Zum Thema Konsum und Wasserverbrauch heute auch im Südkurier ein Artikel
07.01.2022 |Die 3 Kreise Ravensburg, Sigmaringen und Bodenseekreis haben trotz lauter Proteste keinen zukunftsfähigen Regionalplan bekommen. Wo steht Deutschland, Baden-Württemberg und seine Kommunen aktuell beim Klimaschutz? Welche Möglichkeiten gibt es und wo gibt es Anregungen, die übernommen werden könnten?
Samstag, 8. Januar 2022
"Hier guter Konsum, dort eine Gefahr"
Montag, 29. November 2021
"VOM IRRTUM DER VERBRAUCHER*INNENMACHT"
Vergesst den Mythos, dass der Kauf über die Produktion des Gekauften entscheidet.
Wenn das stimmen würde, müsste angesichts stabiler Umfragewerte die Welt anders aussehen. Denn dort bekunden die Gefragten sowohl ein hohes Umweltbewusstsein als auch eine große Bereitschaft, für verträglichere Produkte zumindest etwas mehr Geld auszugeben. Wenn ihr Konsum Einfluss hätte und sich dadurch Produktpalette und -weisen verändern würden ... hat er aber nicht (außer zur Selbst-Illusionierung).
Warnung! Das Lesen der folgenden Absätze kann bei Menschen, die bislang mit ihrem Geld am Ladenregal ein gutes Gefühl eingekauft haben, Zweifel bis Gewissensbisse auslösen. Das beklemmende Gefühl, mit dem eigenen Konsum eher die damit unterstützte Branche zu kommerzialisieren und in kapitalistische Form zu wandeln als die Welt zu verbessern, kann zu Desillusionierung und Frustration, damit verbunden einem Gefühl der Leere und Hoffnungslosigkeit führen. Als Gegenmittel wird empfohlen, den Markt als Aktionsort zu verlassen und zukünftig Zeit, Kraft und - als zusätzliches, aber nicht wesentliches Mittel - auch Geld in wirkungsvollen Protest und kreative Widerständigkeit zu stecken. Das ist die eigentliche Wahl, die jede_r hat!
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Mittwoch, 17. November 2021
"Der Tag an dem wir aufhören zu shoppen..."
Spektrum der Wissenschaft hier von Tim Haarmann
Was unser Konsum verursacht
Der Journalist James B. MacKinnon untersucht, was ein Ende der Konsumkultur nach sich ziehen würde, und beleuchtet dafür gegenwärtige Fehlentwicklungen, Gegenbewegungen und geschichtliche Analogien.
Die Fakten liegen auf dem Tisch: Wir leben über unsere Verhältnisse und konsumieren weit mehr, als uns und dem Planeten guttut. Hochrechnungen gehen davon aus, dass jeder Erdenbürger gegenwärtig 2,7 Hektar Land in Anspruch nimmt, während maximal 1,6 Hektar nachhaltig und ökologisch vertretbar wären. Dabei ist die Verteilung extrem ungleich. In reichen Ländern der Welt wird etwa 13-mal so viel konsumiert wie in den ärmeren, was sich auch in der fiktiven Flächennutzung ausdrückt: Würden alle Menschen genauso viel konsumieren wie der durchschnittliche Amerikaner (Europäer schneiden nicht viel besser ab), bräuchte es acht Planeten, um den Bedarf zu decken. Bei einem durchschnittlichen Konsum wie in Eritrea bräuchte es nicht einmal eine Erde – die Fläche des Mondes würde ausreichen.
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