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Mittwoch, 9. April 2025

Mikroplastik im Mittelmeer und in den Flüssen

Peter Jelinek

Klima- & Biodiversitätskrise lösen | European Green Deal verstehen | The Goodforces

Das Mittelmeer wird zur gigantischen Müllkippe

wie eine neue Studie zeigt "Kein einziger Zentimeter davon ist sauber," wie der Professor für marine Geowissenschaften, Miquel Canals jetzt mit Blick auf den Calypsograben erklärt. Jener Graben, der die tiefste Stelle im Mittelmeer darstellt. 

Doch nicht nur das Mittelmeer ist betroffen. Wir versinken weltweit regelrecht im Plastik – oder eben Mikroplastik. Eine weitere Studie zeigt: Die Verschmutzung durch Mikroplastik schränkt die Nahrungsmittelversorgung erheblich ein, weil die Fähigkeit der Pflanzen zur Photosynthese beeinträchtigt wird. Anders gesagt: Mikroplastik zerstört für Pflanzen überlebenswichtige Mechanismen, die uns den Sauerstoff zum Atmen liefern. 

Mittwoch, 19. Februar 2025

Forscher finden immer mehr Nanoplastik in menschlichen Gehirnen

hier  Jenny McGrath, Jessica Orwig  17 Feb 2025

Etwa so viel wie ein Plastiklöffel

Mikro- und Nanokunststoffe sind in der Nahrung, die wir essen, und in der Luft, die wir atmen.

Mittwoch, 27. November 2024

„Die Menge an Plastik auf unserem Planeten ist wie eine einzige große Ölpest"

Stern hier  von Nicole Heißmann  26. November 2024

Kampf gegen Plastik: 5 Antworten zum UN-Plastik-Abkommen

Historische Chance? Was Sie über das UN-Plastik-Abkommen wissen sollten

Gegen die Plastikflut: Im südkoreanischen Busan wird um ein globales Abkommen gegen Plastikmüll gerungen. Was von dem Vertrag zu erwarten ist und was in Deutschland passieren muss.

Freitag, 19. April 2024

Ende April findet die nächste UN-Konferenz zur Aushandlung eines globalen Anti-Plastik-Abkommens statt.

 


aus dem TAZ Newsletter: Ende April findet die nächste UN-Konferenz zur Aushandlung eines globalen Anti-Plastik-Abkommens statt. Aber wie steht es eigentlich ums Recycling? Ein Großteil der 8.300 Millionen Tonnen Kunststoff, die seit 1950 hergestellt wurden, ist heute Müll. Nur ein Bruchteil wurde und wird recycelt. Heute liegt die Recyclingquote von Plastikverpackungen global bei nur 14 Prozent. Weitere 40 Prozent enden auf Mülldeponien und 14 Prozent in Verbrennungsanlagen. Die restlichen 32 Prozent gehen in die Umwelt, auf Mülldeponien, in Meere und andere Gewässer oder werden unkontrolliert verbrannt.



hier Hannes Jaenicke und die Deutsche Umwelthilfe e.V.  22.03.2024
Unsere Ozeane sind keine Müllkippe! 
Endlich Schluss mit unnötigen Einwegverpackungen!
Schluss mit der Mikroplastik-Gefahr: 
Hilf uns mit Mehrweg den Plastikmüll zu verbannen

Alarmierende Studien zeigen: Mikroplastik könnte die Ausbreitung von Krebszellen fördern und Metastasen hervorrufen. Wir müssen das Problem an der Wurzel packen und endlich weg von Einwegplastik – hin zu Mehrweg. 

Donnerstag, 11. April 2024

"Wir finden Mikroplastik im menschlichen Gehirn"

EASAC  hier   28.02.2024

Das 21. Jahrhundert wird wahrscheinlich als das "Plastikzeitalter" in die Geschichte eingehen. Bis 2060 soll die jährliche Kunststoffproduktion nach Schätzungen der OECD eine Milliarde Tonnen erreichen. Die Vereinten Nationen arbeiten an einem internationalen Vertrag, um die Verschmutzung durch Plastikmüll zu begrenzen. In diesem Interview spricht Michael Norton, Leiter des Umweltprogramms der EASAC, über den Maßnahmenmix zur Bekämpfung von Plastikmüll, politischen Gegenwind und seine Erwartungen an das Kunststoffabkommen.

Mittwoch, 10. Januar 2024

Wir hätten auch noch ein paar wichtige Dinge zu erledigen.... z.B. den weltweiten Umweltnotstand Plastik angehen

Zugegeben: konkret geht`s hier "nur" um die Atlantikküste von Spanien und Frankreich. Aber Plastik ist ein weltweites Problem und wir in Deutschland tragen kräftig dazu bei, dass sich unser Müll in der Welt verteilt.

Zeit hier  9. Januar 2024

Spanien ruft wegen Plastikkügelchen am Strand Umweltnotstand aus

Seit Mitte Dezember spült der Atlantik Plastikkügelchen an die spanische Küste. Umweltschützer versuchen, die Kügelchen zu entfernen und warnen vor Verseuchung.

Samstag, 28. Oktober 2023

Müll wird zu Bausteinen: Sie bieten einen großen Vorteil zu Betonblöcken

Das sich zersetzendes Plastik in unserer Umwelt setzt ungeheure Mengen Microplastik und CO2 frei. Nachdem erst vor Kurzem bekannt wurde, dass Plastik-Recycling sehr viel Microplastik freisetzt, haben wir noch ein Problem. Vielleicht ist es ja eine Idee, das Plastik für Häuser zu verwenden, wo es dann, hoffentlich abgedeckt vor Sonneneinstrahlung, lange Zeit gebunden wird - wenigstens solange, bis wir ein besseres Verfahren entwickelt haben?

einen wirklich guten Artikel zum Plastikmüll finden sie hier hier

hier  Artikel von Aslan Berse  •  24.10.23

Im Jahr 2021 fielen allein in Deutschland rund 6,3 Millionen Tonnen Plastikmüll an. Global betrachtet stellt der Umgang mit ausgedienten Kunststoffen eine große Herausforderung dar. Das US-Unternehmen ByFusion entwickelte deshalb eine Verwertungsmethode, die den Abfall in einen wertvollen Baustoff verwandelt. 



Montag, 25. September 2023

Verkauf von Mikroplastik in der EU künftig verboten

ARD 25.09.2023 hier

Damit weniger Partikel in Umwelt und Meere gelangen, untersagt die EU den Verkauf von Mikroplastik und Produkten, denen es zugesetzt ist. Betroffen sind etwa Granulat für Sportplätze und Kosmetik-Produkte.

Der Verkauf von Mikroplastik in verschiedensten Bereichen wird in der Europäischen Union (EU) schrittweise verboten. Durch neue Regeln der EU-Kommission wird in Zukunft die Veräußerung von Mikroplastik untersagt, wie die Brüsseler Behörde heute mitteilte. Zudem gebe es auch ein Verkaufsverbot für Produkte, denen Mikroplastik zugesetzt wurde und die dieses bei der Verwendung freisetzen.

Mittwoch, 5. Juli 2023

Vorstoß gegen Plastik im Bodensee

 02.07.2023  hier im Südkurier

Die Kommunen rund um den Bodensee könnten im Kampf gegen (Mikro-)Plastik Vorreiter werden. Die Bodensee-Stiftung und Global Nature Fund, beide mit Sitz in Radolfzell, haben mit Vertretern von Städten und Gemeinden an Bodensee und Chiemsee anlässlich des Projekts Blue Lakes ein „Seenpapier“ mit Handlungsvorschlägen ausgearbeitet. Kommunen sind eingeladen, das Papier als freiwillige Selbstverpflichtung zu unterzeichnen, um Bürger für ihren alltäglichen Plastikverbrauch zu sensibilisieren und mit effektiven Maßnahmen das Engagement der Kommune für den Erhalt der Lebensqualität am See aufzuzeigen, heißt es in einer Mitteilung der Stiftung.

Donnerstag, 9. Februar 2023

Mikroplastic

 kleiner Auszug aus Brand eins hier  Interview und Text: Harald Willenbrock

„Mikroplastik entwickelt sich zu einer allgegenwärtigen Tötungsmaschine“

Früher leitete Eric Liedtke als Vorstand das globale Markengeschäft von Adidas. Jetzt arbeitet er mit einem Start-up an kompostierbarer Kleidung. Sein großes Ziel: die Modebranche nachhaltig umstricken. Ein Gespräch über Greenwashing, Scheinlösungen und die magische Macht des Marketing.

Fast Fashion, big Problems

Die Textilbranche produziert jedes Jahr mehr als 100 Milliarden Kleidungsstücke – doppelt so viele wie vor zwei Jahrzehnten. Gleichzeitig hat sich der Zeitraum, in dem Kleidungsstücke im Schnitt getragen werden, halbiert. Massenhersteller überschwemmen den Markt mit billiger Kleidung. Ein Großteil wird aus Polyester (PET) gefertigt – dem billigsten und populärsten Garn der Welt. Umweltschützer schätzen, dass jedes Jahr bis zu zwölf Millionen Tonnen Plastik in den Weltmeeren landen.

Mittwoch, 23. März 2022

Plastikmüll im Meer überwiegend »unsichtbar«

Spektrum der Wissenschaft hier von Daniel Lingenhöhl

Das Meer verkommt zur Müllhalde für unseren Kunststoff. Dabei sieht man nur einen Teil davon. Und die richtig große Plastikflut droht erst noch.

Donnerstag, 3. März 2022

Bundesumweltministerin nennt UNO-Abkommen gegen Plastikmüll „historisch“

 Deutschlandfunk  hier  02.03.2022

Bundesumweltministerin Lemke hat das Votum der UNO-Mitgliedstaaten für ein Abkommen zur Verringerung von Plastikmüll als historisch bezeichnet.

Lemke sagte im Deutschlandfunk, es sei ein wichtiges Zeichen, dass die internationale Staatengemeinschaft für ein derart wichtiges Umweltvorhaben Handlungsfähigkeit bewiesen habe. Es sei entscheidend, dass das Abkommen rechtlich verbindlich sein solle. Geplant sei, den gesamten Produktzyklus zu berücksichtigen – von der Produktion über den Abfall hin zu geschlossenen Stoffkreisläufen, so Lemke weiter. Hier können Sie das komplette Interview nachlesen.

Bei der UNO-Umweltversammlung in der kenianischen Hauptstadt Nairobi hatten zuvor Delegationen aus fast 200 Ländern den Entwurf für das Abkommen einstimmig gebilligt. Vorangegangen waren mehr als eine Woche dauernde Beratungen. Der eigentliche Vertrag soll nun von einem Ausschuss ausgearbeitet werden und 2024 vorliegen.

Nach Angaben der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung hat sich die Plastikproduktion zwischen den Jahren 2000 und 2019 auf 460 Millionen Tonnen nahezu verdoppelt. Zu den größten Plastikproduzenten zählen die USA, Indien, China und Japan.

Diese Nachricht wurde am 02.03.2022 im Programm Deutschlandfunk gesendet.

Donnerstag, 10. Februar 2022

"Die Kunststoff-Zeitbombe tickt"

08.02.2022  |  VON JÖRG ZITTLAU LEBENUNDWISSEN@SUEDKURIER.DE  hier

Es ist unsichtbar klein und besteht aus Kunststoff: Mikroplastik. Es schwebt sogar in unserer Atemluft. Und von dort in den Körper. Es tritt dort, wie englische Forscher herausgefunden haben, wohl in zigfach größeren Mengen auf, als bislang vermutet wurde. Was bedeutet das konkret für unsere Gesundheit?

Sonntag, 12. Dezember 2021

Neue Studie der Vereinten Nationen: Gefährliches Plastik im Boden

TAZ  hier

Die UN warnen: Wegen Folienresten im Boden schrumpften Ernten. Der Mikrokunststoff in Lebensmitteln könnte auch Folgen für die Gesundheit haben.

Die Verschmutzung landwirtschaftlich genutzter Böden mit Plastik bedroht den Vereinten Nationen zufolge die Ernährungssicherheit. Wenn sich Folienabdeckungen von Feldern in der Erde anreichern, schrumpften die Ernten, schreibt die UN-Organisation für Landwirtschaft und Ernährung (FAO) in einer neuen Studie. Zerfällt das Material in Mikroplastik – also in Stücke kleiner als 5 Millimeter –, könne es in die Nahrungskette gelangen und möglicherweise die Gesundheit gefährden.

2019 habe die Landwirtschaft weltweit 12,5 Millionen Tonnen Plastik verbraucht. 37,3 Millionen Tonnen seien für Lebensmittelverpackungen verwendet worden. Am größten war laut dem Bericht mit 50 Prozent der Anteil Asiens. Bis 2030 werde der Verbrauch von Folien für Gewächshäuser, Feldabdeckungen und Einlagerung von Gärfutter (Silage) nach Prognosen von Branchenexperten von 6,1 Millionen Tonnen im Jahr 2018 um 50 Prozent steigen. 


Doch nicht nur in Asien ist Folie verbreitet. Wir sehen auch in der Bodenseeregion immer mehr Folientunnels für Sonderkulturen, speziell für Erdbeeren.
Die Erdbeerkulturen sind gute Geldbringer - die alteingesessenen Landwirte klagen schon länger über die steigenden Pachtpreise infolge der Erdbeerkulturen. Doch wenn dies langfristige Auswirkungen auf die Bodenqualität zeigt?


Auch in Naturschutz heute, dem NABU-Magazin ist dem Thema ein Artikel gewidmet  hier

Plastik in der Landwirtschaft
NABU-Studie zu Kunststoff-Einträgen in landwirtschaftlich genutzte Böden

Mehr als 13.000 Tonnen Kunststoffe werden in Deutschland jährlich durch landwirtschaftliche Aktivitäten freigesetzt. Dies ist das Ergebnis einer Studie im Auftrag des NABU. Der Großteil der Kunststoffe landet direkt im oder auf dem Boden.



WIE GELANGT UNSER MÜLL IN DIE ARKTIS?

 MDR  hier  von Hannes Leonard

meine heutige Premiere als Autor dieses Newsletters möchte ich nutzen, um mit Ihnen einen unterhaltsamen und lehrreichen Parforceritt rund um das Thema „Wasser“ zu unternehmen:

  • Sie erfahren mehr zu einer wirklich abenteuerlichen Reise über die Elbe bei Dresden bis in die Arktik.

Eine wirklich atemberaubende Reise hat der Filmemacher Steffen Krones aus Dresden unternommen. Herausgekommen ist eine tolle Dokumentation mit großartigen Bildern, die das Problem „Mikroplastik“ anschaulich darstellt. Schließlich ist klar: nicht nur die Verbrennung von Erdöl schadet massiv dem Klima, auch die daraus entstehenden Produkte. Beispielsweise kann Mikroplastik Schäden im Erbgut von Tieren verursachen.

Konkret produziert jeder Deutsche rund 230 Kilogramm Plastikmüll im Jahr. Klar, ein Großteil wird recycelt. Aber eben nicht alles: Abrieb von Reifen, Kosmetik oder Verpackungen – inzwischen ist dieser Müll in den entlegensten Ecken der Erde zu finden: