Sonntag, 30. August 2026

Bidirektionales Laden als Forderung der EU

 

carbonify GmbH / LinkedIn

Bald muss jedes neue E-Auto Strom ins Netz zurückspeisen können.

 Zumindest ist das der Plan, den die EU derzeit prüft.

Die Europäische Kommission arbeitet an neuen Vorgaben, damit alle neuen Elektroautos künftig bidirektionales Laden unterstützen. Ein entsprechender Vorschlag soll bis Ende 2027 vorgelegt werden.

 Die Idee dahinter:

Ein E-Auto soll künftig nicht nur Strom laden, sondern ihn bei Bedarf auch wieder ins Stromnetz oder in das eigene Gebäude zurückspeisen.

So könnten Millionen Fahrzeugbatterien helfen, Strom aus Wind- und Solaranlagen besser zu nutzen und das Stromnetz zu stabilisieren.

Heute scheitert das oft an der Technik.

Ein normales Onboard-Ladegerät kostet rund 500 €. Für bidirektionales Laden wird häufig zusätzliche Hardware benötigt, die ab etwa 4.000 € kostet.

Genau diese Mehrkosten möchte die EU langfristig vermeiden, indem die Funktion direkt im Fahrzeug integriert wird.

 Für Firmenflotten könnte das bedeuten, dass geparkte E-Dienstwagen künftig nicht nur laden, sondern auch als Stromspeicher für das Unternehmen dienen.

 

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