Samstag, 26. September 2026

Der Fahrplan der Bundesregierung zum Ausstieg aus fossilen Energien widerspricht ihrer aktuellen Politik

 

Sven Giegold

Die Bundesregierung führt ein Doppelleben

In New York verspricht sie den Ausstieg aus fossilen Energien bis 2045. In Berlin bringt sie Katherina Reiches Anti-Erneuerbaren-Gesetze in den Bundestag.

Das beschädigt die internationale Glaubwürdigkeit Deutschlands weiter. Jetzt ist der Bundestag gefragt!

Im TAFF-Fahrplan zum Ausstieg aus Kohle, Öl & Gas hat das gesamte Kabinett u.a. beschlossen, die Solarleistung bis 2030 fast zu verdoppeln – Reiche eingeschlossen. Doch 80% Ökostrom gelingen nur, wenn auch private Dächer voll werden.

Trotzdem will Reiche ausgerechnet privater PV das Leben schwer machen.

Jede Kilowattstunde Solar- & Windstrom kann Öl- & Gasimporte verdrängen. Aufgabe der Wirtschaftsministerin wäre es eigentlich, dafür die richtigen Grundlagen zu legen, nicht den Ausbau auszubremsen.

Die Sonne muss in den Tank, der Wind in die Industrie!

Und Reiches Gesetze müssen zurückgezogen werden!

Doch statt die Netze auszubauen, zu digitalisieren und Druck für mehr Effizienz auf ihre früheren Kollegen bei den Netzbetreibern zu machen, will Katherina Reiche neue Wind- und Solarparks per Redispatch-Vorbehalt abregeln lassen.

Widersprüchliche Signale verteuern Investitionen in Sonne, Wind und Speicher. Noch können Union und SPD EEG und Netzpaket an der eigenen Roadmap ausrichten.

Zeigt ihnen, dass die Zusage von New York auch in Berlin gilt: Kommt am 9. Oktober um 14 Uhr zur Demo auf die Reichstagswiese. https://lnkd.in/dJjshFk4


klimareporter°  hier  Podcast von Katharina Schipkowski,  Susanne Schwarz

Der Fahrplan der Bundesregierung zum Ausstieg aus fossilen Energien widerspricht ihrer aktuellen Politik. Laut Weltrisikobericht sind Stürme die teuersten und zweittödlichsten Extremwetterereignisse. Elektroautos und Solaranlagen sind in AfD-Hochburgen weniger verbreitet.


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