgau und dem Kreisverband der Bündnis90/Die Grünen Sigmaringen in Bad Saulgau am 28.04.2023 gezeigt wurde, fand großen Zuspruch.

Freitag, 17. Juni 2022

Solaroffensive für die Energiewende

Was für Konstanz gilt, gilt auch für uns! Die Solarmodule müssen auf alle Dächer!

Wochenblatt   hier

Neuer Schub soll Fortschritte bringen       

 Landkreis Konstanz. Landkreis, Industrie- und Handelskammer (IHK), Handwerkskammer (HWK) und der Badische Landwirtschaftliche Haupt­verband (BLHV) rufen zum Ausbau von Photovoltaikanlagen auf den Dach­flächen im Landkreis auf.

In zwei gemeinsamen Schreiben rufen Landrat Zeno Danner, die Präsiden­ten von IHK und HWK, Thomas Conrady und Werner Rottler, sowie die KreisvorständeKonstanz und Stockach des BLHV, Stefan Leichenauer und Andreas Deyer, zur verstärkten Nutzung aller Dachflächen im Landkreis für die Energiegewinnung durch Photovoltaik auf. „Eine der größten Herausfor­derungen unserer Zeit ist die Sicherstellung einer unabhängigen und nach­haltigen Energieversorgung“, heißt es in den Schreiben und weiter:

„Wir müssen die Energiewende beschleunigen, und das geht nur, wenn alle aktiv werden.“

Mittwoch, 23. Februar 2022

2 Presseartikel zum Gerichtsurteil

Auszüge aus dem Wochenblatt  hier  von DANIELA LEBERER

Wegen Protestbanner:
Klimaaktivist wieder vor Gericht

Samuel Bosch stand heute wegen einer Transparentaktion letzten Jahres über der viel befahrenen Schussenstraße vor dem Amtsgericht Ravensburg.Drei Aktivisten spannten damals eine Traverse und hängten daran ein Banner mit der Aufschrift „Wer Straßen sät, wird Stau ernten“ auf.  ....Die verkehrssicher befestigten Banner sollten Bürger über die „Blockadehaltung“ von Ravensburgs Mobilitätspolitik informieren.Kletteraktivist Samuel Bosch geht mit Hoffnung in den Prozess. „Endlich werden die Fakten ans Licht kommen.“ Er bezieht sich mit seiner Aussage auf einzelne Medienhäuser sowie „Falschaussagen der Polizei“, die etwa von gefährlichen Stahlseilen sprach. „Tatsächlich werden Traversen im Klimaaktivismus nie mit Stahlseilen errichtet. In unseren Pressemitteilungen gaben wir sogar die exakten technischen Daten des stattdessen von uns verwendeten besonders baumschonenden und ultraleichten Polypropylenseils an

Dienstag, 8. Februar 2022

Polizei beschlagnahmt Essen

Wochenblatt  hier DAVID PICHLER

Klimaaktivisten beim Containern in Weingarten erwischt

Eine Gruppe der Klimaaktivisten aus dem Altdorfer Wald waren in der Nacht vom Freitag auf Samstag in Weingarten zum Containern unterwegs. Sie haben Lebensmittel aus Containern entwendet. 

Die Aktivisten waren mit einem Auto unterwegs und fuhren mehrere Hinterhöfe von Supermärkten in und um Ravensburg ab. In den Müllcontainern, in denen sie gezielt auf der Suche nach noch genießbaren Lebensmitteln waren, entwendeten sie diese. Damit hatten sich die Aktivisten auf eine Aktion, die am Samstag in Ravensburg stattfinden soll, vorbereitet. Eine ähnliche fand bereits vor zwei Wochen statt (wir berichteten).

Montag, 7. Februar 2022

Weingarten: "Klimaaktivisten und Kirche wollen zusammenarbeiten" - konstruktiver Austausch ist möglich!

 hier ist der Bericht von September 2021

Wochenblatt Weingarten  hier  DAVID PICHLER

Nach Banneraktion an Basilika Weingarten

Nach der umstrittenen Banneraktion an der Basilika Weingarten kam es zu einem Gespräch zwischen den Klimaaktivisten und Vertretern der Kirche. Jetzt soll es sogar zu einer Zusammenarbeit kommen.

Die Aktion sorgte bei der Kirchengemeinde St. Martin Weingarten für Unverständnis. „Ich halte nichts von dieser Aktion, das ist einfach der falsche Ort dafür“ sagte Wolfgang Reck, Vorsitzender der Kirchengemeinde St. Martin Weingarten dem Wochenblatt damals und erstattete Strafanzeige gegen die Aktivisten.

Woher kam die Kehrtwende?

Mittwoch, 19. Mai 2021

"Nach Räumung von Aktivisten: Stimmung ist aufgeheizt"

Ein Artikel im Wochenblatt  hier zu lesen

Eindrücke daraus, die noch ein paar neue Reaktionen aufzeigen (blau sind Auszüge aus dem Artikel):

"Die Meinungen gehen auseinander – auch in der Politik..."

Da ist vom "selbsternannten Feind der Klimaschützer", der CDU Ravensburg" die Rede. Sie hatten sich "per Social Media zu der Besetzung positioniert: „Leider ist mit der Blockade der Schussenstraße am vergangenen Samstag die bisher von Toleranz geprägte Strategie der Stadtverwaltung gegen den regelmäßigen Rechtsbruch sogenannter Klimaaktivisten gescheitert.“ heißt es in dem Beitrag."

Die Grüne Bundestagsabgeordnete Agnieszka Brugger hegt "Sympathien für die Ziele und den legalen Aktionen der jungen Klimaaktivisten. „Allerdings ist für mich bei allem Verständnis eine Grenze überschritten, wenn Personen gefährdet werden.“ ist Brugger überzeugt.".
Das lässt zumindest mich etwas ratlos zurück, welche Personen wurden gefährdet? Höchste Zeit dass auch sie den offenen Brief der Parents4future liest, die so einiges an "Gesagtem" richtig einordnen und gerade biegen!

Und die  SPD Politikerin Heike Engelhardt hat nach eigenem Bekunden sogar "Verständnis für Klimaschützer, die auf ihr Ziele aufmerksam machen wollen: „Es ist das Recht und die Aufgabe der jungen Generation, den Älteren und der Politik den Spiegel vorzuhalten.“
Das fände ich jetzt ausgesprochen großzügig von ihr, wenn nicht sofort die heftigste  Kriminalisierung auf den Fuß folgen würde: "Auch sie macht darauf aufmerksam, dass die Versammlung nicht angemeldet und somit nicht rechtmäßig war. ...Die Sprache der Bewegung erinnere sie an die Zeiten der RAF (Roten Armee Fraktion), einer linksterroristischen Organisation. „Dass die Aktivisten mittlerweile mit falschen Fakten argumentieren, Wahrheiten bewusst oder unbewusst ignorieren und verbal aufrüsten, gefällt mir weniger.“ so Engelhardt. Sie spricht des Weiteren von einer zunehmenden Radikalisierung der Aktivisten."

Fr. Engelhardt übertrifft mit ihrem Vergleich  ja selbst die "selbsternannten Feinde der Klimaschützer". 
Ganz ehrlich: mir wird himmelangst bei so viel scheinheiliger Selbstgefälligkeit bei beiden.
Wie kann man denn schon als Lokalpolitiker so abgehoben sein? 
Wenn man das Lebenswichtige nicht vom Nebensächlichen trennen kann, wenn man die Bedeutung des Klimaschutzes heute immer noch nicht richtig einordnen kann, sorry, aber dann gehört man weder in den Bundestag noch in ein Lokalparlament.....

Wie war das nochmal mit der Politikverdrossenheit? 

Freitag, 19. März 2021

Politiker-Taktieren - bisher immer gut durchgekommen damit

"So steht Weingartens Oberbürgermeister Ewald zum Regionalplan"
aus dem Wochenblatt, hier geht`s zum ganzen Artikel


So kann man das nicht einfach abdrucken, das schreit förmlich nach unseren Anmerkungen, selbstverständlich farblich kennbar gemacht


Auszüge aus dem Artikel: 
Nur wenige Themen haben in den letzten Jahren in der regionalen und kommunalen Politik für so viel Diskussionen gesorgt: Der Regionalplan aber hat es in sich.
Jüngst hatten Klimaaktivisten die Besetzung des Altdorfer Waldes erklärt und sich vor Beginn der Amtzeller und Weingartener Gemeinderatsitzungen auf den Dächern mit einem Banner positioniert...
Nicht ganz so begeistert ist der Weingartener Oberbürgermeister Markus Ewald über die Aktion: „Ich bin generell ein Freund der freien Meinungsäußerung – sofern sie im gesetzlichen Rahmen stattfindet. Widerrechtliche Besteigungen von Hausdächern mit möglichen Folgen wie Sachbeschädigung oder Gefahren Dritter gehören hier für mich definitiv nicht dazu.“ sagt er.


Wieder Einer der furchtbar gerne vom eigentlichen Thema ablenken möchte!
Herr Ewald, das Thema Regionalplan heißt: Klimawandel und Flächenfraß in unserem Ländle.
Wie erst nehmen unsere gewählten Politiker diese akuten Probleme? Und vor allem: was tun sie ?Wenigstens spricht er sich für den Altdorfer Wald aus! Aber dann geht`s leider auch schon wieder weiter mit der so ungemein beliebten Vernebelungstaktik: 


"Regionale Aktionsbündnisse und verschiedene Politiker hatten dem Regionalplan „Flächenfraß“ vorgeworfen. Oberbürgermeister Ewald, der auch Vorsitzender des Gemeindeverbandes Mittleres Schussental ist, sieht das ganz anders. In dem neuen überarbeitetenen Entwurf sehe er keinen Flächenfraß sondern überwiegend flächeneinsparende Maßnahmen. Mit verstärktem Geschosswohnungsbau und einer Ansiedlung interkommunaler Gewerbegebiete habe man einen großen Fortschritt erzielt."


In welcher Weise sollten interkommunale Gewerbegebiete zum Flächenschutz beitragen??? Das bedeutet lediglich, dass auch auf der grünen Wiese draußen, ohne Anbiendung an die Ortschaften,  gebaut werden darf. Ohne die ÖPNV-Anbindung des Ortes,  dafür mit umso mehr Parkplätzen. Und wo findet man die flächensparenden Maßnahmen nochmal?


....Wenn man sich weiter über die Flächennutzung unterhält, kommt man hierbei nicht um das Thema „13b“ herum. Im Zuge der BauGB-Novelle 2017 hat der Gesetzgeber den Kommunen mit dem 13b Verfahren ein Werkzeug gegeben, schneller neues Bauland auszuweisen und somit neuen Wohnraum zu schaffen. Weggefallen ist bei den betroffenen Flächen unteranderem die Umweltprüfung. Auch hier kam Kritik von seiten der Klimaschützer und Kommunalpolitiker auf.
Für Oberbürgermeister Ewald treffe diese Kritik auf Weingarten nur kaum zu: „Von den möglichen fünf Flächen sind schlussendlich zwei Flächen übriggeblieben.“ sagt er, weiter sei nicht einmal geklärt welche Form der Bebauung dort zukünftig stattfinden würde.

Schluß damit ! Hört endlich auf mit dieser Verneblungs-, Hinhalte- und Verzögerungstaktik!
Beweist uns durch echtes Handeln ob  ihr euer Amt zurecht inne habt!
Unser größtes Problem ist die aktuelle Unfähigkeit der Politik, die bestehenden Probleme anzugehen und Krisen zu meistern. 

Montag, 1. März 2021

Auch im Wochenblatt gibt es einen Bericht

 Klimaaktivisten besetzen Altdorfer Wald (wochenblatt-news.de)


Sehr erfreulich ist die Aussage aus der jungen SPD (unten),  denn im Regionalverband schlug Herr Zeller mit seiner Truppe stets ganz andere Töne an. Mit großem Erstaunen vernahmen wir in der letzten Sitzung sein Statement, dass sich Klimaschutz wie ein roter Faden durch den  Regionalplan ziehe.....
Möglicherweise trägt nun auch der lesenswerte Bericht zum  Kiesabbau Grenis  von Hr. Bindig zum Umdenken bei? Ist ein mögliches Umdenken auf dieses Thema beschränkt?

Wir würden uns wünschen dass sich die SPD noch vor der Wahl klar zu ihrer Linie bekennt.
Wie wird sie sich zukünftig  im Regionalverband positionieren, wird sie wirklichen Klimaschutz einfordern oder gibt sie sich mit Lippenbekenntnissen zufrieden?

Gedanken dazu macht sich auch der BLOG Sofa in Ostrach  hier

SPD Landtagskandidaten: „Gut, dass sie nicht locker lassen“

Im Gespräch mit dem WOCHENBLATT zeigt sich der SPD Zweitkandidat für die Landtagswahl, Antonio Hertlein durchaus positiv zu der Aktion: „Es ist gut, dass die Aktivistinnen und Aktivisten nicht locker lassen“. Klar sei aber auch, dass die Aktionen im Einklang mit dem Versammlungsrecht sein müssen.

Der 19-jährige Antonio Hertlein tritt zusammen mit dem Erstkandidaten Jonathan Wolf zur Landtagswahl 2021 für die SPD an. „In der Politik gehört es dazu mehrere Seiten anzuhören“ sagt Hertlein. Der Regionalplan habe laut ihm auch nicht nur schlechte Seiten, Verbesserungsbedarf gebe es jedoch trotzdem.

Den Demonstranten und Aktivisten wünscht er bei ihrer Aktion viel Durchhaltevermögen. „Ihr werdet gehört, wenn auch nicht von allen, aber von uns schon“ sagt Hertlein.