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Sonntag, 12. Juli 2026

Wer bezahlt eigentlich die Reformen ?

Volker Kunz

Die große Schwäche dieser Reformen liegt darin, dass sie den Status quo weitgehend zementieren. Sie sichern vor allem die Besitzstände jener, die ohnehin über Macht und Vermögen verfügen. Die Reformen machen in erster Linie verletzliche Gruppen zu den Sündenböcken. .........

Zeit  hier Artikel von Marcel Fratzscher 11.7.26

Reformpolitik: Wer bezahlt die Reformen – und wer profitiert von ihnen?

Die Reformen der Bundesregierung zementieren den Status quo und schwächen das Vertrauen in die Demokratie. Denn sie behandeln verletzliche Gruppen als Sündenböcke.

Sonntag, 8. Februar 2026

Erbschaftsteuer reformieren – aber wie?

DIW Berlin - German Institute for Economic Research   LinkedIn  hier


Ein neuer Vorschlag von DIW-Steuerexperte Stefan Bach plädiert für die Abschaffung von Steuerprivilegien, höhere Lebensfreibeträge und eine Vereinfachung der Steuertarife. Dadurch würden Belastungen fairer verteilt und Mehreinnahmen von 2,3 Milliarden € erzielt.

"In ihrer jetzigen Ausgestaltung verschärft die Erbschaftsteuer die Vermögenskonzentration", sagt Bach. Verstärkt werde diese Entwicklung durch die geltenden Ausnahmeregelungen bei Firmenübertragungen. Derzeit überprüft das Bundesverfassungsgericht, ob diese Steuerprivilegien dem Grundsatz der Gleichbehandlung entgegenlaufen. 

Freitag, 6. Februar 2026

Die Linke hat ihr Vermögensteuerkonzept wissenschaftlich untersuchen lassen: Dadurch wird die Vermögensungleichheit spürbar reduziert

 

Surplus Magazin   hier  6. Februar 2026,

DIW-Studie: Vermögensteuer der Linken soll 100 Milliarden Euro pro Jahr generieren

Die Linke hat ihr Konzept für eine Vermögensteuer wissenschaftlich untersuchen lassen. Demnach soll eine Vermögensteuer ein Aufkommen von knapp 100 Milliarden Euro pro Jahr generieren. 

Die Berechnungen beruhen auf einer Studie von Stefan Bach und Florian Wichers vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) und Tony Mudrack von der Hochschule Harz im Auftrag der Linksfraktion und der Rosa-Luxemburg-Stiftung. 

»Dadurch wird die Vermögensungleichheit spürbar reduziert. Auch natürlich die Einkommensungleichheit, denn eine Vermögensteuer ist im Prinzip eine laufende Besteuerung der Kapitalerträge, weil sie jährlich erhoben wird«, sagte Stefan Bach am Morgen in der Bundespressekonferenz.

Mittwoch, 21. Januar 2026

DIW legt ein Konzept zur Erbschaftsteuer vor, das einfacher und gerechter sein soll


Süddeutsche Zeitung hier  Von Claus Hulverscheidt und Roland Preuß  20. Januar 2026

Entlastung für Kleinerben, höhere Steuern für sehr Vermögende

Das DIW legt ein Konzept zur Erbschaftsteuer vor, das einfacher und gerechter sein soll als das bisherige Modell. Die meisten Bürger müssten demnach gar keine Steuern zahlen. Erben großer Firmenvermögen würden dagegen stärker zur Kasse gebeten.

Wie kann eine gerechtere Erbschaftsteuer aussehen? Die Debatte darüber ist neu entbrannt, seit die SPD-Bundestagsfraktion vergangene Woche ihr Konzept für eine Reform der Steuer vorgestellt hat. 

Mittwoch, 8. Januar 2025

Wieso viele versprochene Steuerentlastungen aus seiner Sicht einfach unrealistisch sind

 Wahlversprechen, die niemals eingehalten werden können. Na super, wer daran glaubt!
"Die Parteien trauen den Wählerinnen und Wählern nicht die Wahrheit zu. Und sie überbieten sich mit Wahlversprechen." sagt Ökonom Fratzscher. Sind wir Wähler inzwischen zu kleinen Kindern mutiert, die in einer Scheinwelt leben? Ich habe da eher manche Politiker in Verdacht, dass sie es mit ihrer Information nicht ganz so ernst nehmen, bevor sie pöbeln.
Spannend dazu auch der Artikel der Süddeutschen ganz unten: "Es ist eine Illusion, Milliarden bei den Ärmeren holen zu können"

NTV hier  02.01.2025

Fratzscher: "Parteien wollen Wähler hinters Licht führen"

Wirtschaftswachstum in Gefahr

Die Wirtschaft steckt in der Krise. Im bevorstehenden Bundestagswahlkampf wollen die Parteien dies zu einem zentralen Thema machen. Doch Ökonom Fratzscher sieht die Versprechen kritisch. Er spricht sogar von unlauteren Methoden.