Der Redispatch-Vorbehalt, über den derzeit im Rahmen des Netzpakets intensiv verhandelt wird, wurde nicht nur aus dem Eon-Konzern entwickelt.
Auch Wirtschaftsministerin Katherina Reiche hat sich bereits als Vorstandsvorsitzende der Eon-Netztochter Westenergie für den Redispatch-Vorbehalt eingesetzt, wie ein LinkedIn-Beitrag zeigt, der später gelöscht wurde, aber über das Internet-Archive noch verfügbar ist: hier
Malte Kreutzfeldt LinkedIn
Alle, die es von Anfang an für keine gute Idee hielten, nahtlos von der Spitze eines Energieunternehmens an die Spitze des Energieministeriums zu wechseln, dürften sich von diesen Zusammenhängen bestätigt fühlen:
- 2021 wurde er Redispatch-Vorbehalt erstmals von einer Netztochter der E.ON-Konzerns vorgeschlagen.
- Im November 2024 plädierte Katherina Reiche als Vorstandsvorsitzende der Eon-Tochter Westenergie in einem mittlerweile gelöschten LinkedIn-Beitrag für die Einführung eines Redispatch-Vorbehalts.
- Im Februar 2026 wurde der Redispatch-Vorbehalt unter Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche ins Netzpaket aufgenommen.
- Im September 2026 zeigt der Bundesverband Neue Energiewirtschaft e.V. (bne) in einer neuen Analyse auf, dass die Netztöchter des Eon-Konzerns wirtschaftlich mit Abstand am stärksten von der Einfühung des Redispatch-Vorbehalts profitieren würden.
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