Urteil gegen Klimaaktivist ist rechtskräftig
Wegen der Blockade eines Betonwerks ist Klimaaktivist Samuel Bosch zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Seine Revision hat das Oberlandesgericht verworfen. Das Urteil ist damit rechtskräftig.
Die 3 Kreise Ravensburg, Sigmaringen und Bodenseekreis haben trotz lauter Proteste keinen zukunftsfähigen Regionalplan bekommen. Wo steht Deutschland, Baden-Württemberg und seine Kommunen aktuell beim Klimaschutz? Welche Möglichkeiten gibt es und wo gibt es Anregungen, die übernommen werden könnten?
Urteil gegen Klimaaktivist ist rechtskräftig
Wegen der Blockade eines Betonwerks ist Klimaaktivist Samuel Bosch zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Seine Revision hat das Oberlandesgericht verworfen. Das Urteil ist damit rechtskräftig.
Danke an die vielen solidarischen Menschen, die heute da waren 🙏
Auch eine Gruppe von Schüler*Innen Praktikant*innen war beim Prozess gespannt dabei.
Morgen geht es weiter mit der Forderung der Staatsanwaltschaft, Statements und der Urteilsverkündung.
Wir treffen uns um 9.15Uhr am Eingang des Landgerichtes in Ravensburg. Die öffentliche Verhandlung beginnt um 9.30Uhr.
Kommen und gehen ist jederzeit möglich. Personalausweis nicht vergessen!
Pressemitteilung vom 29.4.2025
Muss Heidelberg Materials CEO Domenik von Achten vor Gericht erscheinen?Nachdem im vergangenen Oktober zwei Klimaaktivist*innen vom Amtsgericht verurteilt wurden, findet am 6. und 7. Mai die Berufungsverhandlung am Landgericht Ravensburg statt. Das Besondere daran: Die Verteidigung wird über eine bestimmten Paragraphen (§ 220 StPO) Domenik von Achten als CEO des DAX-Konzerns als Zeugen zu laden. So könnte dieser erstmals gezwungen sein, seine Verwicklungen in das dreckige CO2-Emissionsgeschäft offen zu legen – damit das Gericht die Verhältnismäßigkeit der damaligen Protestaktion rechtlich beurteilen kann.
Anders als in eigenen PR-Veranstaltungen wäre Herr Achten vor Gericht gezwungen, die Wahrheit zu sagen.
2023 haben wir bei Heidelberger Beton ein Banner aufgehängt. Denn Heidelberg Materials mit all seinen Ablegern ist nicht nur der klimaschädlichste Konzern Deutschlands (!), sie sind auch ganz vorne mit dabei beim Greenwashing. 🤥
Wegen uns hatte Heidelberger Beton das Werk für einen Vormittag stillgelegt, ohne dass wir davon wussten. (Vermutlich eine der besten Dinge, die der Konzern jemals fürs Klima getan hat.) – Herzlichen Dank auch im Namen aller zukünftigen Generationen an dieser Stelle dafür.
Darum standen wir dann letzten Herbst vor Gericht, und ein "CEO" von Heidelberg Materials hat sich öffentlich grün gewaschen (https://www.instagram.com/p/DAGkeCNIyuJ/?hl=de).
🛁🧽✅
Mit der Strafe im Urteil war die Staatsanwaltschaft nicht zufrieden. Darum stehen wir am 6.5. und 7.5. jeweils ab 9:30 Uhr vor dem Landgericht in Ravensburg (Marienpl. 7).
Kommt gerne vorbei. Es bleibt spannend. Mal sehen, welche Aktionen und speziellen Anträge gemacht werden. 🧐
Wir sehen uns dort. ✊
Pressemitteilung vom 17.09.2024
Vor dem Ravensburger Amtsgericht findet am Donnerstag, den 19.9. um 9:15 Uhr, ein satirischer Protest gegen die Zementindustrie und Greenwashing statt.
Ein Klimaaktivist setzt sich im Anzug in ein Badewanne voller grünem Schaumbad. Damit wollen sie symbolhaft auf das Greenwashing des Zementgiganten Heidelberg Materials aufmerksam machen.
Anlass dazu ist ein Prozess am Ravensburger Amtsgericht gegen zwei Klimaktivist*innen, die im Juni 2023 ein Banner an dem Betonwerk von Heidelberg Beton in Ravensburg anbrachten so dass einen Tag lang zu lesen war "Heidelberger Beton zerstört das Klima enorm". Damals wurde die Betonrproduktion dort für einen Tag aufgrund des Prostest gestoppt. [1]
Pressemitteilung vom 26.6.2023
In den frühen Morgenstunden des heutigen Montags platzierten Ravensburger Klimaaktivist*innen - darunter der stadtbekannte Samuel Bosch (20) - ein deutliches Statement gegen die klimaschädliche Betonproduktion von HeidelbergBeton in Ravensburg. (Deisenfangstraße 43, 88212 Ravensburg). Mehrere junge Menschen kletterten auf die Zementsilos und befestigten ein eindrucksvolles Banner am örtlichen Betonwerk. Damit möchten sie auf die verheerenden Auswirkungen dieser Industrie auf das Klima hinweisen.