Hermann Ude
2 positive Nachrichten an einem Tag:
In Brasilien und in Serbien wurden Autokraten abgewählt - wie zuvor schon in Ungarn und Polen. das macht Hoffnung für die Midterms in den USA!
die Wahlkämpfe haben überdies deutlich gemacht, wie dringend es einer klare Regulierung von social media im Hinblick auf Wahlbeeinflussung bedarf.
Euronews hier
Mirko Lange
Yessss! Dann noch am Dienstag
Netanjahu weg und eine blaue Welle bei den Midterms.
Und in Serbien hat gestern auch die progressive Studentenliste gegen den rechtspopulistischen, konservativen Amtsinhaber Vucic gewonnen.
Vielleicht ist die Demokratie doch noch stärker als wir befürchten.
Studentenliste gewinnt Wahl in Serbien: Vučić räumt Niederlage ein
https://de.euronews.com/2026/10/26/studentenliste-gewinnt-wahl-in-serbien-vucic-raumt-niederlage-ein?utm_source=flipboard.com&utm_campaign=feeds_euope-explained&utm_medium=referral
Philipp Depiereux
Happy Monday! Trump hat gestern einen Verbündeten verloren. Putin auch.
Heute mal keine Horror-Nachrichten, sondern zwei Wahlabende, die Mut machen.
Brasilien: Lula schlägt Flávio Bolsonaro, Sohn von Jair Bolsonaro und enger Verbündeter von Trump. 51,8 Prozent. Im ersten Wahlgang lag Lula noch zwei Punkte hinten. Das gab es in Brasiliens Demokratie noch nie: Der Zweite der ersten Runde gewinnt die Stichwahl.
Serbien: Nach 14 Jahren ist Schluss für Aleksandar Vučić, Moskaus engsten Partner auf dem Balkan. Besiegt nicht von einer alten Partei, sondern von Studierenden. Seit beim Einsturz des Bahnhofsvordachs in Novi Sad 16 Menschen starben, sind sie zwei Jahre lang durchs Land marschiert. Gestern dann: höchste Wahlbeteiligung seit über 30 Jahren, laut Hochrechnungen absolute Mehrheit für die Studentenliste. Vučić hat seine Niederlage eingeräumt.
Eine Stimme aus Belgrad: „Ich fühle mich, als würde ich endlich in einem freien Land leben.”
Im April Orbán. Jetzt Vučić und Bolsonaro. Autokraten und Populisten sind nicht unbesiegbar.
Demokratie gewinnt nicht von allein. Sie gewinnt, wenn Menschen den Mut haben, aufzustehen, rauszugehen und zu wählen. Auch nach Jahren voller Rückschläge.
Mit diesem Rückenwind starten wir in die Woche!
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