Posts mit dem Label Maja Göpel werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Maja Göpel werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 26. Dezember 2025

MISSVERSTEHEN SIE MICH RICHTIG

Sehens- und hörenswert!

 hier Youtube

Max Uthoff zu Gast bei Maja Göpel – Kabarettist, Jurist und Satiriker

Für sachliche Politik‬ ‪@sachlichepolitik.bsky.social‬  25.12.25

Max Uthoff über #Merz: "Er ist eine satirische Berufsunfähigkeitsversicherung"

"Dann versucht er, das von ihm Gesagte zu präzisieren, um es zu verharmlosen. [...]
Es gleicht immer dem Versuch, Erbrochenes mit Eau de Toilette zu besprühen."

"Die Politik, die er macht, halte ich für erbärmlich."

Donnerstag, 15. Mai 2025

Wir müssen auf der europäischen Ebene denken, alles andere ist zu klein

Peter Jelinek  hier auf LinkedIn mit einem sehenswerten Video-Ausschnitt von Maja Göpel

Die ganze Sendung  hier

Und an dieser Stelle eine klare Empfehlung für ihr Buch über Werte. Das würde ich gern jedem im Kabinett Merz mitgeben  hier

Klima- & Biodiversitätskrise lösen | European Green Deal verstehen | The Goodforces

"Die ökologische Resilienz und die Versorgung mit Umweltgütern wird uns in Europa als erstes um die Ohren fliegen. Das ist Russland ziemlich egal und das ist den USA auch deutlich egaler. Aber sich zurückziehen aus all den multilateralen Abkommen (Pariser Klimaabkommen), mit denen wir das überhaupt in den Griff bekommen könnten, das ist vielen nicht klar.

Europa ist der sich am schnellsten erwärmende Kontinent. Wir haben jetzt schon eine Dürre. Wir haben keine riesigen Flächen aus den Ressourcen rausnehmen können, was wir wirklich brauchen

[Es braucht] eine ganz kluge und effiziente und kreislauforientierte Umgangsform mit den Ressourcen,
die wir haben

Dienstag, 18. März 2025

"Unfassbar peinlich" - Unions-Kritik von Maja Göpel: "Wo ist die Ernsthaftigkeit, Jungs?"

hier Podcast  Hotel Matze

hier Watson  Artikel von Dariusch Rimkus 17.3.25

CDU und Markus Söder bekommen Wut von Maja Göpel ab

Politökonomin und Klimaexpertin Maja Göpel hat gegen die Union ausgeteilt.

Die Union hat in den vergangenen Tagen in den Augen vieler Wähler:innen und Expert:innen eine 180-Grad-Wende im Vergleich zu ihren Wahlversprechen hingelegt. Statt auf die Schwarze Null zu bestehen, sollen nun hunderte Milliarden Euro Schulden für Investitionen in die Verteidigung, die Infrastruktur und den Klimaschutz gesteckt werden.

Einerseits bekommen CDU-Chef Friedrich Merz und seine Union Kritik von vielen konservativen und wirtschaftsliberalen Sparfüchsen, die sich in einem Fiebertraum wähnen. Auf der anderen Seite sind viele Linksliberale in der Sache mit den Plänen einverstanden, werfen Merz aber Verlogenheit vor, weil er genau diese Pläne zuvor im Wahlprogramm von Grünen und SPD zerrupft hat.

Sonntag, 16. März 2025

🔅Einfach mal zu Ende denken.🔅

 Maja Göpel auf Linkedin

Prof. Dr. Politökonomin, Nachhaltigkeitspolitik & Transformationsforschung, Autorin, Rednerin, Beirätin, Co-Gründerin S4F & @MissionWertvoll 

🔅Einfach mal zu Ende denken.🔅
Dieser Satz scheint ein gutes Leitmotiv für die aktuelle Situation zu sein. 

Denn alle Wähler:innen haben sich 1. eine stabile Regierung gewünscht und 2. Klarheit darüber, wie wir wieder auf Kurs kommen. Vertrauen in diese Absicht und Fähigkeit entsteht nicht durch primär machtorientiertes Taktieren, opportunistische Kurswechsel, forsche Ankündigungen und deren Korrektur, wenn sich doch jemand ausreichend wehrt. 

Mittwoch, 26. Februar 2025

Aufschlussreich: Die Veränderung der Umfragewerte seit dem Ampel-Aus

 Linkedin  Maja Göpel  25.2.25

Prof. Dr. Politökonomin, Nachhaltigkeitspolitik & Transformationsforschung, Autorin, Rednerin, Beirätin, Co-Gründerin S4F & @MissionWertvoll ✌️Anfragen bitte über contact@maja-goepel.de ✌️Prof. Dr. Politökonomin, Nachhaltigkeitspolitik & Transformationsforschung, Autorin, Rednerin, Beirätin, Co-Gründerin S4F & @MissionWertvoll ✌️Anfragen bitte über contact@maja-goepel.de ✌️


Vorsicht: hier sind nicht die absoluten Umfragewerte dargestellt sondern die Veränderungen der Umfragewerte!

Wie lässt sich das #Wahlergebnis deuten❔  Erste Gedanken 

Sonntag, 2. Februar 2025

Das Gute hat nie komplett gewonnen – aber das Böse auch nicht. Das sollten wir uns immer wieder in Erinnerung rufen.

Standard hier Interview Philip Pramer 1. Februar 2025, 

Transformationsforscherin Göpel: "Populisten haben die Zukunft für sich besetzt"

Trump und Konsorten versprechen Befreiung durch Rückschritt, sagt die Transformationsforscherin Maja Göpel. Der Wandel zu einer gerechteren Gesellschaft sei dennoch nicht verloren

Montag, 20. Januar 2025

Von den demokratischen Politiker:innen wünsche ich mir gerade jetzt, dass der Pakt für Anstand und Fairness ernst genommen wird

Focus hier  Maja Göpel im Interview  mit Linda Hinz, 19.01.2025


Zukunftsforscherin:
Beim Klimaschutz gehen fast alle von falscher Annahme aus


Veränderte Vorzeichen in den USA, streitende deutsche Parteien, wirtschaftlicher Druck – im Interview spricht Transformationsforscherin Maja Göpel darüber, was das für den Schutz des Klimas, aber auch für unsere Demokratie bedeutet.

Samstag, 21. September 2024

Kolumne von Maja Göpel: AfD macht ihre Wähler unglücklich

TAZ  FUTURZWEI hier  17.9.2024

Anhänger rechtspopulistischer Parteien fühlen sich unglücklicher als andere und das liegt nicht an ihrer sozialen Lage. Eine Studie des WZB Berlin hat die Ursachen untersucht. Maja Göpel erklärt in ihrer Kolumne die Ergebnisse der Forscher:innen.

Bild: Demo in Überlingen

Die AfD zu wählen, macht unglücklich. Und zwar nicht nur das mit Populismus und Rechtsextremismus ringende Land, sondern auch die Menschen, die sich der AfD zuwenden.

Anhänger:innen dieser Partei sind mit der eigenen finanziellen Situation und dem persönlichen Leben weniger zufrieden als die Unterstützer:innen anderer Parteien. Und das nicht, weil sie objektiv weniger gut dastehen, sondern gespeist durch die negative Rhetorik und konsequent miese Perspektive auf die aktuelle Situation.

Halbe Stunde Beatrix von Storch reicht

Mittwoch, 20. März 2024

„Einfach mal durchregieren“? Maja Göpel über Klimaschutz in Demokratien

In Deutschland tobt der Kampf um mehr Bürgerbeteiligung, insbesondere die CDU tut sich schwer damit.
Bei den "Empfehlungen zur Ernährungspolitik" kritisiert CDU- Amthor laut Welt-Bericht den Einsatz „herbeiquotierter Räte“ und warf der Ampel eine "Aushöhlung des Parlaments" vor,  worauf die FAZ ihn direkt ansprach: „Lieber Kollege Amthor, wovor haben Sie eigentlich Angst?“ (hierAmthor habe offenbar „richtig Angst“, dass die Entscheidungen des Bundestags durch die Bürger umfänglich reflektiert würden.

hier Utopia  Benjamin Hecht, 5. Februar 2024, Maja Göpel

Ist konsequenter Klimaschutz in einer Demokratie möglich? Transformationsforscherin Maja Göpel sagt ja, doch dafür müsste Deutschland sein Demokratieverständnis ändern.

Maja Göpel ist eine der bekanntesten Expertinnen, wenn es um die nachhaltige Transformation der Wirtschaft geht. Im Interview mit Watson thematisiert die Ökonomin das Verhältnis zwischen Demokratie und Klimaschutz.

Montag, 18. März 2024

Mission Wertvoll: Nur wer eine positive Zukunft sieht, kann sie auch ansteuern und gestalten.

Mission Wertvoll, von und mit Maja Göppel   hier

In Umbruchzeiten funktioniert das Gewohnte nicht mehr. Menschen machen sich Sorgen. Was aber, wenn wir nicht nach Schuldigen suchen, sondern den Blick darauf lenken, welche Ziele uns verbinden und mit welchen strukturellen Updates wir sie weiter erreichen? Gemeinsame Wertebasis statt Populismus. Das muten wir uns zu.

Umbruchzeiten sind anstrengend: Wir lassen Altes los und schaffen Neues. All das ist natürlich hoch politisch. Daher brauchen wir mehr Klarheit über Ziele und zu schützende Werte ebenso wie politische und unternehmerische Richtungssicherheit im Wandel. Außerdem hilft das Vertrauen, dass genug Menschen mitmachen, um aus vielen kleinen Schritten eine große Wirkung zu entfalten.

Mittwoch, 12. April 2023

“Unsere Generation – unser Job” - der offene Brief im Wortlaut

hier auf Solarify  Veröffentlicht am 6. April 2023

Hunderte unterschreiben Offenen Brief an Scholz

Mehr als 400 PolitikerInnen, Prominente, WissenschaftlerInnen und Intellektuelle aus NGO, Kultur, Religionen und Wirtschaft haben am 06.04.2023 einen Offenen Brief an Bundeskanzler, Abgeordnete und Konzernvorstände unterzeichnet und veröffentlicht. Anlässlich des jüngsten Weltklima-Berichts (siehe: solarify.eu/weltklimarat-schlaegt-alarm-erneut), des Aufweichens des Klimaschutzgesetzes und der anhaltenden Klimaproteste mahnen sie bei den Verantwortlichen unsere gemeinsame Handlungs-Verantwortung als erste und letzte Generation an, die den Klimakollaps noch aufhalten kann. Unter dem Titel “Unsere Generation – unser Job: Aufruf zur gemeinsamen Generationenverantwortung!” rufen sie zu einer gemeinsamen, parteiübergreifenden historischen Leistung auf.....

Über die Initiative zu diesem Offenen Brief

Die Initiative zu diesem Offenen Brief ist im Strategienetzwerk Klima entstanden, einem Zusammenschluss von mittlerweile über 70 StrategInnen aus Klima-NGOs wie GermanZero, KlimaUnion, Brand New Bundestag u.a. sowie Klimabewegungen wie Fridays for Future, Extinction Rebellion und Psychologists for Future. Vereint in dem Anliegen, mehr Paris-konforme Klimapolitik voranzubringen, entstand der Wunsch, der Dringlichkeit von Klimaprotesten, wie sie u.a. durch die Letzte Generation vorangetrieben werden, angesichts der realen politischen Entwicklungen gesellschafts- und parteiübergreifend mehr Rückhalt zu verleihen und unsere gemeinsame Generationenverantwortung in den Vordergrund zu rücken. Innerhalb weniger Tage sind nach der Veröffentlichung des neuen IPCC-Berichts und dem Schleifen des Klimaschutzgesetzes mehrere Hundert Unterschriften eingegangen.

Der Offene Brief im Wortlaut

Der Offene Brief an den "Klima-Katastrophen-Kanzler Scholz"

 


Podcast hier im NDR

Der Umgang mit einem zeitkritischen Thema


Zeit hier 6. April 2023

Klimakrise:
Offener Brief warnt Scholz vor Zögern im Klimaschutz

Mehr als 240 Politiker und Prominente fordern den Kanzler in einem offenen Brief zu mehr Einsatz im Klimaschutz auf. "Jetzt zu handeln, ist unsere Pflicht", heißt es.

Dienstag, 8. November 2022

»WIR KÖNNEN AUCH ANDERS«

Spektrum der Wissenschaft hier  von Peggy Freede

Aufruf zum Handeln

Die Politökonomin Maja Göpel macht Mut für den Aufbruch in eine bessere Welt – und schafft damit ein gebremstes Lesevergnügen.

Wir können auch anders

Maja Göpel

Wir können auch anders

Aufbruch in die Welt von morgen

Verlag: Ullstein, Berlin 2022

ISBN: 9783550201615 | Preis: 19,99 €


Krisen, Krieg und Katastrophen erschüttern zunehmend unsere Welt. Während der Regenwald in Brasilien brennt, das Plastik in den Weltmeeren treibt und die Kühe im Schlachthaus verenden, kommt das Klimachaos mit immer größerer Wucht und Geschwindigkeit auf uns zu. Trotzdem fällt es schwer, unser Verhalten zu ändern – obwohl immer deutlicher wird: Wir können nicht so weitermachen wie bisher.

»Wir sind Gefangene eines Systems, von dem wir uns Freiheit versprochen haben und aus dem wir jetzt den Ausgang nicht mehr finden«, schreibt die Politökonomin Maja Göpel. Die gefragte Rednerin landete vor zwei Jahren mit ihrem ersten Buch (»Unsere Welt neu denken«) einen Bestseller. Es ging darum, Alternativen für ein nachhaltigeres Leben zu entwickeln. Das aktuelle Werk beschäftigt sich mit der Frage, wie wir es schaffen, nötige Veränderungen anzukurbeln.

Es genüge nämlich nicht, die Welt neu zu denken. Vielmehr komme es darauf an, uns auf den Weg zu machen. An Visionen für den Aufbruch in die Welt von morgen mangle es dabei nicht. Was fehlt, sei die Überzeugung, dass wir diese Ideen umsetzen können. Auch fehle der Mut, an den Strukturen unseres Systems zu drehen, und das Vertrauen, die ersten Schritte zu wagen.

Mittwoch, 2. November 2022

Maja Göpel: „Wir müssen ehrlich bilanzieren, was der Status quo kostet

Wirtschaft in der Frankfurter Rundschau  hier  VonFriederike Meier

Transformationsforscherin Maja Göpel über die Folgen unseres Wirtschaftens, Preise, die die ökologische Wahrheit sprechen, und inwiefern Kipppunkte auch positiv sein können

Frau Göpel, Sie schreiben in Ihrem aktuellen Buch, dass unser System, Wirtschaft und Gesellschaft zu organisieren, bald kippen wird. Woran sehen wir das?

Wir merken, dass die Art und Weise, wie wir zentrale Bereiche der Gesellschaft organisiert haben, zum Beispiel bei der Energieversorgung, Landnutzung oder der Stadtplanung, nicht mehr die gewünschten Ergebnisse erzielen und wir mit kleinen Veränderungen innerhalb der bisherigen Denklogiken keine Besserung verzeichnen.

Sonntag, 4. September 2022

Forscherin Maja Göpel: „Transformation ist mehr als technologischer Fortschritt"

 INTERVIEW im Handelsblatt  hier  01.09.2022

Die Wissenschaftlerin spricht darüber, wie die Gesellschaft die Zukunft meistern kann und warum E-Mobilität nicht die Lösung ist.

Ihr letztes Buch „Unsere Welt neu denken“ war ein Bestseller. Nun erscheint ihr neues Werk: „Wir können auch anders“.....
Lesen Sie hier das Interview:

Frau Göpel, der Titel Ihres neuen Buches lautet „Wir können auch anders“. Was und warum sollten wir anders können?

Wir leben in extremen Zeiten. Klimawandel, Pandemie, Krieg in Europa – ich bin immer wieder erstaunt, wie gelassen das im Wesentlichen hingenommen wird. Allein der Klimawandel … die Hütte brennt. Die Frage ist: Wie gelingen Verhaltensänderungen? Wie schaffen wir es, zu einem Zeitpunkt, an dem der Schmerz noch nicht unmittelbar da ist, Verständnis für Strukturwandel zu gewinnen? Gerade wenn die Folgen des Nichthandelns zeit- und ortsversetzt eintreten. Aus der Forschung zu komplexen Systemen wissen wir, dass wir zu handeln beginnen müssen, bevor es richtig schlimm wird. Die Einsicht ist dafür noch nicht ausreichend da: Ach, nächsten Sommer ist alles wieder normal. Kein Virus, kein Starkregen, keine ausgetrockneten Flüsse, Bäche, Seen, keine Waldbrände.

Donnerstag, 14. Juli 2022

Maja Göpel über Kampf gegen Klimakrise: "Es geht nicht darum, dass der Wohlstand abbricht"

 Stern hier  zum Anhören 13.7.22  Sarah Stendel

PODCAST-SPEZIAL: "DIE GRÜNE BOSS"

Die Transformationsforscherin Maja Göpel sagt: "Wir haben kein Umweltproblem, wir haben ein Gesellschaftsproblem." Im stern-Podcast-Spezial "Die grüne Boss" spricht sie über falsche Erfolgsfaktoren in der Wirtschaft und erzählt, was sie an Politiker:innen verstört.

Montag, 18. April 2022

Update „Es wird viel einfacher, CO2-frei zu leben“

 


Kompass für Deutschland: Die Zukunftsweisen  hier


Tagesspiegel hier

Kompass für Deutschland 

Maja Göpel und Martin Stuchtey erklären im Tagesspiegel-Interview, wie eine neue Initiative aus Forschern und Unternehmern für mehr Klimaschutz sorgen will.

Friedrich Geiger Thomas Wendel

Ein Zusammenschluss prominenter Unternehmenslenker und Professoren hat Maßnahmen für ein nachhaltigeres Deutschland entworfen. Tiefgreifende Reformen sollen den Treibhausgasausstoß und Naturverlust in Deutschland auf netto null reduzieren und gleichzeitig die soziale Sicherung erhalten. In der Initiative haben sich unter anderem Hypovereinsbank-Chef Michael Diederich, Goldbeck-Geschäftsführer Jan-Hendrik Goldbeck, Deutsche-Post-Aufsichtsrätin Simone Menne und der Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, Johan Rockström, zusammengeschlossen. Ihr „Kompass für Deutschland“, der diese Woche veröffentlicht werden soll und dem Tagesspiegel vorab vorliegt, enthält Handlungsempfehlungen für die neue Bundesregierung.

Das Steuersystem will die Initiative so ändern, dass Ressourcenverbrauch belastet und Arbeitseinkommen entlastet werden. Schädliche Anreize wie Dieselprivileg, Pendlerpauschale und Steuerbefreiung von Flugzeugkerosin sollen abgeschafft, Kohlendioxid-Emissionen hingegen besteuert und die Einnahmen daraus an die Bürger zurückgezahlt werden.

Eine „gesetzliche Aktienrente“ soll Altersvorsorgetöpfe für nachhaltige Investitionen bereitstellen. Staatliche Investitionen, Beteiligungen und Fördermittel sollen ebenfalls dazu dienen. Zudem will die Initiative vorschreiben, dass Vorstände und Aufsichtsräte über Sachverstand in Nachhaltigkeit verfügen und ihre Bezahlung an nachhaltige Entwicklungen geknüpft wird. Auch Bilanzierungsvorschriften für Unternehmen sollen sich ändern: Bislang nämlich könnten Nachhaltigkeitsmaßnahmen oft nur als Aufwand verbucht werden, was Finanzierungen erschwere.

Weitere Vorschläge: Emissionsarme Schlüsseltechnologien sollen durch staatliche Nachfrage schneller zur Marktreife gebracht werden. Neue Handelsplätze sollen Recycling von Rohstoffen umfassend ermöglichen. Der Werterhalt von Produkten soll durch ein Recht auf Reparatur gefördert werden.


Montag, 27. September 2021

«Die Frage nach dem Lebensstil wird sich bald sehr stark stellen»

Republik  hier

Warum ein einseitiger Fokus auf die Klimakrise vom wahren Ausmass der Probleme ablenkt und Wähler ein garantiertes Recht auf Fakten haben sollten. Transformations­forscherin Maja Göpel blickt auf einen deutschen Wahlkampf zurück, in dem der Kampf um Privilegien Zukunfts­fragen verdrängt hat.

Frau Göpel, vergangenes Jahr äusserten Sie in einem Interview die Hoffnung, dass die Wahlen 2021 in Deutschland fair ablaufen und die Spaltung der Gesellschaft nicht noch weiter befeuern. Stattdessen wurde der Wahl­kampf richtig schmutzig: Es ging weniger um Inhalte als um Angriffe auf den politischen Gegner bis hin zu Lügen. Was ist passiert?
Die alte Normalität wird zwar noch immer beschworen, aber sie greift nicht mehr. Das löst wahnsinnige Verunsicherung aus. Die Hälfte der Bundes­republik sagt: Es ruckelt gerade wie verrückt, jetzt müssen wir da durch und dann bauen wir Neues auf. Die andere Hälfte will das Versprechen hören, dass wir uns das Bekannte nun zurück­holen und wieder etablieren. Es ist ein Ringen um die Deutungs­hoheit darüber, was jetzt ansteht. Ein Richtungs­streit. Das ist eine Erklärung, warum der Wahlkampf derart eskaliert ist.

Samstag, 18. September 2021

"Denken immer noch, Klimawandel käme in der Zukunft"

Politökonomin zum Umweltschutz

Interview mit Maja Göpel   hier  von NTV

Nicht erst seit den jüngsten Häufungen von Extremwetter-Ereignissen ist Klimaschutz das Gebot der Stunde. So wird beim "World Cleanup Day" rund um den Globus fleißig aufgeräumt. Politökonomin Maja Göpel findet: Das ist ein guter Ansatz - die wichtigen Änderungen müssen aber woanders stattfinden.

Freitag, 27. August 2021

Jung & Naiv zur Bundestagswahl 2021

 hier  Jung& Naiv

DIE KLIMAFRAGE: Bundestagswahl 2021 
Mit Luisa Neubauer, Maja Göpel, Kai Niebert & Tilo

In Kooperation mit "Fridays For Future" diskutieren Luisa Neubauer, Maja Göpel, Kai Niebert (Präsident vom Deutschen Naturschutzring, Dachverband der deutschen Natur-, Tier- und Umweltschutzorganisationen) und Tilo über die Bundestagswahl und was auf dem Spiel steht.


Luisa Neubauer: "Es ist eine ganz skurrile Situation, weil die letzten 2 Jahre haben wir mit Fridays for future probiert, mehr Wirklichkeit in die Politik reinzubringen...und diesen Sommer ist so viel Wirklichkeit an die Oberfläche getreten......dass wir ganz spontan ganz viele Pläne über den Haufen werfen mussten, und ich auch. Eigentlich war die große Mission diesen Sommer zu sagen: "Hey Politik, da ist noch eine ökologische Wirklichkeit und ihr ignoriert sie!" und jetzt ging es vielmehr darum zu übersetzten, dass die ökologischen Möglichkeiten, die da sind und die Katastrophen die eingetreten sind, in irgendeiner Form auch in derselben Wucht politisch einschlagen.
Das ist natürlich eine ganz merkwürdige Lage jetzt, 1 Monat vor der Bundestagswahl, denn die Klimakrise brodelt überall, die ökologischen Krisen überschlagen sich, die Konflikte überschlagen sich, und der Wahlkampf fühlt sich an wie ein Schauspiel oder eine Veranstaltung in einem Paralell-Universum.....weil immer nur so viel Wirklichkeit zugelassen wird wie Antworten zur Verfügung stehen. Und wenn`s keine Antworten gibt, dann macht man halt auch nicht viel Wirklichkeit. Das ist irre!"

Vielleicht ist dieser Sommer ... auf ganz viele verschiedene Arten... das Ende einer Illusion? Oder vielleicht auch eine Befreiung?


Kai Niebert: "Wir brauchen klare Vereinbarungen darüber wie die Landwirtschaft auf Klimakurs kommt. Wir müssen runter mit den Tierbeständen in Deutschland - das hat übrigens auch die Zukunft-Kommission Landwirtschaft beschlossen: Anpassung der Tierbestände an die Klimaziele und wir brauchen dafür auch klare Regelungen wie kriegen wir die Nitrat-Belastung runter, wie den Pestizid-Austrag, die Belastung runter,und wie kriegen wir den Konsum tierischer Produkte runter. …Im Moment verursacht die deutsche Landwirtschaft 90 Milliarden € an Umweltschäden jedes Jahr!, erwirtschaftet mal eben 20% davon - und wir (die Kommission) haben einfach mal durchgerechnet: was würde es denn kosten den ganzen Sektor zu ökologisieren. Kosten: zwischen 7 und 15 Milliarden €. (Einwurf Tilo: Das kann sich keiner leisten!)

Genau: wir müssen mal das Geld von links nach rechts legen dann wird das Wirklichkeit…und das was ich von einer Zukünftigen Bundes-Regierung erwarte: Tabula rasa zu  machen ….mit diesen Umwelt-schädlichen Subventionen. Wir haben vorhin über die Kosten der Transformation gesprochen: der DGB hat grad ne Studie in Auftrag gegeben, ich glaube 45 Milliarden brauchen wir jedes Jahr um 2045 klimaneutral zu werden….Wenn ich 57 Milliarden an Umwelt-schädlichen Subventionen nähme und die einfach mal von links nach rechts legen würde, hätte ich sogar noch Geld über am Ende."


Maja Göpel: "Ich glaube es wäre ganz wichtig zu schauen was sind momentan die Treiber die uns zur Überausbeutung der Ökosysteme bringen und dann zu sagen: bei diesen Treibern gehn wir rein.....


Das ist doch schon angezählt, das kann man als Kapitulationserklärung lesen oder man kann lesen: OK wir müssen ja nichts mehr neu erfinden sondern einfach das ernst nehmen was da ist......und die Deutsche Umwelthilfe kriegt Morddrohungen weil sie sich anstellt und sagt: "können wir das was da ist mal endlich ernst nehmen?" und die Leute sagen "Nö".

Aber da gibt es ja eigentlich Automatismen: warum ist die Haushaltsplanung völlig entkoppelt davon,, warum ist es egal mit der Gesetzesfolgenabschätzung, ob ich das jetzt irgendwie berücksichtige oder nicht....,wir haben ja vom Bundesrechnungshof und Normenkontrolle - da kommen jetzt ja all die Dinge, also ... Rechenschaftspflicht von dem was in so einem Apparat passiert, die laufen ja jetzt eh schon auf. .... Ich weiß´noch in einer Anhörung im Nachhaltigkeitsrat, da hat Altmaier einfach nur zusammengefaßt: " Also wenn wir die Ziele nicht erreichen, dann ist das ja der Beweis dass sie zu hoch gesteckt waren!" - das ist ja verrückt! In welchem anderen Job kannst du sowas sagen ohne gefeuert zu werden?... Du musst in jedem anderen Bereich sagen: "Allright, ich nehm das ernst, das was ich ankündige!"