Katapult-Magazin
Seit heute fahren vorerst keine Frachter mehr ukrainische Schwarzmeerhäfen an.
Nach mehreren russischen Raketen- und Drohnenangriffen auf Hafenanlagen und zivile Frachtschiffe in der Ukraine haben die Reeder beschlossen, vorerst keine Schiffe für Agrarexporte in ukrainische Schwarzmeerhäfen zu schicken.
Laut Berichten hat die Ukraine rund ein Drittel ihrer Kapazitäten für Getreideexporte über die Schwarzmeerhäfen verloren.
In den letzten Wochen haben sowohl die Ukraine als auch Russland ihre Angriffe auf die Ölinfrastruktur, Tanker und andere Schiffe im Schwarzen und Asowschen Meer verstärkt, um den Transport von Treibstoff, Waffen und Exportgütern zu stören.
Gleichzeitig könnte nun offenbar die Durchfahrt des Bab al-Mandab, einer für den Welthandel bedeutenden Meerenge am Roten Meer, erschwert werden.
Die mit dem Iran verbündeten Huthi erklärten, in der vergangenen Nacht zwei saudi-arabische Öltanker angegriffen zu haben. Bereits am Montag hatten die jemenitischen Huthi eine Seeblockade gegen Saudi-Arabien verkündet. In der Folge ist der Ölpreis deutlich gestiegen.
Die jüngsten Entwicklungen zeigen, wie abhängig der Welthandel von wenigen Kilometern Seeweg ist.
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