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Mittwoch, 19. August 2026

SPD: Für eine wirksame Anpassung an die Klimakrise brauche es „eine gesamtstaatliche Kraftanstrengung“.

 Update 19.8

GermanZero

Guter Vorstoß, liebe SPD, aber Klimaanpassung allein reicht nicht! Auch wenn wir den Vorstoß der SPD begrüßen, ist klar, es muss endlich etwas passieren. 

Der Klima-Aktionsplan, den mehrere SPD-Bundesminister:innen vorgelegt haben, und die Forderung, die „Gemeinschaftsaufgabe Klimaanpassung und Naturschutz“ im Grundgesetz zu verankern, klingen auf den ersten Blick gut. Allerdings reicht eine Klimaanpassung nicht, wenn parallel der Klimaschutz radikal zurückgedreht wird. 

Denn ohne eine konsequente Klimapolitik, die den CO2-Ausstoß radikal senken kann und Klimaneutralität ermöglicht, bleibt Klimaanpassung nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. 

Sonntag, 1. März 2026

Juristischen Angriff: SLAPP-Klage soll Greenpeace zum Schweigen bringen

  

Wir haben Sie in den letzten Monaten bereits mehrfach über den juristischen Angriff auf Greenpeace USA und Greenpeace International informiert.

Doch was wir heute berichten müssen, markiert eine neue, erschreckende Eskalationsstufe. 

Mittwoch, 18. Februar 2026

Plug-in-Hybride: Schockierend schlecht fürs Klima

 

Zeit hier   18. Februar 2026, Quelle: dpa

Verkehr: So viel durstiger als angegeben sind Plug-in-Hybride

Im Alltagsbetrieb sind Plug-in-Hybride sehr viel durstiger als auf dem Papier. 

Im Schnitt verbrauchen sie etwa das Vierfache des offiziellen Werts, wie eine Untersuchung des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung (ISI) und anderer Organisationen zeigt. Basis der Untersuchung sind Echtdaten von knapp einer Million Fahrzeuge verschiedener Hersteller mit den Baujahren 2021 bis 2023. Zuvor hatte der SWR berichtet.


Sonntag, 1. Februar 2026

Sammelsurium des Klimawandels: ein 4 km langer Erdrutsch in Niscemi

 Euronews hier Von Rebecca Ann Hughes & NICOLE WINFIELD mit AP   29/01/2026 

„Wir sind es leid, Schäden zu zählen“: Ruf nach Klimageldern nach Erdrutsch in sizilianischer Stadt

Ruf nach Klimageldern nach Erdrutsch in sizilianischer Stadt
Der Erdrutsch in Niscemi im Südwesten Siziliens erstreckte sich über vier Kilometer.

Mittwoch, 28. Januar 2026

Staaten sind verpflichtet, Leben und Gesundheit ihrer Bürger zu schützen

Zeit hier  28. Januar 2026  Quelle: DIE ZEIT, Reuters, dpa

Karibikinsel Bonaire: Niederlande verlieren wegweisenden Klimaprozess

Ein Gericht hat die niederländische Regierung zu mehr Klimaschutz auf Bonaire verpflichtet. Sie habe die Einwohner der Karibikinsel gegenüber dem Festland benachteiligt.

Montag, 22. Dezember 2025

Expertenbericht wurde umgeschrieben

 Christian Stoecker  LinkedIn

Jetzt schwarz auf weiß: Das Wirtschaftsministerium von Katherina Reiche bestellt einen Expertenbericht (schon mit nahegelegtem Spin), bekommt ihn - und schreibt ihn dann vor Veröffentlichung so um, dass das darin steht, was Reiche will. "mehr EE nötig"(l.) - gestrichen. 

Dieser "Monitoring-Bericht" sollte von Anfang an eine Ausrede sein, den EE-Ausbau zu bremsen und Gas auszubauen (warum die ehemalige Chefin eines großen Gasnetzbetreibers das will...unklar).

Donnerstag, 27. November 2025

Greenpeace: Hoffnung nach Belem


Greenpeace hier Ein Artikel von Gregor Kessler  Im Gespräch 23.11.2025

COP30: Scheinsieg der Fossilen

Die UN-Klimakonferenz gab keine Antwort, wie wir schneller CO2-Emissionen senken und den Amazonas retten können. Und doch sieht Martin Kaiser, geschäftsführender Vorstand bei Greenpeace, Fortschritte.


Dienstag, 25. November 2025

Dieser Beitrag von Greenpeace.de ist eine echte Entdeckung....

 

Stefan Vogt  LinkedIn

...zeigt er doch Verbindungen von deutschen Milliardären zur Politik auf, bzw. wie sie versuchen ihre Interessen bei der Politik durchzusetzen.

Wenn man sich daraufhin das Agieren deutscher Spitzenpolitiker anschaut, wird sehr schnell klar, wessen Interessen diese bevorzugt vertreten. Ich sag nur Söder und die Erbschaftssteuer. Aber auch bei der AfD ist das nicht anders, Alice Weidel und Theo Müller oder Frau Klöckner und der NIUS Finanzier.

Sonntag, 19. Oktober 2025

Mitgliederliste: Streng geheim!

 

Greenpeace Deutschland  hier LinkedIn

Unsere Recherche bringt Licht ins Dunkel der streng abgeschirmten Lobbyorganisation Stiftung Familienunternehmen: 

Der Name ist clever gewählt. Er klingt nach dem bodenständigen Handwerksbetrieb um die Ecke oder der Bäckerei im Ort. 

Ihre Mitgliederliste: Streng geheim!

Interne Dokumente, die Greenpeace vorliegen, belegen: Der Fokus der Stiftung ist die Vertretung von Großunternehmen mit über 50 Millionen Euro Jahresumsatz. 

Dienstag, 14. Oktober 2025

Wasserstoff verheizen wird nicht kommen

 

Mira Jäger  hier LinkedIn

das zeigt unsere neue Studie, die wir heute gemeinsam mit GasWende und Verbraucherzentrale Bundesverband veröffentlichen. 

Falsche Versprechungen der Gasindustrie werden zukünftig zu einer Falle für Verbraucher:innen.

Freitag, 26. September 2025

Etikettenschwindel: Lange hat sich die Stiftung Familienunternehmen als Stimme des Mittelstands inszeniert.

Michael Frank Franz  hier LinkedIn

Doch aktuelle Recherchen von @greenpeace.de und Panorama zeigen, wer wirklich dahintersteckt: Ein exklusives Netzwerk aus Großkonzernen und milliardenschweren Erbenfamilien.

Mittwoch, 10. September 2025

Bad News: Das normalisiert Greenwashing im Finanzsektor und schwächt die EU-Klimaziele

 

Greenpeace Deutschland   LinkedIn

Urteil des EuGH: Österreichs Klage wurde abgewiesen – Atomenergie und fossiles Gas bleiben in der EU-Taxonomie „nachhaltig“ 

Denn:

☢️ Atommüll bleibt eine Ewigkeitslast. 

🛢️ Fossiles Gas ist nicht nachhaltig.

Fossiles Gas und Atomkraft als "nachhaltig" einzustufen, verstößt gegen die Vorgaben der Taxonomie-Verordnung und gegen die Pariser Klimaziele. Denn damit fließen Milliarden in Gas und Atom statt den schnellen Umstieg auf Erneuerbare Energien voranzutreiben. 

Auch Greenpeace hatte geklagt. 

Wir prüfen die Urteilsbegründung und entscheiden über weitere rechtliche Schritte.


Dienstag, 9. September 2025

Gute Nachrichten für den Planeten! Dieses Mal aus Argentinien

Greenpeace7.9.25 LinkedIn

Der Oberste Gerichtshof Argentiniens hat die nationale Regierung, die Regierung der Provinz Jujuy und zwei Ölgesellschaften angewiesen, einen Plan zur Schließung und Sanierung der durch die Ölaktivitäten verursachten Umweltschäden im Calilegua-Nationalpark vor 2030 umzusetzen. 

Die Klage wurde 2024 von Bewohnern einer Stadt in der Nähe des Schutzgebiets eingereicht. Im Jahr 2025 hielten Greenpeace Andino zahlreiche Proteste ab, und 2019 reichten sie eine Klage vor Gericht ein. Mehr als 270.000 Menschen haben die Petition unterschrieben.

Dies ist ein großer Sieg nach mehr als 10 Jahren Kampf
mit Anwohnern, Indigenen, NGOs und Parkwächtern. 


Der Calilegua-Nationalpark erstreckt sich über mehr als 76.000 Hektar und schützt eine der artenreichsten Lebensräume Argentiniens, den Yungas-Regenwald. Es ist die Heimat der Hälfte der Vögel des Landes und bedrohter Arten wie dem Jaguar.



Montag, 8. September 2025

"Es wird sich einiges bewegen"

NTV hier 06.09.2025,

Der IGH stärkt Klimaklagen. Deutsche Autobauer? Freuen sich

Mehr Klimaschutz durch Klimaklagen - geht das?

Der Internationale Gerichtshof in Den Haag sendet ein historisches Signal: Klimaschutz ist Menschenrecht. Staaten müssen das 1,5-Grad-Ziel einhalten. Überall auf der Welt. Bestmöglich. Das setzen junge Menschen aus dem kleinen Inselstaat Vanuatu durch. Und stärken damit Klimaklagen. National wie international. 

"Es wird sich einiges bewegen", sagt die Greenpeace-Juristin Baro Vicenta Ra Gabbert im "Klima-Labor" von ntv. "Ich bin gespannt, welche Konstellationen sich ergeben und wie reagiert wird, wenn eine ganz Reihe von extrem betroffenen Ländern Klage einreicht." 


Doch es bleibt ein Problem:
Recht haben bedeutet nicht, Recht zu bekommen

Mittwoch, 20. August 2025

Der Kampf gegen die Plastikflut geht weiter





Die letzte Runde der UN-Plastikverhandlungen endete ohne Plastikabkommen – zu stark waren die wirtschaftlichen Interessen der Öl- und Gasindustrie. Doch wir waren vor Ort, um alles zu tun, was nötig ist, um die Plastikflut zu stoppen – mit Verhandlungen, mit Protest, mit Ihrer Unterstützung.

Montag, 23. Juni 2025

Update: Umstrittene Gasförderung vor Borkum

 Constantin Zerger hier

⚠️ Update zum Abkommen für die Gasförderung vor Borkum: Kabinetttermin verschoben!

Eigentlich wollte die Bundesregierung am morgigen Dienstag das so genannte Unitarisierungsabkommen beschließen. Das Abkommen ist notwendig, um die kommerzielle Gasförderung for Borkum zu ermöglichen. Aus der neuen Kabinettzeitplanung geht jedoch hervor, dass der Beschluss jetzt erst in der nächsten Woche am 2. Juli gefasst werden soll.

Es gibt gute Gründe, warum das Bundeskabinett dem Abkommen nicht zustimmen sollte:

❌ Genehmigungsbehörden würden eingeschränkt und unter Druck gesetzt

❌ Bereits erteilte Genehmigungen dürften nicht mehr geändert werden, selbst wenn es neue (Umwelt-)Erkenntnisse gibt

❌ Auslaufende Lizenzen würden automatisch verlängert

❌ Klimaschäden und die Risiken einer Havarie werden nicht erwähnt

❌ Streitigkeiten über das Abkommen sollen an einem Schiedsgericht behandelt werden, nicht vor staatlichen Gerichten

Und natürlich: Eine neue Förderung von fossilem Gas widerspricht den Klimazielen.

Deshalb fordern wir Carsten Schneider und die übrigen Kabinettmitglieder auf, das Abkommen abzulehnen!

Heute Abend demonstrieren wir zusammen mit Fridays for Future Deutschland, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND Bundesgeschäftsstelle), Greenpeace Deutschland und anderen vor dem Sommerfest des Landes Niedersachsen gegen die Gasförderung. 

Kommt um 18 Uhr zu den Ministergärten 10 in Berlin-Mitte, wenn Ihr ein Zeichen setzen möchtet!

Deutsche Umwelthilfe Sascha Müller-Kraenner Clara W. Josefin Schmidt Eike H.


Samstag, 10. Mai 2025

Es ist Zeit, Widerstand zu leisten. Die Zeit ist jetzt.

Greenpeace  hier


Überall auf der Welt versuchen milliardenschwere Tyrannen, unsere Rechte und Freiheiten zu stehlen.Aber überall schließen sich die Menschen gegen die Übernahme durch die Milliardäre zusammen.

Der Widerstand wächst. Wirst du mit uns Widerstand leisten?

Unterschreiben Sie das Versprechen, die Machtübernahme durch die Milliardäre zu bekämpfen – jede Unterschrift trägt dazu bei, unseren von den Menschen getragenen Widerstand zu stärken. 

Klicken Sie hier, um Ihren Namen hinzuzufügen: https://lnkd.in/eSUQRkjk

Mittwoch, 2. April 2025

Klimaneutralität - jetzt im Grundgesetz?

hier  Business-punk Reinhard Schlieker  1. April 2025

Verfassungsrechtler streiten um die Folgen

In den Verhandlungen zur Regierungsbildung haben die Grünen den Schutz des Klimas ins Grundgesetz operiert. Und nun? Die einen kündigen eine Klagewelle an, die anderen glauben nicht, dass sich etwas ändert.

„Klimaneutralität bis 2045“ lautet das Ziel, das jetzt sogar in der Verfassung steht. Der Passus wurde aufgenommen, um die Zustimmung der Grünen im (alten) Bundestag für einen 500 Milliarden Euro schweren Schuldenfonds sicherzustellen. Ein Fünftel davon soll zweckgebunden für klimaschützende Maßnahmen des Staates ausgegeben werden. Das Ziel ist ambitioniert, weil die EU sich fünf Jahre länger Zeit lassen will. Entsprechend teurer wird es für die Deutschen auch.

Die Sätze „Zuführungen aus dem Sondervermögen in den Klima- und Transformationsfonds werden in Höhe von 100 Milliarden Euro vorgenommen. Das Nähere regelt ein Bundesgesetz“ geben deswegen reichlich Anlass zu Streit in Politik, Wirtschafts- und Rechtswissenschaft. 

Update: Große Überraschung: Das Deutschlandticket trägt sich finanziell selbst

Update

Ingwar Perowanowitsch auf Linkedin 2.4.25

Journalist, Vortragsredner, Radreisender. Schreibe und spreche über die Klimakrise, die Verkehrswende und fahrradgerechte Städte. Reisefilm: Mit dem Fahrrad 5000km nach Aserbaidschan. 

Was für Zahlen! 

Einem Bericht für die heute beginnende Verkehrsministerkonferenz zufolge, hat das Deutschlandticket in den ersten 20 Monaten seit Einführung sage und schreibe 560 Mio. Autofahrten ersetzt und somit für weniger Stau, sicherere Straßen und bessere Luft gesorgt und wesentlich zum Klimaschutz beigetragen. Und tatsächlich: 2,3 Mio. Tonnen CO2 sind durch die Einführung des Tickets eingespart worden. 

Insgesamt haben 21 Mio. Menschen, also jeder 4. Bürger, das Ticket mindestens 1x gekauft. 

Das 🇩🇪-Ticket ist klima- und verkehrspolitisch eine unglaubliche Erfolgsgeschichte. Es jetzt weiter zu verteuern, wie Union und SPD planen, wäre ein riesiger Rückschritt für dieses Land und eine völlig unnötige Belastung für Mio. von Menschen. Gegen diese Pläne muss sich ein breiter gesellschaftlicher Widerstand bilden! 

https://lnkd.in/gWZ__Cx4