Dienstag, 23. Januar 2024

Ist Özdemir aufgrund seiner Konfliktscheue gescheitert?

hier  im ARD Stand: 18.01.24 von Oda Lambrecht

Die Bauern und ihr Minister

Vor zwei Jahren ist der grüne Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir mit dem Ziel angetreten, die Landwirtschaft in Deutschland nachhaltiger aufzustellen. Doch davon sei er weit entfernt, kritisieren Agrarwissenschaftler und die Umweltschutzorganisation Greenpeace.

Mehr Bio, bessere Tierhaltung, kein Glyphosat - mit diesen Zielen ist der grüne Agrarminister Cem Özdemir vor rund zwei Jahren angetreten. Was hat er erreicht?

Montag, 22. Januar 2024

Windkraft in Oberschwaben - Forum Energie-Dialog

Livestream  hier zum Anschauen

sehr langer Vorspann, bitte Vorspulen auf 1:50 !


Großdemo „Wir haben es satt“: Tausende fordern klimagerechte Agrarpolitik in Berlin

Dafür möchte ich bedingungslos werben

hier Tagesspiegel  Von Madlen Haarbach  20.01.2024, 

Zum Auftakt der „Grünen Woche“ demonstrierten Bauern und Verbraucherinnen für eine Ernährungswende. Luisa Neubauer und Agrarminister Cem Özdemir warnten vor rechter Politik.

Unter dem Titel „Wir haben Agrarindustrie satt!“ haben mehrere tausend Menschen am Sonnabend in Berlin für klimagerechtere Anbaumethoden und eine Ernährungswende protestiert. Am Vormittag überreichten Landwirtinnen dem Agrarminister Cem Özdemir (Grüne) eine Protestnote am Rande des Agrarministergipfels. Im öffentlichen Nahverkehr kam es teilweise zu Einschränkungen.

Die Demo findet seit einigen Jahren immer zum Auftakt der Landwirtschaftsmesse „Internationale Grüne Woche“ in Berlin statt. Gegen 12 Uhr formierten sich die Demonstrant:innen vor der SPD-Zentrale im Willy-Brandt-Haus zu einer Auftaktkundgebung, um sich für eine klimagerechte Landwirtschaft auszusprechen. Die Veranstalter sprachen insgesamt von rund 8000 Menschen, die Polizei von 7000 Teilnehmern in der Spitze.

„Eine bäuerliche und ökologischere Landwirtschaft ist die richtige Antwort auf Klimakrise, Artensterben und Hunger in der Welt – nicht Gentechnik, Patente und Glyphosat!“, hieß es im Aufruf zur Demonstration.

Energierevolution - Jetzt mit Volker Quaschning


noch ein YouTube Video zur Energiewende - hier
 

Allgäuer entwickeln E-Traktor: Bauern haben hier einen großen Vorteil

hier  21. Januar 2024 | Christian Lutz


Der E-Traktor Onox des gleichnamigen Start-ups aus Isny.

Das Start-up Onox präsentierte im vergangenen Jahr den Prototyp eines Elektrotraktors. Vom Design erinnert der Akku-Freisichttraktor an den Fendt GT. Das endgültige Serienmodell soll zusammen mit Landwirten für deren Anforderungen entwickelt werden.

Forscher kommen zu starkem Ergebnis: Wie PV-Anlagen das Bienensterben verhindern

hier EFAHRER.com  Artikel von Kai Gosejohann  • 22.1.24

Solaranlagen auf ehemaligem Ackerland bieten Insekten einen Lebensraum 

Solaranlagen sind eine Säule der Energiewende und tragen dazu bei, unsere Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu reduzieren. Doch können sie auch einen positiven Beitrag zur Biodiversität leisten und das Insektensterben bekämpfen? Eine Forschungsgruppe im US-Bundesstaat Montana hat dies untersucht, wie heise.de berichtet.

Sonntag, 21. Januar 2024

Bündnis "Wir haben es satt!" übergibt Forderungen an Cem Özdemir

"Wir haben es satt" - nicht zu verwechseln mit den Bauernprotesten gegen die Agrardiesel-Streichung.

Wir haben es satt! ist eine Bewegung von Landwirten, Umwelt-, Natur- und Tierschutzverbänden gegen die Agrarindustrie, gegen Massentierhaltung und für eine Agrarwende. Die größte Demonstration findet seit 2011 jährlich im Januar anlässlich der Grünen Woche in Berlin statt.
mehr als 60 Organisationen stehen dahinter. (s.u.)

Zeit hier  20. Januar 2024,



"Ungerechtigkeit und Hunger stoppen": Ein Bündnis fordert die Agrarwende hin zu nachhaltigerer Landwirtschaft – und das weltweit. Die Bundesregierung handele zu zaghaft.

Die Initiative Wir haben es satt! übergibt bei der Agrarministerkonferenz symbolisch eine Resolution an Cem Özdemir. 

Jung & Naiv: AfD-Experte Andreas Kemper

hier   auf YouTube  zum Anschauen   
Jung & Naiv: Folge 687

AfD-Experte Andreas Kemper über die Entwicklung der Partei & den Rechtsruck 

Sabine meint: generell, aber auch zur Debatte  Reichsbürger, lohnt sich Jung und naiv.
Da kommt zusammen was zusammen kommen möchte, die freundlichen Menschen und ihre aristokratischen Träume.....


Landwirte erfüllen nicht alle Erwartungen

 hier  Artikel von Statista  • 20.1.24

Der Beruf des Landwirts genießt in Deutschland ein relativ hohes Ansehen.

 Gleichwohl gibt es eine Reihe von Themen, bei denen die Bevölkerung sich von Landwirten mehr Engagement als bislang wünschen. Wie die Statista-Grafik zeigt, betrifft dies insbesondere den verantwortungsvollen Umgang mit Tieren und der Natur: Jeweils über 70 Prozent der Befragten halten diese beiden Punkte für wünschenswert.

 

Freitag, 19. Januar 2024

Denkt daran: morgen am 20.1.24 um 11:00 ist unsere Demo in Überlingen - Motto: Nie wieder ist jetzt!

wer noch Ansporn braucht kann auf YouTube den Freiburger Trainer Christian Streich finden  hier

Oder die 100 jährige Holocaust-Überlebende Margot Friedländer  hier

oder eben den Artikel aus Hamburg lesen, wo heute bereits 130.000 Menschen auf die Straße gingen.

 hier  Spiegel  19.01.2024

Kampf gegen Rechtsextremismus Innenstadt überfüllt – Demonstration in Hamburg abgebrochen

Zehntausende Menschen sind in Hamburg gegen rechts auf die Straße gegangen. Die Veranstaltung wurde vorzeitig beendet, da deutlich mehr Teilnehmende als erwartet kamen.

Demonstration in Hamburg

Demonstration in Hamburg

Foto: Carmen Jaspersen / REUTERS

In Hamburg ist eine Demonstration gegen rechts abgebrochen worden – offenbar, da die erwartete Teilnehmerzahl bei Weitem überschritten wurde. Die genaue Anzahl der Teilnehmenden ist unklar. Die Polizei hatte zu Beginn der Versammlung von rund 30.000 Personen berichtet. Die Nachrichtenagentur AFP schreibt von 50.000 Teilnehmenden. Kazım Abacı vom Verein »Unternehmer ohne Grenzen«, der die Demonstration mitorganisiert hatte, sprach sogar von 130.000.

Der Stoffkreislauf beginnt im Klo

Zukunftsmusik ganz pragmatisch. Warum auch nicht? Wasser sparen und dabei noch Düngemittel produzieren - wer kann  wirklich etwas dagegen haben? Auch der zukünftige Mangel an Düngemitteln in der Landwirtschaft  wurde bereits prognostiziert. Es ist an der Zeit neu zu denken.

hier   TAZ

Pipi für die Böden

Wir spülen Unmengen an kostbarem Trinkwasser im Klo herunter. Besser wären neue Klo-Techniken – auch um den menschlichen Dünger effektiver zu nutzen.

Es gibt eine Ressource, die weltweit in Hülle und Fülle vorhanden ist: menschlicher Urin. Er besteht zu einem Großteil aus Stickstoff und Phosphor. Beide sind für alle Tiere und Pflanzen überlebenswichtig, und auch wir nehmen sie täglich durch unser Essen auf. Weil diese Nährstoffe mit der Ernte vom Acker verschwinden, benötigt der Boden ständig Nachschub. Heute wird mit viel Energieaufwand in Chemiefabriken Mineraldünger hergestellt. Er könnte aber genauso gut aus unserem Urin bestehen – und in einer zukunftsfähigen Kreislaufwirtschaft muss er das auch. Was wir brauchen, ist eine Sanitär- und Nährstoffwende.

Chinas Klimawende: Hat der Gigant seinen CO2-Höhepunkt erreicht?

hier  Telepolis  Artikel von Wolfgang Pomrehn  •18.1.24

China wird immer als größter "Klimasünder" bezeichnet. Doch das ist irreführend. Jetzt zeigt sich, wie das Land die Industriestaaten beim Klimaschutz abhängt.

Donnerstag, 18. Januar 2024

Nie wieder ist jetzt! Vereint für unsere Demokratie

 



Am kommenden Samstag, den 20. Januar ab 11 Uhr in Überlingen am Landungsplatz rufen wir zu einer Kundgebung für unsere Demokratie und gegen ihre Feinde auf. 

Unter dem Motto: "Nie wieder ist jetzt. Vereint für unsere Demokratie" wollen wir gemeinsam mit vielen Bürgerinnen und Bürgern, Verbänden und demokratischen Parteien ein Zeichen setzen, dass die Menschen hier am Bodensee für die Demokratie einstehen und sich ihren Feinden und dem zunehmenden Hass in der Gesellschaft entgegenstellen. 

Gerade angesichts der erstarkenden, radikalen Kräfte und ihrer gefährlichen Versuche, die Demokratie und Menschenrechte zu unterwandern, soll ein Signal gesendet werden, dass die Bürgerinnen und Bürger bereit sind, unsere Demokratie aktiv zu verteidigen. 

Bei der Kundgebung wird es kurze Reden von Vertretern von Verbänden/Vereinen und der Politik geben. Aufgerufen zur Teilnahme sind alle Bürgerinnen und Bürger, um zu zeigen, dass die Populisten und Hetzer nicht die Mehrheit sind. 

Bitte teilt diese Einladung über alle Kanäle!

Klimakrise: So kann das Schlimmste verhindert werden

So richtig klar wird es anhand dieses Artikels nicht, wie der "Wiederherstellende Weg" verlaufen soll. Die wissenschaftlichen Studien liegen erst in englisch vor. Ich habe auch nichts weiter dazu gefunden, denke aber das wird noch in der Presse erscheinen.

hier t-online  10.01.2024

Neue wissenschaftliche Veröffentlichung

Ein internationales Forschungsteam hat ein neues Datenmodell entwickelt. Mit diesem sollen die dramatischsten Folgen des Klimawandels gar nicht erst eintreten.

Update Die Ampel muss weg! Echt jetzt?

Da bin ich völlig einig mit dem Autor: wir leben in äußerst schwierigen Zeiten der Transformation. Angesichts der heutigen Situation glaube ich: Die Ampel ist sicher nicht perfekt  - aber sicherlich auch nicht schlechter als alle möglichen Alternativen, die nun schnell an die Wand gemalt werden.

Update deshalb, weil ich den letzten Teil vergessen hatte

hier Zeit / Eine Kolumne von Mark Schieritz  10. Januar 2024

Unter einer neuen Regierung wäre alles besser, heißt es jetzt. Doch die nächsten Jahre werden anstrengend, ganz egal wer regiert.

Erinnert sich jemand? Merkel muss weg. Dann wird alles besser. Das war in den vergangenen Legislaturperioden der Slogan der Unzufriedenen und Beleidigten. Merkel ist weg. Seit über zwei Jahren regiert Olaf Scholz. Jetzt heißt es: Die Ampel muss weg! Dann würde alles besser. 

Es könnte sein, dass es so kommt. Dass das Haushaltsloch weg wäre, die Schulen genug Lehrer hätten und die Bahn wieder pünktlich käme, wenn – sagen wir – Friedrich Merz regiert. Sehr viel wahrscheinlicher ist das folgende Szenario: Die CDU regiert und nach zwei Jahren heißt es: Merz muss weg! Und dann? 

Keine Frage: Die Ampelpolitik ist nicht immer allererste Sahne. Es ist unter taktischen Gesichtspunkten beispielsweise nicht sehr klug, einer der am besten organisierten Interessengruppen im Land die Subventionen zu streichen. Vor allem nicht, wenn diese Gruppe über Fahrzeuge verfügt, die zehn Tonnen wiegen. Für den politischen Diskurs gilt: Size matters, auf die Größe kommt es an. Versuchen Sie einmal, mit einem Fahrrad eine Autobahnauffahrt zu blockieren. 

Anderseits ist politische Taktik nicht dasselbe wie Politik, und das Geld muss von irgendwoher kommen, wenn die Schuldenbremse im Grundgesetz nicht angetastet werden soll. Und das will die Opposition bekanntlich nicht, deren Zustimmung für eine Reform der Verfassung nötig wäre. Wäre es besser, statt bei den Bauern bei den Alleinerziehenden zu kürzen? Oder bei der Bundeswehr? Das wäre die Diskussion, die geführt werden muss. Stattdessen ist das Land in Aufruhr wegen eines Sparvorhabens, das faktisch die Opposition der Regierung aufgezwungen hat. Aber klar: Die Ampel muss weg, dann wird alles gut. 

Ist Scholz das Problem? Oder der Hass?

Einschub: Dies ist kein Plädoyer für eine rote, eine schwarze oder eine grüne Regierung. In einer Demokratie regiert, wer die Mehrheit hat (und sich idealerweise zu den Grundlagen dieser Demokratie bekennt). Aber die Tatsache, dass der rote Olaf Scholz nun auf den gleichen Hass trifft wie vor ihm die schwarze Angela Merkel, lässt auch die Möglichkeit zu, dass nicht Scholz das Problem ist. Oder Merkel. Sondern der Hass. 

Die Frage wäre nur, ob die Ampel dafür verantwortlich ist, dass Russland die Ukraine überfallen und die Gaslieferungen nach Deutschland eingestellt hat. Oder die Chinesen die Weltmärkte mit billigen Elektroautos überschwemmen. Oder in den vergangenen Jahrzehnten zu wenig investiert wurde. Oder sich überall auf der Welt Menschen auf den Weg machen, um Armut und Unterdrückung zu entfliehen. 

Es ist ja nicht so, dass der Umbau der Wirtschaft das Privatvergnügen von Robert Habeck oder Ricarda Lang wäre. Sondern so: Die Zeiten ändern sich, und wer nicht transformiert, wird transformiert werden. Dabei gilt: Niemand weiß, was die Zukunft bringt. Es ist aber eher unwahrscheinlich, dass der Kohleabbau oder das Massengeschäft mit Verbrennermotoren in den kommenden Jahrzehnten den Wohlstand des Landes sichert. Man kann ja mal die Finnen fragen, wie es ihnen mit Nokia ergangenen ist. 

Ein bisschen ironisch ist es schon, dass ausgerechnet die Ampel zum Hassobjekt der Besitzstandswahrer werden konnte. Denn tatsächlich verwendet die Regierung einen großen Teil ihres politischen Kapitals darauf, den Veränderungsdruck abzumildern. Denn in Wahrheit ist das, was Olaf Scholz, Robert Habeck und Christian Lindner veranstalten, alles andere als radikal. Sondern eher der Versuch, die dem strukturellen Wandel selbst innewohnende Radikalität in einigermaßen geordnete Bahnen zu lenken. 

Das funktioniert – wie man in den vergangenen beiden Jahren beobachten konnte – nicht immer so gut, und eine Konstellation aus drei Parteien mit drei unterschiedlichen ideologischen Fundamenten ist vielleicht auch nicht die ideale Ausgangsbasis für eine Aufgabe dieser Größe. Denn je grundsätzlicher die Probleme sind, desto grundsätzlicher müssen die Lösungen ausfallen. Man muss sich zum Beispiel entscheiden, ob das Ziel des sozialen Ausgleichs wichtiger ist als das Ziel, keine neuen Steuern zu erhöhen. Und das würde den Rahmen dieser Koalition sprengen. Aber klar ist: Die nächsten Jahre werden anstrengend. Egal wer regiert.

So sollen Kohlekraftwerke grüne Energie gewinnen

hier  EFAHRER.com  Artikel von Sophia Haberkorn  • 17.1.24

CO2-Schleuder wird nachhaltig

Zum Ausgleich der unregelmäßigen Gewinnung von Erneuerbarer Energie durch Solar- oder Windkraft sind konstante Energielieferanten notwendig. Batteriespeicher allein reichen für die Kompensation bei schwankender Energieerzeugung und bei wechselnder Nachfrage nicht aus. Die Bundesregierung setzt auf Wasserstoff als zukünftigen grünen Energielieferanten. 8,8 Gigawatt sollen die Wasserstoffkraftwerke laut der Strategie in Zukunft abdecken.

Mittwoch, 17. Januar 2024

 


 hier 

In deiner Stadt gibt’s noch keine Demo? Melde selbst eine an und trag sie hier ein.

Leere Worte helfen der Demokratie nicht

 hier  FR  Artikel von Stephan Hebel  • 16.1.24  Hebel Meint

Demonstration gegen rechts in Berlin. Aber Protest allein ist zu wenig, wir müssen uns auch mit der Frage beschäftigen: Wie entsteht der Humus, der die braunen Biotope nährt? 

Wer die Demokratie verteidigen will, muss erkennen: Sie wird nicht nur von rechts unter Druck gesetzt, sondern auch durch ein als alternativlos verkauftes Wirtschaftssystem.

CORRECTIV veröffentlicht weitere Details ihrer Recherche.

 hier

CORRECTIV ENTHÜLLT:
RECHTSEXTREMER GEHEIMPLAN GEGEN DEUTSCHLAND


hier  ZUM LIVESTREAM DER VERANSTALTUNG

Die investigative Redaktion von CORRECTIV veröffentlichte am 10. Januar eine Recherche rund um ein Treffen, von dem niemand erfahren sollte: AfD-Politiker, Neonazis und finanzstarke Unternehmer kamen im November 2023 in einem Hotel bei Potsdam zusammen. Sie planten nichts Geringeres als die Vertreibung von Millionen von Menschen aus Deutschland. CORRECTIV war auch im Hotel – und hat das Treffen dokumentiert. Die ganze Recherche finden Sie hier.

Regisseur und Intendant des Volkstheaters Wien Kay Voges bringt die Recherche als Koproduktion des Berliner Ensembles und des Volkstheaters Wien in Form einer szenischen Lesung auf die Bühne des Berliner Ensembles. Wir zeigen die szenische Lesung als kostenlosen Livestream zusammen mit dem Volkstheater Wien und nachtkritik.de auf www.berliner-ensemble.de und www.volkstheater.at.

CORRECTIV veröffentlicht in dieser Lesung und auf ihrer Plattform zeitgleich weitere Details ihrer Recherche.

CORRECTIV ist ein gemeinwohlorientiertes Medienhaus. Die vielfach ausgezeichnete Redaktion steht für investigativen Journalismus, arbeitet mit Bürgerinnen und Bürgern an ihren Recherchen und löst öffentliche Debatten aus. Dafür sucht CORRECTIV  – neben den Veröffentlichungen auf digitalen Plattformen – auch immer wieder nach analogen Räumen und erweiterten Vermittlungsformaten. So kamen bereits in den letzten Jahren diverse Recherchen von CORRECTIV auf die Bühne. 

Ein Hoch auf die Bürgerräte: Wenn die Zuschauer aufs Spielfeld kommen

Der erste Bürgerrat hat sein Ergebnis vorgelegt und uns damit erstaunt. Ich würde mich sehr freuen wenn noch mehr Bürgerräte entstehen würden und ich wäre total gespannt auf die Ergebnisse.

In Bürgerräten sollte wohl auch der in der Politik ansonsten allgegenwärtige Lobbyismus ausgeschaltet sein - es wäre eine große Chance.

hier   Mehr Demokratie: Claudine Nierth und Roman Huber im Interview mit Sophie Burfeind

Die Demokratie in Deutschland verliert an Zustimmung. Warum? Und könnten nach dem Zufallsprinzip zusammengestellte Bürgerräte etwas daran ändern? Antworten von Claudine Nierth und Roman Huber aus dem Vorstand von Mehr Demokratie.

An dieser Stelle möchten wir auf häufig gestellte Fragen zum Thema Windkraft näher eingehen

 


An dieser Stelle möchten wir auf häufig gestellte Fragen zum Thema Windkraft näher eingehen. 

Energiewende und Windenergie allgemein 

Leon schreibt: Ich habe uns nun auf Basis der Liste der Stadtwerke Tübingen mit Fragen zur Windkraft eine eigene aufgesetzt, die wir  für unsere Region anpassen können:
https://klimaplan-markdorf.de/windkraft/

Über Rückmeldung zu notwendigen und möglichen Anpassungen und Ergänzungen freue ich mich.

Dienstag, 16. Januar 2024

Ergebnisse vom Bürgerrat Ernährung

Endlich ist es soweit und wir erfahren die Ergebnisse des ersten Bürgerrates!

hier  Von Lenz Jacobsen  14. Januar 2024,

Bürgerrat Ernährung: Teureres Fleisch, günstigeres Bio und Energydrinks ab 16

Geloste Bürger haben für den Bundestag neun Empfehlungen zur Ernährungspolitik erarbeitet. Sie fordern etwa kostenloses Schulessen sowie ein Lebensmittel-Label.

Von September bis Januar hat der Bürgerrat Ernährung im Wandel im Auftrag des Bundestags dazu beraten, was sich an der Ernährungspolitik in Deutschland ändern soll. Das Gremium ist das erste dieser Art, das direkt vom Parlament beauftragt und organisiert wurde. Heute übergibt es seine Empfehlung an Bundestagspräsidentin Bärbel Bas. Die Ergebnisse sind nicht bindend, sollen den Abgeordneten aber helfen.

Bauernproteste: Lieber für Klimaschutz protestieren

hier Zeit  Fratzschers Verteilungsfragen / Eine Kolumne von Marcel Fratzscher  12. Januar 2024

Den Protesten von Klimaaktivisten sprechen viele Menschen die Legitimation ab, die Bauernproteste aber befürworten sie. Dabei sollte es genau andersherum sein.

"Wenn Menschen Straßen blockieren, um die Politik zum Handel gegen den Klimawandel zu mobilisieren, dann sind Empörung und Ablehnung groß. Wenn Landwirte Straßen blockieren, um gegen die Reduzierung von klimaschädlichen Subventionen zu protestieren, dann gibt die Politik nach." Dieser Post von mir auf X hat so viel Widerspruch ausgelöst, wie ich seit Jahren nicht erfahren habe.

Video millionenfach aufgerufen: Junge Bauern wehren sich gegen rechts

hier  ZDF  von Alexandra Tadey  14.01.2024 

links: Video auf Instagram  hier
Video der "Jungen Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft"

Mit einem Video positionieren sich junge Landwirtinnen und Landwirte - und erreichen damit Millionen. Es geht um Agrarpolitik, aber auch ein klares Zeichen gegen rechts.

Online behaupten Rechtsextreme, sie würden die Bauernproteste steuern - mit dem Erfolg, dass Politiker Bauern auffordern, sich zu distanzieren. Dahinter steckt Methode.

"Wir sind sauer" - sagen sie. "Nicht wegen der Abschaffung der Beihilfen, die die letzten Tage teilweise zurückgenommen wurde, sondern wegen 30 Jahren verfehlter Agrarpolitik." 

Mit einem Video positioniert sich die "Junge Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft" in der aufgeheizten Debatte um Agrarsubventionen. "Wir wollen nicht von Steuerbefreiungen abhängig sein, sondern von unserer Produktion leben können," sagen die jungen Bauern und Bäuerinnen.

Atomkraft: Großbritannien plant mit teurem Strom

Immer wieder dieselbe Diskussion aus der Mottenkiste. Es wird teuer für die Menschen und für die Staaten.

hier  FR  Artikel von Joachim Wille  • 15.1.24 

Sunaks Regierung will die Atomenergie ausbauen – von finanziellen Problemen lässt sie sich nicht abschrecken.

Großbritannien war einst ein Vorreiterland der Atomenergie. Im Oktober 1956 ging hier das erste Kernkraftwerk in einem westlichen Land ans Netz. Nach einem starken Ausbau bis 1995 ist die AKW-Flotte wegen Abschaltungen inzwischen stark geschrumpft, und die Regierung in London will laut einer aktuellen Ankündigung mit dem „größten Ausbau der Kernkraftkapazitäten seit 70 Jahren“ gegensteuern. Ob das angesichts der hohen Kosten neuer Reaktoren realistisch ist, halten Fachleute allerdings für fraglich.

Nach Abschaltung des letzten Kohlekraftwerks auf Hawaii: Hier steht jetzt ein Mega-Akku

hier  EFAHRER.com  Artikel von Aslan Berse  • 15.1.24

Die Anlage besteht aus 158 Megapacks von Tesla.

Deutschland steigt in den kommenden Jahren aus der Kohlekraft aus. Bis spätestens 2038 soll kein Strom mehr mit dem fossilen Energieträger bereitgestellt werden. Die Umstellung der Netze stellt dabei eine große Herausforderung dar. Wie genau diese zu meistern ist, zeigt der US-Inselstaat Hawaii. Dort ersetzt ein riesiges Batteriekraftwerk eine ehemalige Kohleanlage.

Montag, 15. Januar 2024

heute im BR Fernsehen! Klimaforscher zwischen Frust und Hoffnung

UNKRAUT | Reportage

Bild : Prof. Dr. Kirsten von Elverfeldt (Universität Klagenfurt)  | Bild: BR

heute, 15.01.2024

19:00 bis 19:30 Uhr

BR Fernsehen  2023


Der Wandel in Richtung Klimaneutralität geht nur langsam voran, obwohl seit Jahrzehnten viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erklären, dass wir unser Verhalten auf der Erde drastisch ändern müssen. Wie erleben Forscherinnen und Forscher, die sich tagtäglich mit Klimafakten beschäftigen, diesen Zwiespalt? Wie gehen sie, ganz persönlich, mit ihrer "Klimaangst" um und dem Frust, dass zu wenig getan wird? Und wie erklären sie der Öffentlichkeit und ihrem Umfeld, was auf uns alle zukommt – obwohl das eigentlich keiner mehr hören will?

Die Sendung stellt führende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und ihre jeweiligen Strategien vor: Wie etwa der Experte für Extremwetterereignisse Matthias Garschagen. Er setzt sich auf höchster Ebene für einen schnelleren Wandel der globalen Gesellschaft ein. Als Mitglied des Weltklimarates berät er internationale Politiker in Sachen Klimaanpassung und Klimaschutz. Ebenso die indische Forscherin Aditi Mukherji. In ihrem Land erleben die Menschen längst die Folgen des Klimawandels: Dürre, Überschwemmungen, Wassermangel. Die Geografin Kirsten von Elverfeldt ist lange an der Kurzsichtigkeit vieler Entscheidungen verzweifelt, auch in ihrem direkten Umfeld. 

Aber genau dort, im direkten Umfeld eines Jeden, sieht sie auch die größte Chance auf Veränderung. Wenn man andere Menschen anstößt und strukturelle Veränderungen schafft. Hoffnung erwecken bei dem Biologen Gregor Hagedorn vor allem die engagierten jungen Leute. Denn die hätten die Dringlichkeit zur Veränderung wirklich begriffen. Deshalb hat er mit weiteren Forschenden die "Scientists for Future" gegründet. So möchte er die Jugend mit harten, wissenschaftlichen Fakten unterstützen.

Autor: Jenny von Sperber

Redaktion: Doris Fenske

Proteste gegen die Ampelkoalition: Die sagenumwobene Macht der Bauernlobby

Süddeutsche Zeitung hier  14. Januar 2024, Von Thomas Hummel

Proteste gegen die Ampelkoalition: Die Bauernproteste setzen die Regierung unter Druck.

Seit Jahrzehnten hat der Deutsche Bauernverband beste Verbindungen in die Politik. Doch das Höfesterben konnte - und wollte - er offenbar nie verhindern.

Bild links: aus dem Satiremagazin Postillion

Sonntag, 14. Januar 2024

Bauernproteste und Umsturzfantasien

Spiegel hier Eine Kolumne von Christian Stöcker  14.01.2024

Wenn Hubert Aiwanger sich »im Internet« verläuft

An den Treckerblockaden wurde wieder deutlich, was Fachleute schon seit längerem beunruhigt: Manche Deutsche haben, sozialen Medien sei Dank, den Bezug zur Realität verloren. Die Politik sollte sich hüten, dabei mitzumachen.

Sieht aus wie eine Tulpe: Neue Windturbine für die Stadt soll sich jeder leisten können

Innovationen auch bei der Windkraft. Es geht vorwärts... In Spanien gibt es bereits ein Modell, das Erschütterung (z.B. an Straßen) in Energie umsetzt.

hier  EFAHRER.com  Artikel von Gero Gröschel  • 9.1.24

hier  geht`s zur Firmenseite  © flowerturbines.com

Windkraftwerke haben es in Deutschland nicht leicht: angeblich zu groß, zu laut und gefährlich für Vögel aller Art. Flower Turbines will nun beweisen, dass auch das Gegenteil möglich ist: Kleine, leise und vogelfreundliche Windkraftanlagen sollen auf wenig Raum Strom erzeugen können. Das Unternehmen nutzte seine zahlreichen Patente, um eine Windturbine zu entwickeln, die den Bedürfnissen urbaner Umgebungen gerecht wird.

Traktor - Innovationen

hier  Frankfurter Allgemeine Zeitung   Artikel von Niklas Maak  • 13.1.23

Traktoren in der Stadt: Pack den Eber in den Tank

In New York gewinnt das Start-up Amogy Treibstoff für Traktoren aus Gülle und Kot. Diesel braucht da keiner mehr.

Wenn man sich Fotos aus der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg anschaut, sieht man darauf Städte, in denen Bauern mit Pferdefuhrwerken zu den Märkten fahren, die Fleischer tragen Rinderhälften über die Straße. All das gibt es nicht mehr.

Fleisch tritt in der Stadt nur noch in abstrakten Portionen auf, die in eine Bratpfanne passen und nicht an Tiere mit Augen erinnern, Pferde sind nur noch auf Polo-Ralph-Lauren-Hemden zu sehen, Bauernhöfe und Traktoren gibt es nur im Spielzeugladen: Die Moderne war geprägt vom Verschwinden des Ländlichen aus der Stadt. Womit auch das Bewusstsein für die Bedingungen verschwand, unter denen Essen hergestellt wird.

Wenn jetzt seit Tagen endlose Kolonnen riesiger Traktoren in die Innenstädte einfallen, hat das etwas vom Einmarsch einer Zombie-Armee: Das von der städtischen Zivilisation Verdrängte kehrt in Monsterform zurück.

Die AFD-Anstalt

 


Zurück aus der Sommerpause stürzen sich Max und Claus direkt wieder ins politische Geschehen mit satirischem Augenmerk auf die Ergebnisse der Landtagswahlen in Bayern und Hessen.

Videolänge:
49 min
 
Datum:
10.10.2023
 
:
UT
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 10.10.2025

Insight Innovation: Aus Kohlekraftwerken sollen grüne Energiezentren werden – wie das gelingen kann

hier  Handelsblatt  Artikel von Müller, Kathrin Witsch, Kathrin  • 

Noch schleudern sie CO2 heraus, bald ermöglichen sie die Energiewende: An Kohlestandorten entstehen mithilfe von Wasserstoff und Erdgas die Kraftwerke der Zukunft.

Samstag, 13. Januar 2024

 


Mit Infos zum aktuellen Stand zum Reichermoos... Lernt unseren Verein in lockerer Runde mit niveauvoller Unterhaltung kennen...

Kräuter gegen Dürre

hier  Frankfurter Rundschau   12.01.2024, Von: Manfred Niekisch

Biologische Vielfalt hilft gegen Ernteausfälle und den fortschreitenden Klimawandel. Aber wofür oder wogegen helfen die Konvois der Traktoren?

Es steckt eine wichtige Idee hinter dem IDE. Kein Wortspiel und kein Kalauer. IDE ist die Abkürzung für ein Forschungsprogramm namens „Internationales Dürre-Experiment“. Forschungsteams untersuchten an 100 Standorten, wie sich Trockenheit auf die Vegetation auswirkt. Und das auf allen Kontinenten außer der Antarktis.

Es hat sich inzwischen herumgesprochen, dass der Klimawandel zu extremen Wetterereignissen führt, also zu Starkregen und Überschwemmungen einerseits und zu Hitzeperioden und anhaltender Trockenheit andererseits. Die Ergebnisse dieser weltweiten Studie sollen nun helfen vorherzusagen, welche Ökosysteme während Trockenperioden besonders gefährdet sind und welche ökologischen Auswirkungen das hat.

Tatsächlich ist die Agrardiesel-Vergütung eine eher nebensächliche Subvention. Zur Klimakrise trägt sie nur minimal bei.

 foodwatch hier

Willkürliche Kürzungen der Ampel auf der einen Seite, die militante Rhetorik des Bauernverbandes auf der anderen – wer auf keiner der beiden Seiten stehen will, hat es in diesen Tagen schwer. Dass nicht alle Bauern gleich sind, warum einige zurecht wütend, aber leider auf die Falschen sind, und was jetzt passieren müsste, lesen Sie in unserer Analyse.

Die Wut der Bauern ist in diesen Tagen allgegenwärtig. Ich muss sagen: Ich kann sie verstehen. Und dennoch – bzw. gerade deshalb – finde ich, greifen die Proteste zu kurz.

Der Kern ist schnell erzählt: Die Ampel vergeigt ihren Haushalt. Dann greift sie in ihrer Not den Bauern in die Kasse, nicht aber den Vermögenden im Land. Andere klimaschädliche Subventionen tastet sie nicht an. Aber von heute auf morgen streichen SPD, FDP und Grüne eine Subvention, die komplett auf das Einkommen der Höfe durchschlägt.

Politische Tölpelei

Was mich daran ärgert: Einen solchen Großkonflikt zu riskieren, ist politisch einfach nur ungeschickt. Tatsächlich ist die Agrardiesel-Vergütung eine eher nebensächliche Subvention.
Zur Klimakrise trägt sie nur minimal bei.
Und bei Gewinnen im vergangenen Jahr von mehr als 100.000 Euro für einen durchschnittlichen Betrieb entscheiden ein paar tausend Euro nicht darüber, ob ein Hof dichtmachen muss. Für die Preise im Supermarkt spielt das alles übrigens keine Rolle – auch wenn die Bauernlobby gerne das Schreckgespenst höherer Lebensmittelpreise an die Wand malt.

„Bauernsterben“: Wie Profitgier unsere Lebensgrundlagen vernichtet

Wir sehen das Gras nicht wachsen, wir trampeln nur darauf herum: Wie die globale Agrarindustrie die traditionelle Landwirtschaft und bäuerliche Strukturen zerstört und dabei die ökologische Krise noch verschärft

aus der Amazon Buchbeschreibung

hier  im Deutschlandfunk zum Anhören   Von Brigitte Neumann | 09.01.2024

In seinem Buch „Bauernsterben“ warnt der Journalist und Bauernsohn Bartholomäus Grill vor dem agrarindustriellen Komplex und dessen Wachstumsideologie. Dieser führe einen Krieg gegen die Natur – und damit auch gegen alle Menschen und sich selbst.

Da sei ein Kampf im Gange, ein Kampf um fruchtbare Böden, um Wasser, um Macht.
Es sei ein Kampf auf Leben und Tod, geradezu ein Krieg, und dieser Krieg überziehe die ganze Welt, so Bartholomäus Grill in seinem neuen Buch „Bauernsterben“. 

Er berichtet von einem mafiösen Filz. Die Akteure – Politiker, Pestizidhersteller, Lobbyisten, Saatgutmonopolisten, Banken, Landmaschinenhersteller, Großgrundbesitzer – handelten überall nach dem gleichen Muster: „Das Muster kann man nennen: Die sogenannte grüne Revolution, die in der Nachkriegszeit begann, ganz intensiv in den 60er-Jahren. Das war eine Revolution in der landwirtschaftlichen Produktion.“

NABU: Neue Agrarpolitik jetzt

 NABU  hier


Wer wichtige Aufgaben immer vor sich herschiebt, lähmt sich am Ende selbst.
So auch in der Agrarpolitik. Borchert-Kommission, Zukunftskommission Landwirtschaft und weitere Gremien haben unzählige Vorschläge für sozial gerechte und naturverträgliche Reformen gemacht. Umgesetzt hat die Politik wenig bis gar nichts – weder in Berlin noch in Brüssel.

Stattdessen befeuern gigantische EU-Subventionen eine Intensivierung der Landwirtschaft zu Lasten von Umwelt und kleineren Betrieben.
In dieser Gemengelage sorgt nun das Abschmelzen einer Gießkannen-Dieselsubvention für massive Proteste. Dabei wollen viele Landwirt*innen eine Agrarpolitik, die sie nachhaltig produzieren lässt. Mit ihnen und einem breiten Bündnis gehen wir am Samstag, 20.1., in Berlin auf die Straße. Sind Sie dabei?  hier

Die Schönauer Klimarebellen: Kampagne Klimagerechtigkeit JETZT!

 

Wir freuen uns sehr, dass Sie mit dabei sind bei unserer Kampagne Klimagerechtigkeit JETZT! Gemeinsam können wir es schaffen, die Welt klimagerechter zu gestalten. Wie das gehen kann, möchten wir mit Ihnen ergründen. Im Mittelpunkt der Klimagerechtigkeit und dieser Kampagne steht der Mensch, denn er ist es, der den notwendigen Wandel bewirken kann. 

In unserem ersten Newsletter schauen wir mit unterschiedlichen Beiträgen auf die grundsätzlichen Fragen: Was bedeutet Klimagerechtigkeit, was will sie und was kann sie leisten? 

Bereits am 17.01.24 starten wir mit unserem ersten kostenlosen Webinar mit der Klimagerechtigkeitsexpertin Nene Opoku und freuen uns sehr, wenn Sie dabei sind! Informationen zur Anmeldung finden Sie unten.

Freitag, 12. Januar 2024

Vortrag in RV "Abkürzungen im Denken. Warum wir uns mit dem Klimawandel so schwer tun"

 


Liebe Engagierte,

wir laden Euch ganz herzlich zu einem weiteren Klimagespräch ein. Es findet statt am 

Dienstag, den 30. Januar 2024 um 17.30 Uhr

 im Treffpunkt Nachhaltigkeit (Booky) in der Stadtbücherei, Marienplatz 12 in Ravensburg

Zahlen zur Windkraft: 31.000 Windräder an Land und vor der deutschen Küste

Heise hier  09.01.2024 Von Andreas Wilkens

In den fünf Jahren bis September 2023 ist die Nennleistung der Windkraftanlagen in Deutschland um 16 Prozent gewachsen.

Die Zahl der Windkraftanlagen ist in Deutschland an Land und auf See in den fünf Jahren bis zum September 2023 um 3 Prozent auf 31.000 gestiegen. Die gesamte Nennleistung der Anlagen wuchs nach Angaben des Statistischen Bundesamts dagegen um 16 Prozent auf 68,4 Gigawatt (GW). Ein Grund hierfür könnte sein, dass alte Anlagen stillgelegt und durch leistungsstärkere ersetzt wurden.

Im September 2022 waren in Deutschland 30.600 Windkraftanlagen mit einer Nennleistung von gut 64,9 GW installiert. Die Nennleistung ist die Leistung, die eine Anlage unter Normalbedingungen erbringen kann.

Ins Stromnetz eingespeist haben deutsche Windkraftanlagen von Januar bis September 2023 etwa 89.900 GWh Strom. Das waren 25 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum 2018. Nur in den ersten drei Quartalen 2020 hatte die Netzeinspeisung von Windkraftanlagen mit gut 92.300 GWh noch höher gelegen.

Wie schützen Böden vor Hochwasser?

 Detector Podcast zum Anhören hier  9.1.24

Zurück zum Thema | Bodenatlas 2024

Gerade ist der Bodenatlas 2024 erschienen – mit ernüchternden Ergebnissen zur Bodenqualität. Wie wichtig sind Böden für den Hochwasserschutz?

hier zum Runterladen

Der Bodenatlas 2024 ist gerade erschienen, mit umfangreichen Fakten zur Entwicklung der Ressource Boden in Deutschland und weltweit. Dabei werden auch verschiedene Entwicklungen zum Schutz von Böden dargestellt. Der Bericht zeigt zudem, dass den Böden für einen effektiven Hochwasserschutz eine Schlüsselrolle zukommt. Durch Versiegelung und intensive Landwirtschaft werden viele Böden in Deutschland für einen Schutz vor hohen Wasserständen unbrauchbar.

Fahrrad statt Auto: So viel CO2 sparst du bei kurzen Strecken wirklich

Um endlich mal wieder  zurück zu den Klimathemen zu kommen

hier Utopia  Von dpa und Laura Gaida11. Januar 2024

Sprit sparen und die Umwelt schonen? Klappt einfacher, als man denkt. Wer das Auto für kurze Wege zugunsten des Fahrrads stehen lässt, kann viel Schadstoffe einsparen. Eine Rechnung zeigt es auf.

Agrarsubventionen: Wer profitiert wirklich?

Hier Telepolis  11. Januar 2024  Susanne Aigner


Im Osten kaufen branchenfremde Investoren große Ländereien. Kleinere Betriebe leiden.
Warum die Verteilung der Flächenprämien ungerecht ist.

Wehrhafte Demokratie: Björn Höcke könnten die Grundrechte entzogen werden

hier  Stand: 11.01.2024, Von: Andreas Wartala

Schlag gegen die AfD geplant – dieser Mann will Björn Höcke die Grundrechte entziehen 

Erneut wird ein AfD-Verbot diskutiert. Ein Mann verfolgt aber einen anderen Plan: Er will Björn Höcke die Grundrechte entziehen. Hunderttausende unterstützen ihn.

CSU trifft Letzte Generation: Erwin Huber und Vincent Schäfer streiten über zivilen Ungehorsam und die Frage, was Klima- und Bauernprotest unterscheidet

Da haben sich 2 gefunden, um sich auszutauschen. Ein erhellendes Gespräch an manchen Punkten, das Ende hat mich eher enttäuscht, weil es so typisch ist: Der Rat von Huber "Die Störmanöver nicht so zentral zu sehen, dafür das politische Ziel, die Leute für sich zu gewinnen. Die Menschen müssen ihre Ohren endlich aufmachen und nicht zu" enthält keine erkennbare Antwort zur Lösung der verdrängten Krisen unserer Gesellschaft außerhalb des "Weiter so".

Freitag hier  Ausgabe 02/2024  Thilo Komma-Pöllath

Bauernproteste und Letzte Generation: „Da sind wir wieder bei der Nötigung “

Die Hochschule für Philosophie in München. In Seminarraum 4 sitzen sich zwei Studenten gegenüber, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten: Erwin Huber, 77, Ex-Parteichef der CSU, Konservativer der Strauß-Ära, und Vincent Schäfer, 20, Elitestudent, Aktivist der Letzten Generation. Kennengelernt haben sie sich in einem Nietzsche-Seminar im ersten Semester, sie duzen sich.

Donnerstag, 11. Januar 2024

AfD-Politiker diskutierten »Masterplan« zur Vertreibung von Millionen Menschen

Erst vor Kurzem haben wir den "Aufmarsch" der AFD vor Ort erlebt. Noch war es ein mickriger Haufen, verglichen mit der Versammlungsanmeldung von 100 Teilnehmern. Aber inzwischen wissen wir, dass auf den Bauerndemos ganz gehörig geschürt wird. Und wenn man da so zuhört, dann fällt der Samen auf fruchtbaren Boden....

ZDF  hier  11.01.2024 mit Video

Beim Geheimtreffen von AfD und Neonazis sei "die Vertreibung deutscher Staatsbürger mit Migrationshintergrund" besprochen worden, so Reporter Bensmann im ZDF. Das sei "ernst".

Bild unten: Nein, nicht in Sachsen sondern vor unserer Haustür, und das erst vor wenigen Wochen:
AFD-Demo in Salem, Versammlungsleiter war ein  Politik-Lehrer in Ravensburg.....










Das Recherchenetzwerk Correctiv hat berichtet, dass sich AfD-Politiker, Neonazis und Unternehmer im November 2023 getroffen haben, um die Vertreibung von Millionen Menschen aus Deutschland zu besprechen. Das müsse man "sehr ernst nehmen", sagt Correctiv-Reporter Marcus Bensmann im ZDF.