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Donnerstag, 27. November 2025

Entscheide jetzt mit über neue Tierschutz-Vorschriften der EU!

Deutscher Tierschutzbund e.V   LinkedIn

Bis zum 12. Dezember 2025 läuft eine wichtige EU-Konsultation zur Modernisierung des #Tierschutzrechts in landwirtschaftlichen Betrieben. Und deine Meinung als EU-Bürger*innen soll miteinfließen. 

Beantworten Sie jetzt den Fragebogen unter: 👉 https://lnkd.in/d2QHxT8a

Tipp: 👉 Nutzen Sie dieses Antworthilfe-Tool der Initiative “End the Cage Age”. Über die Browsereinstellungen können Sie sich die Antworthilfen übersetzen lassen: https://lnkd.in/eUHmiHp8


Gut zu wissen: Bei der Umfrage geht es um vier große Reformbereiche 👇 

Schrittweise Abschaffung der Käfighaltung

Tierbezogene Indikatoren & Digitalisierung, damit Tierwohl messbar wird

Importanforderungen für tierische Produkte aus Nicht-EU-Staaten

Beendigung der Tötung männlicher Eintagsküken

Donnerstag, 7. November 2024

Weil sie sich von unseren geliebten Hunden, und von uns selbst, gar nicht so groß unterscheiden.....

 

Standard, Klimaklartext   hier

Wahrscheinlich geht es Ihnen so wie mir: Hunde und Katzen sind mir nahe, Schweine, Kühe oder Hühner dagegen eher weniger. 

Das mag daran liegen, dass erstere bei uns Menschen zu Hause leben, wir mit ihnen kuscheln, sie neben unserem Bett schlafen lassen, ihnen zu essen geben. 

Bei Nutztieren ist es anders: Wir haben kaum mit ihnen zu tun, außer, wenn sie auf unseren Tellern landen. Um das für uns selbst zu rechtfertigen, setzen wir uns lieber nicht so richtig mit ihnen auseinander. Wir beschäftigen uns nicht groß damit, wie sie fühlen oder ob sie womöglich schlauer sind, als wir denken. Intelligente Tiere zu essen passt nicht zu unseren moralischen Überzeugungen. 

Freitag, 14. April 2023

Greenpeace: Gutachter fordern Reform der Milchviehhaltung

ARD  hier    03.04.2023 Von Eva Achinger, BR

Wie viel Platz braucht eine Milchkuh? Soll sie Zugang zu einer Weide haben? Gesetzliche Mindestanforderungen für die Haltung der Tiere gibt es bislang nicht. Ein Rechtsgutachten im Auftrag von Greenpeace sieht Reformbedarf.

Grasende Kühe vor einer atemberaubenden Bergkulisse, strahlend blauer Himmel - so wird das Leben von Kühen gerne auf Milchverpackungen oder in der Werbung dargestellt. Die Realität sieht anders aus. Nach Angaben des Bundeslandwirtschaftsministeriums hat nur etwa jedes dritte Rind im Sommer Weidezugang. Der Großteil der Kühe lebt in Laufställen unter sehr unterschiedlichen Bedingungen.

Sonntag, 26. Februar 2023

Wenn Rinder auf der Weide oder am Stall sterben dürfen

19.02.2023  |  VON ANIKA VON GREVE-DIERFELD, DPA  hier

Es weiß nicht wie ihm geschieht. Das Rind auf dem Hof in Ratshausen im Zollernalbkreis geht gemütlich und völlig ahnungs- und angstlos zum Fressen in die Fangbox, an die es vorher gewöhnt wurde. Es beginnt zu fressen, ein Metallbügel legt sich um seinen Hals, sobald der Kopf des Tieres weit genug vorne ist. Der Landwirt Maximilian Sauter tritt an es heran, setzt ein Bolzenschussgerät an die Stirn des Tieres und drückt ab. Betäubt bricht das Tier zusammen, wird in Windeseile in der Fangbox auf Schienen in einen angedockten Hänger gezogen, ein Rolltor fährt hinunter. Dann wird in dem so entstandenen geschlossenen Raum ein Schnitt gesetzt, das Tier blutet innerhalb von Sekunden aus und stirbt. Ein Tod für das Tier ohne stressigen und angstvollen Transport zum Schlachthof. Das ist das Konzept mobiler Schlachteinheiten und das von „Schlachtung mit Achtung“, das über Jahre eine solche Einheit entwickelte und seit März 2019 über die Firma MST Mobile-Schlachttechnik mit Sitz in Kandern im Kreis Lörrach vertreibt.

Donnerstag, 18. August 2022

Vorhaben Özdemirs: Wird das Tierwohllabel ein Rohrkrepierer?

 ARD Tagesschau  hier  19.07.2022  Von Nadine Bader, ARD-Hauptstadtstudio

Frühere Regierungen sind mit dem Versuch gescheitert, eine Tierhaltungskennzeichnung einzuführen. Nun will der grüne Landwirtschaftsminister Özdemir das Vorhaben umsetzen - aber mit welchem Geld?

Samstag, 11. Juni 2022

Gesunde Tiere statt Tierqual-Label

Hallo, ich habe gerade die Aktion "Gesunde Tiere statt Tierqual-Label!" von foodwatch unterzeichnet. Bist du auch dabei? Darum geht es bei der Aktion: Millionen Tiere leiden Schmerzen – in großen und kleinen Betrieben, bio und konventionell. Nun will die Regierung ein neues Haltungslabel einführen. Doch am millionenfachen Leid ändert es nichts. Denn die Gesundheit der Tiere spielt für das Label keine Rolle. Schreibe jetzt an Bundesminister Cem Özdemir und fordere echte Verbesserungen statt hübscher Labels!




Mittwoch, 8. Juni 2022

"Das staatliche Tierwohllabel verharmlost unser Fleisch-Problem"

 Geo hier  von Peter Carstens  

Turbo-Mast oder Bio? Oder irgendwas dazwischen? Landwirtschaftsminister Cem Özdemir hat nun "Eckpunkte" für eine verpflichtende staatliche Kennzeichnung der Haltungsformen vorgestellt. Doch ein bisschen besser Fleisch essen reicht nicht

Kaufen Menschen "besseres" Fleisch, wenn sie wissen, unter welchen Bedingungen die Tiere gelebt haben? Das zumindest scheint der Vegetarier, Grünen-Politiker und Bundeslandwirtschaftminister Cem Özdemir zu hoffen. Er hat nun – nach jahrelangen, mut- und erfolglosen Anläufen seiner Amtsvorgängerin – "Eckpunkte" für eine staatliche Kennzeichnung für Fleisch vorstellt.

Immer mehr Menschen, so das Kalkül, würden sich an der Supermarkttheke für (aus Tierschutzsicht) bessere Waren entscheiden, wenn sie leicht verfügbare Informationen über deren Herkunft hätten. Als Beispiel für einen solchen Erfolg wird gerne die Kennzeichnungspflicht für Eier angeführt.

 Nun ist es zweifellos richtig, dass immer mehr Menschen nach dem Leben und dem Sterben der Tiere fragen, die sie essen. Dass sie eine kritische Masse darstellen, die den Markt verändern wird, darf gleichwohl bezweifelt werden.

Die Erfahrungen mit der freiwilligen Haltungsform-Kennzeichnung des Einzelhandels zeigt: Oft ist das Angebot an Produkten aus deutlich besseren Haltungsformen als dem gesetzlichen Mindeststandard gar nicht verfügbar. Eine echte Wahlfreiheit an der Supermarkttheke bleibt damit Theorie.

  Zum anderen dürfte für die meisten Menschen, gerade in Zeiten der Inflation und der steigenden Lebensmittelpreise, der Kaufpreis eine zentrale Rolle spielen. "Billiger" zieht am Ende immer.

Der Staat delegiert seine Verantwortung für den Tierschutz an Verbraucher*innen

Dienstag, 22. Februar 2022

Wurstproduzenten fordern von Özdemir Tempo beim Umbau der Tierhaltung

Topagrar  hier

Die deutschen Wurst- und Schinkenproduzenten drängen die Bundesregierung zu mehr Tempo beim Umbau der Tierhaltung. Verbandspräsidentin Sarah Dhem sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung": "Wir müssen jetzt endlich mal ins Machen kommen."

Dhem verwies darauf, dass schon der Vor-Vorgänger von Bundesagrarminister Cem Özdemir, CSU-Politiker Christian Schmidt, an einer Tierwohlkennzeichnung gearbeitet habe, "und es gibt immer noch nichts". Mittlerweile sei die Wirtschaft selbst sehr weit bei dem Thema, so Dhem......

Das wachsende Angebot veganer und vegetarischer Fleischersatzprodukte löst bei den deutschen Wurst- und Schinkenproduzenten indes keine Existenzängste aus. "Wir können aus einer Masse an Rohstoffen eine Wurstware machen. Ob da nun Fleisch oder Erbsen drin sind, ist zweitrangig", so Dhem weiter. Größere Sorgen bereite der Branche hingegen der Wandel bei den Essgewohnheiten. Statt Pausen- oder Abendbrot mit Wurstbelag kämen zunehmend Fertiggerichte wie Fertigpizzen auf die Teller.

Insgesamt sei die Wurst-Branche dabei, sich neu aufzustellen, so Dhem mit Blick auf den sinkenden Fleischkonsum in Deutschland. Diese Entwicklung mache den Betrieben nichts aus. "Die Zeit der Völlerei ist vorbei. Unsere Gesellschaft hat in den vergangenen Jahren mehr Fleisch gegessen, als es gut für sie war." Ein nachhaltigerer Lebensstil bedeute geringeren Fleischkonsum. "Weniger heißt aber nicht schlechter", betonte Dhem. Die Wertschätzung gegenüber Lebensmitteln werde wachsen. "Das ist für meine Branche eine gute Entwicklung.

Donnerstag, 27. Januar 2022

"EU will Tiertransporte verbessern" - aber leider nur ein bisschen ...

 21.01.2022  |  VON KATRIN PRIBYL WIRTSCHAFT@SUEDKURIER.DE  hier

Skandale um Tiertransporte erschüttern regelmäßig die Öffentlichkeit. Etwa wenn grausame Bilder auftauchen von zusammengepferchten Kühen, Schafen oder Schweinen, die manchmal tagelang auf Lkw-Ladeflächen unterwegs sind, in teils brütender Hitze ohne ausreichend Trinkwasser, nicht selten sogar mit Verletzungen. Häufig sind die Reisen qualvoll für die Nutztiere. Mehr als 3,8 Millionen sind es, die jeden Tag zur Schlachtung, zu Zuchtzwecken oder aus anderen Gründen durch die Staatengemeinschaft transportiert werden. Hinzu kommt, dass auch der Export von lebendem Vieh aus der EU in Drittstaaten ein großes Geschäft ist – 2019 waren dies laut EU-Parlament mehr als 1,6 Milliarden lebende Tiere.

Weil sich trotz der bestehenden Regeln und Appelle in den letzten Jahren wenig geändert hat, unternimmt die EU jetzt einen neuen Anlauf, um die Bedingungen der Tiertransporte zu verbessern.