Ganz nach Vorbild Trump- Administration...
Die 3 Kreise Ravensburg, Sigmaringen und Bodenseekreis haben trotz lauter Proteste keinen zukunftsfähigen Regionalplan bekommen. Wo steht Deutschland, Baden-Württemberg und seine Kommunen aktuell beim Klimaschutz? Welche Möglichkeiten gibt es und wo gibt es Anregungen, die übernommen werden könnten?
Freitag, 11. September 2026
Update: Hinterzimmer-Diplomatie EU-Methanverordnung: im Sinne der US-Konzerninteressen gehandelt
Ganz nach Vorbild Trump- Administration...
Dienstag, 4. August 2026
Jahrelang hat das IFG für wichtige Aufklärung gesorgt
Die geplante Einschränkung des Informationsfreiheitsgesetzes (IFG) durch die schwarz-rote Regierungskoalition ist ein Angriff auf die Kontrolle staatlichen Handelns.
Jahrelang hat das IFG für wichtige Aufklärung gesorgt – ob beim Dieselskandal, den RKI-Protokollen zum Corona-Krisenstab oder, ein Klassiker: beim Kauf von Edelfüllern durch Bundestagsabgeordnete. Nun soll das Gesetz nach 20 Jahren durch die Wiedereinführung eines „berechtigten Interesses“ faktisch abgeschafft werden. Das angebliche Ziel: Bürokratieabbau.
Dienstag, 28. Juli 2026
𝗟𝗼𝗯𝗯𝘆𝗸𝗼𝗻𝘁𝗮𝗸𝘁𝗲, 𝘃𝗲𝗿𝘄𝗲𝗶𝗴𝗲𝗿𝘁𝗲 𝗔𝗸𝘁𝗲𝗻, 𝗻𝗲𝘂𝗲 𝗙𝗼𝗿𝗺𝘁𝗿𝗶𝗰𝗸𝘀
𝗗𝗮𝘀 𝗞𝗮𝗻𝘇𝗹𝗲𝗿𝗮𝗺𝘁 𝘃𝘀. 𝗜𝗙𝗚
365 Sherpas – eine Lobbyagentur, die gezielt ehemalige hochrangige Entscheidungsträger:innen und enge Vertraute von Politiker:innen einstellt – schickte kurz nach dem Regierungswechsel Glückwunschbriefe an Kanzler Merz und vier hochrangige Kanzleramtsmitarbeiter:innen.
Freitag, 24. Juli 2026
Samstag, 18. Juli 2026
Es habe »keine Fortschritte« beim Aufbau eines umfassenden Lobbyregisters gegeben, bemängelt die EU
Irgendwie schon lustig: die deutsche Regierung plant in die gegensätzliche Richtung zu marschieren, indem sie das Informationsfreiheitsgesetz abschafft. Ich muss einfach fragen: Wie gut passen wir mit unserer jetzigen Regierung eigentlich noch in die EU?
Zeit hier Quelle: DIE ZEIT, AFP, jsp 17. Juli 2026,
EU-Kommission kritisiert mangelnde Lobbykontrolle in DeutschlandMittwoch, 15. Juli 2026
Mehr als 500.000 haben bereits die Petition von FragdenStaat unterzeichnet
Was wäre es mir doch peinlich, auf so einem Plakat gezeigt zu werden. Den betroffenen 3 Personen ist offenbar schon gar nichts mehr peinlich.....und das ist das vielleicht Schlimmste an der ganzen Sache.
Dr. Astrid Deilmann / Campact
Was ein Signal: Mehr als eine halbe Million Menschen unterzeichnen in nur einer Woche gegen die Abschaffung des Informationsfreiheitsgesetzes.
Das haben sich Jens Spahn und Philipp Amthor sicher anders vorgestellt: In nur einer Woche haben mehr als eine halbe Million Menschen die WeAct-Petition gegen die faktische Abschaffung des Informationsfreiheitsgesetzes (#IFG) unterzeichnet.
Das zeigt nicht nur eine erfreulich erfolgreiche Kampagne von FragDenStaat, es macht auch deutlich, dass sehr viele Menschen einen entscheidenden Punkt teilen: Unsere Demokratie lebt nicht allein von Wahlen.
Montag, 13. Juli 2026
Update: Die CDU will das Informationsfreiheitsgesetz loswerden
am 13.7.26:
Katapult-Magazin 8.7.26
Spahn will ein Gesetz loswerden, das ihm politisch zugesetzt hat.
Auch Amthor trieb dessen Abschaffung während der Koalitionsverhandlungen im letzten Jahr voran.
Spahn gehört zum Koalitionsausschuss von Union und SPD, der das Informationsfreiheitsgesetz (IFG) beschneiden möchte.
Das Gesetz gibt es seit 2006. Es ermöglicht es Journalistinnen und Journalisten, NGOs und Bürgern bei Behörden Akteneinsicht zu verlangen. Formlos und ohne Angabe von Gründen. Die Behörde muss innerhalb eines Monats reagieren.
Sonntag, 5. Juli 2026
Samstag, 4. Juli 2026
Freitag, 3. Juli 2026
Und schon wieder ein dreister Versuch, die Zivilgesellschaft auszuschalten - Griff nach dem Informationsfreiheitsgesetz
Zu früh gefreut ! Schon in der Koalitionsverhandlung hatte Amthor frech nach dem Informationsfreiheitsgesetz gegriffen. Die Erleichterung war groß, dass er es "nicht geschafft hatte" - jetzt die bange Frage: wieso trägt die SPD diese egoistische Demokratie-Zerstörung mit?
Chris Methmann / foodwatch e.V.
AKTUELL: Jens Spahn will ein Gesetz abschaffen, das Jens Spahn ordentlich Ärger eingebracht hat.
So lässt sich ein Ergebnis des gestrigen Koalitionsausschusses zusammenfassen, das die Regierung geschickt zwischen den Megathemen Rente und Steuern versteckt hat. Dort heißt es:
"Wir werden das komplizierte IFG für die Bürgerinnen und Bürger verständlicher und transparenter machen."
Freitag, 11. April 2025
Unser Aufstand zum Informationsfreiheitsgesetz hat sich gelohnt
Die Union mit Philipp Amthor wollte das Informationsfreiheitsgesetz (IFG) abschaffen.
Das ging aus den Verhandlungspapieren der neuen Koalition von CDU, CSU und SPD hervor. Amthors umstrittene Nebentätigkeiten bei Augustus Intelligence kamen unter anderem durch IFG-Anfragen an die Öffentlichkeit.
links: hier
Aber: Wir haben gemeinsam mit euch dagegen protestiert. Und wir waren erfolgreich!
Unser Aufstand hat sich gelohnt
Wir waren laut! Dank eurer Unterstützung konnten wir die Abschaffung des IFG verhindern. Mehr als 400.000 Menschen haben mit unserer Petition gegen die Abschaffung protestiert. Fast 50 Nichtregierungsorganisationen haben sich in einem offenen Brief für das IFG eingesetzt.
Freitag, 28. März 2025
Hat ein starkes Gschmäckle: Amthors persönlicher Kampf gegen das Informationsfreiheitsgesetz
Ein weiteres trauriges Kapitel der Koalitionsverhandlungen, nachdem das Kapitel Feißner erst mal geschlossen werden konnte. Wieder mal geht es um einen Angriff auf die Zivilgesellschaft.
ES fällt auf: Bemerkenswert viele Vorhaben der CDU/CSU verstoßen gegen geltende Rechtsprechung und auch Europarecht. Weiß das denn keiner in diesen Parteien? Oder hat man sowieso vor alles auszuhebeln?
Fabian Holzheid
Geschäftsführer beim Umweltinstitut München e.V.
Unterschriftenaktion hier oder hier
Die Union treibt ihren Feldzug gegen die unliebsame Zivilgesellschaft weiter voran
Das #Informationsfreiheitsgesetz soll nach ihrem Willen ganz abgeschafft, das #Umweltinformationsgesetz "verschlankt" und das #Umweltrechtsbehelfsgesetz (das unter anderem die Regelungen zum #Verbandsklagerecht enthält) "auf über Europarecht hinausgehende Punkte überprüft" werden. Dabei entspricht das derzeitige UmwRG nicht einmal den Standards der von Deutschland unterzeichneten Aarhus-Konvention!

