Mittwoch, 20. Mai 2026

Update: 100 Prozent Strom aus erneuerbaren Energien – kann Deutschland das auch schaffen?

 
Amy Walker / t-online

Kann Deutschland seine gesamte Stromversorgung rund um die Uhr aus erneuerbaren Energien decken? 

Heute ganz klar: Nein. 

Und auch in Zukunft wird es für ein Land wie Deutschland nicht einfach sein. Das geht aus dem neusten Report der International Renewable Energy Agency (IRENA) hervor. 

Aber das gilt keineswegs für alle Länder dieser Welt. Im Gegenteil: in sonnenreichen Ländern mit großen Freiflächen (zB arabische Halbinsel, China, Australien) sowie in windstarken Gegenden (zB Nordeuropa, Ostafrika) wird der Traum von 100 % Wind und Solar in Kombination mit Speichern in den nächsten fünf bis zehn Jahren Realität. Und das auch zu wettbewerbsfähigen Preisen.

Für ein Land wie Deutschland empfiehlt Irena eine Stärkung der Stromnetze, internationale Zusammenarbeit und, wo möglich, eine Überbauung von Wind und Solar (immer in Kombination mit Speichern), um die Stärken von beiden Nutzen zu können. 

"Es gibt keinen Wettbewerb zwischen fossilen Brennstoffen und den erneuerbaren Energien mehr", sagt Francesco La Camera. Jetzt geht es nur noch um die Geschwindigkeit der Umstellung.




t-online hier Von Amy Walker  18.05.2026

100 Prozent Strom aus Wind und Solar: Plötzlich geht es

Strom, der zu 100 Prozent aus Wind und Solar kommt – das galt bisher als hehrer Wunsch, mehr aber nicht. Doch die Technologien der Energiewende entwickeln sich rasant. Geht es etwa doch?

Was macht man eigentlich, wenn keine Sonne scheint und auch der Wind nicht weht? Das war in der Energiewende bisher immer die Gretchenfrage; die bittere Pille, die selbst die überzeugtesten Energiewende-Fans schlucken mussten. Fehlen Sonne und Wind, können die Erneuerbaren keinen Strom erzeugen. So ist es nun mal.

Oder doch nicht? In der Energiewelt werden immer mehr Zweifel an diesem Grundsatz laut. Denn neben Windkraftanlagen und Solarparks hat sich eine dritte, entscheidende Technologie entwickelt, die die Lösung sein könnte.

Speicher revolutionieren die Energiewende

Speichertechnologien haben in den vergangenen fünf Jahren eine Revolution erlebt. Es ist mittlerweile nicht mehr undenkbar, dass Großspeicherprojekte überschüssigen Strom aus Wind und Solar in Mengen zwischenspeichern könnten, um ein Stromsystem auch nachts, im Winter oder an wind- und sonnenarmen Tagen mit erneuerbarem Strom zu versorgen. 
Dazu kommen Langzeitspeichertechnologien, die zwar jetzt noch nicht ausgereift sind, es aber nach Ansicht einiger Experten sehr bald sein könnten.

Diese Entwicklungen fasst der aktuelle Report der Internationalen Agentur für erneuerbare Energien (Irena) nun zusammen. "Heute können die Erneuerbaren rund um die Uhr Strom liefern", schreibt Francesco La Camera, Generaldirektor der Organisation, die 2009 als Parallelorganisation zur Internationalen Energieagentur IEA gegründet wurde. "Die ökonomischen Rahmenbedingungen des gesamten Energiesystems haben sich verschoben: Die Batterierevolution hat die Kosten gesenkt und zugleich die Fortschritte bei der Energiespeicherung beschleunigt."

In manchen Regionen der Welt ist der Traum vom
rund um die Uhr verfügbaren Strom aus
100 Prozent erneuerbaren Energiequellen
bereits in der Umsetzung


In Abu Dhabi wird gerade ein Solarfeld errichtet, das 2027 ans Netz gehen und in Kombination mit einem Speicherpark eine kontinuierliche Leistung von 1 Gigawatt zur Verfügung stellen soll. Das entspricht der Leistung eines großen Atomkraftwerks.

Das Solarkraftwerk hat laut dem Irena-Report auch noch einen anderen Vorteil: Es dürfte den Strom zu wettbewerbsfähigen Preisen erzeugen können. Irena geht von einem Gesamtstrompreis von 70 US-Dollar pro Megawattstunde (MWh) aus; ein typisches Gaskraftwerk erzeugt Strom für zwischen 48 und 109 Dollar/MWh. Solche Preise kann die Energieagentur mittlerweile weltweit beobachten.

Auch in Ländern mit viel Wind wird es bald soweit sein

Ähnliche Projekte gibt es auch in anderen Regionen der Welt: In Australien soll 2028 ein Energiepark ans Netz gehen, der mit einer Kombination aus Wind-, Solar- und Speichertechnologien ein geschlossenes Stromsystem aus 100 Prozent erneuerbaren Energien bilden und Versorgung rund um die Uhr gewährleisten soll. 
Er entsteht in der westaustralischen Region Pilbara und wird primär errichtet, um die dort ansässigen Eisenerzminen zu versorgen.

Weitere Projekte gibt es in Indien (Fertigstellung 2030) sowie in den USA, speziell in Kalifornien und Texas, wo Speichertechnologien schon heute dazu führen, dass bestehende Gaskraftwerke weniger häufig einspringen müssen.

Die Gemeinsamkeit all dieser Regionen lässt sich schnell identifizieren: Es handelt sich hier um Länder und Regionen mit vielen Sonnenstunden und großen, leeren Flächen, die mit Solarparks und Batteriespeichern gefüllt werden können. Von solchen Bedingungen können nicht alle Länder profitieren – das machen auch die Autoren im Irena-Report deutlich. 

Sie unterscheiden deshalb zwischen drei wesentlichen regionalen Merkmalen, die im Energiesystem der Zukunft eine Rolle spielen werden:

  • Sonnenreiche Regionen, in denen es große Freiflächen gibt, die nicht mit der Landwirtschaft konkurrieren müssen: Die arabische Halbinsel, Länder südlich der Sahara, Brasilien, die indische Wüste Thar und Australien werden hier als Paradebeispiele genannt.

  • Windreiche Regionen, die in den Sommermonaten auch viel Sonne bekommen können: Irena nennt hier das Inland der USA und Kanadas sowie Nordeuropa, Patagonien und Ostafrika.

  • Regionen die weniger von Wind, Sonne und Freiflächen profitieren können: Das sind zum Beispiel kleine Inselstaaten wie Singapur, sowie Länder mit hoher Bevölkerungsdichte und hoher Flächenkonkurrenz, die vor allem in Mitteleuropa zu finden sind. Des Weiteren nennt Irena die Regionen Südostasien oder Südamerika.
Dass 100 Prozent erneuerbarer Strom auch für die zweite Gruppe bald Realität werden kann, zeigen in Europa Dänemark und Norwegen. Ein Bericht des Energiedienstleisters Montel kam kürzlich zu dem Schluss, dass diese beiden skandinavischen Länder bis 2030 über 100 Prozent ihrer Stromnachfrage allein aus den Erneuerbaren decken werden. Dänemark profitiert vor allem von der Windenergie, die 2025 fast 60 Prozent der Stromerzeugung abdeckte, gefolgt von Solar (14 Prozent) und Biomasse (fast 19 Prozent).

In Norwegen ist vor allem die Wasserkraft ein Rückgrat des Stromsystems: Fast 90 Prozent des Stroms kommt aus dieser einen Quelle. Weitere 8,6 Prozent stammten 2025 aus der Windenergie.

Deutschland muss Stromsysteme schnell ausbauen

Deutschland kann sich aber nicht an diesen Ländern orientieren. Es befindet sich in der dritten Gruppe der Irena-Klassifizierung: weder besonders wind- noch besonders sonnenreich, mit einer großen Bevölkerung und einer großen Industriebasis. 

Dem Report zufolge ist es für solche Regionen besonders wichtig, Stromnetze regional auszubauen und auf internationale Kooperationen zu setzen.
"Die Verknüpfung von Stromsystemen über unterschiedliche Wetterzonen hinweg glättet die Schwankungen, verringert das Ausmaß gleichzeitiger Versorgungsengpässe und senkt die systemweiten Absicherungskosten", schreibt Irena.

Für Regionen wie Mitteleuropa gebe es auch darüber hinaus Möglichkeiten, um vollständig erneuerbar zu sein. Durch die sogenannte Überbauung an einzelnen Standorten könnten Dunkelflauten an den meisten Tagen im Jahr überwunden werden. Das bedeutet: An einem Standort werden Solar, Wind und Batterien stärker ausgebaut, als eigentlich für die Stromnachfrage nötig wäre – weil man davon ausgeht, dass es fast nie Tage gibt, die sowohl sehr viel Sonne als auch Wind liefern. Die beiden Technologien würden sich also abwechseln, je nach Witterung.

Irena berichtet, dass in Ländern wie China, Indien und Brasilien diese hybriden Stromsysteme schon jetzt 95 Prozent der Zeit reinen erneuerbaren Strom liefern können. Reservekraftwerke seien nur noch für die übrigen fünf Prozent nötig.

Irena-Chef La Camera glaubt, dass deshalb in der Energiewende jetzt ein Kipppunkt erreicht ist. 

Zur "Financial Times" sagt er: "Es gibt keinen Wettbewerb zwischen den fossilen Brennstoffen und den erneuerbaren Energien mehr." Stattdessen gebe es auf der Weltbühne einen neuen Wettbewerb: "Es geht darum, wer am schnellsten in Richtung Erneuerbare geht".



Catiana Krapp /Handelsblatt

100 Prozent Strom aus erneuerbaren Energien – kann Deutschland das auch schaffen?


Laut einer Studie von Montel, die dem Handelsblatt vorab vorlag, könnten Dänemark und Norwegen bereits in vier Jahren mehr als hundert Prozent ihres Strombedarfs mit erneuerbaren Energien produzieren. 

Deutschland würde laut der Prognose nur 67 Prozent schaffen – also deutlich weniger als das gesetzlich verankerte Ziel von 80 Prozent.

Was haben die nordischen Länder uns voraus?
  • ⚡ Klar: Wasserkraft - hierfür hat Deutschland nicht die richtige Geographie
  • ⚡ Strukturen: weniger Menschen und Industrie pro Fläche helfen - auch hier hat es Deutschland schwerer
  • ⚡ Intelligenter Stromverbrauch: Hier hat Deutschland keine so gute Ausrede. Es gibt zu wenige Smart Meter, zu wenig Flexibilisierung im Stromverbrauch, zu viele Netzbetreiber und Grundversorger.

Den Artikel gibt es im Handelsblatt unter unter dem Link 12.5.26  Sophia Ulrich

Kann Deutschland auch 100 Prozent Strom aus Erneuerbaren?

Eine Studie prognostiziert: Zwei europäische Länder könnten schon bald mehr als hundert Prozent ihres Stromverbrauchs mit Erneuerbaren produzieren. Was sie von Deutschland unterscheidet.

Deutschland hat im vergangenen Jahr so viele Erneuerbare-Anlagen zugebaut wie kein anderes europäisches Land und droht trotzdem ein wichtiges Ziel bei der Energiewende zu verfehlen.

Geht es nach Plänen des Bundes, sollen bis zum Jahr 2030 80 Prozent des Stromverbrauchs mit erneuerbaren Energien erzeugt werden. Doch laut einer Studie des Energiemarktdaten-Anbieters Montel, die dem Handelsblatt exklusiv vorliegt, dürfte der Anteil deutlich geringer ausfallen. Die Autoren prognostizieren lediglich einen Erneuerbaren-Anteil von etwa 67 Prozent.

Damit liegt Deutschland deutlich hinter einigen anderen Ländern in Europa. Spitzenreiter sind zwei nordeuropäische Staaten: Für Dänemark prognostiziert Montel einen Anteil von 100,12 Prozent, für Norwegen sogar von rund 103 Prozent.

Beide Länder würden 2030 demnach mehr Ökostrom produzieren, als sie über das ganze Jahr hinweg selbst benötigen. Grundlage sind Szenarioannahmen auf Basis der Standardausbaupläne der jeweiligen Länder.

Doch selbst wenn Deutschland den Anteil weiter steigert, dürfte der Abstand zu den skandinavischen Ländern groß bleiben. Denn Dänemark und Norwegen profitieren von zahlreichen Faktoren. Deutschland hingegen muss neben erneuerbaren Energien voraussichtlich zunächst einige zusätzliche Technologien zubauen, um mit den nordischen Ländern gleichzuziehen.


Michael K.

Deutschland baut europaweit am meisten Erneuerbare-Anlagen zu und könnte das eigene 80%-Ziel bis 2030 dennoch signifikant verfehlen.

Laut einer aktuellen Montel-Studie dürfte der Anteil erneuerbarer Energien am Stromverbrauch bis dahin lediglich bei rund 67 % liegen. 


Aber woran liegt das?

Zum Vergleich: Dänemark und Norwegen erreichen prognostiziert jeweils mehr als 100 %.

Im Handelsblatt-Artikel geht Sophia Ulrich der Frage nach, ob das skandinavische Modell auch in Deutschland funktionieren würde bzw. was Deutschland besser/anders machen müsste.
Das Ziel, so viel steht fest, ist gleichwohl mehr als erreichbar.

Die Antwort auf die erste Frage lautet kurz gesagt: Das Modell ist nicht 1:1 auf Deutschland übertragbar.

Die skandinavischen Länder profitieren insbesondere von:

  • geringer Bevölkerungsdichte und großer Fläche;

  • ihrer geographischen Lage. Neben Sonne und Wind spielt insbesondere die Wasserkraft eine entscheidende Rolle (Wasserkraftwerke als Rückgrat);

  • einer bereits deutlich stärkeren Integration und Flexibilisierung der Stromnachfrage, u.a. durch die Einbindung von Rechenzentren sowie Smart Metern im Haushaltsbereich zur besseren Verbrauchssteuerung.

Die Antwort auf die zweite Frage ist naturgemäß komplex, lässt sich aber wie folgt zusammenfassen:

Deutschland produziert an wind- und sonnenreichen Tagen bereits heute mehr Grünstrom als verbraucht wird. Mangels Netz- und Speicherkapazitäten müssen Anlagen jedoch vielfach abgeregelt werden. Für das Gelingen der Energiewende entscheidend sind daher insbesondere:

  •  Batteriespeicher und flexible Kraftwerkskapazitäten (nicht nur wasserstofffähige Gaskraftwerke);

  • eine bessere Integration der Nachfrageseite;

  • der beschleunigte Netzausbau.

Dazu auch die weiterführenden Gedanken von Hendrik Neumann (Amprion GmbH) im Artikel (siehe Link) – äußerst lesenswert, da realistisch, pragmatisch und gleichzeitig zukunftsorientiert.

Gleichzeitig (und das ist ebenso wichtig) profitiert Deutschland letztlich auch vom skandinavischen Grünstrom sowie generell von der rasanten Energiewende anderer Staaten über das europäische Verbundnetz. Überschüsse können exportiert und europaweit genutzt werden.

Die kommenden Jahre werden daher nicht nur für den Ausbau erneuerbarer Energien entscheidend sein, sondern vor allem auch für die dahinterstehende Infrastruktur und (systemdienliche) Anlagen. 

Ich freue mich darauf, diese (nationale wie internationale) Entwicklung der Energiewende weiterhin – und mit großer Freude sowie Motivation – juristisch zu begleiten und ein Stück weit dazu beizutragen; und letztlich profitieren wir ja alle vom Gelingen der Energiewende. 😊


Kommentar Dr. Franz Hitzelsberger

Völlig richtig, nur eine Ergänzung.

Bitte vergessen Sie bei den Erneuerbare Energien-Anlagen die Wärme-Anlagen nicht. 

Es wird immer so getan als würde es nur um Strom gehen. Was weit gefehlt ist, da die Hälfte unseres Energieverbrauchs auf Wärme entfällt.

Wir werden nicht alle Gas/Öl-Heizungen auf Strom umstellen. Dazu braucht es weitere Techniken wie

- Biomasse

- Solarthermie

- (oberflächennahe) Geothermie

- Abwärmenutzung, insbesondere des Abwassers

Allein (oberflächennahe) Geothermie und Abwasser-Abwärme können zwei Drittel unseres Wärmebedarfs decken!

Und der größte erneuerbare Energieträger ist aktuell nicht Wind oder gar PV. Es ist Biomasse, v.a. Holz. 

Ordinäres Holz liefert immer noch ein Vielfaches an Kilowattstunden wie PV.1


Michael K.

Die Aussage im Artikel/Beitrag lautet nur, dass beide Länder bis 2030 im Jahresmittel mehr Ökostrom produzieren würden, als sie selbst verbrauchen. Grundlage dafür sind – wie üblich – die offiziellen Ausbaupläne der Länder sowie Modellrechnungen.

Ein Land kann dabei trotz positiver Jahresbilanz weiterhin zeitweise Strom importieren müssen. Entscheidend ist deshalb nicht nur die nationale Bilanz, sondern das europäische Verbundnetz.



Simone Peter

Erneuerbare nutzen und speichern statt abschalten! Das wird bei sonnigem Wetter an Pfingsten wieder sehr aktuell. 

Erneuerbare senken dann die Strompreise erheblich, erfahren aber gleichzeitig einen starken Marktwertverfall. Zudem muss Strom, der durch den verschleppten Netzausbau und -anschluss nicht abtransportiert werden bzw. noch nicht gespeichert oder anderweitig genutzt werden kann, abgeregelt werden. Schlecht.

Bereits vor 15 Jahren haben Erneuerbare Akteure auf die Notwendigkeit eines neuen Strommarktdesign|s bei wachsendem Anteil Erneuerbarer Energien hingewiesen. - 

Nur, weil es immer heißt, die Erneuerbaren würden nur „produce and forget“ kennen. Mitnichten. Früh gab es Überlegungen, wie Kosteneffizienz und Systemdienlichkeit im Gesamtsystem zu erreichen seien. 

Bereits im Buch des Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) zur „Zukunft des Stromsystems“ von 2011 wurden wichtige Fragestellungen bearbeitet, die heute noch relevant sind:

  • - Systemtransformation statt Systemintegration
  • - Dezentralität vs. Zentralität des Strommarktdesigns 
  • - Brauchen wir noch Kapazitätsmärkte für konventionelle Kraftwerke?
  • - Speichertechnologien im Energiemarkt der Zukunft

10 Jahre später brachten wir dann die Studie „Klimaneutrales Stromsystem“ als BEE heraus - mit Fokus auf Flexibilität als Leitmotiv für ein 100% Erneuerbares Energiesystem. Sage also niemand, die Lösungsansätze seien nicht schon lange bekannt.

 https://lnkd.in/eWqMXTKT


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