Wohlgemerkt: Das sind die Zuwächse beim Energieausbau, - leider noch nicht die allgemeinen Zahlen. Aber die Welt ist auf dem Weg.
Christian Stoecker / LinkedIn
Der kleine gelbe Kringel ganz rechts ist die „Renaissance der Atomkraft“, die „alle außer uns“ angeblich gerade betreiben.
Das sind übrigens Strommengen (zusätzliche Terawattstunden), keine Leistung (Terawatt). Das Grüne und das Blaue ist das, was angeblich keiner außer uns baut.
Fabian Landstorfer / LinkedIn
Ein globales Energie-Highlight 2025:
Erneuerbare Energien haben im vergangenen Jahr
fossile Brennstoffe im Wert von rund 480
Milliarden Dollar ersetzt.
Vor ein paar Jahren hieß es über genau diese Anlagen noch, sie seien zu teuer, zu langsam und ohne Förderung nicht tragfähig.
Und heute liegt eine Zahl auf dem Tisch, die zeigt, wie sehr sich diese Einschätzung verschoben hat.
Es geht dabei nicht um Fördermittel oder Baukosten. Es geht um Brennstoff, der in einem einzigen Jahr schlicht nicht gekauft werden musste. Gerade bei schwankenden Preisen für Kohle, Gas und Öl macht das unabhängiger und planbarer.
Was hinter dieser Zahl steht, ist dabei nichts Überraschendes.
Kohle-, Gas- und Ölkraftwerke brauchen laufend Brennstoff, um Strom zu erzeugen. Bei Wind- und Solaranlagen fallen diese Brennstoffkosten nach dem Bau nicht an.
IRENA hat deshalb verglichen:
Was kostete die tatsächliche Stromerzeugung aus Erneuerbaren 2025 und was hätte dieselbe Strommenge aus dem bestehenden fossilen Kraftwerksmix gekostet?
Die Differenz: rund 480 Milliarden Dollar an vermiedenen Brennstoffkosten.
Und ja, es gibt weiterhin offene Punkte.
- Die globalen Emissionen sinken trotz dieser Entwicklung noch nicht,
- Netze und Speicher kommen dem Zubau vielerorts nicht nach
- und in einigen Märkten bremsen politische Rahmenbedingungen den Ausbau weiter aus.
Aber der Kern der Diskussion hat sich verschoben.
Erneuerbare Energien werden nicht länger vor allem über ihre Investitionskosten bewertet.
Sie werden über die Kosten bewertet, die sie über ihre gesamte Laufzeit vermeiden.
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