Anna Alex
Seit Jahren reden wir in meiner Branche über die Finanzierungslücke im Naturschutz. Ich glaube, wir reden über die falsche Zahl!
$220 Milliarden flossen 2023 weltweit in den Schutz der Natur. $7,3 Billionen flossen in Aktivitäten, die sie zerstören. Faktor 33
Beide Zahlen stehen im aktuellen Bericht des Weltbiodiversitätsrats.
Wir haben zehn Jahre damit verbracht, die kleinere Seite zu optimieren. Neue Fonds, Biodiversity Credits, Blended Finance. Ich war auf vielen dieser Panels, und ich halte die Arbeit für richtig. Wir füllen trotzdem einen kleinen Eimer, während daneben eine Pipeline läuft.
Der Grund ist unbequem:
Naturzerstörung ist fast nirgends eingepreist.
Naturzerstörung ist fast nirgends eingepreist.
Wer sie betreibt, verdient kurzfristig mehr als der, der es lässt.
Das ist die rationale Antwort auf die Regeln,
die wir selbst gesetzt haben.
die wir selbst gesetzt haben.
Solange wir diese Regeln nicht ändern,
wird sich daran nichts ändern.
wird sich daran nichts ändern.
Die Frage, die mich inzwischen mehr interessiert: Wie hört das Geld auf, gegen die Natur zu arbeiten? Darauf habe ich in zehn Jahren deutlich weniger Antworten gehört.
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