Ein Forschungsverbund im Auftrag des Landes Niedersachsen hat durchgerechnet
was es kostet, die Energiewende um fünf Jahre zu verschleppen: 430 Milliarden Euro bis 2050.
Die 3 Kreise Ravensburg, Sigmaringen und Bodenseekreis haben trotz lauter Proteste keinen zukunftsfähigen Regionalplan bekommen. Wo steht Deutschland, Baden-Württemberg und seine Kommunen aktuell beim Klimaschutz? Welche Möglichkeiten gibt es und wo gibt es Anregungen, die übernommen werden könnten?
Ein Forschungsverbund im Auftrag des Landes Niedersachsen hat durchgerechnet
was es kostet, die Energiewende um fünf Jahre zu verschleppen: 430 Milliarden Euro bis 2050.
Umweltinstitut München e.V. @umweltinstitut.org
Wie viel Gaslobby steckt im Heizungsgesetz?
Das Wirtschaftsministerium hält sich – nun ja – bedeckt: Protokolle über Treffen mit Gaslobby-Vertreter:innen gibt es nicht. Damit verstößt Reiche gegen die Geschäftsordnung der Bundesregierung.
➡️ Frau Reiche, es reicht!
Vor EU-Rede: Appell an von der Leyen, fossile Energiekrisen in Europa zu beenden
Ursula von der Leyen ging in ihrer Rede zur Lage der EU 2022 hart mit fossilen Energieträgern ins Gericht. Heute steckt Europa erneut in einer Energiekrise.
Man muss nur aufhören, zu tun, als wäre nichts, dann wird sinnvolle Regulierung plötzlich ganz einfach.
Vielleicht hat Friedrich Merz das ja jetzt doch verstanden? (Bin nicht optimistisch, habe aber Vorschläge)
Spiegel hier Eine Kolumne von Christian Stöcker 23.08.2026
Dass die Erhitzung des Planeten teuer und tödlich ist, sollte mittlerweile wirklich jedem vernünftigen Menschen klar sein. Und wenn man die Realität akzeptiert, fällt sinnvolle politische Regulierung plötzlich leicht.
hier Standard Martin Auer 1. Juli 2026,
Kampf gegen die Klimawissenschaft: Ihr Produkt ist der Zweifel
Wie fossile Interessen die Attributionsforschung diskreditieren und Klimaklagen politisch und juristisch unter Druck setzenGastblogger Martin Auer schildert Einschüchterungs- und Diskreditierungskampagnen gegen einen Zweig der Klimawissenschaften, der zunehmend in der Lage ist, einzelne Unternehmen für Klimaschäden haftbar zu machen.
hier Spiegel 26.06.2026,
Erfolg für Umweltorganisationen
Ölkonzern TotalEnergies muss Klimarisiken seiner Produkte offenlegen
Der Konzern TotalEnergies muss fortan mitteilen, welche Klimafolgen seine Produkte haben können. Das entschied ein Gericht in Paris. In einem weiteren Punkt konnten sich die klagenden Umweltschützer nicht durchsetzen.
Klimareporter hier von Joachim Wille 13.9.26
Und sie erwärmt sich doch
In den USA ist ein wissenschaftlicher Leitfaden zum Klimawandel für Richter nach politischem Druck aus einem Standardwerk gestrichen worden. Hintergrund sind offenbar Klagen gegen Öl- und Gaskonzerne.
Christian Stoecker
Das hier ist der Grund, aus dem die Versuche, erneuerbare Energien und Elektrifizierung zu bekämpfen, immer hektischer und hysterischer werden. Es passiert schneller, als die Ölkonzerne dachten. Donald Trump gräbt mit seinem Krieg gegen Iran an ihrem Grab mit.
Catiana Krapp / Handelsblatt
Kann Trump Europa im Winter den Gashahn zudrehen?
Unser Rechercheergebnis lautet: Ja.
Ich hatte mich das gefragt, seit Klaus Müller im DIE ZEIT-Interview mit Marlies Uken sagte: "In allen Szenarien sind Gashändler Stand heute auf amerikanisches Flüssiggas angewiesen."
Spiegel hier 21.07.2026
CDU-Wirtschaftsministerin Reiche ignoriert eine Ansage von SPD-Umweltminister Schneider. Der Zoff erreicht jetzt auch den Kanzler.
Spiegel hier Von Markus Becker und Benedikt Müller-Arnold, 08.07.2026,
Minister
Schneider weist Ministerin Reiche öffentlich zurecht
Fabian Holzheid
EU-Methanverordnung: Reiches Alleingang bedroht Klimaschutz und Koalitionsfrieden
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche wird immer untragbarer
Sie soll bei einem Treffen der EU-Energieminister am 26. Juni eigenmächtig zugesagt haben, dass Deutschland eine Aussetzung der EU-Methanverordnung unterstützt – obwohl sich die Bundesregierung zuvor intern auf eine andere Position geeinigt hatte.
Merz verhindert, was Merz fordert
Dr. Susanne Götze • LinkedIn
Trumps Entscheidung bedeutet faktisch eine Abschaffung der bundesweiten Klimaregeln des Landes. Es geht hier jedoch nicht nur um Trump. Darauf haben viele ideologische Hardliner&Denkfabriken lange hingearbeitet.
Mit Annika Joeres haben wir solche Netzwerke und Hintermänner in mehreren Büchern beschrieben – unter anderem der »Klimaschmutzlobby« (Piper 2020) und der »Milliardenlobby« (Piper 2025). Wer verstehen will, warum Trumps Entscheidung zum Endangerment Finding kein Zufall ist und warum auch in Deutschland so ein Szenario droht, dem empfehle ich unsere Bücher – und meinen neuen Klima-Newsletter von dieser Woche im DER SPIEGEL.
Spiegel hier Ein Newsletter von Susanne Götze 13.02.2026,
Trumps Rückbau der Klimapolitik
Der größte Erfolg der Klimawandelleugner und seine Folgen
Euronews hier Von Liam Gilliver 22/01/2026
Bericht verbindet größte Emittenten mit Ländern, die den Fossilausstieg blockierenKlug und vorausschauend geht anders und eigentlich könnte Frau Reiche auch das schon gelernt haben in den letzten Jahren.... Nicht zuletzt auch durch die aktuelle Diskussionen in der EU über die Abhängigkeit von US Tech-Riesen.
Angesichts der politischen Entwicklung in Zeiten der Trump Regierung, angesichts der aktuellen Politik der völligen Verantwortungslosigkeit und Mafia-Methoden empfinde ich die Zustimmung des Wirtschaftsministeriums als einen ungeheuerlichen Verrat an Deutschlands Interessen.
Ist das noch mit purer "Naivität und Dummheit" zu erklären? Schon das würde ausreichen um Frau Reiche für ihr Amt zu disqualifizieren . Vermutlich muss man aber noch von weit Schlimmerem ausgehen.....Für wen arbeitet Frau Reiche, wenn nicht für uns?
T-online hier 23.01.2026Kritische Infrastruktur
Ein Teil der kritischen Infrastruktur in Deutschland liegt jetzt in den Händen eines US-Konzerns. Dessen Chef gilt als eng vertraut mit US-Präsident Donald Trump.
Dirk Specht LinkedIn
Der Markt regelt das. Fragt sich nur, wie. Anbei ein Beispiel zum Zusammenspiel Mensch, Natur, Erdgas, Strom.
Liest sich mit etwas Abstand sehr unterhaltsam, ist es aber nicht.
„Gerade, weil dem Ministerium klar ist, dass der privilegierte Zugang zur Ministerin problematisch ist, wird bei Details zu den Terminen gemauert.“
Transparency International widmet sich der „Lobbyministerin“ Katharina Reiche